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DI Philipp Engleder vom Baummanagement Maschinenring Oberösterreich
Was man über Bäume wissen sollte. 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Was man über Bäume wissen sollte.

DI Philipp Engleder vom Maschinenring-Baummanagement im Interview über den richtigen Umgang mit Bäumen – von Standort bis zur Baumpflege.

DI Philipp Engleder mag Bäume und weiß alles über sie. Er leitet das Maschinenring-Kompetenzzentrum Baummanagement und ist Forst-Ansprechpartner für das Bundesland Oberösterreich. Wir haben mit dem Baumprofi anlässlich des „Tag des Baumes“ am 25.4. über die richtige Pflege von Bäumen gesprochen – von der Wahl des Standorts über die „Erziehung“ von Jungbäumen bis zum gefühlvollen Entfernen von Totholz.

Ich möchte einen Baum pflanzen. Wie gehe ich das an?

Der Standort alleine ist für die Wahl der Baumart schon einmal entscheidend. Hat der Baum genug Licht, genug Platz zum Wachsen? Dabei muss man auch an den „unterirdischen“ Platzbedarf denken. Ich sollte einen Baum z.B. nicht zu nah an gepflasterte Wege, Straßen oder Gebäude pflanzen. Auch ein Respektabstand zum Nachbarsgrundstück ist empfehlenswert, um spätere Streitereien zu vermeiden. Bodenverdichtungen sollten ebenfalls vermieden werden. Diese Verdichtungen haben eine negative Auswirkung auf die Wurzel- und Bodenatmung und können bei viel Regen auch zu Stauwasser führen. Wurzelfäulen sind die Folge.

Gut, nun habe ich den perfekten Ort für meinen Baum gefunden. Wie geht’s weiter?

Baum ist nicht gleich Baum. Entscheidend für den Wuchserfolg ist eine gute Qualität der Pflanze. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein. An dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, dass der Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort transportiert wird. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Übrigens, Jungbäume werden, wegen der Winterfeuchte, am Besten im Herbst gepflanzt.

Wie pflanze ich einen Baum richtig?

Grab ein ausreichend großes Pflanzloch. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Setze den Baum in das Pflanzloch und wässere den Wurzelballen noch vor dem Auffüllen. Frisch gepflanzte Bäume brauchen einen Gießring, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung sollten unbedingt eine Baumverankerung (3-fach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz angebracht werden.

Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein. Nach der Pflanzung benötigt der Jungbaum u.a. einen Weißanstrich als Stammschutz.

Welche Pflege braucht mein Jungbaum?

Oft ist in der Baumpflege die Meinung noch verbreitet, wenn man einen Jungbaum setzt, muss man sich jahrelang nicht mehr um ihn kümmern. Jedoch sind gerade die ersten Jahre am Standort entscheidend, wie sich ein Baum entwickelt und ob er später aufwändige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei werden die Form und Gestalt des Baumes für die Zukunft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwiesel führen und durch die Belastung zum Auseinanderbrechen des Astes führen. Weiters werden Äste entfernt, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen.

„Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich viel Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse.“

DI Philipp Engleder, Baummanagement Maschinenring Oberösterreich

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten.

Bei der Baumpflege sind Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt.

Ist ein Baumschnitt überhaupt notwendig? Was muss ich beachten?

Der Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die jeweiligen Schnittmaßnahmen richtig durchgeführt werden. So sollte für gewöhnlich immer auf Astring geschnitten und keine Aststummel stehen gelassen werden.

Grundsätzlich ist ein regelmäßiger Baumschnitt wichtig, um die gesetzlich vorgeschrieben Verkehrssicherheit von Bäumen zu erhalten. Falls diese Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, müssen Maßnahmen getroffen werden um diese wiederherzustellen. Die gängigsten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit sind Kronenkorrektur nach Kappung, Lichtraumprofilschnitt für Straße und Gehweg, Kronenerziehungsschnitte bei Jungbäumen oder die Totholzentfernung.

Hafte ich für meinen Baum?

Ja. Die Pflicht einen Baum zu kontrollieren (Verkehrssicherheitspflicht) leitet sich aus dem ABGB §1319 und § 1319a ab. In Österreich haftet der Baumbesitzer, in Deutschland der Eigentümer! Ein Besitzer ist jedoch nicht immer der Eigentümer, sondern derjenige mit der tatsächlichen Verfügungsgewalt wie z.B. ein Pächter, Wegehalter usw.

