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Lebensraum Garten 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Lebensraum Garten

Individuelle Wohlfühlorte unter freiem Himmel? Wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir Garten sagen? Was ist ein Garten eigentlich und was macht ihn aus?

Garten ist ein Alltagsbegriff und wird ganz selbstverständlich verwendet. Er ruft aber unterschiedliche Bilder in uns hervor. Zum Beispiel wird laut Duden der Garten als ein „begrenztes Stück Land (am, um ein Haus), zur Anpflanzung von Gemüse, Obst, Blumen oder Ähnlichem“ definiert. Die Produktion von Lebensmitteln im eigenen Garten hatte vor allem in der Nachkriegszeit eine essentielle Bedeutung. Aber auch heutzutage rückt der Wert des eigenen Nutzgartens wieder mehr in den Vordergrund. Das Anlegen von Hoch- und Kräuterbeeten sowie selbst gärtnerisch tätig sein, liegen wieder im Trend. Eine der Funktionen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist mit Sicherheit die Erholungsfunktion. Je hektischer und stressiger der Alltag, umso mehr sehnen wir uns nach einem Ort, an dem wir uns zurückziehen und neue Energie tanken können. Einem Ort an der frischen Luft, im Grünen, fernab vom Trubel und ganz privat, wo wir unserer Seele baumeln lassen können. Aber gibt es eine Definition der Größe eines Gartens? Und muss dieser immer grün sein? Was ist mit privaten Freiräumen wie Balkon, Terrasse, Loggia oder auch den Flächen vor dem Haus? Besonders in der heutigen Zeit, in der ein Grundsück mit Haus und Garten – besonders in den Städten – oft nicht für jeden erschwinglich ist, haben auch die kleinsten privaten Freiräume an Bedeutung gewonnen. Der Wintergarten zum Beispiel diente ursprünglich zur Kultivierung von Pflanzen und Früchten. Erst später wurde dieser auch als erweiterter Wohnbereich genutzt. Ein Garten kann also nicht durch eine bestimmte Funktion, Größe oder Ausstattung definiert werden. Unsere soziale und kulturelle Entwicklung bestimmt demnach unsere Vorstellung eines Gartens und welches Bild beim Wort Garten in uns wach gerufen wird. Der Begriff selbst ist – so wie die Gestaltung und Bepflanzung des Gartens – nichts Statisches, sondern hat sich im Laufe der Zeit erweitert und angepasst. So vielfältig die Bedeutung von Garten sein kann, so individuell und unterschiedlich ist auch die Gestaltung und Nutzung.

Egal wie groß oder klein die Fläche ist, egal ob Balkon oder Terrasse, mit den richtigen Gestaltungselementen und der passenden Pflanzenauswahl werden alle privaten Freiräume zu einem lebenswerten „grünen Wohnraum“.

 

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FÜR und WIDER des Umgrabens im Gemüsegarten im Herbst 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

FÜR und WIDER des Umgrabens im Gemüsegarten im Herbst

Das Umgraben eines Gemüsegartens galt lange Zeit als Pflichtprogramm eines jeden Hobbygärtners. Was geschieht dabei? Die obere Bodenschicht wird gewendet, gelockert, Pflanzenreste werden im Boden nach unten befördert. Ignoriert wird hierbei jedoch das Bodenlebewesen. In einem Liter Boden befinden sich an die zehn Milliarden Lebewesen! Dabei besteht das Bodenleben aus verschiedensten Organismen vom kleinsten Bakterium über Einzeller, Algen, Strahlenpilze, Milben, Insekten bis hin zum Regenwurm und Maulwurf. Jedes dieser Lebewesen ist auf individuelle Bedingungen angewiesen, die nur in ganz bestimmten Bodentiefen vorhanden sind. Durch das Umgraben wird das Bodenleben durcheinandergewirbelt, viele der Lebewesen sterben aufgrund fehlenden Sauerstoffs oder Trockenheit ab und Stoffwechselprozesse, die für das Wachstum der Pflanzen von Bedeutung sind, kommen zum Erliegen. Bis sich das Bodenleben erholt hat, vergeht wertvolle Zeit, in der die Pflanzen nicht optimal versorgt werden können. Des Weiteren gelangen durch das Umgraben Unkrautsamen an die Oberfläche, die viele Jahre in größeren Bodentiefen überdauert haben. Sie keimen in der Regel sehr schnell und bedecken den Gemüsegarten im Frühjahr. Alternativ zum Umgraben können Sie im Herbst den Gemüsegarten mit einer Mulchschicht aus Herbstlaub, halbreifem Kompost oder Ernteresten abdecken. Das schützt vor großen Temperaturschwankungen, hält die Feuchtigkeit im Boden und verhindert übermäßigen Unkrautwuchs.

