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Blumenwiese für Bienen

Ergebnisse der heurigen „Blühstreifenaktion – mach mit“ 1024 732 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ergebnisse der heurigen „Blühstreifenaktion – mach mit“

„Wie schon die Jahre zuvor, hat die Blühstreifenaktion auch heuer wieder viele Hektar Blühflächen und somit wichtige Nahrungsgrundlagen für Bienen und blütenbestäubende Insekten geschaffen“, freuen sich Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, LAbg. Michaela Langer-Weninger, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ und Gerhard Rieß, Obmann des Maschinenring OÖ. In Oberösterreich waren heuer viele verschiedene Blühflächen zu finden, auf landwirtschaftlichen Flächen, in privaten Gärten, bei Firmenarealen oder auch auf öffentlichen Gemeindeflächen finden sich vermehrt „Inseln der Vielfalt“ oder auch „ein kleines wildes Eck“.

„Heuer schaffte der Maschinenring Oberösterreich mehr als 93 Hektar ein- und mehrjährige Blühfläche“, freut sich Gerhard Rieß, Obmann des Maschinenring OÖ. Eine stattliche Fläche, ging doch coronabedingt die Beauftragung der Maschinenringe im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Viele Landwirte haben die Flächen selber angelegt und das Saatgut direkt bei den Firmen bezogen. In manchen Regionen wurde auch Saatgut von den Ortsbauernschaften angekauft, in kleine Sackerl abgefüllt und an private Haushalte verteilt. „Gesamt gesehen haben wir dieses Jahr möglicherweise gar keine kleinere Blühfläche, wir können nur die genauen Zahlen nicht erfassen“, sagt der Obmann des Maschinenringes OÖ Gerhard Rieß. „Wir kommen dem Ziel der Aktion, das wir uns zu Beginn vor drei Jahren selbst gesetzt haben, immer näher. Es ist mittlerweile selbstverständlich, hochwertige ein- und mehrjährige Saatgutmischungen in unserer Agrar- und Kulturlandschaft zu verwenden“, freut sich Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Viele Ortsbauernobmänner sind bemüht, ihre Landwirte davon zu überzeugen, hochwertiges und vorwiegend heimisch produziertes Saatgut zu verwenden. „So wurden Streifen entlang von Feldkulturen, oder auch einzelne größere Flächen in bunte und heimische Blütenmeere verwandelt“, freute sich LK-Präsidentin Michaela Langer-Weninger.

Konkrete Ergebnisse der „Blühstreifenaktion – mach mit“ 2020

169 Landwirtinnen und Landwirte haben 68,3 km einjährige Blühstreifen entlang von Mais und Soja angelegt. Zusätzlich wurde von acht Ortsbauernschaften, zwei Verbänden und 125 Bäuerinnen und Bauern eine Blühfläche von 76 Hektar geschaffen. Eine Gemeinde hat sich an dem neu angebotenen Servicepaket Jagd beteiligt und 0,7 Hektar mehrjährige Äsungsfläche in einem Jagdrevier angelegt (siehe Tabelle 1).

„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll die Bereitschaft der Landwirte, unsere Honig- und Wildbienen aktiv zu fördern, auch wenn wir aufgrund des Krisenjahres 2020 keine Steigerung zum Vorjahr erreichen konnten“, erklärt LK-Präsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger.

