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Grünland

Das war der Grünlandfachtag „Alternative Grünlanderntetechniken“ in Lembach im Mühlkreis 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Das war der Grünlandfachtag „Alternative Grünlanderntetechniken“ in Lembach im Mühlkreis

Neben den verbreiteten Grünlanderntetechniken wie Scheibenmähwerk und Kreiselschwader erfahren auch neue bzw. bereits dagewesene Techniken wieder verstärkt Interesse. Nicht zuletzt, weil beispielsweise aufwändiges Messerschleifen heute automatisierbar ist und der Wartungsaufwand sinken kann. Neben der Vorstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Kraftbedarf, Treibstoffverbrauch, Schlagkraft, Futterverschmutzung und vielem mehr stand vor allem der Praxiseinsatz der Geräte im Vordergrund.

Die Vorführfläche wurde in der Früh mit einem Doppelmesserschmetterling von BB-Umwelttechnik und mit einem Scheibenmähwerk mit dem System „Sensosafe“ zur Wildtierrettung von Pöttinger gemäht.

Anschließend gab es Fachvorträge zu den Mäh- und Schwadtechniken in der Maschinenhalle.

Bei der folgenden Maschinenerklärung als Live-Stream in die Halle kamen die Praktiker zu Wort und berichteten ihre Erfahrungen mit der jeweiligen Technik. Neben Mäh- und Schwadtechniken waren auch ein Schleifautomat für Doppelmessermähklingen und der Rumbojet zur chemischen Einzelpflanzenbekämpfung von Ampfer durch kameragesteuerte Einzeldüseneinschaltung vor Ort und wurden vorgestellt. Schnittbilder der unterschiedlichen Mähtechniken wurden einerseits wenige Stunden nach der Mahd verglichen und andererseits knapp zwei Tage alte Knaulgrashorste hergezeigt. Letztere wurden am Mittwoch zuvor mit jeweils stumpfen Klingen (links) und scharfen Messern (rechts) mit einem Scheibenmähwerk gemäht. Der Unterschied der Schnittwunden und des Wiederanwachsens waren augenscheinlich:

Bei der Praxisvorführung am Nachmittag waren die verschiedenen Schwadtechniken im Einsatz zu sehen. Neben einem herkömmlichen Doppel-Kreiselschwader mit Seitenablage wurden ein Sonnenrad-Schwader, der Kammschwader der Fa. BB Umwelttechnik, der Pick-Up Schwader Respiro von Reiter und der Pick-Up Schwader Mergento von Pöttinger hergezeigt.

Mit rund 120 Besuchern und letztlich perfektem Silierwetter war es eine gelungene Veranstaltung.

v.l.n.r. Markus Schwaiger (MR OÖ), Bernd Klamminger (geo-konzept), Bernhard Himmelbauer (Landwirt) und Johannes Hintringer (MR OÖ). Heute viel der Startschuss für das CTF-Projekt im Grünland.
Maschinenring-Praxistest: CTF (Controlled Traffic Farming) 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring-Praxistest: CTF (Controlled Traffic Farming)

Die Digitalisierung von landwirtschaftlichen Produktionsschritten ist in aller Munde. Aber wann ist der Einsatz der neuen Technologien für uns sinnvoll? Was ist praktikabel und was bringt echte Vorteile? Wir machen für dich die Praxistests und führen einen CTF-Feldversuch unter Einsatz der Smartantenne.

Controlled Traffic Farming (CTF) unter Einsatz der Smartantenne

Was ist CTF?

Unter Controlled Traffic Farming versteht man das kontrollierte Befahren Nutzflächen. Die Bestimmung von Fahrgassen, die wir für im Idealfall alle Arbeitsgänge nutzen und diese über Jahre beibehalten, kann unser Grünland schonen: Die Belastung und damit verbundene Bodenverdichtung würden sich auf wenige Fahrspuren beschränken. Die Voraussetzung sind mit Bedacht gesetzte, absolut exakte Fahrspuren. Hier kommt die Technik ins Spiel: Durch Einsatz der MR Smartantenne erheben wir die natürlichen Feldaußengrenzen und generieren Fahrspuren. Diese werden ins Traktorterminal eingespielt. Ab sofort können die im Lenksystem gespeicherten Fahrgassen genutzt werden – der nächste Schnitt erfolgt bereits mit digitaler Unterstützung.