Im Frühjahr ca. 2 –3 Wochen vor der Aussaat entfernen Sie die Mulchschicht und arbeiten den Boden mit einem Grubber sorgfältig durch. Im Anschluss reichern Sie den Boden mit reifem Kompost an. Vor der Aussaat lockern Sie die Beete noch einmal mit einem Rechen, arbeiten den Kompost ein und schaffen somit ein feinkrümeliges Saatbeet. Bei schweren Böden wie Lehm oder Ton ist das Umgraben jedoch sinnvoll. Hier können Sie nur in Verbindung mit einer konsequenten Kompostwirtschaft Erfolge beim Gemüseanbau erzielen. Diese Böden graben Sie bereits im Herbst um, damit der Frost die groben Erdschollen zerkleinert und die Luft im Boden erhöht.

 

 

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Kleine Schattenecken als malerische Freiluftgalerie 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Kleine Schattenecken als malerische Freiluftgalerie

Dunkle Ecken im Garten, abgelegene Winkel oder Plätze vor Mauern müssen kein Schattendasein fristen. Edle Steinbänke, Säulen oder Figuren können diese Bereiche als Blickfang aufwerten und bieten dadurch eine wunderbare Möglichkeit für Pflanzenarrangements mit Schattenkünstlern.

Schattenpflanzen punkten meist nicht mit auffallenden bunten Blüten. Ihre Qualitäten zeigen sich in unterschiedlichsten Blattformen und -farben. Doch auch Blüten, wie die der Hortensien, setzten wunderschöne, kraftvolle Akzente in Kombination mit einer rotlaubigen Silberkerze und den weißpanaschierten Blättern der Funkie „Christmas Tree“. Überhaupt gelten Funkien als Kostbarkeiten für den Schatten.

Für den Frühjahrsflor können Sie Zwiebeln verschiedener Frühblüher hinzufügen. Edel wirken hier gefüllte Narzissen gefolgt von weißen, cremefarbenen oder rosagetönten Tulpen. Ein Tipp noch für kräftige, gesunde Pflanzen: Stauden brauchen Nährstoffe! Sie können das Nährstoffangebot im Staudenbeet 3 mal jährlich mit organischem Dünger in Kombination mit einem Bodenaktivator verbessern! Sind die Stauden gut entwickelt, bedecken sie mit ihren Blättern den Boden und geben dem Unkraut keine Chance. Für Sie eine pflegeleichte Angelegenheit! Die Mengen sind für ca. 6 m² angegeben.

Tipp:
Sie erhalten eine überzeugende Wirkung, wenn Sie mindestens fünf Stück der gleichen Sorte Funkien nebeneinander setzen.

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Der richtige Rosenschnitt 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der richtige Rosenschnitt

Jedes Jahr stehen zahlreiche Gartenbesitzer vor der Frage: „Wie schneide ich meine Rosen richtig?“

Zuerst einmal wollen wir alle Gartenbesitzer beruhigen – richtig oder falsch gibt es nicht. Viele Dinge muss man einfach ausprobieren und beobachten, wie die Pflanze reagiert. Was wir Ihnen geben können, sind Tipps und einen „roten Faden“, so dass Sie die fachlichen Grundlagen haben.
Rosen werden geschnitten, damit sie nicht lang und länger werden, damit sie einen starken und kräftigen Wuchs haben und das Wichtigste: damit sie schöne, volle Blüten bilden. Bevor Sie mit dem Schnitt beginnen, achten Sie auf stabile Handschuhe und scharfe Schnittwerkzeuge.

1. Schritt:

Entfernen Sie alle Äste, die nach innen wachsen und solche, die sich kreuzen, da wo sie entspringen. Das macht „Luft“, beugt Pilzkrankheiten vor und sorgt für einen guten Aufbau der Pflanze.

2. Schritt:

Danach kommen schwache und dünne Äste dran. Schneiden Sie so, dass kein Stumpf stehenbleibt. So kann die Pflanze ihre Kraft auf die starken Äste konzentrieren. Entfernen Sie auch das regelmäßig entstehende Totholz, erkennbar an seiner braunen Farbe.