Neue überjährige Saatgutmischung wird gut angenommen

Erfreulicherweise findet die neu konzipierte überjährige Saatgutmischung BM-Agrar bei den oberösterreichischen Bäuerinnen und Bauern immer mehr Anklang. Diese Saatgutmischung besteht aus 60 Prozent einjährigen Pflanzen wie Sonnenblume, Ringelblume, Phacelia, Mohnblume und Inkarnatklee und 40 Prozent regional zertifizierten mehrjährigen Wildblumen wie Margerite, Steinklee, Spitzwegerich, Färberkamille, Kornblume und vielen mehr. Im Anlagejahr zeigen sich die Flächen im kunterbunten Blütengewand, und im darauffolgenden Jahr sind es wunderschöne Wildblumenwiesen, geprägt von Margerite und Färberkamille. Bei vielen Menschen wecken diese Flächen Kindheitserinnerungen. Wie sich gezeigt hat, hängt der Anlagezeitpunkt des Blühstreifens wesentlich mit dem Grad der Verunkrautung und der Entwicklung der Blütenvielfalt zusammen. Heuer war der optimale Anlagezeitpunkt Ende April. Alle Flächen, die später angelegt wurden, zeigten einen relativ hohen Grad an Verunkrautung. Dieses Phänomen ist immer stark von der Witterung abhängig und variiert jedes Jahr.
51 Privatpersonen haben eine Fläche von mehr als acht Hektar durch den Maschinenring OÖ mit einer sehr hochwertigen mehrjährigen Saatgutmischung anlegen lassen. In Linz, am Pöstlingberg, entstanden 2,9 Hektar neue Bienenweide auf einem ehemaligen Acker. „Die 3/4 Bereitschaft, etwas zu tun und biodiversitätsfördernde Maßnahmen zu ergreifen, ist stark spürbar, sowohl bei den Bäuerinnen und Bauern als auch bei Privatpersonen“, sagt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. An der Aktion beteiligten sich heuer aber auch bereits 14 Firmen und wandelten so drei Hektar ihrer Firmenareale in Bienenweide um. Es haben zusätzlich noch 14 Gemeinden an der „Blühstreifenaktion – mach mit“ teilgenommen und 5,6 Hektar Blühfläche geschaffen. Auf Firmenarealen, kommunalen Flächen und in Privatgärten entstanden in Summe heuer 17 Hektar mehrjährige Bienenweiden aus 100 Prozent regionalem Saatgut. In den letzten drei Jahren entstanden rund 50 Hektar mehrjährige hochwertige Blühfläche (siehe Abbildung 1)! „Wir sind besonders stolz darauf ‚öffentlich sowie privates Grün‘ in ‚öffentliches und privates Bunt‘ umzuwandeln“, teilen Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und LK-Präsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger mit: „Auf Firmenarealen oder in Gemeindegebieten gibt es noch große Potentiale für naturnahe Blühflächen. Blühflächen tragen nicht nur zur Verschönerung des Ortsbildes bei, es entfallen damit auch die mehrmaligen Mähkosten.“

Besonders erfreulich ist, dass sich Unternehmen ebenfalls immer stärker für den Bienenschutz einsetzen. In der Förderungsrichtlinie „COVID 19-Investitionsprämie für Unternehmen“ ist als Ökologisierungsmaßnahme die Anlage von Blühflächen extra ausgewiesen und wird mit 14 Prozent gefördert.

Blühpatenschaft – ICH mach mit

Heuer wurde das eigenständige Projekt „Blühpatenschaft – ICH mach mit“ gestartet. Ziel dieses Projektes ist es, mit Blühpatenschaften sollen Insekten und Landwirte unterstützt werden und wieder mehr Farbe in unsere Landschaft kommen. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten! Eine Patenschaft kann mit einem finanziellen Beitrag von 60 Cent pro Quadratmeter Blühfläche übernommen werden (ab 25 Quadratmeter bzw. 15 Euro). „Der Schutz der Insektenwelt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit den Blühpatenschaften können nun auch all jene einen aktiven Beitrag leisten, die keine eigene Fläche zur Verfügung haben. Die für die Anlage und Pflege der Flächen verantwortlichen Landwirte bekommen eine finanzielle Abgeltung. Damit soll die heimische Landwirtschaft unterstützt und ein Anreiz zur Anlage von Blühflächen geschaffen werden“, erklärt Agrar- 4/4 Landesrat Max Hiegelsberger. „Insgesamt gab es heuer 38 Blühpaten, die eine Fläche von 2.800 Quadratmeter ein- und mehrjährige Blühflächen unterstützten“, berichtet Gerhard Rieß, Obmann des Maschinenring OÖ. Es wurden vor allem einjährige Blühpatenschaften abgeschlossen. Sieben der 38 Blühpaten haben eine mehrjährige Blühpatenschaft abgeschlossen. Einige nutzen die Möglichkeit und verschenkten eine Blühpatenschaft. Die Beteiligung von Firmen an dem Projekt war heuer aufgrund der Pandemie sehr gering. Im nächsten Jahr soll eine Bewerbung gerade in diesem Sektor stark forciert werden, da hier noch viel Potenzial vorhanden ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten der „Blühstreifenaktion – mach mit“ und der „Blühpatenschaft – ICH mach mit“!

