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Gartenpflege

Gartenarbeit im Juni – die Pflegetipps vom Gärtner 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gartenarbeit im Juni – die Pflegetipps vom Gärtner

Welche Gartenarbeit ist im Juni sinnvoll? Wir haben unsere Gartenprofis gefragt.

Was ist im Juni im Garten zu tun? Welche Gartenarbeit fällt bei der Rasenpflege und Heckenschnitt an? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Düngen? Und was können uns Profigärtner rund ums richtige Gießen und Bewässern verraten? Wir haben unsere Gärtner gefragt.

Rasenpflege im Spätfrühling/Frühsommer

Nach der Rasenpflege im Frühling verträgt der Rasen im Juni und Juli eine zweite Düngung. Es hat sich bewährt, auf einen Langzeitdünger zurückzugreifen. Dieser versorgt die Pflanzen über einen längeren Zeitraum gleichmäßig mit Nährstoffen. Führen Sie die Düngung wie auch das Wässern der Rasenflächen nicht in den heißen Stunden des Tages durch. Nach der Düngung freut sich der Rasen über eine sanfte, gleichmäßige Bewässerung. Zum einen, um Verbrennungen zu vermeiden, zum anderen nimmt das Erdreich dadurch den Dünger besser auf.

Der perfekte Rasen braucht gekonnte Pflege.

Heckenschnitt im Juni-Garten

Ein wesentlicher Teil der Gartenarbeit im Juni ist der Heckenschnitt. Damit eine Hecke den Zweck vom dichten Sichtschutz erfüllt, sollte sie am besten zweimal jährlich geschnitten werden. Idealerweise erfolgt Mitte bis Ende Februar der erste Schnitt und etwa um den Johannistag, am 24. Juni herum dann ein zweiter Rückschnitt, bei dem man etwa ein Drittel des neuen Jahrestriebs stehen lässt. Frei wachsenden Hecken sowie Hecken aus Eibe, Scheinzypresse, Kirschlorbeer oder Stechpalme kommen hingegen mit einem Schnitt pro Jahr aus. Hier ist die optimale Schnittzeit ebenfalls Ende Juni. Prüfen Sie vor dem Schnitt immer, ob sich nistende Vögel in der Hecke befinden!

Tipp: Schneiden sie Kirschlorbeerhecken am besten von Hand. Elektrisch betriebene Heckenscheren zerfetzen mit ihren Messerbalken das dicke Laub der großblättrigen Sträucher.

Viele Gartenbesitzer lassen den Heckenschnitt auch den Profis vom Maschinenring erledigen.

Richtiges Gießen

Weniger ist mehr. Bewässern Sie Ihre Pflanzen lieber seltener, dafür aber umso großzügiger. In gut durchnässter Erde können alle Wurzeln Wasser aufnehmen. Positiver Nebeneffekt: Die Wurzeln werden angeregt, tiefer in das Erdreich zu wachsen. Das liegt daran, dass sie die wertvolle Feuchtigkeit eben nicht nur im oberen Bereich der Erde finden. Zudem wird dadurch die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen erhöht.

Frisch gepflanzte Setzlinge und Pflanzen hingegen haben noch keine tiefen Wurzeln. Sie können nur das Wasser aus der oberen Erdschicht aufnehmen. Da diese schnell austrocknet, ist hier folglich häufigeres Gießen nötig.

Beim Gießen gilt „Weniger ist mehr“.

Gartenarbeit im Juni – So klappt’s mit der zweiten Blüte von Stauden.

Bei manchen Stauden kann mit dem Rückschnitt nach der ersten Blüte erreichen, dass im Spätsommer eine 2. Blüte erfolgt. Sogenannte remontierende Stauden, wie beispielsweise Rittersporn, Kugeldistel, Katzenminze, Frauenmantel oder Steppensalbei können nach der Blüte im Spätfrühling/ Frühsommer zurückgeschnitten werden.

Dünger für sommerblühende Pflanzen

Sommerblüher, wie Gladiolen und Dahlien, die im Mai gepflanzt wurden, vertragen im Juni eine Düngergabe für eine kräftige Blüte.

