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kreative Gartenideen

Pflegleichter Garten bedeutet mehr Zeit zum Genießen. 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Pflegleichter Garten bedeutet mehr Zeit zum Genießen.

Wird der Garten pflegeleicht gestaltet, bleibt mehr Zeit zum Träumen.

Ankommen und sofort genießen. Wenn man Urlaub im Ferienhaus macht, möchte man sich nicht mit Gartenarbeit aufhalten. „So pflegeleicht wie möglich“, war deshalb die oberste Prämisse bei der Neugestaltung dieses herrlichen Gartens in Kremsmünster.

Das Gartenteam des Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen verwirklichte den Traum vom pflegeleichten Garten, der Zeit zum Entspannen bietet. Dabei mussten die Gartenplaner unter anderem die Hanglage des Grundstücks und die verschiedenen Gartenzonen berücksichtigen. Ziel war ein Garten, der sich nach Möglichkeit selbst in Schuss hält und voll und ganz den Bedürfnissen seiner Besitzer anpasst.

Die Trockensteinmauer verbindet mit ihrem leicht welligen Verlauf die unterschiedlichen Gartenzonen.

Ein pflegeleichter Garten mit toller Wirkung dank Verbindung verschiedener Gartenzonen mit wiederkehrenden Elementen

Terrassierte Ebenen, Gartenwege und Sitzbereiche sind effektive Gestaltungselemente für einen pflegeleichten Garten. Dabei ist die Wahl der Materialien entscheidend: Natursteine wie z.B. Granit sind angenehm anspruchslos in der Pflege. So verwenden wir in diesem Gartenprojekt die Naturmaterialien Granit und Sandstein. Sie verbinden als wiederkehrende Elemente die einzelnen Gartenzonen. Passend zur Optik des Hauses setzen die Gartenplaner für die Sitzplätze und Terrassenbereiche Sandsteine in warmen Gelbtönen ein. Auch der Fußweg an der Hinterseite des Hauses bildet mit den honigfarbenen Natursteinen eine harmonische Verbindung des Eingangsbereichs mit dem hinteren Teil des Gartens. Als wiederkehrende Elemente befinden sich in beiden Bereichen mediterran anmutende Beete.

Harmonisches Gesamtbild: Die Gartenplaner des Maschinenring setzen auf Naturmaterialien wie Holz, Granit und Sandstein.
Pflegeleichte Natursteine werden auch beim Fußweg an der Hinterseite des Hauses eingesetzt.

Trockensteinmauer als Allrounderin im Garten

Eine Trockensteinmauer aus Granitsteinen dient gleichzeitig als Hangbefestigung und Beeteinfassung. Das durch die Hanglage bedingte Gefälle muss ausgeglichen werden. Deshalb werden zwei Ebenen gebildet. Die Mauer grenzt den zentralen Gartenbereich von der umliegenden Rasenfläche ab. Gleichzeitig verbindet die Trockensteinmauer mit ihrem leicht welligen Verlauf und den fließenden Höhenübergängen die Zonen des Gartens harmonisch. Eine immergrüne, pflegeleichte Eibenhecke dient als Sichtschutz zum angrenzenden Nachbargrundstück. Im Poolbereich werden einfache Steinbeete mit Kirschlorbeer und anspruchslosen Gräsern angelegt.

Attraktiver Eyecatcher mit Funktion: Trockensteinmauer aus Granitsteinen
Die Trockensteinmauer dient gleichzeitig als Hangbefestigung und Beeteinfassung.

Und jetzt: den pflegeleichten Garten genießen!

In den Abendstunden lädt die im mediterranen Stil ausgebildete Terrasse ein, den Blick über Hortensien und Pool in die Ferne schweifen zu lassen. Die Bepflanzung mit pflegeleichten Kräutern wie Thymian und Rosmarin sowie ein Feigenbaum unterstreichen die südländische Atmosphäre des Gartens.