Bienenweide fördert Artenvielfalt am Werksgelände der voestalpine 804 454 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienenweide fördert Artenvielfalt am Werksgelände der voestalpine

Ungenutzte Gewerbe- und Industrieflächen hat die voestalpine nun Bienen und blütenbestäubenden Insekten zur Verfügung gestellt. Am Werksgelände wurden 20.000 m² Bienenweiden angelegt und damit ein wertvoller Lebensraum geschaffen. Mitarbeiter des Maschinenring Urfahr haben gemeinsam mit der firmeneigenen Werksgärtnerei, die auch die regelmäßige Pflege übernimmt, diese Flächen angelegt. Zweimal im Jahr werden die Bienenweiden gemäht und das Mähgut für einige Tage liegen gelassen, damit der Samen ausfallen kann und die Blumen wieder keimen können. Dadurch wird eine Blütenpracht und Nahrungsinseln für das kommende Jahr sichergestellt.

Sie möchten ebenfalls einen wertvollen Beitrag leisten? Melden Sie sich dazu gerne beim:

Kompetenzzentrum Wildblumen Maschinenring
05 9060 400
oberösterreich@maschinenring.at

Blühpatenschaft – ich mach mit! 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Blühpatenschaft – ich mach mit!

Den Insekten wird zunehmend ihre Lebensgrundlage entzogen, sei es durch fortlaufende Versiegelung, durch intensiv betriebene Landwirtschaft oder durch sterile Privatgärten und Rasenmähroboter. Blühflächen und Nistplätze für Wildbienen und andere Insekten schwinden, der Artenrückgang und Insektenschwund ist ein Fakt, dem entgegen gewirkt werden muss!

Neue Mitmachaktion gestartet

Die neue Initiative „Blühpatenschaft – ich mach mit!“ ermöglicht denjenigen, die selbst keine geeigneten Flächen zur Verfügung haben, einen Beitrag für unsere Insekten zu leisten. Gemeinsam mit dem Bienenzentrum Oberösterreich hat der Maschinenring die laufende Blühstreifenaktion um das Projekt „Blühpatenschaft – ich mach mit!“ erweitert. Ziel ist es, mit Blühpatenschaften Insekten und Landwirte zu unterstützen und wieder mehr Farbe in unsere Landschaft zu bringen. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten! Dabei werden hochwertige, mehrjährige Blühflächen von der heimischen Landwirtschaft in ganz Oberösterreich angelegt und gepflegt. Je mehr Unterstützung das Projekt in Form von Patenschaften erhält, desto mehr Blühflächen werden angelegt. Verwendet wird für die Aktion nur regional zertifiziertes Saatgut aus Österreich. Nicht nur Insekten profitieren vom vielfältigen Blütenangebot, auch Vögel und Kleinsäuger finden in den Blühflächen Nahrung und Rückzugsorte. Zudem werden auch die beteiligten Landwirte, die die Anlage und Pflege der Flächen übernehmen, eine finanzielle Entlohnung erhalten. Damit soll die heimische Landwirtschaft unterstützt unein Anreiz zur Anlage von Blühflächen und somit zum Insektenschutz geschaffen werden.

Zur Anmeldung und näheren Informationen zur Blühpatenschaft:
www.maschinenring-bluehpatenschaft.at

Blühstreifenaktion 2020: Gemeinsam für unsere Bienen 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Blühstreifenaktion 2020: Gemeinsam für unsere Bienen

Foto: Maschinenring OÖ Agrarbetreuer Roman Braun, LR Max Hiegelsberger, Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner und Franz Mairinger vom Bienenzentrum OÖ (v.l.n.r.)

Erfolgreiche „Blühstreifenaktion – mach mit“ wird 2020 fortgesetzt

In einer gemeinsamen Presseaussendung gaben Landesrat Max Hiegelsberger, das Bienenzentrum OÖ und der Maschinenring die Fortsetzung der Aktion für noch mehr blühende Insektenlebensräume bekannt. Damit wird die Initiative „Blühstreifenaktion – mach mit“ auch 2020 unsere Bienen und andere Insekten wieder mit abwechslungsreichen Blühflächen unterstützen und so deren Nahrungssicherheit in den mancherorts oft blütenarmen Hochsommermonaten sichern.