Sie brauchen Hilfe im Garten? Unsere Grünraumpfleger sind bestens ausgebildet und kommen vom regionalen Maschinenring in Ihrer Nähe. Anruf genügt: Tel. 05/9060-400

Engerlinge erkennen und bekämpfen: Meist kann die Grasnarbe der betroffenen Flächen ohne Mühe abgezogen werden.
Engerlinge bekämpfen: die versteckten Schädlinge im Garten. 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Engerlinge bekämpfen: die versteckten Schädlinge im Garten.

Wie kann man Engerlinge bekämpfen?

Als Engerlinge werden die Larven bestimmter Käferarten aus der Familie der Blatthornkäfer bezeichnet. Man findet sie in fast jedem Garten. Lesen Sie hier, wie Sie einem Befall vorbeugen und die Engerlinge bekämpfen können.

Für die Grünflächen sind speziell der Maikäfer, der Junikäfer und der Gartenlaubkäfer als schädlich zu erachten. Die Larven zeichnen sich alle durcheinen weißlich gelben und c-förmig gekrümmten Körper aus und sind zwischen 1,50 cm und 3,50 cm groß. Die Verwechslungsgefahr ist groß und nur durch genaueres Betrachten ihres Hinterendes lassen sie sich unterscheiden. Die Bestimmung, um welchen Engerling es sich handelt, ist für die Wahl der passenden Bekämpfungsmaßnahme entscheidend.

Um sie zu bekämpfen, muss man den Lebenszyklus der Engerlinge verstehen.

Der Maikäfer weist einen dreijährigen Entwicklungszyklus auf. Hingegen überwintern die Larven des Junikäfers und des Gartenlaubkäfers zumeist nur zwei Perioden im Boden bevor sie wieder fliegen. Das Klima spielt hierbei eine große Rolle – Abhängig von Witterungsverhältnissen kann es zu Abweichungen kommen. Je trockener und wärmer, umso intensiver die Flugtätigkeit.

Die erwachsenen Maikäfer fliegen vom Frühjahr bis zum Frühsommer und legen anschließend ihre Eier ab. Daraus schlüpfen die gefräßigen Engerlinge, die Schäden im Grünland verursachen.

Vom Frühjahr bis zum Frühsommer fliegen die erwachsenen Käfer. Sie nehmen ihre Fraßtätigkeit vorrangig an Bäumen auf und beginnen sich zu paaren. Für die anschließende Eiablage bevorzugen die Weibchen offene Böden mit hoher Wärmeabstrahlung. Nach drei bis fünf Wochen schlüpfen die Engerlinge und beginnen an den Pflanzenwurzeln zu fressen. Mit abnehmender Temperatur im Herbst, ziehen sie sich in tiefere Bodenschichten (bis zu 60 cm) zurück und überwintern dort.

Im Frühling (April/Mai) des nächsten Jahres kommen sie mit zunehmender Bodentemperatur nach oben um weiter zu fressen. Während der Vegetationsperiode hält sich der überwiegende Teil der Engerlinge in den oberen 10 cm des Bodens auf. Sie leben je nach Art und Witterung zwischen zwei und drei Jahre unter der Erde, ehe sie sich verpuppen und als erwachsene Käfer im Frühjahr erscheinen. Die Flugzeit beginnt und der Zyklus schließt sich.

Wie erkennt man einen Engerlingsbefall und wie kann man die Engerlinge bekämpfen?

Ein Engerlingsbefall im Garten zeichnet sich ab, wenn das Gras großflächig abstirbt und braune Flecken im Rasen ersichtlich sind. Die Grasnarbe der betroffenen Flächen kann meist ohne Mühe abgezogen werden. Auch lässt sich der Rasen zum Teil wie ein Teppich aufrollen. Direkt unter der Oberfläche befinden sich die zu gefräßigen Engerlinge, die jeder Gartenbesitzer bekämpfen möchte. Vor allem nach einem starken Regenfall, wenn der Boden besonders weich ist, zeigen sie sich gern an der Oberfläche des Bodens und sind leicht auffindbar.