Maschinenring-Praxistest

Die Theorie klingt gut, aber wie sieht es mit der Praxistauglichkeit aus? Wo sind die Knackpunkte, wie können wir sie lösen? Bringt diese Art der Bewirtschaftung wirklichen Nutzen? Gemeinsam mit dem Mühlviertler Landwirt Bernhard Himmelbauer macht der Maschinenring für dich in einem CTF-Feldversuch den Praxistest.

24.6.2021: Projektstart

  • Analyse der Versuchsfläche: Maschinenring-Fachexperte Johannes Hintringer bonitiert die Bestände der Versuchs- und Vergleichsfläche: „Grundsätzlich ist die Versuchsfläche in gutem Zustand. In den Fahrspuren findet man allerdings zum Teil die unerwünschte Gemeine Rispe.“
  • Digital gestütztes Anlegen von Fahrspuren: Mit der MR Smartantenne erheben Markus Schwaiger vom Maschinenring Oberösterreich und Bernd Klamminger von geo-konzept die natürlichen Außengrenzen der Testfläche und generieren Feldaußengrenzen und Fahrspuren für das Traktorterminal. Der Import der Fahrspuren in das Lenksystem funktioniert einwandfrei.
Die mit der MR Smartantenne erhobenen Daten werden von Markus Schwaiger vom Maschinenring Oberösterreich und Bernd Klamminger von geo-konzept ins Traktorterminal importiert.
  • Start Controlled Traffic Farming (CTF): Ab sofort nutzt Landwirt Bernhard Himmelbauer auf der Versuchsfläche für alle Arbeitsschritte ausschließlich die festgelegten Fahrspuren, die im Lenksystem gespeichert sind.

Der Maschinenring-Feldversuch über Controlled Traffic Farming läuft ein Jahr lang. Wir halten dich über die Ergebnisse am laufenden! Bei Fragen steht dir Markus Schwaiger jederzeit gerne zur Verfügung.

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Dieser Feldversuch läuft im Rahmen des Maschinenring Clusters zur Förderung der agrarischen Kooperation.

Digitale Feldtage „Auf den Punkt genau!“ 1024 573 Maschinenring Blog Oberösterreich

Digitale Feldtage „Auf den Punkt genau!“

RTK- und Cultan-Technik im Einsatz

Da die geplanten Agrarfachtage zur RTK- und Cultan-Technik im Einsatz aufgrund von Covid-19 heuer nicht stattfinden konnten, haben wir diese Veranstaltungen nun ins World Wide Web verlegt und versorgen damit in digitaler Weise unsere Mitglieder und alle Interessierten bestmöglich mit Informationen und Innovationen.

Nachfolgend kann nun die gesamte Videoreihe angesehen werden:

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Sie interessieren sich für diese Themen und haben Fragen dazu? Wenden Sie sich gerne an Martin Braun!

Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union.

Fachtagung Engerlingsbekämpfung in Oepping 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Fachtagung Engerlingsbekämpfung in Oepping

Eine fachgerechte Engerlingsbekämpfung mit sorgfältiger Folgebewirtschaftung und richtiger Technik sorgt für nachhaltigen Erfolg auch in folgenden Flugzyklen. Der Maschinenring unterstützt in der Bestimmung des Engerlings und bei der Entwicklung von Bekämpfungsstrategien. Für dieses gerade im heurigen Hauptfraßjahr wichtige Thema fand am 4. Juni 2019 eine groß angelegte Fachveranstaltung zur Engerlingsbekämpfung am modernen Grünlandbetrieb von Peter und Martha Keinberger in Oepping (Bezirk Rohrbach) statt.