Es ist einfach schön, nach dem stressigen Alltag einen Ort der Ruhe und Gelassenheit zu haben, um abschalten zu können! Der Maschinenring hat es uns möglich gemacht.

Kundenstimme

Wir wünschen den Besitzern viel Freude mit und schöne Stunden in ihrem pflegeleichten Garten!

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Dieser Bachlauf im Garten fügt sich harmonisch in die Gartengestaltung ein.
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Hier wurde der Traum vom eigenen Bachlauf im Garten wahr!

Sie möchten wissen, welches Gestaltungspotenzial Ihr Garten hat? Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot! Schicken uns Sie uns einfach eine E-Mail an oberoesterreich@maschinenring.at oder rufen Sie uns an

Dieser Bachlauf im Garten fügt sich harmonisch in die Gartengestaltung ein.
Bachlauf im Garten – Standort, Sicherheit und Technik 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bachlauf im Garten – Standort, Sicherheit und Technik

Ein Beispiel für eine gelungene Bachlauf-Integration im Garten.

Ein großes Gartengrundstück bietet viele Möglichkeiten. Das Gestaltungselement Wasser wirkt immer bereichernd. Bei leichter Neigung und ausreichend Platz ist ein Bachlauf im Garten eine interessante Gestaltungsoption.

Mit einem Bachlauf holt man sich ein Stück wilde Natur in den Garten. Darüber hinaus bietet ein Wasserlauf natürliches und sicheres Spielvergnügen für Kinder. Doch für die Gartengestaltung gilt es einige Punkte wie Standort, Sicherheit, Materialien und Technik zu beachten. Ein Beispiel für eine besonders gelungene Umsetzung eines Bachlaufs ist dieser Garten einer Familie im Bezirk Braunau.

„Es soll wie ein natürlicher Bauch aussehen.“

Kundenwunsch

Der geeignete Standort für einen Bauchlauf

Die ideale Lage für einen Bachlauf ist ein halbschattiger Ort in leichter Gefälllage. So kann auch im Sommer eine übermäßige Verdunstung des Wassers und damit verbundene Algenbildung vermieden werden. Der Hauptgarten liegt nah am Haus und im Halbschatten großer Obstbäume. Daher war er der perfekte Standort für das rund 26 m lange Gewässer.

Beim Bauchlauf auf Sicherheit achten

Die Kinder der Familie waren noch klein, also mussten die Gartengestalter mögliche Gefahrenquellen wie Tiefwasserstellen oder Teiche unbedingt vermeiden. Ein geringes Gefälle des Bachbetts vermied tiefe Wasserstellen. Auch der Wasser-Sammelbereich am Talpunkt befand sich in einem unterirdischen Becken.

„Auftraggeber ist schon ein langjähriger Kunde des Maschinenring. Er war mit unseren bisherigen Arbeiten in seinem Garten sehr zufrieden war. Das Besondere und Herausfordernde an diesem Projekt war für mich, den Fokus auf die naturnahe Gestaltung mit dem Element Wasser zu legen und zugleich die höchstmögliche Sicherheit für die Kinder vor Augen zu haben!“

Michael Frahamer, Gärtnermeister
Die Gartenprofis des Maschinenring Braunau legen einen Bachlauf im Garten an.
Der Traum vom eigenen Bach im Garten – umgesetzt von den Gartenprofis vom Maschinenring.

Ausgestaltung und Materialien des Wasserlaufs

Der Garten sollte naturnah wirken. Daher kam eine Abdichtung des Bachbettes mit Beton oder Kunststoffschalen nicht in Frage. Also verwendeten die Gartengestalter eine Folie aus Naturkautschuk zur Abdichtung. Diese Bauweise bietet auch den Vorteil der weitgehend freien Formgebung. So musste im Vorfeld nur der ungefähre Verlauf des Baches vom Gartengestalter festgelegt werden. Kurvige Linienführung und Gefällsstufen wurden während der Umsetzung angepasst und schrittweise nach den Gegebenheiten vor Ort modelliert. Flusskiese in verschiedenen Größen verliehen dem Gewässer den Charakter eines Wildbachs.