Mit diesen Methoden kann man den Schädling Engerling bekämpfen

Um Engerlinge nachhaltig erfolgreich zu bekämpfen, ist eine wiederholte mechanische Bodenbearbeitung (z.B. mehrmaliges Fräsen der Rasenflächen) inkl. einer Neuansaat notwendig. Die Engerlinge werden dadurch an die Oberfläche befördert und von der UV-Strahlung bzw. aufgrund der Schlag- und Quetschwirkung getötet. Die optimale Bekämpfungszeit ist von Anfang Juni bis Ende August.

Auch biologische Maßnahmen wie zum Beispiel der Einsatz von Nematoden (parasitische Fadenwürmer) trägt zur Dezimierung der Larven bei. Die Würmer, die über das Gießwasser ausgebracht werden, befallen den Engerling und bringen ihn zum Absterben. Für den Erfolg ist bei dieser Methode eine Artbestimmung der Engerlinge notwendig. 

Kann den Garten  vor Engerlingen schützen?

Besser als die Engerlinge zu bekämpfen ist natürlich, dem Befall vorzubeugen: Die Käfer suchen während der Hauptflugzeit im Mai nach geeigneten Ablageplätzen für die Eier. Durch die Hinderung der Eiablage im Garten kann einem Engerlingsbefall vorgebeugt werden.

  • Vermeiden Sie die nächtliche Beleuchtung im Garten, da die Käfer von Lichtquellen in der Dunkelheit angezogen werden.
  • Zu häufiges Rasenmähen sollte in dieser Zeit ebenfalls unterlassen werden.
  • Sorgen Sie für eine dichte, geschlossene Rasendecke und lassen Sie den Rasen ruhig etwas länger wachsen. Umso gesünder und dichter der Rasen ist, desto unattraktiver ist die Fläche für die Eiablage.
  • Außerdem ist es hilfreich, wenn natürliche Feinde im Garten beheimatet sind. Vögel, Maulwürfe, Igel, Spitzmäuse und Fledermäuse haben eine Vorliebe für die saftigen Larven und durchgraben auf der Futtersuche häufig den Boden.

Weitere Tipps zur Bekämpfung von Engerlingen:

  1. Die mechanische Bekämpfung immer bei möglichst intensiver Sonneneinstrahlung durchführen.
  2. Verzichten Sie auf chemische Bekämpfungsmittel! Diese sind nicht zu empfehlen.
  3. Gemüsevliesnetze verhindern die Eiablage der Käfer in den Boden der Pflanzbeete.

Sie brauchen Hilfe von unseren Gartenprofis? Wir beraten Sie gerne, praxisnah, kompetent und zuverlässlig. Am besten wenden Sie sich direkt an Ihren örtlichen Maschinenring in Oberösterreich. Hier finden Sie alle Adressen. Gerne vermitteln wir Sie auch telefonisch: 059060 400.

Das Thema interessiert Sie?

  • Die Engerlingsbekämpfung nimmt in der Landwirtschaft zunehmend Bedeutung ein. In unserem Newsbeitrag haben wir den Stand der Erkenntnisse zusammengefasst.
  • In Oepping fand 2019 eine große Energerlingstagung statt. 
Mulchen – nach dem Vorbild der Natur 1024 489 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mulchen – nach dem Vorbild der Natur

Vorteile des Mulchens & gängige Materialien

Unter dem Begriff „Mulchen“ ist das Abdecken des Bodens zu verstehen. Dabei werden verschiedene, vorwiegend organische Materialien verwendet. In der Natur finden wir kaum unbedeckte Böden. Beispielsweise bilden im Wald abgestorbene Äste und Pflanzen sowie Falllaub eine schützende Decke für den Boden.