Erfolgsbilanz von 2018 wurde im Vorjahr um’s Doppelte übertroffen

2019 wurden in Oberösterreich 662 Kilometer Blühstreifen (z. B. entlang von Kulturen wie Mais oder neben Gewässern) und 104 Hektar Blühflächen in Kooperation mit dem Maschinenring angelegt. Der Großteil der Blühanlagen wird von Landwirten angelegt, aber auch Gemeinden mit knapp 15 Hektar und Ortsbauernschaften mit knapp 10 Hektar haben entscheidend zum Erfolg beigetragen.

Mehr zum Blühstreifenerfolg 2019!

Kooperation mit OÖ Landesjagdverband

Die OÖ Jägerschaft bringt sich in der Blühstreifenaktion 2020 aktiv zum Schutz der Wildbienen und Bestäuberinsekten ein. Es werden in speziellen Niederwildprojekten Flächen mit einem Saatgut, dass sowohl den Ansprüchen der Blütenbestäuber, als auch des heimischen Wilds gerecht werden soll, angebaut. Damit werden Synergien zwischen der Förderung des Niederwildes, diversen Bodenbrütern und eben Insekten zu genutzt. Eine hohe Insektenvielfalt ist besonders für Fasan- und Rebhuhnküken überlebensnotwendig.

Sie möchten ebenfalls einen wertvollen Beitrag leisten? Melden Sie sich dazu gerne beim:

Kompetenzzentrum Wildblumen Maschinenring
05 9060 400
oberösterreich@maschinenring.at

„Blühstreifenaktion – mach mit“: Erfolgsbilanz des Vorjahres um’s Doppelte übertroffen! 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

„Blühstreifenaktion – mach mit“: Erfolgsbilanz des Vorjahres um’s Doppelte übertroffen!

Die gepflegte Kulturlandschaft ist in den letzten Wochen des Hochsommers bereits sehr blütenarm. Die „Blühstreifenaktion – mach mit“ schaffte hier mit Blühstreifen und Bienenweiden ein wichtiges Nahrungsangebot. Der Erfolg des Jahres 2018 wurde heuer mit 660 Kilometer Blühstreifen und 140 Hektar ein- und mehrjährige Blühflächen noch deutlich übertroffen. Die Bundesländer Burgenland, Kärnten und Salzburg haben sich 2019 auch an der Aktion beteiligt und damit in weite Teile Österreichs verbreitet. Die Verwendung von regional zertifiziertem Saatgut stand auch dieses Jahr im Vordergrund. Bei den angebotenen Saatgutmischungen der Kärntner Saatbau handelt es sich fast ausschließlich um regional zertifiziertes Saatgut.

„Wie schon im letzten Jahr wurde auch dieses Jahr kein einziger Meter Blühstreifen gefördert und das Saatgut sowie die Anlage des Blühstreifen musste aus der eigenen Tasche finanziert werden“, erklärt Gerhard Rieß, Obmann Maschinenring Oberösterreich.

Teilnahme im landwirtschaftlichen Bereich sehr hoch

Das Ausmaß der Blühstreifen entlang von Straßen, Wegen und Feldern beträgt 660 km. Zusätzlich wurden noch 104 ha Blühflächen auf landwirtschaftlichen, privaten und öffentlichen Flächen angelegt. Insgesamt haben 304 Landwirte, 79 Privatpersonen, 18 Firmen, 31 Gemeinden und 9 Ortsbauernschaften und Verbände das Angebot des Maschinenring Oberösterreich und des Bienenzentrum Oberösterreich in Anspruch genommen.

„Vor allem im landwirtschaftlichen Bereich war die Teilnahme sehr hoch. Die Bereitschaft, Blühflächen zu schaffen und damit die Bienen und blütenbestäubenden Insekten zu fördern, steigt ständig. In allen Bezirken Oberösterreichs wurden heuer Blühstreifen angelegt, Die Zahlen belegen eindrucksvoll die Bereitschaft der Landwirtschaft, unsere Honig- und Wildbienen aktiv zu fördern“, so Landwirtschaftskammer Präsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger.