Woran erkenne ich, dass mein Baum gesund ist?

Die Vitalitätsbeurteilung eines Baumes ist für einen Laien nicht immer einfach zu beurteilen ist. Die Vitalität eines Baumes, also die Wuchspotenz eines Baumes, lässt mit etwas Übung anhand der Trieblängen einschätzen. Während absterbende Kronenteile und stagnierende Längenzuwächse der Triebe auf abnehmende Vitalität hindeuten, sind Langtriebe für gewöhnlich ein Hinweis für eine volle Vitalität.

Im Zweifelsfall ist eine Begutachtung durch professionelle Baumpfleger sinnvoll.

Was muss ich bei älteren Bäumen beachten?

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten. Meine Empfehlung: „So wenig wie nötig entnehmen und so viel wie möglich belassen.“

Danke für das Interview!

Philipp Engleder arbeitet im Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich und steht für Ihre Fragen gerne per E-Mail oder telefonisch unter der Nummer 05 9060 40032 zur Verfügung.

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Ihre Bäume in den besten Händen

Halten Sie Ihre Bäume gesund und sicher! Bei einer professionellen Baumpflege sind die Baumprofis der regionalen Maschinenringe die besten Ansprechpartner. Sie verfügen über fachliches Know-how, die geeigneten Gerätschaften und viel Erfahrung. Zu ihren Aufgaben gehören neben Baumschnitt und -kontrolle auch Leistungen wie die Erstellung eines Baumkatasters für Gemeinden, Arbeiten rund um Kronensicherung und Baumfällung sowie Pflanzenschutz. Mehr Infos zu unserem Baummanagement haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Ab in die Krone: Grüner Traumjob in luftiger Höhe 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ab in die Krone: Grüner Traumjob in luftiger Höhe

Die Pflege eines Baumes ist keine simple Angelegenheit. Für die Durchführung fachgerechter Baumpflegemaßnahmen sind neben diversen technischen Fertigkeiten auch umfangreiche Fachkenntnisse in den Bereichen Baumbiologie, Baumpflegemaßnahmen sowie Krankheitssymptome eines Baumes notwendig. Auch auf diverse Ö-Normen muss Rücksicht genommen werden. Alle Maschinenring-Mitarbeiter, die in der Baumpflege tätig sind, haben die Ausbildung „Baumpfleger Qualifiziert“ absolviert und sind somit perfekt für Baumpflegearbeiten bei unseren Kunden gerüstet.

Spezielle Arbeitsverfahren

Da vor allem in Städten der Platz nicht nur für die dort lebenden Menschen, sondern auch für die Bäume oftmals limitiert ist, sind Stadtbäume häufig zu pflegen. Dabei fallen oft Arbeiten auf engstem Raum an. So kommt es häufig vor, dass Dächer und Fassaden freigeschnitten, Baumkronen eingekürzt, abgestorbene Äste entfernt oder ganze Bäume abgetragen werden müssen. Vor jedem Arbeitseinsatz werden die standörtlichen Gegebenheiten evaluiert und ein geeignetes Arbeitsverfahren ausgewählt. Maßnahmen zum Baumerhalt und zur Baumpflege können vom Boden aus, mittels Leiter oder mit einer Hebebühne, durchgeführt werden.

Baumpflege in luftiger Höhe – professionelle Baumkletterer

Besonders spektakulär ist die Seilklettertechnik (SKT). Dieses spezielle Arbeitsverfahren kommt dort zum Einsatz, wo andere Arbeitsverfahren, wie die Baumpflege mittels Hebebühne, keinen Zugang haben, oder an ihre Grenze stoßen. Mit der Seilklettertechnik erklettern die speziell dafür ausgebildeten Baumpfleger des Maschinenring jeden Ast. Wer mittels Seilklettertechnik in die Baumkronen aufsteigen und dort Baumpflegemaßnahmen durchführen will, muss eine spezielle Technik und viel Wissen kombinieren können. Diese Fachkenntnisse werden den Maschinenring-Baumpflegern in einer mehrwöchigen Seilklettertechnikausbildung vermittelt. Die körperliche Eignung der Mitarbeiter, eine gültige Arbeitsmedizinische Untersuchung und ein Erste-Hilfe-Kurs sowie der Nachweis einer Motorsägen-Ausbildung sind die Grundvoraussetzungen für die Teilnahme an der Seilklettertechnikausbildung.