Der Einsatz einer Mulchschicht erleichtert die Gartenpflege. Denn Mulchen wirkt zum einen als natürliche Unkrautbremse und unterdrückt den unerwünschten Pflanzenwuchs. Wir müssen dadurch seltener Unkraut jäten. Zum anderen hält eine Mulchdecke den Boden feucht. Wir sparen uns nicht nur die Gießarbeit, sondern auch das Wasser. Wird mit organischem Material abgedeckt, kommt zu allen Vorteilen noch die Wirkung als Dünger hinzu. Generell bietet die Bodendecke Schutz vor starken Witterungseinflüssen und verbessert die Bodenqualität.

Gängige Materialien

1. Rindenmulch

Wir verwenden Rindenmulch vorwiegend in Bereichen mit tiefwurzelnden Pflanzen. Denn aufgrund seines Gerbsäureanteils und der stickstoffbindenden Wirkung verhindert er das Wachstum von Pflanzen in seiner Umgebung. Gut verwendbar ist Rindenmulch bei Pflanzen, die eher sauren Boden lieben, wie zum Beispiel Heidelbeeren.

2. Holzhäcksel

Holzhäcksel verwenden wir beim Mulchen für tiefwurzelnde Gehölze und Hecken. Außerdem sind Holzhäcksel auch als Wegbelag hervorragend geeignet.

3. Rindenhumus oder Rindenkompost

Rindenhumus setzen wir in allen Gartenbereichen ein, vor allem dort, wo wir normale Rinde nicht verwenden können (zum Beispiel im Gemüsebeet). Denn er ist feiner in der Struktur und frei von Stoffen, die das Wachstum bremsen. Wollen Sie trotzdem eine unkrautverdrängende Wirkung erzielen wollen, gelingt das nur über einen relativ hohen Auftrag auf den Boden.

4. Rasenschnitt

Vor allem im Gemüsegarten, unter Beerensträuchern und Zierstauden, eignet sich das Mähgut vom Rasenschnitt als gutes Mulchmaterial. Es verrottet schnell und bringt rasch wertvolle Nährstoffe. Tipp: Den Mulch nur dünn auftragen, damit er nicht fault.

5. Kies und Steine

Ein zunehmend beliebtes Material zur dauerhaften Bodenabdeckung. Vor allem für Beete mit trockenheitsliebenden Pflanzen sehr passend. Allerdings ist dieses Mulchmaterial zur Verhinderung von Unkrautwachstum nicht geeignet.

Sie haben Fragen dazu oder zu anderen Themen in der Gartenpflege? Unsere Gartenprofis vom Land unterstützen Sie gerne bei der Pflege Ihres Traumgartens – kompetent, verlässlich & partnerschaftlich. Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 05-9060-400 an oder schreiben Sie uns ein E-Mail an oberoesterreich@maschinenring.at! Unser gesamtes Leistungsportfolio im Bereich Garten können Sie auf der Maschinenring-Website nachlesen.

Das Gelände der OÖ Landesgartenschau zeigt sich weiterhin von seiner besten Seite 924 520 Maschinenring Blog Oberösterreich

Das Gelände der OÖ Landesgartenschau zeigt sich weiterhin von seiner besten Seite

Die OÖ Landesgartenschau 2019 hat sich zum Ziel gesetzt, die Menschen zu sensibilisieren, wie weit Nachhaltigkeit und Bio-Qualität im Garten möglich ist. Als erste Landesgartenschau mit Bio-Zertifikat im landwirtschaftlichen Bereich, ist es in Aigen-Schlägl gelungen, nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich zu überzeugen.

Weiterhin Genießen und Entschleunigen am gepflegten Areal der OÖ Landesgartenschau