Technische Anforderungen und Aufbau eines Bachlaufes

Damit der rund 26 Meter lange Bach natürlich fließt, berechneten die Gartenplaner vorab die benötigte Wassermenge. Daraus leiteten sie die erforderliche Pumpleistung ab. Damit sich die acht Kubikmeter Wasser bewegten, war eine sehr leistungsstarke Pumpe nötig. Pro Stunde konnten so 36.000 Liter im Bachkreislauf rotieren. Natürlich können Pumpleistung und benötigte Wassermenge jederzeit an geänderte Gegebenheiten angepasst werden. Über einen unterirdischen Rücklauf gelangt das Wasser vom Tal- in den Quellbereich des Baches, in dem auch ein großer Quellstein situiert ist. Für eine gezielte Wasserabgabe waren zwei Wasseraustritte erforderlich. Ein Hahn über einem Auslauf im Quellstein reguliert die Wassermenge. Ein zweiter, nicht sichtbarer, Auslauf befindet sich direkt vor dem Stein.

Traum vom Bachlauf im Garten? Dieses Gartengestaltungs-Beispiel zeigt wie es geht!
In einem Garten im Bezirk Braunau wurde ein Bachlauf angelegt.

Bepflanzung mit Blütenpracht

Bei der Bepflanzung sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen einerseits zur natürlichen Optik beitragen. Jedoch darf ihre Wirkung im direkten Bereich des Baches nicht zu dominant sein. Natürlich wollten die Gartenplaner den Kundenwunsch nach reicher Blütenpracht erfüllen. Also legten sie im Übergangsbereich zum bestehenden Nutz- und Blumengarten ein weitläufiges Beet samt Trittsteinen an. Zum Einsatz kamen vor allem unterschiedliche Blühstauden wie Stockrosen, Margariten, Sonnenhut und Rittersporn sowie Gräser und niedrige Solitärgehölze.

Sie möchten mehr Gartenprojekte unserer Maschinenring-Gartenprofis? Lesen Sie mehr über ein gelungenes Badeparadies im Garten oder wie ein Garten in Hanglage zur Badelandschaft wurde. Mehr Inspiration rund um die Gartengestaltung mit Holz finden Sie in unseren Beiträgen „Sichtschutz im Garten“ und „Altem Holz neues Leben einhauchen„.

Sie möchten Ihren Garten umgestalten? So gehen Sie es am besten an. Oder lassen Sie sich lieber von unseren Vorher-Nachher-Fotos begeistern? Unsere Gartenprofis vom Land unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung und Pflege Ihres Traumgartens – kompetent, verlässlich & partnerschaftlich. Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 05-9060-400 an oder schreiben Sie uns ein E-Mail an oberoesterreich@maschinenring.at! Mehr über unsere Leistungen erfahren Sie hier.

Bild: © Adobe Stock.
Der Buchsbaum – Alternativen eines Klassikers 1024 644 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Buchsbaum – Alternativen eines Klassikers

Bild: © Adobe Stock.

Unter den Gartenliebhabern erfreut sich der Buchsbaum als gern verwendetes Ziergehölz. Er gedeiht auf nahezu jedem Boden, verträgt Sonne und Schatten gleichermaßen, ist frosthart und zudem sehr schnittverträglich. Häufig wird die immergrüne Pflanze für Formschnitte verwendet, da sie aufgrund ihrer Eigenschaften langsam wächst und ihre Form lange hält. Eine gute Figur macht der Buchsbaum auch als Einfassungselement, als Hecke oder als Einzelpflanze in Töpfen. Diese Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit machen den Buchsbaum zu einem beliebten Gestaltungselement in Gärten. In den letzten Jahren kommt es allerdings aufgrund einiger Krankheiten und Schädlingen vermehrt zu einem Buchsbaumsterben. Zunehmend leiden die Pflanzen so stark, dass der Griff nach Ersatzpflanzen unerlässlich ist.