3. Schritt:

Jetzt haben Sie bereits einen „Überblick“ und können mit dem eigentlichen Schnitt beginnen. Nun kürzen Sie die verbleibenden Rosentriebe auf 3 – 5 Augen zurück, wobei das letzte Auge nach außen zeigt. Dabei gilt folgende Regel: Je stärker der Schnitt, umso kräftiger das Wachstum und die Blüte. Schwach wachsende Rosen schneidet man stark zurück, stark wachsende Rosen werden schwach zurück geschnitten. Führen Sie einen sauberen, schrägen Schnitt ca. ½ cm über dem Auge durch. Dabei soll an der Seite, an der das Auge sitzt, der höchste Punkt nach dem Schnitt sein, gegenüberliegend etwas tiefer. Jungtriebe weisen die meisten Blüten auf.

Generell gilt für Rosen: je näher die Triebe der Veredlungsstelle entspringen, umso kräftiger und blühfreudiger werden sie. Das Wichtigste passiert in der Nähe des Veredlungsknotens! Den Hauptschnitt legt man auf März/April und vermeidet Perioden mit strenger Kälte. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn Blatt- und Blütenknospen beginnen zu schwellen. Sie können auch bereits im Spätherbst ca. 1/3 zurückschneiden und den Rest im März/April entfernen.

 

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Das Gartenjahr 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Das Gartenjahr

Die Gestaltung des Gartens ist keine einmalige Angelegenheit, sondern ein ständiger Prozess. Der Garten steht nicht still. Er wandelt sich im Laufe der Zeit. Durch Veränderung der Bepflanzung oder von Gestaltungselementen, wechselt der Garten sein Gesicht. Aber der Garten verformt sich nicht nur durch den bewussten Eingriff, sondern auch durch die Gegebenheiten der Natur. Je nach Jahreszeit präsentiert er sich in unterschiedlichster Weise. Farbaspekte, Blühzeitpunkte, Wuchsformen sowie die Auswahl an Pflanzen spielen hier eine große Rolle, um ein ganzes Jahr für eine ansehnliche Wohlfühloase zu sorgen. Es gibt immer was zu tun. Die Gartenarbeit beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Zeit im Jahr. Neupflanzungen, Aussaaten, Düngungen, Pflegemaßnahmen, Schnitttätigkeiten etc. – für jede Tätigkeit gibt es einen idealen Zeitpunkt. Aber wann sind welche Arbeiten bzw. Pflegemaßnahmen durchzuführen? Für Sie haben wir die wichtigsten Maßnahmen und Tipps je Jahreszeit zusammengefasst.

Tipps für den Frühling…

Tipps für den Herbst …

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Weltblutspendetag 2017 und wir waren dabei! 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Weltblutspendetag 2017 und wir waren dabei!

Die Profis vom Land unterstützen das Rote Kreuz: Anlässlich des Weltblutspendetags 2017, brach der Maschinenring Oberösterreich zur gemeinsamen Blutspende auf.
Mitarbeiter des Maschinenring Oberösterreich, darunter auch die Geschäftsleitung des Maschinenring Oberösterreich Robert Resch, Franz Moser und Christian Reiter, trafen sich in der Blutzentrale in Linz, um dort das Rote Kreuz mit ihrer Blutspende zu unterstützen.

„Der Maschinenring ermutigte mich, im Zuge des Weltblutspendetags meine erste Blutspende abzugeben. Umso besser, dass ich so das Rote Kreuz unterstützen, und anderen Menschen in Notsituationen helfen kann“, erzählt eine Mitarbeiterin des Maschinenring Oberösterreich begeistert.

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Gartenpflege im Sommer 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gartenpflege im Sommer

Der Sommer ist die Zeit des Wachsens und Gedeihens und Zeit für die erste Ernte. Aber vergessen Sie neben all der Gartenarbeit nicht, dass der Sommer auch die Zeit des Genießens ist.