Doch damit ist nach 2019 nicht Schluss. 95% des Geländes bleibt mindestens bis zum Jahr 2024 bestehen und steht zugleich für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Damit sich das Gelände auch weiterhin von seiner besten Seite zeigt, bedarf es einer professionellen Pflege. Aufgrund der guten Zusammenarbeit aus dem Vorjahr, wird dem Maschinenring Rohrbach das Vertrauen geschenkt, die rund 1.900m² Staudenbeete pflegen, und die rund 280 lfm. Hecken schneiden zu dürfen. Gestartet wurde mit einer Frühjahrspflege, bei dem sich 20 Staudenbeete, mit Ausnahme vom Frauenmantel und Salbei, am Boden über einen Rückschnitt freuten. Zudem werden bei den Beeten auch die Kanten in Form geschnitten und das aufkommende Unkraut beseitigt. Die beiden Rosenbeete verlangen einen fachmännischen Schnitt. Sie werden mit organischem Dünger versorgt und mit Rindenmulch bedeckt. Im Frühjahr wurden darüber hinaus alle Laub- sowie zwei Eibenhecken geschnitten, das Unkraut entfernt und Rindenmulch aufgetragen. Die Folgepflege verläuft in drei weiteren Arbeitsgängen. Bis Oktober entfernt das Maschinenring-Team verblühte Blütenstände, befreit die Flächen von Unkraut und kürzt nochmals alle Hecken ein.

Sie haben Fragen dazu oder zu anderen Themen in der Gartenpflege? Wir sind für Sie erreichbar: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

Vermeiden Sie diese 5 Fehler im Winter im Garten 1024 574 Maschinenring Blog Oberösterreich

Vermeiden Sie diese 5 Fehler im Winter im Garten

Im Winter ruht die Natur, und damit auch der Garten. Das bedeutet jedoch nicht, dass es in dieser Zeit nichts zu tun gibt. Denn gerade in der kalten Jahreszeit ist der Garten besonders schutzbedürftig. Auf welche Gartenarbeiten Sie deshalb nicht verzichten sollten, verraten wir in „5 Fehler, die Sie im Winter im Garten vermeiden sollten:

1. Schneelast nicht entfernen

Auch wenn eine dicke Schneehaube auf den Ästen malerisch wirkt, kann sie dennoch großen Schaden anrichten. Dicht verzweigte Sträucher, Koniferen und dünne Äste können leicht unter der weißen Pracht zu Bruch kommen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, einfach an besonders gefährdeten Stellen den Schnee vorsichtig abschütteln.

2. Gießen vergessen

An schnee- und frostfreien Tagen sollten immergrüne Pflanzen gelegentlich gegossen werden, da sie auch im Winter Wasser brauchen. Dasselbe gilt auch für Kübelpflanzen, die im Haus überwintern.

3. Rasenpflege vernachlässigen

An milden Wintertagen kann der Rasen von faulendem Laub und Ästen befreit werden. Dadurch bekommt der Rasen mehr Luft und das beugt Rasenschimmel vor.
TIPP: Gefrorener Rasen sollte, wenn möglich nicht betreten werden. Die Halme sind hartgefroren und knicken sofort ab. Dies kann im Frühling zu abgestorbenen Flecken führen.

4. Keinen Kalk ausbringen

Damit der Boden fruchtbar und gesund bleibt, sollte dieser unter anderem mit Kalk versorgt werden. Kalk liefert wichtige Nährstoffe und verbessert die Wurzelbildung. Buchs, Rosen und Rotbuche können Anfang März eine gute Portion Kalk vertragen. Zwischen Kalken und Düngen sollte ein möglichst langer Zeitraum liegen.

5. Auf Biotop und Gartenteich vergessen

Achten Sie darauf, dass Lebewesen wie Schnecken, Libellen und Wasserkäfer, die den Winter auf dem Grund des Gartenteiches verbringen, ausreichend Sauerstoff zur Verfügung haben. Schneiden Sie auf keinen Fall Halme von Sumpfpflanzen wie Schilf oder Rohrkolben ab, die über die Wasseroberfläche ragen. Diese ermöglichen mitunter einen Gasaustausch zwischen Wasser und Luft durch die Eisdecke hindurch.

 

Jetzt Tipps zur Rasenpflege im Winter holen!

Gepflegtes Areal der OÖ Landesgartenschau 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gepflegtes Areal der OÖ Landesgartenschau

Im Bio.Garten.Eden. haben wir im Zuge der OÖ Landesgartenschau in Aigen-Schlägl von 17. Mai bis 13. Oktober Zeit zum Genießen, Entdecken und Entschleunigen.