Inzwischen gibt es immer mehr schnittverträgliche und niedrig bleibende Alternativen, die sich als Ersatz für Buchsbaumbepflanzungen etabliert haben. Die Auswahl sollte je nach Standort und Verwendung erfolgen. Als gute Alternativen für Formhecken bieten sich zum Beispiel die Immergrüne Heckenkirsche (Lonicera nitida) oder die Europäische Eibe (Taxus baccata) an. Tatra Seidelbast (Daphne arbuscula) bleibt sehr niedrig im Wuchs und eignet sich ideal als Bodendecker. Für Beeteinfassungen können auch diverse Gräser zur Anwendung kommen. Für diejenigen, die es etwas farbenfroher mögen, eignet sich der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia).

Zwerg Rhododendron ‘Bloombux‘
(Rhododendron micranthum ‘Bloombux‘)

Das robuste kleinblättrige Zwerggehölz ist langsam wachsend und erreicht eine finale Wuchshöhe von maximal einem Meter. Der Habitus erinnert aufgrund seines kompakten, dichten und stark verzweigten Wuchs‘, stark an einen Buchsbaum. Trotz seiner Anspruchslosigkeit bevorzugt er lockere, gut durchlässige sowie humusreiche Erde. Der Zwerg Rhododendron Bloombux® ist genauso vielseitig einsetzbar wie der Buchsbaum. Durch seine Robustheit ist er auch zur dauerhaften Grabbepflanzung geeignet.

Japanische Stechpalme (Ilex crenata)

Die Japanische Stechpalme ist mit ihren kleinen ovalen Blättern optisch kaum vom Buchsbaum zu unterscheiden. Das Gehölz zeichnet sich durch einen schmalen, kompakten Wuchs aus und eignet sich aufgrund der Schnittverträglichkeit ideal als Formhecke. Allerdings muss hier öfter zur Heckenschere gegriffen werden, da die meisten Sorten im Vergleich zum Buchsbaum schnellerwachsend sind. Für ein gesundes Wachstum wird ein lockerer, durchlässiger Boden bevorzugt.

Stechpalme ‘Heckenzwerg‘
(Ilex aquifolium ‘Heckenzwerg‘)

Diese Alternative sieht zwar optisch total anders aus als der Buchsbaum, überzeugt dafür durch sein schlankes und kompaktes Wuchsverhalten. Zehn Jahre benötigt er um auf eine Größe von 30 Zentimetern zu kommen. Er ist zwar schnittverträglich, aber ein regelmäßiger Schnitt ist aufgrund seines langsamen Wachstums in der Regel nicht notwendig. Das pflegeleichte Gehölz lässt sich wunderbar als Einfassung von Beeten und Grünflächen, aber auch für niedrige Hecken einsetzen.

Lavendel – ein echter Hingucker 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Lavendel – ein echter Hingucker

Der Lavendel ist ein beliebter Halbstrauch für Balkon, Terrasse und Garten. Er lässt sich vielseitig verwenden, versprüht einen angenehmen Duft und während der Blütezeit erfreuen sich zudem Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Mit ein paar einfachen, aber doch sehr effektiven Tipps und Ratschlägen, gedeiht die Pflanze problemlos und sorgt für viel Freude.

Der Standort

Wichtig ist ein trockener, durchlässiger und sonniger Standort, denn der Lavendel mag keine hohe Luftfeuchtigkeit und Staunässe wird ihm schnell zum Verhängnis. Auch genügend Platz zu anderen Pflanzen ist ihm sehr lieb, damit er nach starkem Regen wieder gut trocknen kann.