Bei diesem zweiten oö-weiten Grünlandtag wurden verschiedene Verfahren der Engerlingsbekämpfung, verschiedene Grünlandsätechniken sowie die Gülleseparierung und -ausbringung präsentiert. Das Echo zur Veranstaltung war gut und Ing. Roman Braun, Leiter Agrar Maschinenring OÖ., konnte rund 200 Besucher bei der Fachtagung begrüßen. Auch Schulklassen der Bioschule Schlägl waren anwesend und konnten die praktischen Anwendungen zur nachhaltigen Grünlandbewirtschaftung hautnah mitverfolgen. Großes Interesse fand dabei vor allem das neue Verfahren mit dem CULTAN-Gerät zur Depotdüngung und Einbringung des flüssigen Pilzsubstrates Artis Pro zur Unterstützung bei der Engerlingsbekämpfung.

Fachvorträge und Vorführungen

Der Veranstaltungstag war auf viel Informationen in Theorie und Praxis ausgerichtet. Zwei Fachvorträge waren zur Engerlingsbekämpfung (DI Peter Frühwirth, Landwirtschaftskammer OÖ) und Folgebewirtschaftung sowie richtige Düngung und Technik (Ing. Roman Braun, Maschinenring OÖ.) Die Engerlinge des Maikäfers sorgen bereits seit 2007 immer wieder für Schäden im Grünland in Teilen Oberösterreichs.
Es konnten nun schon seit mehr als zehn Jahren Erfahrungen in der Bekämpfung des Schädlings gesammelt werden. Vor allem die zweimalige Bekämpfung mittels Kreiselgrubber oder Kreiselegge mit „auf Griff“ gestellte Zinken haben sich als sehr effektive und verhältnismäßig kostengünstige Bekämpfungsmethoden erwiesen. Die Bearbeitung mit Rotoregge, Zinkenrotor/Rotortiller und Fräse sind ebenfalls geeignet.

Engerlingsbekämpfung in der Praxis

Anhand von Praxisdemonstrationen im nahen Umfeld des Betriebes wurden die Maschinen zur Engerlingsbekämpfung vorgeführt, verschiedene rotierende Bodenbearbeitungsgeräte sowie das Vredo Schlitzgerät und das CULTAN-Gerät vorgezeigt. Am Nachmittag standen in Punkto Maschinenvorführung verschiedene Grünlandsätechniken sowie die Gülleseparierung und -ausbringung am Programm. Auch ein Quad für Bodenprobenziehungen inkl. nachfolgender Auswertung und Plausibilisierung der Untersuchungsergebnisse war vor Ort. Die Gerätevorführungen wurde auf eine Videowall in der großen Maschinenhalle des Betriebes live übertragen, wo die Teilnehmer die Fachvorträge mitverfolgen und diskutieren konnten. Dabei wurde die angepasste Folgebewirtschaftung als wichtiger Schutz vor neuerlichem
Befall anschaulich dargestellt.

Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer war mit Gulasch und Leberkäs Semmeln, hausgemachten Mehlspeisen sowie Getränken durch die Ortsbauernschaft Oepping bestens gesorgt.

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Maschinenring Blog Oberösterreich | blogooe.maschinenring.at
Entwicklung der ländlichen Regionen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Entwicklung der ländlichen Regionen

Ländliche Regionen sind attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume. Damit dies so bleibt, trägt der Maschinenring aktiv seinen Teil dazu bei. Neben der Landschafts- und Kulturpflege unterstützen wir mit zielgerechten Dienstleistungspaketen Land & Wirtschaft und sichern somit Arbeitsplätze. Ein Beispiel ist die professionelle Grünlandbewirtschaftung mit Silierketten und Grünlandtechnik. Auf einer Grünlandfachtagung der oberösterreichischen Maschinenringe am 24. August 2017 in Gramastetten wurden viele Informationen in Theorie und Praxis an interessierte Besucherinnen und Besucher weitergegeben.

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