Agrarfachkraft Wolfgang Öhlbrunner – Der Erfahrene

Agrarfachkraft Wolfgang Öhlbrunner – Der Erfahrene

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Lesezeit: 5 min.

Da er selbst Landwirt ist, weiß Wolfgang Öhlbrunner genau, worauf es Tierhaltern ankommt, und lernt trotzdem nie aus. Darüber hinaus macht ihm die Arbeit einfach Spaß.

Steckbrief

Alter: 49
aus: Neukirchen
Betriebshilfe seit: 2011
Hauptberuf: Landwirt

Wolfgang, du bist selbst Landwirt – wieviele Stunden bist du im Rahmen der Betriebshilfe tätig?

WÖ: Rund 200 Stunden pro Jahr – mal mehr, mal weniger. Die größte Herausforderung für mich ist sicher das Zeitmanagement. Ich habe selbst einen Betrieb zuhause, bin nebenbei noch als Forstbetreuer für einzelne Betriebe unterwegs. Es ist schon eine große Herausforderung, das alles unter einen Hut zu bekommen.

Warum machst du es dann?

WÖ: Wenn mir die Arbeit nicht soviel Spaß machen würde, würde ich es auch nicht tun. Mir macht es einfach Freude, anderen zu helfen, und ich kann mich darüber hinaus mit anderen Landwirten austauschen. Als Agrar-Fachkraft bekommt man Einblick in viele verschiedene Betriebe – dadurch konnte ich mir schon einiges für meinen eigenen Betrieb abschauen.

Auf welchen Betrieben bist du hauptsächlich im Einsatz?

WÖ: Drei Viertel der Betriebe, auf denen ich aushelfe, sind Milchviehbetriebe. Die neuen Techniken, die mit den Jahren gekommen sind, waren durchaus herausfordernd. Vor allem der erste Betrieb mit einem Melkroboter war nicht einfach, aber da wächst man auch hinein.

Das klingt herausfordernd…

WÖ: Mein herausforderndstes Erlebnis als Agrar-Fachkraft dauerte tatsächlich einmal ein ganzes Jahr. Ich hatte vor ca. 10 Jahren über ein Jahr lang durchgehend Betriebshilfe für mehrere Landwirte mit Verletzungen geleistet. Sobald der eine Landwirt wieder fit war, hat sich der nächste verletzt, da bin ich aus der Betriebshilfe nicht mehr herausgekommen.

Doch es gibt sicher auch schöne Seiten, oder?

WÖ: Ja natürlich – wenn man nach einem Einsatz positive Rückmeldungen bekommt. Jeder ist schließlich froh, wenn er Unterstützung bekommt. Allein schon das Wissen, dass man etwas Gutes getan hat und Leuten helfen konnte, ist für mich die ganze Mühe wert.

Welche Eigenschaften sollte eine gute Agrar-Fachkraft deiner Meinung nach mitbringen?

WÖ: Eine gute, flexible Zeiteinteilung, etwas fachlicher Hintergrund und ein guter Umgang mit Tieren sind meiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften, auf die es ankommt. Vor allem Geduld ist sehr wichtig bei der Arbeit mit Tieren. Stress und Hektik bringen nichts- da werden auch die Tiere unruhig. Ich würde jedem raten, es einfach auszuprobieren und zu schauen, ob Betriebshilfe etwas für einen ist – das kann man oft im Vorhinein nicht sagen.

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