Sicheres Arbeiten in den Baumkronen

Um sicher in die Baumkrone zu kommen, gilt es Einiges zu beachten. Bereits vom Boden aus sind die Ankerpunkte für die Arbeitsseile und die Stabilität des Baumes zu beurteilen. Routine, ein sicherer Umgang mit dem Arbeitsmaterial im Baum, eine gute körperliche Fitness und die richtige Ausrüstung sind die entscheidenden Faktoren, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen und zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen führen. Teamfähigkeit ist ebenfalls eine Schlüsseleigenschaft gut ausgebildeter Baumpfleger. Um sich in Notsituationen gegenseitig helfen zu können, sind professionelle Baumpfleger mindestens zu zweit im Einsatz.

Interesse an einem Job beim Maschinenring? Gleich informieren unter: maschinenring-jobs.at
Sie wollen Ihre Bäume von unseren Profis pflegen lassen? Gleich informieren unter:  maschinenring.at/baummanagement

Haften Baumbesitzer bei Unwetterschäden? 1024 570 Maschinenring Blog Oberösterreich

Haften Baumbesitzer bei Unwetterschäden?

Haftung als Baumbesitzer bei Unwetterschäden

Bäume passen sich im Laufe ihres Lebens durch ihr Wachstum an äußere Umwelteinflüsse an. Sie gleichen Stürme meist aus, indem sie mit dem Wind schwanken. Die Schwankungen können aber bei heftigen Stürmen auch bedrohlich stark ausfallen. Zurecht sorgen sich deshalb viele Menschen bei Unwettern um ihr Haus, ihr Auto oder im Extremfall sogar um ihr Leben. Als Baumbesitzer kann man für Schäden haften.

Gefahr von Unwetterschäden droht manchmal auch bei leichtem Wind

Gefährlich sind die Bäume, die nicht gesund sind oder gar grobe Schäden aufweisen. Sie leiden unter:

  • Baumkrankheiten
  • unsachgemäßen Baumpflegemaßnahmen
  • Verletzungen
  • Alterungserscheinungen
  • schlechten Standortbedingungen.

Durch Fäule, Pilzbefall oder Höhlung im Stamm können Bäume auch bei leichtem Wind oder sogar unvermittelt umstürzen.

Eine Frage der Haftung

Sturmversicherungen haften meist erst bei Windgeschwindigkeiten über 60 km/h oder ab Windstärke 8. Gleiches gilt bei einer Teilkaskoversicherung fürs Auto. Wenn Sie als Baumbesitzer jedoch die Verkehrssicherungspflicht verletzt haben, etwa weil der Baum vorher schon schadhaft oder krank war, können Sie für Schäden haftbar gemacht werden.

Wie kann ich das Risiko vermeiden?

Das Risiko von Schäden durch Bäume kann durch Kontrollen des Baumbestandes und entsprechende Baumpflegemaßnahmen deutlich vermindert werden. Als Baumbesitzer sollten Sie in Bezug auf Schäden an Ihren Bäumen achtsam sein. Unterziehen Sie dazu Ihre Bäume – insbesondere jene an Straßenrändern oder Grenzen zu Nachbarn – einer regelmäßigen äußeren Untersuchung. Achten Sie dabei auf Faktoren wie Standfestigkeit, abgestorbenes Astmaterial (wie morsche und abgebrochene Äste) oder Pilzbefall. Im Verdachts- oder Zweifelsfall sollten Sie jedenfalls eine Fachfirma zur professionellen Baumkontrolle zu Rate ziehen. Auch nach einem Sturm sollten Bäume fachkundig kontrolliert werden, denn oft sind Schäden auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Was versteht man unter Verkehrssicherungspflicht?

