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Gartenarbeit

Gartenarbeit im Juni – die Pflegetipps vom Gärtner 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gartenarbeit im Juni – die Pflegetipps vom Gärtner

Welche Gartenarbeit ist im Juni sinnvoll? Wir haben unsere Gartenprofis gefragt.

Was ist im Juni im Garten zu tun? Welche Gartenarbeit fällt bei der Rasenpflege und Heckenschnitt an? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Düngen? Und was können uns Profigärtner rund ums richtige Gießen und Bewässern verraten? Wir haben unsere Gärtner gefragt.

Rasenpflege im Spätfrühling/Frühsommer

Nach der Rasenpflege im Frühling verträgt der Rasen im Juni und Juli eine zweite Düngung. Es hat sich bewährt, auf einen Langzeitdünger zurückzugreifen. Dieser versorgt die Pflanzen über einen längeren Zeitraum gleichmäßig mit Nährstoffen. Führen Sie die Düngung wie auch das Wässern der Rasenflächen nicht in den heißen Stunden des Tages durch. Nach der Düngung freut sich der Rasen über eine sanfte, gleichmäßige Bewässerung. Zum einen, um Verbrennungen zu vermeiden, zum anderen nimmt das Erdreich dadurch den Dünger besser auf.

Der perfekte Rasen braucht gekonnte Pflege.

Heckenschnitt im Juni-Garten

Ein wesentlicher Teil der Gartenarbeit im Juni ist der Heckenschnitt. Damit eine Hecke den Zweck vom dichten Sichtschutz erfüllt, sollte sie am besten zweimal jährlich geschnitten werden. Idealerweise erfolgt Mitte bis Ende Februar der erste Schnitt und etwa um den Johannistag, am 24. Juni herum dann ein zweiter Rückschnitt, bei dem man etwa ein Drittel des neuen Jahrestriebs stehen lässt. Frei wachsenden Hecken sowie Hecken aus Eibe, Scheinzypresse, Kirschlorbeer oder Stechpalme kommen hingegen mit einem Schnitt pro Jahr aus. Hier ist die optimale Schnittzeit ebenfalls Ende Juni. Prüfen Sie vor dem Schnitt immer, ob sich nistende Vögel in der Hecke befinden!

Tipp: Schneiden sie Kirschlorbeerhecken am besten von Hand. Elektrisch betriebene Heckenscheren zerfetzen mit ihren Messerbalken das dicke Laub der großblättrigen Sträucher.

Viele Gartenbesitzer lassen den Heckenschnitt auch den Profis vom Maschinenring erledigen.

Richtiges Gießen

Weniger ist mehr. Bewässern Sie Ihre Pflanzen lieber seltener, dafür aber umso großzügiger. In gut durchnässter Erde können alle Wurzeln Wasser aufnehmen. Positiver Nebeneffekt: Die Wurzeln werden angeregt, tiefer in das Erdreich zu wachsen. Das liegt daran, dass sie die wertvolle Feuchtigkeit eben nicht nur im oberen Bereich der Erde finden. Zudem wird dadurch die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen erhöht.

Frisch gepflanzte Setzlinge und Pflanzen hingegen haben noch keine tiefen Wurzeln. Sie können nur das Wasser aus der oberen Erdschicht aufnehmen. Da diese schnell austrocknet, ist hier folglich häufigeres Gießen nötig.

Beim Gießen gilt „Weniger ist mehr“.

Gartenarbeit im Juni – So klappt’s mit der zweiten Blüte von Stauden.

Bei manchen Stauden kann mit dem Rückschnitt nach der ersten Blüte erreichen, dass im Spätsommer eine 2. Blüte erfolgt. Sogenannte remontierende Stauden, wie beispielsweise Rittersporn, Kugeldistel, Katzenminze, Frauenmantel oder Steppensalbei können nach der Blüte im Spätfrühling/ Frühsommer zurückgeschnitten werden.

Dünger für sommerblühende Pflanzen

Sommerblüher, wie Gladiolen und Dahlien, die im Mai gepflanzt wurden, vertragen im Juni eine Düngergabe für eine kräftige Blüte.

Sie brauchen Hilfe im Garten? Unsere Grünraumpfleger sind bestens ausgebildet und kommen vom regionalen Maschinenring in Ihrer Nähe. Anruf genügt: Tel. 05/9060-400

Pflanze bei Kälte
Gartentipps Februar 768 320 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gartentipps Februar

Auch im Februar gibt es im Garten einiges zu tun:

  • An milden Tagen bietet sich die Möglichkeit, Obstgehölze und Ziersträucher zurückzuschneiden, denn sie befinden sich noch in der Saftruhe. Es ist aber wichtig, dass die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen, damit es zu keinen Schäden kommt.
  • Gegebenenfalls sollte der Winterschutz bei den frostempfindlichen Pflanzen kontrolliert und schwere Schneelasten von den Ästen geschüttelt werden. Aufgetretene Frostrisse an Bäumen können mit Baumharz bestrichen werden.
  • An trockenen, frostfreien Tagen empfiehlt es sich, immergrüne Gehölze zu wässern. Diese Pflanzen sind besonders gefährdet, der „Frosttrocknis“ zum Opfer zu fallen: Frost lässt das Bodenwasser gefrieren, das von der Pflanze nicht mehr aufgenommen werden kann, obwohl sie bei Sonne weiterhin Wasser aus den grünen Blättern abgibt. Es ist also weniger die niedrige Temperatur als vielmehr die dadurch verhinderte Wassernachlieferung, die vielen Immergrünen zu schaffen macht.
  • Bezüglich der Rasenpflege ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um Wühlmäuse zu fangen.

Genießen Sie noch die ruhigere Jahreszeit, dann können sie im kommender Frühjahr wieder voller Enthusiasmus im Garten ans Werk treten!

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Gartenarbeit im Jänner 1024 587 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gartenarbeit im Jänner

Der Garten befindet sich gerade im Winterschlaf, was nicht heißt, dass nicht’s zu tun ist.

Neu- und Umplanungen

Jetzt ist die richtige Zeit, um Neu- und Umplanungen im Garten vorzunehmen. Denn wenn Sie jetzt schon mit der Gartenplanung beginnen, haben Sie genug Zeit um über Ihr Konzept für das kommende Gartenjahr nachzudenken.

  • Jetzt ist auch Zeit, sich um die die Pflege Ihrer Gartengeräte zu kümmern.
  • An frostfreien Tagen kann der Winterschnitt bei Kernobst durchgeführt werden.
  • Falls der Gemüsegarten nicht schon im Herbst umgestochen wurde kann man es nun bei frostfreier Witterung nachholen. Die Erde, die ungeharkt liegen bleibt saugt sich mit Wasser voll, das bei Frost gefriert und den Boden krümelt.
  • Immergrüne Laubgehölze (Buxus, Kirschlorbeer,…) welche direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind, sollten jetzt eine leichte Schattierung aus Strohmatten oder Vlies bekommen, damit die Verdunstung herabgesetzt und die Austrocknungsgefahr gemindert wird.
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