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Baumpflege

DI Philipp Engleder vom Baummanagement Maschinenring Oberösterreich
Was man über Bäume wissen sollte. 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Was man über Bäume wissen sollte.

DI Philipp Engleder vom Maschinenring-Baummanagement im Interview über den richtigen Umgang mit Bäumen – von Standort bis zur Baumpflege.

DI Philipp Engleder mag Bäume und weiß alles über sie. Er leitet das Maschinenring-Kompetenzzentrum Baummanagement und ist Forst-Ansprechpartner für das Bundesland Oberösterreich. Wir haben mit dem Baumprofi anlässlich des „Tag des Baumes“ am 25.4. über die richtige Pflege von Bäumen gesprochen – von der Wahl des Standorts über die „Erziehung“ von Jungbäumen bis zum gefühlvollen Entfernen von Totholz.

Ich möchte einen Baum pflanzen. Wie gehe ich das an?

Der Standort alleine ist für die Wahl der Baumart schon einmal entscheidend. Hat der Baum genug Licht, genug Platz zum Wachsen? Dabei muss man auch an den „unterirdischen“ Platzbedarf denken. Ich sollte einen Baum z.B. nicht zu nah an gepflasterte Wege, Straßen oder Gebäude pflanzen. Auch ein Respektabstand zum Nachbarsgrundstück ist empfehlenswert, um spätere Streitereien zu vermeiden. Bodenverdichtungen sollten ebenfalls vermieden werden. Diese Verdichtungen haben eine negative Auswirkung auf die Wurzel- und Bodenatmung und können bei viel Regen auch zu Stauwasser führen. Wurzelfäulen sind die Folge.

Gut, nun habe ich den perfekten Ort für meinen Baum gefunden. Wie geht’s weiter?

Baum ist nicht gleich Baum. Entscheidend für den Wuchserfolg ist eine gute Qualität der Pflanze. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein. An dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, dass der Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort transportiert wird. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Übrigens, Jungbäume werden, wegen der Winterfeuchte, am Besten im Herbst gepflanzt.

Wie pflanze ich einen Baum richtig?

Grab ein ausreichend großes Pflanzloch. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Setze den Baum in das Pflanzloch und wässere den Wurzelballen noch vor dem Auffüllen. Frisch gepflanzte Bäume brauchen einen Gießring, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung sollten unbedingt eine Baumverankerung (3-fach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz angebracht werden.

Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein. Nach der Pflanzung benötigt der Jungbaum u.a. einen Weißanstrich als Stammschutz.

Welche Pflege braucht mein Jungbaum?

Oft ist in der Baumpflege die Meinung noch verbreitet, wenn man einen Jungbaum setzt, muss man sich jahrelang nicht mehr um ihn kümmern. Jedoch sind gerade die ersten Jahre am Standort entscheidend, wie sich ein Baum entwickelt und ob er später aufwändige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei werden die Form und Gestalt des Baumes für die Zukunft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwiesel führen und durch die Belastung zum Auseinanderbrechen des Astes führen. Weiters werden Äste entfernt, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen.

„Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich viel Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse.“

DI Philipp Engleder, Baummanagement Maschinenring Oberösterreich

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten.

Bei der Baumpflege sind Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt.

Ist ein Baumschnitt überhaupt notwendig? Was muss ich beachten?

Der Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die jeweiligen Schnittmaßnahmen richtig durchgeführt werden. So sollte für gewöhnlich immer auf Astring geschnitten und keine Aststummel stehen gelassen werden.

Grundsätzlich ist ein regelmäßiger Baumschnitt wichtig, um die gesetzlich vorgeschrieben Verkehrssicherheit von Bäumen zu erhalten. Falls diese Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, müssen Maßnahmen getroffen werden um diese wiederherzustellen. Die gängigsten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit sind Kronenkorrektur nach Kappung, Lichtraumprofilschnitt für Straße und Gehweg, Kronenerziehungsschnitte bei Jungbäumen oder die Totholzentfernung.

Hafte ich für meinen Baum?

Ja. Die Pflicht einen Baum zu kontrollieren (Verkehrssicherheitspflicht) leitet sich aus dem ABGB §1319 und § 1319a ab. In Österreich haftet der Baumbesitzer, in Deutschland der Eigentümer! Ein Besitzer ist jedoch nicht immer der Eigentümer, sondern derjenige mit der tatsächlichen Verfügungsgewalt wie z.B. ein Pächter, Wegehalter usw.