Der Rückschnitt

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist beim Lavendel sehr wichtig, denn er fördert ein gesundes und kompaktes Wachstum. Empfehlenswert ist ein Rückschnitt mindestens einmal, idealerweise aber zweimal im Jahr. Die optimalen Zeitpunkte dafür sind zum einen das Frühjahr, kurz vor dem Austrieb und der Sommer, gleich nach dem verblühen. Je nach Alter und Größe des Lavendels wird ein Drittel bis etwa die Hälfte der Pflanze zurückgeschnitten. Maximal aber bis dorthin, wo noch junge Triebe und Blätter wachsen.

Die Pflege

Vor allem bei jungen Pflanzen ist regelmäßiges Unkrautjäten sehr wichtig, da diese sonst schnell vom wuchernden Unkraut erstickt werden. Der Lavendel wird am besten in den frühen Morgenstunden gegossen. So hat er die Möglichkeit den Tag über zu trocknen und die Gefahr von Schimmel ist geringer. Eine Düngergabe im Jahr ist völlig ausreichend, denn bei einem zu nährstoffreichen Boden wird die Pflanze frostempfindlich und verholzt schneller. Wer seinen Lavendel zu Ertragszwecken ernten möchte, sollte während der Blüte das gießen unterlassen. In diesem Stadium wird durch zu hohe Feuchtigkeit die Ölbildung reduziert.

Krankheiten und Schädlinge

Aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle sind Schädlinge für den Lavendel kaum ein Thema. Eine der Hauptursachen die den Lavendel zum Absterben bringt, ist die Staunässe. Denn dadurch kann es zu Wurzelfäule und Schimmel kommen.

Die Zeit der Schneerose 864 579 Maschinenring Blog Oberösterreich

Die Zeit der Schneerose

Wenn sich die Natur im Winterschlaf befindet, hat die Schneerose ihren Auftritt. Die großen weißen Blüten erfreuen den Gartenliebhaber in der kalten Jahreszeit und bringen einen ersten Farbtupfen in den Wintergarten. Die pflegeleichte Blume wird auch Christrose genannt und hat in einen Topf gepflanzt, mittlerweile auch in unseren Wohnzimmern Einzug gehalten. Hauptblütezeit ist von Jänner bis April. Mit richtiger Pflege und einem idealen Standort, kann ein Hobbygärtner bis zu 25 Jahre an ihr Freude haben. In diesem Zeitraum erreicht sie eine Größe von circa 30 Zentimetern.

Historische Heilpflanze

Das Wissen über die Schneerose geht bis zum Mittelalter zurück. So wird sie etwa als ein wichtiger Bestandteil der Hexensalben angeführt, die „ewige Jugend“ versprachen. In der Literatur wird über die Schneerose tatsächlich als Heilmittel von unterschiedlichen Krankheiten berichtet. Hildegard von Bingen beschrieb die Gabe von niedrigen Dosen von Helleborus als anregend für Gefäße, Nerven und Darm. In Bauernregeln hingegen dient die Christrose als Orakelblume zur Wettervorhersage. In der Christnacht wurden hierfür zwölf Blütenknospen der Schneerose in eine Vase gestellt, eine für jeden Monat im Jahr. Man beobachtete die Blüten und las das Wetter daran ab: Blieb die Blüte geschlossen, bedeutete es schlechtes Wetter, war sie offen, zeigte es schönes Wetter an.

Der optimale Standort

Obwohl die Schneerosen der Kälte trotzen, bevorzugen sie während der kalten Jahreszeit ein geschütztes Plätzchen. Wohl fühlt sich die Pflanze unter einem Gehölz, das sie im Sommer ausreichend mit Schatten verwöhnt und im Herbst das Laub abwirft. Denn gerade während der kalten Jahreszeit benötigen die Christrosen Licht. Für eine begrenzte Zeit kann die Winterblume ins Zimmer geholt werden. Allerdings sollte man sie nicht zu lange der trockenen Zimmerluft aussetzen, wenn sie später noch im Garten gepflanzt werden soll. Rechtzeitig ausgesetzt, kann man sich immer wieder neu und für lange Zeit an ihrer Blütenpracht erfreuen. Allerdings ist zu beachten, dass alle Teile der Schneerose giftig sind.