Sommerschnitt
Für viele Gehölze eignet sich der Sommer, um Schnittmaßnahmen durchzuführen. Bei laubabwerfenden Hecken erfolgt der erste Schnitt gewöhnlich nach dem Frühjahrsaustrieb Ende Juni. Achten Sie auf nistende Vögel. Nehmen Sie den Rückschnitt gegebenenfalls später vor. Beim Schnitt von Steinobst nach der Ernte bilden sich noch Triebe mit Blütenknospen für das folgende Jahr. Auch für Spalierobstbäume ist es ein optimaler Zeitpunkt zum Formieren und Binden. Bei Beerenobst wie Ribisel und Stachelbeeren können nach der Ernte ältere Triebe in Bodennähe entfernt werden. Um das Wachstum und die Blütenbildung bei Rosen zu fördern, werden die verwelkten Rosenköpfe entfernt (Schnitt oberhalb des zweiten darunterliegenden Blattpaares). Der Lavendel wird nach der Blüte kräftig bis ins Laub zurückgeschnitten. So bleibt die Pflanze kompakt und ein inneres Verkahlen wird verhindert.

Rasenpflege im Sommer
Im Juli kann die zweite Düngung erfolgen. Achten Sie darauf, diese nicht an den heißesten Stunden des Tages durchzuführen, um direkte Sonneneinstrahlung auf den Dünger zu vermeiden. Eine regelmäßige Bewässerung – am besten in den Morgenstunden – ist in den Sommermonaten unerlässlich. Die Schnitthöhe darf im Sommer etwas höher sein, damit die Grasnarbe nicht austrocknet.

 

Tipps für den Herbst …

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Der Herbst als Fundament für’s nächste Gartenjahr 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Herbst als Fundament für’s nächste Gartenjahr

Der Herbst beeindruckt die Gartenliebhaber mit einer eindrucksvollen Farbenpalette. Die Laubfärbung verzaubert die Landschaft und setzt auch in den Gärten farbliche Akzente. Erfreuen Sie sich an der reichen Ernte, die über den Sommer gewachsen und gediehen ist. Zugleich dient der Herbst der Vorbereitung für das nächste Gartenjahr. Er ist bereits das Fundament für den Neubeginn.

Nutzpflanzen
Nach der ersten Ernte im Sommer bereichert uns der Herbst mit vielen weiteren Gemüse- und Obstsorten. Typisches Wintergemüse wie Grünkohl, Steckrüben und Feldsalat reift zu dieser Zeit heran und kann durch geeignete Lagerung den ganzen Winter lang verzehrt werden.

Sträucherpflege
Sträucher können jetzt vor der Vegetationsruhe zurückgeschnitten werden. Entfernen Sie Totholz bzw. lichten Sie die Gehölze aus, so kommt wieder mehr Licht in das Innere der Pflanze und sie bekommt mehr Kraft. Blütensträucher, die im Frühling blühen, dürfen allerdings nicht geschnitten werden.

Heckenschnitt
Immergrüne Hecken werden Anfang September nur leicht zurückgeschnitten. Aufgrund ihres langsamen Wachstums reicht in der Regel ein Schnitt im Jahr aus. Ausnahme Kunstformen! Schneiden Sie Thujenhecken niemals in das alte Holz, ansonsten treiben sie nicht wieder aus. Der zweite Schnitt von sommergrünen Hecken kann ebenfalls im September stattfinden.

Pflanzzeit für Frühjahrsblüher
Alle Frühjahrsblüher wie zum Beispiel Narzissen, Tulpen und Krokusse werden im Herbst in die Erde gesetzt. Diese überwintern und sind die ersten Frühlingsboten. Der Herbst ist ebenfalls ein guter Zeitpunkt zum Pflanzen von Obstbäumen, Sträucher, Stauden und Gräsern.

Winterschutz für Pflanzen
Sommerblühende, nicht winterharte Knollen- und Zwiebelpflanzen wie Dahlien sollten vor dem ersten Bodenfrost aus dem Boden genommen und in einem frostfreien, dunklen und kühlen Ort eingelagert werden. Rosen brauchen ein wenig Unterstützung, um den Winter schadlos zu überstehen. Als Winterschutz eignen sich das Anhäufeln mit Erde und das Abdecken mit Tannenreisig.

Rasenpflege vor dem Winter
Entfernen Sie regelmäßig heruntergefallenes Laub vom Rasen, um Fäulnis und Schimmel zu vermeiden. Wenn Sie kleine Haufen bilden, freuen sich Igel und Co. über ein Winterquartier. Damit der Rasen den Winter widerstandsfähig übersteht, eignet sich eine kaliumbetone Düngung zwischen September und November. Danach erfolgt der letzte Rasenschnitt, allerdings rechtzeitig vor dem ersten Frost.

 

 

 

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