Woran erkenne ich, dass mein Baum gesund ist?

Die Vitalitätsbeurteilung eines Baumes ist für einen Laien nicht immer einfach zu beurteilen ist. Die Vitalität eines Baumes, also die Wuchspotenz eines Baumes, lässt mit etwas Übung anhand der Trieblängen einschätzen. Während absterbende Kronenteile und stagnierende Längenzuwächse der Triebe auf abnehmende Vitalität hindeuten, sind Langtriebe für gewöhnlich ein Hinweis für eine volle Vitalität.

Im Zweifelsfall ist eine Begutachtung durch professionelle Baumpfleger sinnvoll.

Was muss ich bei älteren Bäumen beachten?

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten. Meine Empfehlung: „So wenig wie nötig entnehmen und so viel wie möglich belassen.“

Danke für das Interview!

Philipp Engleder arbeitet im Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich und steht für Ihre Fragen gerne per E-Mail oder telefonisch unter der Nummer 05 9060 40032 zur Verfügung.

Mehr zum Thema finden Sie in folgenden Artikeln:

Ihre Bäume in den besten Händen

Halten Sie Ihre Bäume gesund und sicher! Bei einer professionellen Baumpflege sind die Baumprofis der regionalen Maschinenringe die besten Ansprechpartner. Sie verfügen über fachliches Know-how, die geeigneten Gerätschaften und viel Erfahrung. Zu ihren Aufgaben gehören neben Baumschnitt und -kontrolle auch Leistungen wie die Erstellung eines Baumkatasters für Gemeinden, Arbeiten rund um Kronensicherung und Baumfällung sowie Pflanzenschutz. Mehr Infos zu unserem Baummanagement haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Friends with benefits: Naschhecken und Blütenhecken 768 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Friends with benefits: Naschhecken und Blütenhecken

Hecken sind tolle Gestaltungselemente für den Garten. Sie werden in modernen Garten- und Parkkonzepten gerne als Strukturgeber eingesetzt und bieten natürlichen Schutz vor ungewünschten Einblicken oder Wind. Unsere Expertin für Garten- und Landschaftsbau hat im Blogbeitrag „Hecke für den Garten – 5 Fragen an den Profi“ schon wertvolle Tipps für Sie verraten. Doch warum nicht die Hecke gleich mit einem echten Zusatznutzen verbinden? Wir stellen Ihnen zwei Varianten zur Inspiration vor.

Die Naschhecke

Wer träumt nicht von einer persönlichen Naschinsel im eigenen Garten? Beerensträucher bieten nicht nur einen hübschen Sichtschutz, sie bereichern auch Ihren Speiseplan. Vor allem für Kinder gibt es nichts Schöneres, als sich beim Spielen einen kleinen gesunden Snack zu stibitzen. Wählen sie möglichst regional-typische Sorten, z.B. die Wilde Brombeere, eine der ältesten Obstarten.

Blühhecken

Sie lieben Abwechslung? Dann sollten Sie eine blütenreiche Hecke in Erwägung ziehen. Mit ihr werden Gartengrenzen und Trennelemente zum echten Blickfang. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Gemischte Blütenhecken bringen besondere Farbimpulse in den Garten. Tipp: Je stärker die Blütensträucher geschnitten werden, desto weniger Blüten bringen sie hervor. Daher setzen Blütenfans eher auf frei wachsende Blütenhecken, die nur alle zwei bis drei Jahre, maximal einmal im Jahr geschnitten werden müssen. Der ideale Zeitpunkt zum Schneiden ist übrigens nach der Blüte.

Sie möchten mehr wissen? Unsere Gartenprofis vom Land unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung und Pflege Ihres Traumgartens – kompetent, verlässlich & partnerschaftlich. Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 05-9060-400 an oder schreiben Sie uns ein E-Mail an oberoesterreich@maschinenring.at!

Mehr Infos finden Sie auch in unserem Video, online auf maschinenring.at oder in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter.

Stauden – So setzen Sie die Alleskönner im Garten richtig ein. 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Stauden – So setzen Sie die Alleskönner im Garten richtig ein.