Farbenfroher Winter im Garten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Farbenfroher Winter im Garten

In Ihrem Garten fehlen die nötigen Farbaspekte in der kalten Jahreszeit? Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Pflanzen in Ihrem Garten für einen farbenfrohen Winter sorgen:

Christrosen trumpfen in der frostigen Jahreszeit auf. Sie sind langlebig und wachsen am liebsten im Schatten von Bäumen und Sträuchern. Unter den vielen gezüchteten Sorten gibt es auch einige, die bereits im Dezember ihre Knospen öffnen.

  • Winterschneeball

Der Winterschneeball erblüht bereits im Jänner mit seinen weißlich-rosa Blüten und versprüht einen wohligen Duft. Pflanzen Sie ihn eher an sonnigen geschützten Standorten. Über den Sommer zeigt sich der Strauch im Schmuck seiner dunkelgrünen Blätter, bis er sich im Herbst mit einer Laubfärbung in rot bis dunkelviolett in den Blickpunkt rückt.

  • Winterjasmin

Der Winterjasmin sorgt für einen auffälligen Farbtupfer im Garten. Nach und nach öffnet er seine gelben Blüten bereits Ende Dezember bis April.

  • Scheinbeere

Zu den winterlichen Hinguckern zählt auch die Scheinbeere oder Winterbeere. Der winterharte Bodendecker sorgt aufgrund seiner Beeren in den Wintermonaten für Farbe. Je nach Sorte erscheinen diese in weiß, rot oder blau.

  • Zaubernuss

Die Zaubernuss ist ein sehr langsam wachsender Strauch der geschützte, sonnige Standorte bevorzugt. Bereits Anfang Jänner beginnt die Blütezeit, diese hält bis März an. Durch Züchtungen gibt es viele unterschiedliche Blütenfarben und intensive Herbstlaubfärbungen.

  • Schneeheide

Die immergrüne Schnee- oder auch Winterheide (Erica) zählt zu den Zwergsträuchern und wird bis zu 30 cm hoch. Die Blütenstände bestehen aus vielen kleinen rosa bis rötlich gefärbten Blüten. Sie blüht von Jänner bis April und ist eine wichtige frühe Bienenweide. Gut verwendbar als Flächendecker für sonnige bis halbschattige Standorte.

Bunter Herbst im Garten 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bunter Herbst im Garten

In Ihrem Garten fehlen die nötigen Farbaspekte? Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Pflanzen in Ihrem Garten für einen bunten Herbst sorgen:

  • Herbstastern

Herbstastern tauchen den Garten um diese Jahreszeit in ein Blütenmeer. Vom frühen September bis in den November hinein blühen Astern in vielen Farben. Die winterharte Staude ist auch bei den Insekten äußerst beliebt und stellt eine ökologische Bereicherung im Garten dar.

  • Chrysanthemen

Unter den Chrysanthemen gibt es auch winterharte Sorten und eine Vielfalt an Blütenformen sowie –farben. Die Hauptblütezeit ist von Spätsommer bis zum eintretenden Frost.

  • Fetthennen

Fetthennen sorgen auch im Winter für eine attraktive Dekoration. Denn auch nach der Blüte (Juli bis September) sorgen die Samenstände – mit Reif oder Schnee überzogen – für ein edles Erscheinungsbild.

  • Chinaschilf

Im Herbst besonders dekorativ sind viele Sorten des Chinaschilfs. Hier reicht das Farbspektrum des Laubs, je nach Sorte von goldgelb und kupferfarben über rotbraun bis hin zu dunklem rot. Die feinen weißen Blütenrispen werden meist von August bis Oktober gebildet.

  • Lampenputzergras

Ein weiteres winterhartes Ziergras ist das Lampenputzergras. Das Gras bildet einen prächtigen Blatthorst mit bogigem überhängendem Laub aus, über dem im Spätsommer (August bis Oktober) die filigranen 10-20 cm silbrig-weißen Blütenähren erscheinen. Diese halten sich aber bis in den Winter und zeigen sich in gelbgrüner bis rotbrauner Farbe.