Unter „Verkehrssicherungspflicht“ versteht man im Allgemeinen die Pflicht zur Absicherung von Gefahrenquellen. Als Besitzer oder Eigentümer eines Baumes müssen Sie daher grundsätzlich dafür Sorge tragen, dass von Ihren Bäumen keine Gefahr ausgehen kann. Wenn Sie im Schadensfall eindeutig nachweisen können, dass Sie dieser Sorgsamkeitspflicht nachgekommen sind, können Sie nicht haftbar gemacht werden.

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Maschinenring Urfahr und Rohrbach bündeln ihre Kräfte 725 483 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring Urfahr und Rohrbach bündeln ihre Kräfte

8 wirtschaftlich nachhaltige Einheiten bis 2023 zu entwickeln, ist das Ziel aller 23 Maschinenringe in Oberösterreich. Dazu laufen in ganz Oberösterreich die Gespräche in den verantwortlichen Gremien. Eine sich täglich ändernde Agrar- und damit verbundene Mitgliederstruktur, aber auch immer heißer umkämpfte Märkte im Bereich der angebotenen Dienstleistungen fordern auch die gesamte Maschinenringorganisation, sich gut für die Zukunft aufzustellen.

Rohrbach & Urfahr erste beschlossene Region in OÖ.

Die Maschinenringe Rohrbach und Urfahr packten diese Gelegenheit am Schopf und setzen das geplante Ziel bereits jetzt um. Nach einer mehrjährigen Planungs- und Vorbereitungsphase nimmt jetzt die Kooperation beider Maschinenringe ab 1. November 2020 offiziell die Arbeit unter dem neuen Namen „Maschinenring Granitland GmbH“ auf.

Neue Organisationsform im Maschinenring

Es steht keine Fusion im Raum, sondern eine zentrale Abwicklung der operativen Aufgabenfelder, der Personalführung und der einzelnen Sparten über eine eigene GmbH ist geplant. Die Eigentümer der „Maschinenring Granitland GmbH“ sind die beiden Maschinenring Vereine und damit die fast 2.100 Maschinenring Mitglieder. Wichtige Vorteile sind: höhere Schlagkraft, Kosteneffizienz, Steigerung der Mitgliederservices und ein größerer Marktauftritt und damit verbundene Leistungssteigerung in neuen Geschäftsfeldern.

Eine große „Maschinenring-Familie“ schafft viele Symbiosen

Für die 2.100 Maschinenring Mitglieder schaffen wir mit der neuen Struktur noch bessere Symbiosen. Der überbetriebliche Maschineneinsatz und eine kosteneffiziente Nutzung können großräumiger organisiert werden. Auch entstehen neue Möglichkeiten für Maschinengemeinschaften. Der Zugriff auf Spezialmaschinen ist im MR Granitland noch vielfältiger möglich. Kurz gesagt umfasst die Region Granitland eine eigene Klimazone von der Seehöhe 250 m bis über 1.300 m. Die landwirtschaftlichen Betriebe betreiben regional Grünland- und Ackerbau. Ein großer Anteil der Betriebe beschäftigt sich mit Spezialkulturen von der Maiszucht über Hopfenanbau bis hin zum professionellen Kräuteranbau – eine Region mit Mehrwert und einer florierenden Landwirtschaft.

Flächendeckendes Netzwerk – mit neuen Standorte erreichen

Das bereits bestehende Kunden- und Servicecenter in Bad Leonfelden wird als zentraler Verwaltungsstandort und auch als Kundenbetreuungs- und Besprechungsort genutzt. In der Bioschule in Schlägl wird bis Anfang Dezember ein „MR Agrar Center“ eingerichtet. Von dort aus werden die Mitarbeiter/innen alle Dienstleistungen im Bereich Agrar unterstützen und wertvolle Synergien zwischen Maschinenring und Bioschule Schlägl wecken.

 „GEMEINSAM GEHT´S LEICHTER

Wir sind stolz darauf, als erste der 8 Regionen in OÖ., das gesteckte Ziel erreichen zu können. Die Zusammenarbeit in Form der Maschinenring Granitland GmbH soll insbesondere die Spezialisierung der Mitarbeiter/innen ermöglichen, zur besseren Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen und letztendlich die Qualität der Dienstleistungen für unsere Maschinenring Mitglieder und die über 2.000 Kunden steigern“, sind sich die Geschäftsleitung mit den beiden Obmännern Johann Leitner und Thomas Neudorfer einig.

