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Mulchen – nach dem Vorbild der Natur

Mulchen – nach dem Vorbild der Natur

Mulchen – nach dem Vorbild der Natur 1024 489 Maschinenring Blog Oberösterreich

Vorteile des Mulchens & gängige Materialien

Unter dem Begriff „Mulchen“ ist das Abdecken des Bodens zu verstehen. Dabei werden verschiedene, vorwiegend organische Materialien verwendet. In der Natur finden wir kaum unbedeckte Böden. Beispielsweise bilden im Wald abgestorbene Äste und Pflanzen sowie Falllaub eine schützende Decke für den Boden.

Der Einsatz einer Mulchschicht erleichtert die Gartenpflege. Denn Mulchen wirkt zum einen als natürliche Unkrautbremse und unterdrückt den unerwünschten Pflanzenwuchs. Wir müssen dadurch seltener Unkraut jäten. Zum anderen hält eine Mulchdecke den Boden feucht. Wir sparen uns nicht nur die Gießarbeit, sondern auch das Wasser. Wird mit organischem Material abgedeckt, kommt zu allen Vorteilen noch die Wirkung als Dünger hinzu. Generell bietet die Bodendecke Schutz vor starken Witterungseinflüssen und verbessert die Bodenqualität.

Gängige Materialien

1. Rindenmulch

Wir verwenden Rindenmulch vorwiegend in Bereichen mit tiefwurzelnden Pflanzen. Denn aufgrund seines Gerbsäureanteils und der stickstoffbindenden Wirkung verhindert er das Wachstum von Pflanzen in seiner Umgebung. Gut verwendbar ist Rindenmulch bei Pflanzen, die eher sauren Boden lieben, wie zum Beispiel Heidelbeeren.

2. Holzhäcksel

Holzhäcksel verwenden wir beim Mulchen für tiefwurzelnde Gehölze und Hecken. Außerdem sind Holzhäcksel auch als Wegbelag hervorragend geeignet.

3. Rindenhumus oder Rindenkompost

Rindenhumus setzen wir in allen Gartenbereichen ein, vor allem dort, wo wir normale Rinde nicht verwenden können (zum Beispiel im Gemüsebeet). Denn er ist feiner in der Struktur und frei von Stoffen, die das Wachstum bremsen. Wollen Sie trotzdem eine unkrautverdrängende Wirkung erzielen wollen, gelingt das nur über einen relativ hohen Auftrag auf den Boden.

4. Rasenschnitt

Vor allem im Gemüsegarten, unter Beerensträuchern und Zierstauden, eignet sich das Mähgut vom Rasenschnitt als gutes Mulchmaterial. Es verrottet schnell und bringt rasch wertvolle Nährstoffe. Tipp: Den Mulch nur dünn auftragen, damit er nicht fault.

5. Kies und Steine

Ein zunehmend beliebtes Material zur dauerhaften Bodenabdeckung. Vor allem für Beete mit trockenheitsliebenden Pflanzen sehr passend. Allerdings ist dieses Mulchmaterial zur Verhinderung von Unkrautwachstum nicht geeignet.

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