Maschinenring von Anfang an beteiligt

Der Maschinenring ist seit Beginn der Vorbereitungen für die diesjährige Landesgartenschau aufgrund der Gestaltung des zweiten Bauabschnittes, dem Stiftergarten und dem Bereich rund um die Bioschule Aigen-Schlägl, sowie der Anlage von Bienenweiden, beteiligt. 15.000 Pflanzen und mehr als 17.000 m² Rasen wurden in diesem Bereich gepflanzt bzw. angelegt. Im Themengarten „Freakgarten“ setzt sich der Maschinenring mit einer nachhaltigen und ökologischen Lebensweise auseinander, indem er Formen der Subsistenzwirtschaft ermöglicht und Mensch und Natur im Einklang leben können.

Gepflegtes Areal – vom Grashalm bis zur Baumkrone

Am 15 ha großen Areal sind täglich Mitarbeiter vom Maschinenring im Einsatz, um die Schönheit der gesamten Landesgartenschau zu bewahren. Dazu schneiden sie Hecken, jäten Unkraut, pflegen Bäume und Großgehölze und düngen und bewässern Rasen und Pflanzen uvm. Damit sich Besucher im gesamten Zeitraum der Landesgartenschau an blühenden Blumen und schönen Beeten erfreuen können, werden sämtliche Blumenbeete mit biologischem Dünger behandelt, verblühte Pflanzen eingekürzt, damit diese ein zweites Mal blühen, lange Pflanzen gestäbt und regelmäßig die Rasenkante neu gestochen. Die Rasenflächen werden wöchentlich gemäht und ebenfalls mit biologischem Dünger der Saison behandelt. Die im Mai angelegten Bienenweiden wurden im Juli gemäht und können nochmal nachwachsen, um den Bienen vor dem Herbst noch eine Nahrungsquelle zur Verfügung zu stellen. Auch zu Ernten gibt es bei den Beerenobststräuchern, sowie auf den angebauten Getreidefeldern, einiges. Die insgesamt zehn Mitarbeiter der Maschinenringe Grieskirchen, Rohrbach und Wels, die bei der Landesgartenschau im Einsatz sind, sind auch für saubere Besucherwege und einen gepflegten Spielplatz zuständig.

Vitalschnitt und Gartenpflege im Herbst 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Vitalschnitt und Gartenpflege im Herbst

Der Urlaub ist vorbei und mit dem Herbst steht eine der schönsten Jahreszeit vor der Tür. Der heiße Sommer und die Trockenheit waren heuer für den Garten besonders strapaziös. Hecken, Bäume und der Rasen sind in den letzten Monaten richtig an ihre Grenzen gekommen. Die Aufgabenliste für die herbstliche Gartenarbeit ist lang. Wer wenig Zeit hat oder sich lieber die Arbeit von Gartenprofis erledigen lassen möchte, ist beim Maschinenring genau richtig. Die Profis vom Land bringen Ihren Garten wieder in Schuss und erledigen auch die Abschlussarbeiten vor dem Winter: so müssen Hecken geschnitten und verdorrte Triebe entfernt werden.

Der Rasen braucht jetzt besondere Aufmerksamkeit

Neben genügend Wasserzufuhr stärkt ein vitalisierender Rasenschnitt mit Herbstdüngung die Narbe und sorgt für ein kräftiges und lückenloses Grün im Frühjahr. Kaputte Stellen werden gleich noch im Herbst ausgebessert und nachgesät.

Kaputte Pflanzen werden noch heuer ersetzt, da sie im Herbst besser wurzeln. Aufgrund des Klimawandels kommen verstärkt trockenheitsverträgliche Pflanzen zum Einsatz. Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt um ein Bewässerungssystem für den nächsten Sommer anzulegen, da die sommerlichen Temperaturen immer extremer werden. Vorauszuplanen heißt auch neue Schattenbäume und eine Terrassenbeschattung wie zum Beispiel eine Weinlaube oder Pergola mit kühlenden Kletterpflanzen zu planen. Vor dem Winter muss noch das Laub entsorgt werden und die wertvollen Sträucher und Gartenpflanzen brauchen einen fachgerechten Schutz vor Kälte. Wir arbeiten nicht nur für Privatkunden. Als Ganzjahrespartner für Grünraumdienste nimmt der Maschinenring auch Unternehmen die gesamte Arbeit rund um Ihre Außenanlagen ab.