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, wir sind wieder gerne draußen. Jetzt im Frühling ist auch die ideale Zeit, um unseren Gärten neuen Schwung zu verleihen. Richtig eingesetzt, mutiert die Staude dabei zur vielfältigen Verwandlungskünstlerin, die ihren Garten das ganze Jahr über in ein Meer aus Blüten und Blättern taucht. Doch: Was sind Stauden eigentlich?

Unterschied zwischen Stauden und Sträuchern

Grundsätzlich verstehen wir unter „Stauden“ mehrjährige krautige Pflanzen, die – und dies ist der Unterscheid zu Sträuchern – keine verholzten oberirdischen Teile besitzen. Im Herbst sterben bei den meisten Stauden die Stängel und Zweige ab und treiben im Frühjahr wieder neu aus.

Der perfekte Standort für die Staude

Es gibt für jeden Ort im Garten die passende Pflanze. Der typische Standort für ein Staudenbeet liegt in der Sonne. So kommen auch die Blütenfüllen von prächtigen Stauden wie Rittersporn, Prachtkerzen oder Scharfgarbe so richtig zur Geltung. Doch es gibt auch viele Staudenarten, die mit Halbschatten und Schatten bestens zurechtkommen: Bergenien, Funkien oder Pupurglöckchen bestechen durch ihr dekoratives Blattwerk

Abwechslungsreich und pflegeleicht

Bei der Gestaltung mit Stauden sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, sie zählen zu den abwechslungsreichsten Bepflanzungsmöglichkeiten im Garten. Bei geeigneten Standorten herrscht Blütenreichtum vom Frühjahr bis zum Spätherbst. Lässt man die Blütenstände stehen und setzt zudem kälteverträgliche Blattstauden ein, so erfüllen Stauden auch im Winter dekorative Zwecke.
Tipp vom Profi: Einmal fachgerecht angelegt, hält sich auch der Pflegeaufwand stark in Grenzen. Durch Mulchen mit z.B. Grasschnitt halten Sie Unkraut fern und den Boden feucht. Im Frühjahr sollte die Erde mit organischem Dünger anreichert werden. Im ersten Jahr sowie bei großer Trockenheit muss im Sommer auch hin und wieder zur Gießkanne gegriffen werden. In der kalten Jahreszeit wartet dann nur noch der Rückschnitt.

Ein gut durchdachter Pflanzplan ist das Um und Auf für eine gelungenes Staudenbeet. Platzbedarf und Wuchsform der einzelnen Arten müssen bedacht werden, eine Ausrichtung nach Leitstauden, Arrangements in Gruppen und Ausrichtung nach Wuchshöhe geben dem Beet einen optischen Rahmen. Unsere Gartenprofis vom Land beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Gartenträume – kompetent, verlässlich & partnerschaftlich. Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 05-9060-400 an oder schreiben Sie uns ein E-Mail an oberoesterreich@maschinenring.at!

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Hecke für den Garten – 5 Fragen an den Profi 1024 675 Maschinenring Blog Oberösterreich

Hecke für den Garten – 5 Fragen an den Profi

Als lebendige Alternative zu Mauern und statischen Zäunen hält die Hecke neugierige Blicke ab und dient zugleich als Gestaltungselement. Doch welche Hecke passt in meinen Garten? Wann ist die beste Jahreszeit, um eine neue Hecke anzulegen, welche Heckenhöhe ist in Österreich erlaubt und welcher Standort ist günstig? Wir haben mit DI Renate Fußthaler, Projektleiterin Garten- und Landschafsbau beim Maschinenring Oberösterreich, gesprochen.

Warum werden Hecken bei modernen Gartenkonzepten besonders gerne eingesetzt?

Hecken bieten viele Möglichkeiten. Sie prägen Ihren Garten als Gestaltungselement, schaffen eine individuelle Atmosphäre. Die Hecke wird nicht nur als Sicht- und Windschutz, Abtrennung oder Begrenzung eingesetzt, ein durchdachtes Bepflanzungskonzept gibt dem Garten Struktur durch Linienführung und errichtet Räume und Durchgänge.

Immergrün, sommergrün oder blütenrein – welche Pflanzenart ist ideal für meinen Garten?