Noch viel Potenzial auf Gemeinde-, Gewerbe- und Privatflächen

Viele Gemeinden wandelten öffentliche Flächen in Bienenweide um, wie zum Beispiel in der Gemeinde Enns. 700 Laufmeter, darunter 50 Laufmeter im historischen Schlosspark, mit einer Breite von drei Meter wurden in Zusammenarbeit mit dem Maschinenring als Bienenweide angelegt. Als teilnehmender Gewerbebetrieb muss die Voestalpine in Linz erwähnt werden. Hier wurden beeindruckende 9.000 m² Bienenweide entlang des Einfahrtsbereiches in Kooperation zwischen Maschinenring und der Voestalpine- Werksgärtnerei angelegt.

„Besonders erfreulich ist, dass sich Unternehmen ebenfalls immer stärker für den Bienenschutz einsetzen. Auf den Firmenarealen gibt es noch große Potentiale für naturnahe und durch Bienen nutzbare Blühflächen. Immer mehr Gemeinden und Privatpersonen haben Mut zur Unordnung und lassen Blühstreifen und -flächen anlegen. Auch in diesem Bereich ist noch riesiges Potential vorhanden, das wir nächstes Jahr weiter nutzen wollen“, so Landesrat Max Hiegelsberger.

Blick in die Zukunft

Die „Blühstreifenaktion – mach mit“ wird nächstes Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden. Die Evaluierung durch das Bienenzentrum OÖ und den Maschinenring OÖ läuft bereits, um Verbesserungen für das nächste Jahr zu erarbeiten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten der „Blühstreifenaktion – mach mit“!

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Bienen machen Schule 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienen machen Schule

Ganz im Zeichen der Biene stand die Themenwoche der beiden dritten Klassen der Volksschule in St. Marien. Den Schülerinnen und Schülern wurde dabei das Leben der Biene und deren Arbeit anschaulich gemacht. Das Highlight dieser Woche war die Anlage einer eigenen Bienenweide, direkt bei der Schule – dazu kam der Maschinenring zur Hilfe.

Lernen in der Natur macht viel mehr Spaß

Doch bevor mit der Anlage der schuleigenen Bienenweide begonnen wurde, vermittelte Alexandra vom Maschinenring OÖ den Schülerinnen und Schülern in einem interaktiven Vortrag die Wichtigkeit einer Bienenweide als Nahrungsquelle und Lebensraum für Bienen und blütenbestäubende Insekten. Die Gemeinde St. Marien sowie Michael vom Maschinenring St. Marien, haben am Vortag die dafür zur Verfügung gestellte Fläche bei der Schule, gefräst. Damit konnten die Schülerinnen und Schüler gleich nach dem Vortrag zusammen mit ihren Lehrerinnen und mit Unterstützung von Michael den Samen der Bienenweide händisch auf die Fläche aufbringen. Nach der Saat wurde die Fläche von Michael noch gewalzt. Damit die Bienenweide trotz Hitze einen optimalen Start hat, war abschließend gleich noch Gießen angesagt. Nach getaner Arbeit gab‘s dann für die Schülerinnen und Schüler Honigbrote mit dem Maschinenring-Honig, einem süßen Ergebnis aus der Bienenpatenschaft mit Imker Josef Denkmair.

„Bienen und blütenbestäubende Insekten spielen eine große ökologische Rolle. Ich finde die Themenwoche ein tolles Projekt, um dies den Kindern zu vermitteln. Da sie interaktiv in das Projekt eingebunden sind, haben sie auch Freude daran. Meine Tochter freut sich schon sehr auf die blühenden Pflanzen und das Beobachten der Artenvielfalt in der angelegten Bienenweide,“ erzählt uns Peter Grünsteidl, Vater einer Schülerin, begeistert.

Bienen und bestäubenden Insekten helfen 1024 724 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienen und bestäubenden Insekten helfen

Bienen sowie andere blütenbestäubende Insekten sind auf gute und ausreichende Nahrungsinseln und Lebensräume angewiesen. Besonders im Hochsommer ist es wichtig ihre Ernährung sicherzustellen, da in diesem Zeitraum die Jungbrut für den Winter heranwächst.