Mit gesunden Bäumen, Schäden bei Unwettern vermeiden 812 447 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mit gesunden Bäumen, Schäden bei Unwettern vermeiden

Bäume passen sich im Laufe ihres Lebens durch ihr Wachstum an äußere Umwelteinflüsse an. Sie gleichen Stürme meist aus, indem sie mit dem Wind schwanken. Die Schwankungen können aber bei heftigen Stürmen auch bedrohlich stark ausfallen. Zurecht sorgen sich deshalb viele Menschen bei Unwettern um ihr Haus, ihr Auto oder im Extremfall sogar um ihr Leben.

Gefahr droht manchmal auch bei leichtem Wind

Gefährlich sind die Bäume, die nicht gesund sind oder gar grobe Schäden aufweisen. Sie leiden unter:

  • Baumkrankheiten
  • unsachgemäßen Baumpflegemaßnahmen
  • Verletzungen
  • Alterungserscheinungen
  • schlechte Standortbedingungen.

Durch Fäule, Pilzbefall oder Höhlung im Stamm können Bäume auch bei leichtem Wind oder sogar unvermittelt umstürzen.

Eine Frage der Haftung

Sturmversicherungen haften meist erst bei Windgeschwindigkeiten über 60 km/h oder ab Windstärke 8. Gleiches gilt bei einer Teilkaskoversicherung fürs Auto. Wenn der Baumbesitzer jedoch seine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat, etwa weil der Baum vorher schon schadhaft war, kann er für Schäden haftbar sein.

Wie kann ich das Risiko vermeiden?

Dieses Risiko kann durch Kontrollen des Baumbestandes und entsprechender Baumpflegemaßnehmen deutlich vermindert werden. Baumbesitzer sollten in Bezug auf Schäden an ihren Bäumen achtsam sein und im Idealfall eine Fachfirma mit professionellen Baumkontrollen zu Rate ziehen, um beispielsweise die Bäume auch nach einem Sturm zu kontrollieren, denn oft sind Schäden auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Der Maschinenring verfügt über ausgebildete Baumspezialisten, die Bäume regelmäßig auf Gefahren kontrollieren und mit einer gezielten und fachgerechten Baumpflege nach ÖNorm L1122 für Sicherheit, Haftungsentlastung und einen langlebigen Baumbestand sorgen.

Alle unsere Baumdienstleistungen sowie den richtigen Ansprechpartner vor Ort finden Sie unter: maschinenring.at/baummanagement.

Sicherheit hat Priorität 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Sicherheit hat Priorität

Nicht nur in Krisenzeiten achtet der Maschinenring Oberösterreich auf die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter. Mit hohem Engagement nutzten die Arbeiter aller 22 Geschäftsstellen in Oberösterreich den milden Winter und bildeten sich im Bereich Unfallverhütung, Gesundheitsprävention und Umweltschutz weiter. Als Profis im Umgang mit Arbeitsstoffen, Geräten und Maschinen, sowie in Themenbereichen wie Erste-Hilfe und Brandschutz bereiteten sie sich auf die anstehende Sommersaison vor. Rund 600 Arbeiter, welche in den Geschäftsfeldern Gartengestaltung, Grünraumpflege, Baumpflege und Reinigung beschäftigt sind, konnten die themenspezifische Ausbildung erfolgreich absolvieren.

Erfolgreich in die Sommersaison

Die standardisierten Vorgaben der SCC (Safety Certificate Contractors) Zertifizierung wurden schlussendlich Mitte April vom TÜV Austria kontrolliert und konnten mit einer positiven Bewertung abgeschlossen werden. Der Maschinenring Oberösterreich gewährleistet seither seinen Mitarbeitern einen abwechslungsreichen und sicheren Arbeitsplatz rund ums Jahr.

Stabilisierung einer rissigen Baumkrone 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Stabilisierung einer rissigen Baumkrone

Baumkronensicherung in Schlierbach

Eine heimische Eiche bietet, neben einem hohen ökologischen Wert, auch eine gestalterische Funktion. Sie beeindruckt mit ihren Ausmaßen und Assoziationen wie Stärke und Standhaftigkeit. Es gibt also viele Gründe, eine Eiche zu erhalten. Damit geschädigte Eichen nicht gleich gefällt werden müssen, gibt es Alternativen, die zum Einsatz kommen können.