Grundsätzlich eigenen sich sommer- oder immergrüne Pflanzenarten. Immergrüne Hecken behalten ihr Laub das ganze Jahr über und verändern sich auch im Winter kaum. Sie verlieren alte Blätter und bilden zeitgleich neue aus. So bieten sie einen ganzjährigen Sicht- und Windschutz und lassen sich beliebig in Form schneiden. Meist bestehen sie nur aus einer Pflanzenart wie z.B. Eibe oder Efeu. Sommergrüne Hecken oder Blühhecken hingegen bieten von Frühling bis Herbst ein unterschiedliches Erscheinungsbild, was optisch natürlich zusätzlichen Reiz bietet. Sie treiben im Frühling neue Blätter aus und werfen das Laub im Herbst wieder ab. Eine beliebte Pflanzenart ist für sommergrüne Hecken ist z.B. die Hainbuche.

Was muss ich beim Pflanzen einer Hecke beachten?

Achten Sie bei der Pflanzung auf eine ausreichend große Pflanzgrube, auf die Geradlinigkeit und die Bedürfnisse (z.B. Pflanzabstand) der Pflanzenart. Die beste Pflanzzeit für Hecken ist übrigens der Frühherbst, diese Hecken wachsen dann im Frühjahr schneller, da sie bei günstiger Witterung bis zum Winter schon Wurzeln bilden konnten.

Welcher Standort ist ideal?

Die meisten Heckenpflanzen brauchen sonnige bis halbschattige Standorte und einen feuchten, humusreichen Boden. Nehmen Sie bei der Standortwahl bitte Rücksicht auf Ihren Nachbarn – jede Hecke sollte mit ausreichend Abstand zur Grundgrenze gepflanzt werden.

Wie hoch darf die Hecke werden und wie oft muss ich sie schneiden?

Man unterscheidet zwischen geschnittenen und freiwachsenden Hecken. Geschnittene Hecken benötigen ein bis zwei Schnittmaßnahmen pro Jahr, sie sind platzsparend und blickdicht. Bei freiwachsenden Hecken ist ein Heckenschnitt nur alle paar Jahre notwendig, aber sie brauchen viel Platz um sich zu entfalten. Bei der Heckenhöhe gibt es in Österreich Vorgaben: Bis maximal 2,50 m sind erlaubt. Wünschen Sie sich eine höhere Hecke, empfehle ich Ihnen unbedingt eine Vereinbarung mit Ihrem Nachbarn treffen.

Sie sind auf den Geschmack gekommen? Unsere Gartenprofis vom Land unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung und Pflege Ihres Traumgartens – kompetent, verlässlich & partnerschaftlich. Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 05-9060-400 an oder schreiben Sie uns ein E-Mail an oberoesterreich@maschinenring.at!

Das GartenWelten-Leistungsportfolio des Maschinenring Oberösterreich:

  • Beratung und Konzeption
  • Planung von Neuanlagen
  • Umgestaltung und Sanierungen
  • Bepflanzungskonzepte
  • Mauer- und Wegebau
  • Stein- und Holzarbeiten
  • Schwimmteichbau
  • Unkraut- und Schädlingsbekämpfung

Mehr Infos finden Sie auch in unserem Video, online auf maschinenring.at oder in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter.

Ab in die Krone: Grüner Traumjob in luftiger Höhe 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ab in die Krone: Grüner Traumjob in luftiger Höhe

Die Pflege eines Baumes ist keine simple Angelegenheit. Für die Durchführung fachgerechter Baumpflegemaßnahmen sind neben diversen technischen Fertigkeiten auch umfangreiche Fachkenntnisse in den Bereichen Baumbiologie, Baumpflegemaßnahmen sowie Krankheitssymptome eines Baumes notwendig. Auch auf diverse Ö-Normen muss Rücksicht genommen werden. Alle Maschinenring-Mitarbeiter, die in der Baumpflege tätig sind, haben die Ausbildung „Baumpfleger Qualifiziert“ absolviert und sind somit perfekt für Baumpflegearbeiten bei unseren Kunden gerüstet.

Spezielle Arbeitsverfahren

Da vor allem in Städten der Platz nicht nur für die dort lebenden Menschen, sondern auch für die Bäume oftmals limitiert ist, sind Stadtbäume häufig zu pflegen. Dabei fallen oft Arbeiten auf engstem Raum an. So kommt es häufig vor, dass Dächer und Fassaden freigeschnitten, Baumkronen eingekürzt, abgestorbene Äste entfernt oder ganze Bäume abgetragen werden müssen. Vor jedem Arbeitseinsatz werden die standörtlichen Gegebenheiten evaluiert und ein geeignetes Arbeitsverfahren ausgewählt. Maßnahmen zum Baumerhalt und zur Baumpflege können vom Boden aus, mittels Leiter oder mit einer Hebebühne, durchgeführt werden.