Wie kann ich helfen?

Unterstützen auch Sie das Überleben der Biene mit einfachen Maßnahmen in Ihrem Garten:

  • Mut zur Unordnung im Garten!
  • Nisthilfen und richtig gebaute Nützlingshotels aufstellen.
  • Blühinseln schaffen und wenn möglich miteinander vernetzen. Diese nur ein bis zweimal im Jahr mähen.
  • Keine Pflanzenschutzmittel verwenden, wenn möglich nur Bio-Dünger oder den eigenen Kompost verwenden.
  • Den Rasenmähroboter in der Garage lassen.
  • Regionale und heimische Blumen und Sträucher verwenden.
  • Den ersten und wichtigsten Pollen und Nektar im Frühling bietet die Weide. Diese kann ganz einfach mit Steckhölzern vermehrt werden. Weiden eignen sich auch sehr gut um Höhlen zu bauen. So haben Kinder und Bienen etwas davon.

Fortsetzung Blühstreifenaktion

Der Maschinenring setzt die im letzten Jahr erstmals durchgeführte Kampagne Blühstreifenaktion – Mach mit! in Zusammenarbeit mit dem Bienenzentrum Oberösterreich fort. Denn das Anlegen von Blühstreifen auf Agrarflächen und Bienenweiden in Gärten ist die effizienteste Methode, um Honigbienen, Wildbienen und blütenbestäubende Insekten im Hoch- und Spätsommer zu unterstützen. Die Bienen wird’s freuen, die Menschen auch, denn „Geht es der Biene gut, geht es uns allen gut“!

Jetzt mitmachen und gleich beim regionalen Maschinenring melden!

Artenvielfalt vor der Schultür 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Artenvielfalt vor der Schultür

Die Technische Neue Mittelschule (TNMS) Lembach im Mühlkreis ist bereits 2005 dem ÖKOLOG-Netzwerk, dem Basis-Programm des Bildungsministeriums zur Bildung für Nachhaltigkeit und Schulentwicklung, beigetreten. In diesem Netzwerk arbeiten mehr als 500 Schulen aller Schularten gemeinsam an brennenden Themen unserer Zeit, wie beispielsweise Wasser, Abfall, Energie, Schulgelände, Gesundheit uvm.

„Was blüht denn da?“

Im Mai dieses Jahres startete die TNMS Lembach ein Unterrichtsprojekt zusammen mit dem Maschinenring unter dem Motto „Was blüht denn da?“. Aufgrund einer leeren Rasenfläche im Umfeld der Schule, sollte eine Blumenwiese angelegt werden, damit die über 150 Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft das Tier- und Pflanzleben einer Blumenwiese direkt vor der Schultür beobachten und bestaunen können. In Kooperation mit dem Maschinenring Rohrbach wurde dafür der Boden mit effektiven Mikroorganismen gedüngt und maschinell gefräst. Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse (Schwerpunkt: Technik & Natur) ebneten den Boden, entfernten die Steine und streuten den Blumensamen. Anfangs machte eine tagelange Trockenheit zu schaffen, doch nach einiger Zeit kamen die ersten Keimlinge zum Vorschein, die Freude war dementsprechend groß. Die blühenden Pflanzen konnten dann einige Wochen später bestaunt werden.

„Die Blumenwiese ist ein Blickfang für Passanten, auch die Kinder des benachbarten Kindergartens beobachteten das Leben in der Blumenwiese und erfreuten sich an der Artenvielfalt“,

berichtet Josef Habringer, Ökolog Koordinator und Projektleiter.

Vorzeigeprojekt von Schulen

Mit diesem Projekt leisten die Schülerinnen und Schüler sowie teilnehmende Lehrkräfte einen Beitrag zur Verschönerung des Schulumfeldes und zur Artenvielfalt. Die Bezirksrundschau holt genau solche innovativen Schulprojekte mit der Aktion „Lernen fürs Leben“ vor den Vorhang. Das Projekt „Was blüht denn da?“ wurde ebenfalls dafür nominiert und wird vielleicht schon bei der Abschlussveranstaltung am 29. November 2018 in Linz zum Siegerprojekt gekürt.