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Unsere Auszubildenden sind einen Schritt weiter 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Unsere Auszubildenden sind einen Schritt weiter

Die zweijährige Trainee-Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft, die auch das Maschinenring-Kerngebiet „Service“ beinhaltet sowohl die Grünraumpflege als auch die Gestaltung eines Gartens. Während der Wintermonate findet dazu ein fundiertes Kursprogramm statt, so geschehen letzte Woche im Maschinenring Vöcklabruck. Neben der Vermittlung von theoretischem Fachwissen, setzten die Teilnehmer ihre erlernten Kenntnisse mit Übungen zu Pflaster- und Mauerarbeiten, Treppenbau, Errichtung von Holzdecks und Kiesbeeten sowie dem Setzen von Pflanzen, gleich in die Praxis um. Zum Abschluss überzeugten die Auszubildenden im Rahmen eines Projektes mit ihren Fähigkeiten. Dazu bekamen sie verschiedene Gartenpläne, die sie mit ihrem erlernten Wissen selbstständig in Kleingruppen in die Realität umsetzten. Neben der Beurteilung der praktischen Arbeit beantwortete jeder Teilnehmer zum Abschluss noch zwei Fachfragen.

 

Wir gratulieren allen Teilnehmern zum bestandenen Modul und wünschen ihnen alles Gute für die weitere Zeit ihrer Ausbildung!

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Vorbereitungsarbeiten für die Gartengestaltung im Frühjahr 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Vorbereitungsarbeiten für die Gartengestaltung im Frühjahr

Die Grünraumprofis vom Maschinenring Ober dem Weilhart waren vor Kurzem für einen Spezialeinsatz unterwegs. In der bayrischen Nachbarstadt Burghausen an der Salzach wurden im Zuge der Renovierungs- und Umbauarbeiten eines der geschichtsträchtigsten Bauwerke im historischen Stadtkern von Burghausen  – dem Taufkirchen-Palais – Grünraumarbeiten vorgenommen. In diesem früheren zweiten Regierungssitz der niederbayrischen Herzöge, Verwaltungssitz für das Innviertel bis 1779 und später auch Finanzamt und bayrisches Amtsgericht, mussten auch der verwilderte und zugewucherte Garten an der Gebäuderückseite „aufgeräumt“ werden. Der Abtransport des gesamten Grüngutes sowie des Schnittmaterials musste über einen schmalen Uferweg entlang der Salzach erfolgen. Nun ist alles bereit, für eine entsprechende Gartengestaltung im Frühjahr.

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Der winterfeste Garten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der winterfeste Garten

Im November werden die letzten Vorkehrungen für den Winter getroffen:

  • Solange der Boden frostfrei ist, kann noch neu gepflanzt werden. Wer also noch nicht die Zwiebeln der Frühjahrsblüher wie Krokus, Tulpe und Narzisse gepflanzt hat, sollte das schnellstens tun.
  • Heruntergefallenes Laub vom Rasen sollte entfernt werden, um Fäulnis und Schimmel über den Winter zu vermeiden. Das anfallende Laub kann als Schutz für frostempfindliche Pflanzen und Gehölze verwendet werden, um diese vor Frostschäden und Nährstoffverlust zu schützen. Nicht zu vergessen ist, dass ein Laub- oder Reisighaufen auch einen Lebensraum für kleinere und größere Lebewesen bietet.
  • Sommerblühende, nicht winterharte Knollen- und Zwiebelpflanzen wie Dahlien sollten vor dem ersten Bodenfrost aus dem Boden genommen und an einem frostfreien, dunklen und kühlen Ort eingelagert werden.
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