Baumpflege in luftiger Höhe – professionelle Baumkletterer

Besonders spektakulär ist die Seilklettertechnik (SKT). Dieses spezielle Arbeitsverfahren kommt dort zum Einsatz, wo andere Arbeitsverfahren, wie die Baumpflege mittels Hebebühne, keinen Zugang haben, oder an ihre Grenze stoßen. Mit der Seilklettertechnik erklettern die speziell dafür ausgebildeten Baumpfleger des Maschinenring jeden Ast. Wer mittels Seilklettertechnik in die Baumkronen aufsteigen und dort Baumpflegemaßnahmen durchführen will, muss eine spezielle Technik und viel Wissen kombinieren können. Diese Fachkenntnisse werden den Maschinenring-Baumpflegern in einer mehrwöchigen Seilklettertechnikausbildung vermittelt. Die körperliche Eignung der Mitarbeiter, eine gültige Arbeitsmedizinische Untersuchung und ein Erste-Hilfe-Kurs sowie der Nachweis einer Motorsägen-Ausbildung sind die Grundvoraussetzungen für die Teilnahme an der Seilklettertechnikausbildung.

Sicheres Arbeiten in den Baumkronen

Um sicher in die Baumkrone zu kommen, gilt es Einiges zu beachten. Bereits vom Boden aus sind die Ankerpunkte für die Arbeitsseile und die Stabilität des Baumes zu beurteilen. Routine, ein sicherer Umgang mit dem Arbeitsmaterial im Baum, eine gute körperliche Fitness und die richtige Ausrüstung sind die entscheidenden Faktoren, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen und zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen führen. Teamfähigkeit ist ebenfalls eine Schlüsseleigenschaft gut ausgebildeter Baumpfleger. Um sich in Notsituationen gegenseitig helfen zu können, sind professionelle Baumpfleger mindestens zu zweit im Einsatz.

Interesse an einem Job beim Maschinenring? Gleich informieren unter: maschinenring-jobs.at
Sie wollen Ihre Bäume von unseren Profis pflegen lassen? Gleich informieren unter:  maschinenring.at/baummanagement

Haften Baumbesitzer bei Unwetterschäden? 1024 570 Maschinenring Blog Oberösterreich

Haften Baumbesitzer bei Unwetterschäden?

Haftung als Baumbesitzer bei Unwetterschäden

Bäume passen sich im Laufe ihres Lebens durch ihr Wachstum an äußere Umwelteinflüsse an. Sie gleichen Stürme meist aus, indem sie mit dem Wind schwanken. Die Schwankungen können aber bei heftigen Stürmen auch bedrohlich stark ausfallen. Zurecht sorgen sich deshalb viele Menschen bei Unwettern um ihr Haus, ihr Auto oder im Extremfall sogar um ihr Leben. Als Baumbesitzer kann man für Schäden haften.

Gefahr von Unwetterschäden droht manchmal auch bei leichtem Wind

Gefährlich sind die Bäume, die nicht gesund sind oder gar grobe Schäden aufweisen. Sie leiden unter:

  • Baumkrankheiten
  • unsachgemäßen Baumpflegemaßnahmen
  • Verletzungen
  • Alterungserscheinungen
  • schlechten Standortbedingungen.

Durch Fäule, Pilzbefall oder Höhlung im Stamm können Bäume auch bei leichtem Wind oder sogar unvermittelt umstürzen.

Eine Frage der Haftung

Sturmversicherungen haften meist erst bei Windgeschwindigkeiten über 60 km/h oder ab Windstärke 8. Gleiches gilt bei einer Teilkaskoversicherung fürs Auto. Wenn Sie als Baumbesitzer jedoch die Verkehrssicherungspflicht verletzt haben, etwa weil der Baum vorher schon schadhaft oder krank war, können Sie für Schäden haftbar gemacht werden.

Wie kann ich das Risiko vermeiden?