  • Besenheide

Die Besenheide (Calluna) ist ein kompakter sommergrüner kleinwüchsiger Strauch, deren Hauptblütezeit im August beginnt und im Oktober endet. Die Farbpalette reicht aufgrund vieler Züchtungen von weiß, rosa und lila bis zum dunklen rot. Für ein gutes Gedeihen brauchen Sie einen sandig-humosen und durchlässigen Boden.

  • Japanischer Ahorn

Für einen attraktiven Farbaspekt im Herbst sorgen die Arten des Japanischen Ahorns. Nicht wegen seiner Blüte, sondern wegen seinem Laub, das in vielfältigen Formen und Farben auftritt, sind diese Ahorne so beliebt.

Wasser verzaubert jeden Garten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wasser verzaubert jeden Garten

Wasser ist die Quelle des Lebens. Es spricht viele Sinne gleichzeitig an und kann als Gestaltungselement im Garten auf unterschiedliche Arten angewendet werden. Wasser im Garten schafft ruhige und entspannte Atmosphären, ist ein attraktiver Blickfang, bietet einen Lebensraum für verschiedene Lebewesen und verbessert zugleich das Kleinklima. Durch die richtige Inszenierung kann auch eine belebende und erfrischende Wirkung erzielt werden.

Wasser sollte in keinem Garten fehlen

Dazu wird nicht zwingend eine große Gartenfläche benötigt. Die Möglichkeiten, sich Wasser in den Garten zu holen, sind vielfältig. Auch auf Terrassen, dem Vorgarten oder kleineren Gartenflächen lässt sich dieses Gestaltungselement stilvoll einsetzen. Vom Quellstein, kleinen Wasserspielen und Wasserbecken, über Brunnen und Bachläufe, Biotope und Schwimmteiche, gibt es viele Möglichkeiten Wasser im Garten zu inszenieren.

Farbenkräftiger Sommer im Garten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Farbenkräftiger Sommer im Garten

In Ihrem Garten fehlen die nötigen Blühaspekte? Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Pflanzen in Ihrem Garten für einen farbenkräftigen Sommer sorgen:

  • Sonnenbraut

Die Sonnenbraut zählt zu den blühfreudigsten Sommerstauden. Je nach Sorte öffnet sie ihre Blüten von Juni bis September.

  • Astilbe

Für schattige Standorte eignet sich hervorragend die Astilbe. Diese kann ab Juli mit einer langen Blütezeit von 10 Wochen punkten. Je nach Sorte erreichen die Stauden eine Höhe von 20 bis 100 cm und blühen weiß, rosa oder dunkelrot.

  • Gelber Sonnenhut

Blütenreichtum und Leuchtkraft des Gelben Sonnenhuts sind im spätsommerlichen Garten konkurrenzlos. Die längste Blütezeit – Juli bis September – weißt die Sorte `Goldsturm´ auf.

  • Pfeifenstrauch

Ein sehr anpassungsfähiger Blütenstrauch ist die Weigelie, die bereits im Mai ihre blassrosa Blüten zeigt. Bis zum Ende ihrer Blütezeit im Juni verändert sich auch das blassrosa zu einem kräftigen. Bis zum Frost kommt es vereinzelt zu Nachblüten, da sich die neu angelegten Blütenknospen zum Teil schon vorzeitig öffnen.

  • Sommerflieder

Der Sommerflieder, auch bekannt als Schmetterlingsflieder, kann über 3 m hoch werden und blüht von Juli bis zum Frost. Da er reichlich Nektar produziert, wird er von Schmetterlingen, Bienen und anderen Insekten gern besucht.