 

Schonende Alternative für gefährdete Eiche in Schlierbach

Aufgrund von Rissen in der Baumkrone war die Verkehrssicherheit eines Eichenbaumes in Schlierbach nicht mehr gegeben. Dem Baumbesitzer war der Erhalt seiner schönen Eiche ein großes Anliegen. Um den Baum trotz seiner geschädigten Krone zu erhalten, kontaktierte er den Maschinenring mit seinem Anliegen. Nach einer Besichtigung stand fest, dass dazu Sicherungsmaßnahmen in der Baumkrone notwendig sind. Robert und Lukas, zwei Baumpflegeprofis vom Maschinenring Kremstal-Windischgarsten, haben eine Haltesicherung zur Stabilisierung in der Baumkrone angebracht. Diese wirkt unter anderem dem Auseinanderbrechen der Krone bzw. des Baumes entgegen. Mit dem angebrachten statischen Gurtsystem wird die Krone durch gegenseitiges Verbinden der Kronenteile stabilisiert und dadurch Bruch verhindert. Dies ist eine schonende Art und Weise, die Lasten zu verteilen und damit die Kronenteile zu stützen. Dabei bleibt die Eiche, anders als beim Baumschnitt, unversehrt – ohne Reduzierung des Kronenvolumens und mit Erhaltung des Habitus‘.

Weitere Infos zum Maschinenring-Baummanagement finden Sie hier: maschinenring.at/leistungen/baummanagement.

30 Meter hohe Fichte sicher zu Boden gebracht 1024 485 Maschinenring Blog Oberösterreich

30 Meter hohe Fichte sicher zu Boden gebracht

Das letzte Sturmtief mit Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde, machte auch vor dem Bezirk Freistadt nicht halt. Zahlreiche Einsatzkräfte waren mit Aufräumarbeiten, wie beispielsweise der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, beschäftigt.

Auch der Maschinenring kam zur Hilfe

Eine besorgte Freistädterin kontaktierte den Maschinenring, um einen umsturzgefährdeten Baum in ihrem Garten, noch vor dem Sturmtief zu entfernen. Denn bei einem der vergangenen Stürme fiel bereits eine Fichte im Garten der Kundin, einem Sturm zum Opfer. Um sich so vor erneuten Sturmschäden zu schützen, sollte diesmal eine 30 Meter hohe Fichte vorab entfernt werden. Ein paar örtliche Gegebenheiten, wie der Rückhang des Baumes in Richtung Wohngebäude sowie eine beengte Platzsituation im Garten, stellten die Mitarbeiter vom Maschinenring Freistadt anfangs vor eine Herausforderung. Mit Hilfe einer Seilwinde konnten die zwei Baumprofis jedoch die Fichte zielgenau fällen, ohne dabei andere Bäume zu beschädigen.

Spektakuläre Abtragung von 21 Bäumen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Spektakuläre Abtragung von 21 Bäumen

In Haag am Hausruck wurden Eschen-, Erlen- und Kirschbäume auf einem Privatgrund zum Problem. Einerseits aus platztechnischen Gründen, andererseits um weiterhin die Sicherheit, aufgrund der Nähe zum Wohngebäude, zu gewährleisten. Insgesamt sollten 21 Bäume entfernt werden. Für Karl Kumpfmüller, Kundenbetreuer vom Maschinenring Grieskirchen, war bei der Besichtigung sofort klar, dass die zu entfernenden Bäume mittels Kran über das Gebäude zu heben sind. Denn aufgrund der Baumstandorte und aus Platzgründen, erwies sich das als die beste Lösung.

Sichere Abtragung mittels Kran

Bei diesem Einsatz waren Roman und Rudi die Baumprofis vom Maschinenring. Um die Baumabtragungen, über das Gebäude, durchführen zu können, holten sie sich einen 90 Tonnen schweren Kran mit 30 m Reichweite, einer externen Firma zur Hilfe. Beide Mitarbeiter haben eine Baumkletterausbildung und konnten mit ihrem fundierten Wissen und Können den Auftrag zur vollsten Zufriedenheit des Kunden ausführen. Baum für Baum wurde abgetragen: dabei kletterte Roman zuerst auf den Baum hinauf. Oben angekommen, konnte er das Seil des Krans am Baum für die Abtragung festmachen, während Bodenmann Rudi von unten sicherte. Nachdem der Trennschnitt beim Baum durchgeführt worden war, wurde er mit dem Kran über das Gebäude gehoben, sicher zu Boden gebracht und mit der Motorsäge vor Ort aufgearbeitet und für den Abtransport vorbereitet.