Das Risiko von Schäden durch Bäume kann durch Kontrollen des Baumbestandes und entsprechende Baumpflegemaßnahmen deutlich vermindert werden. Als Baumbesitzer sollten Sie in Bezug auf Schäden an Ihren Bäumen achtsam sein. Unterziehen Sie dazu Ihre Bäume – insbesondere jene an Straßenrändern oder Grenzen zu Nachbarn – einer regelmäßigen äußeren Untersuchung. Achten Sie dabei auf Faktoren wie Standfestigkeit, abgestorbenes Astmaterial (wie morsche und abgebrochene Äste) oder Pilzbefall. Im Verdachts- oder Zweifelsfall sollten Sie jedenfalls eine Fachfirma zur professionellen Baumkontrolle zu Rate ziehen. Auch nach einem Sturm sollten Bäume fachkundig kontrolliert werden, denn oft sind Schäden auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Was versteht man unter Verkehrssicherungspflicht?

Unter „Verkehrssicherungspflicht“ versteht man im Allgemeinen die Pflicht zur Absicherung von Gefahrenquellen. Als Besitzer oder Eigentümer eines Baumes müssen Sie daher grundsätzlich dafür Sorge tragen, dass von Ihren Bäumen keine Gefahr ausgehen kann. Wenn Sie im Schadensfall eindeutig nachweisen können, dass Sie dieser Sorgsamkeitspflicht nachgekommen sind, können Sie nicht haftbar gemacht werden.

Lesen Sie mehr:

Mit gesunden Bäumen, Schäden bei Unwettern vermeiden 812 447 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mit gesunden Bäumen, Schäden bei Unwettern vermeiden

Bäume passen sich im Laufe ihres Lebens durch ihr Wachstum an äußere Umwelteinflüsse an. Sie gleichen Stürme meist aus, indem sie mit dem Wind schwanken. Die Schwankungen können aber bei heftigen Stürmen auch bedrohlich stark ausfallen. Zurecht sorgen sich deshalb viele Menschen bei Unwettern um ihr Haus, ihr Auto oder im Extremfall sogar um ihr Leben.

Gefahr droht manchmal auch bei leichtem Wind

Gefährlich sind die Bäume, die nicht gesund sind oder gar grobe Schäden aufweisen. Sie leiden unter:

  • Baumkrankheiten
  • unsachgemäßen Baumpflegemaßnahmen
  • Verletzungen
  • Alterungserscheinungen
  • schlechte Standortbedingungen.

Durch Fäule, Pilzbefall oder Höhlung im Stamm können Bäume auch bei leichtem Wind oder sogar unvermittelt umstürzen.

Eine Frage der Haftung

Sturmversicherungen haften meist erst bei Windgeschwindigkeiten über 60 km/h oder ab Windstärke 8. Gleiches gilt bei einer Teilkaskoversicherung fürs Auto. Wenn der Baumbesitzer jedoch seine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat, etwa weil der Baum vorher schon schadhaft war, kann er für Schäden haftbar sein.

Wie kann ich das Risiko vermeiden?

Dieses Risiko kann durch Kontrollen des Baumbestandes und entsprechender Baumpflegemaßnehmen deutlich vermindert werden. Baumbesitzer sollten in Bezug auf Schäden an ihren Bäumen achtsam sein und im Idealfall eine Fachfirma mit professionellen Baumkontrollen zu Rate ziehen, um beispielsweise die Bäume auch nach einem Sturm zu kontrollieren, denn oft sind Schäden auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Der Maschinenring verfügt über ausgebildete Baumspezialisten, die Bäume regelmäßig auf Gefahren kontrollieren und mit einer gezielten und fachgerechten Baumpflege nach ÖNorm L1122 für Sicherheit, Haftungsentlastung und einen langlebigen Baumbestand sorgen.

Alle unsere Baumdienstleistungen sowie den richtigen Ansprechpartner vor Ort finden Sie unter: maschinenring.at/baummanagement.