  • Perückenstrauch

Anspruchslos und winterhart ist der Perückenstrauch, der im Juni und Juli gelblich blüht. Seinen Namen verdankt er den aufgeplusterten, filigranen Fruchtständen die ab Juli den gesamten Strauch überziehen. Durch seine schöne leuchtend orange bis scharlachrote Herbstfärbung der Blätter ist er ein ganzes Jahr über eine Attraktion im Garten. Der Rote Perückenstrauch bietet mit seinen schwarzroten Blättern einen schönen Kontrast im Garten.

  • Hortensie

Beliebt sind auch die vielen Hortensien-Arten. Sind diese am richtigen Standort, zeigen sie schon im Juni die ersten Blüten, die dann auch oft bis in den September hinein erhalten bleiben.

Außergewöhnliche Gärten 1024 685 Maschinenring Blog Oberösterreich

Außergewöhnliche Gärten

Unsere Gartengestalter und Landschaftsgärtner zeichnen sich nicht nur durch exakte Planung und verlässliche Ausführung von Gartenprojekten aus, sondern auch durch kreative und außergewöhnliche Gestaltungsideen. Vier dieser Projekte stellen wir hier vor:

Schwimmteich trifft Naturgelände

Ein Projekt des Teams der Gartengestaltung Innviertel

Kundenwunsch war die Errichtung eines Schwimmteichs mit 15 m Schwimmlänge, der pflegeleicht sein soll und sich ins Naturgelände einfügt. Eine große Herausforderung für das Team der Gartengestaltung Innviertel war die gewünschte kleine begrünte Insel und der lange Bachlauf. Die Formgebung sollte möglichst natürlich und die Wasserfläche vom Wintergarten aus gut einsehbar sein. Als Steinmaterial wurde anstatt dunklem Granit ein Gelbgranit und Weissenbacher Kalkstein verwendet. Wasserpflanzen wurden nur in kleinen Gruppen gepflanzt, die Bepflanzung im Außenbereich wurde bewusst reduziert gehalten.

Raffinierter Garten für alle Jahreszeiten

Ein Projekt vom Gartenteam des Maschinenring Ober dem Weilhart

Ziel dieses Projektes war es, dem vorhandenen Garten eine neue Form zu verleihen. Die Wünsche dabei waren vielfältig: Veränderung der Seitenabgrenzung zum Nachbarn, ein Sitzplatz für abendliches Grillen, ein Kräuterbereich der überschaubar ist und bleibt, eine Hochbeetanlage für Salat und Gemüse, aber auch Ziersträucher, die sich im Jahreszyklus gut ergänzen sollen. Der Garten liegt zum Großteil im Schatten einer Hangbewaldung. Der Teil ihrer Anlage liegt in Vollsonne und war mit Baum- und Strauchbestand überwuchert.

Labyrinth als Garten der Begegnung

Ein Projekt vom Gartenteam des Maschinenring Grieskirchen

Die Hauptschule von Grieskirchen hatte den Wunsch nach der Errichtung eines Gartens der Begegnung beim Schulzentrum. Im Vorfeld wurde den Lehrern vom Tiroler Gernot Candolini ein Entwurf für ein Labyrinth auf der Westseite des Schulzentrums erstellt. Dieser beinhaltete die für die Umgestaltung erforderlichen Elemente sowie den umliegenden Teil. Dazu waren streng geometrische Vorgaben und Ausrichtungen umzusetzen sowie ein symbolischer Zeigestein beim Eingangsbereich zu platzieren.

Kreativgarten für Kräuterfreaks

Ein Projekt des Teams der Gartengestaltung Salzkammergut

Der Maschinenring Vöcklabruck wurde mit einer Anlage zum Thema Kräuter, Heil- und Wildpflanzen beauftragt. Gewünscht war kein klassischer Themenweg, sondern eine kreative Gestaltung mit Feuerstelle, Sitzarena, Kräuterschnecke, Kräuterbeet, Flächen für Gemüse bzw. einjährige Gewürze, Biotop mit Sitzmöglichkeit, Wild-Vogelhecke, Flächen für Beeren und Obstgehölze.

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