10 Jahre zuverlässige Sicherheit im Winterdienst 1024 690 Maschinenring Blog Oberösterreich

10 Jahre zuverlässige Sicherheit im Winterdienst

Robert Spitzbart (Obmann Maschinenring Gmunden), Elisabeth Feichtinger, BEd, BEd (Bürgermeisterin von Altmünster) und Wolfgang Pesendorfer (Wirtschaftshof-Leitung von Altmünster) (v.l.n.r.), setzen auf gute Zusammenarbeit.

Inmitten des Salzkammerguts liegt die Marktgemeinde Altmünster am Traunsee. Die knapp 10.000 Einwohner starke Gemeinde bietet mit ihrer traumhaften Lage am See für Erholungssuchende im Sommer wie im Winter eine ideale Urlaubsregion. Um hier das ganze Jahr sicher unterwegs sein zu können, ist ein zuverlässiger Winterdienst von wesentlicher Bedeutung.

„Die Topographie der Gemeinde macht den Winterdienst sehr schwierig. Die Höhenlage reicht von 430 bis 910 Metern Seehöhe. Unten regnet es, oben schneit es, das ist mit hinzukommenden Starkwetterereignissen auf 200 zu räumenden Straßenkilometern und 54 km Gehwegen oft eine große Herausforderung“, erzählt Wolfgang Pesendorfer, Wirtschaftshofleiter der Gemeinde Altmünster, von den Herausforderungen im Winterdienst.

Zuverlässige Profis aus dem Ort im Einsatz

Insgesamt 14 Fahrzeuge sind im Winterdienst im Gemeindegebiet im Einsatz. Zwei Einsatzkräfte und drei Traktoren stehen dabei vom Maschinenring Gmunden zur Verfügung. Pesendorfer hat uns erzählt, wie es zur Zusammenarbeit mit dem Maschinenring kam:

„2009 hatten wir die Kapazitäten, um den gesamten Winterdienst selbst durchzuführen, nicht mehr. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, drei Fahrzeuge und dazu noch zwei Fahrer, anzumieten. Der Maschinenring hat uns ein sehr gutes Angebot gemacht. Nach einem Probejahr, haben wir die Zusammenarbeit fortgesetzt. Das sind sehr verlässliche Leute, es funktioniert einfach perfekt“.

Ortskundige Einsatzkräfte erleichtern die Arbeit. Da die beiden Fahrer mitten im Winterdienstgebiet wohnen, können damit sogar Leermeter vermieden werden.

„Die Landwirte fahren aus der Garage und räumen sofort für die Gemeinde, besser kann es nicht sein“, fügt Pesendorfer hinzu.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit, das ganze Jahr über

Zu tun gibt es in einer Gemeinde genug. Deshalb greift man in Altmünster, neben dem Winterdienst, auch für andere Tätigkeiten, wie beispielsweise der Grünraumpflege sowie bei personellen Engpässen, auf den Maschinenring zurück.

„Wenn die Kapazitäten des eigenen Wirtschaftshofes an die Grenzen stoßen, ist es gut, einen verlässlichen Partner zu haben, der dann die Aufgaben in zuverlässiger Art und Weise erledigt. In unserem Fall ist das der Maschinenring“, so Elisabeth Feichtinger, Bürgermeisterin von Altmünster.

Der persönliche Kontakt sowie ein kompetenter Ansprechpartner liegen der Gemeinde dabei besonders am Herzen:

„Der persönliche Ansprechpartner ist mir als Bürgermeisterin sehr sehr wichtig. Bei Bedarf weiß ich immer wen ich anrufen muss und wo ich hinfahren kann. Als wir mal dringend eine Aushilfe brauchten, hat das super funktioniert und das ist ein gutes Gefühl, das schätze ich sehr“, erklärt Feichtinger die wichtigen Werte, in der Zusammenarbeit mit dem Maschinenring.

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