Neun professionelle Baumkletterer mehr 1024 769 Maschinenring Blog Oberösterreich

Neun professionelle Baumkletterer mehr

Um den Kronenbereich eines Baumes bearbeiten zu können, ohne dabei Äste zu brechen und beide Hände für sicheres und effizientes Arbeiten zur Verfügung zu haben, bedarf es einer speziellen Technik. Mit dieser Seilklettertechnik haben auch heuer wieder neun Mitarbeiter aus unterschiedlichen Maschinenring Geschäftsstellen in Oberösterreich mit dem Prüfungskurs ihr bisheriges Fachwissen ausgebaut. Die Teilnehmer konnten die herausfordernde Prüfung nach neun Kurstagen erfolgreich abschließen. Am Programm standen dabei viele Praxisübungen mit der erlernten Abseil- und Schnitttechnik, fachgerechte Schnittführung, Arbeiten mit der Hebebühne sowie die Rettung aus der Baumkrone uvm. Aber auch das theoretische Fachwissen kam nicht zu kurz: Die Teilnehmer konnten ihr Wissen beispielsweise in den Bereichen der Baumbiologie, Baumpflegemaßnahmen, einschlägige Ö-Normen sowie Krankheitssymptome eines Baumes, erweitern.

Sie möchten mehr über die Baumpflege vom Maschinenring wissen?
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Stabilisierung einer rissigen Baumkrone 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Stabilisierung einer rissigen Baumkrone

Baumkronensicherung in Schlierbach

Eine heimische Eiche bietet, neben einem hohen ökologischen Wert, auch eine gestalterische Funktion. Sie beeindruckt mit ihren Ausmaßen und Assoziationen wie Stärke und Standhaftigkeit. Es gibt also viele Gründe, eine Eiche zu erhalten. Damit geschädigte Eichen nicht gleich gefällt werden müssen, gibt es Alternativen, die zum Einsatz kommen können.

 

Schonende Alternative für gefährdete Eiche in Schlierbach

Aufgrund von Rissen in der Baumkrone war die Verkehrssicherheit eines Eichenbaumes in Schlierbach nicht mehr gegeben. Dem Baumbesitzer war der Erhalt seiner schönen Eiche ein großes Anliegen. Um den Baum trotz seiner geschädigten Krone zu erhalten, kontaktierte er den Maschinenring mit seinem Anliegen. Nach einer Besichtigung stand fest, dass dazu Sicherungsmaßnahmen in der Baumkrone notwendig sind. Robert und Lukas, zwei Baumpflegeprofis vom Maschinenring Kremstal-Windischgarsten, haben eine Haltesicherung zur Stabilisierung in der Baumkrone angebracht. Diese wirkt unter anderem dem Auseinanderbrechen der Krone bzw. des Baumes entgegen. Mit dem angebrachten statischen Gurtsystem wird die Krone durch gegenseitiges Verbinden der Kronenteile stabilisiert und dadurch Bruch verhindert. Dies ist eine schonende Art und Weise, die Lasten zu verteilen und damit die Kronenteile zu stützen. Dabei bleibt die Eiche, anders als beim Baumschnitt, unversehrt – ohne Reduzierung des Kronenvolumens und mit Erhaltung des Habitus‘.

Weitere Infos zum Maschinenring-Baummanagement finden Sie hier: maschinenring.at/leistungen/baummanagement.

30 Meter hohe Fichte sicher zu Boden gebracht 1024 485 Maschinenring Blog Oberösterreich

30 Meter hohe Fichte sicher zu Boden gebracht

Das letzte Sturmtief mit Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde, machte auch vor dem Bezirk Freistadt nicht halt. Zahlreiche Einsatzkräfte waren mit Aufräumarbeiten, wie beispielsweise der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, beschäftigt.

Auch der Maschinenring kam zur Hilfe

Eine besorgte Freistädterin kontaktierte den Maschinenring, um einen umsturzgefährdeten Baum in ihrem Garten, noch vor dem Sturmtief zu entfernen. Denn bei einem der vergangenen Stürme fiel bereits eine Fichte im Garten der Kundin, einem Sturm zum Opfer. Um sich so vor erneuten Sturmschäden zu schützen, sollte diesmal eine 30 Meter hohe Fichte vorab entfernt werden. Ein paar örtliche Gegebenheiten, wie der Rückhang des Baumes in Richtung Wohngebäude sowie eine beengte Platzsituation im Garten, stellten die Mitarbeiter vom Maschinenring Freistadt anfangs vor eine Herausforderung. Mit Hilfe einer Seilwinde konnten die zwei Baumprofis jedoch die Fichte zielgenau fällen, ohne dabei andere Bäume zu beschädigen.

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