300 Kilometer Nahrungsgrundlage für Bienen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

300 Kilometer Nahrungsgrundlage für Bienen

Im Frühjahr haben das Bienenzentrum OÖ und der Maschinenring OÖ zur gemeinsamen „Blühstreifenaktion – mach mit“ aufgerufen. Ziel war es Blühstreifen entlang von Mais und Soja anzulegen und somit Nahrungsgrundlagen in den Monaten Juli und August zu schaffen. In dieser Zeit ist das Blütenangebot relativ gering und jede Nahrungsinsel hat somit eine sehr große Bedeutung.

Das verwendete Saatgut wurde von der Kärntner Saatbau bezogen, da diese österreichweit die einzigen sind, die über regional zertifiziertes Saatgut in großen Mengen verfügen. Es war uns sehr wichtig die Herkunft des Saatgutes zu kennen und die österreichische Saatgutproduktion zu unterstützen.

„Die Landwirte sowie auch alle anderen Personen die sich an der „Blühstreifenaktion – mach mit“ beteiligt haben, mussten das Saatgut sowie auch die Anlage aus eigener Tasche finanzieren. Es wurde kein einziger Laufmeter gefördert. Die Landwirte haben pro ha Blühfläche 500 € und teilweise auch mehr investiert“,

erklärt Reisecker Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.

Blühflächen von wenigen Quadratmetern bis mehrere Hektar

Die Anfragen für Blühflächen reichten von 4 m² – 5 ha. Aufgrund der starken Nachfrage wurden ein- und mehrjähriges regional zertifiziertes Saatgut für ca. 300 km Blühstreifen bestellt.

„Es haben 255 Landwirte (72,14 km einjährige Blühstreifen, 39,27 ha mehrjährige Blühfläche), 66 Privatpersonen (21,6 ha Blühfläche), drei Firmen (1,1 ha Blühfläche), sieben Gemeinden (17.650 m2 Blühfläche), eine Ortsbauernschaft (1400 m2 Blühstreifen entlang von Wander-wegen) und ein Wasserverband (1000 m2 Blühfläche) die Aktion genutzt und ein- bzw. mehr-jährige Blühstreifen oder Blühflächen vom Maschinenring anlegen lassen. Außerdem haben sich noch viele weitere Personen das Saatgut direkt bei den Maschinenringen besorgt und die Anlage selber vorgenommen. Das bestellte Saatgut wurde zu 90 % ausgesät“,

blickt Braun Roman vom Maschinenring OÖ auf die Aktion zurück.

Die Anlage der Blühflächen erfolgte von Ende April bis Anfang Juni. Der Erfolg über den Aufgang der Blühflächen war dieses Jahr sehr stark von der Niederschlagsmenge und dem Anbauzeitpunkt abhängig. Alle Flächen, die zu Beginn der Vegetationsperiode angelegt wurden und über genügend Feuchtigkeit verfügten, haben die anhaltende Trockenperiode gut überstanden.

Weiterhin Nahrungsgrundlagen für Bienen schaffen

Die Anlage einer mehrjährigen Blühfläche ist ab Anfang September noch zu empfehlen. Diese kann sich im Herbst noch ausreichend entwickeln und ist durch die Feuchtigkeit im Frühling bestens mit Wasser versorgt. Die „Blühstreifenaktion – mach mit“ wird nächstes Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden, erklärt Reisecker Präsident der LK OÖ.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten der „Blühstreifenaktion – mach mit“!

Wildblumenwiese fachgerecht anlegen 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wildblumenwiese fachgerecht anlegen

Die langfristig erfolgreiche Anlage und Pflege von Wildblumenwiesen ist eine komplexe und vielschichtige Thematik, die auch ein umfangreiches Wissen über die ökologischen Grundlagen erfordert. Zur Vermittlung dieses Wissens wurde vom Ländlichen Fortbildungsinstitut in Kooperation mit dem Bienenzentrum OÖ, der HBLFA Raumberg-Gumpenstein und dem Maschinenring Oberösterreich ein konzipierter Lehrgang ausgearbeitet.

Neun Referentinnen und Referenten bereicherten im Rahmen von drei Kursblöcken den Lehrgang mit hochinteressanten Vorträgen. An fünf Kurstagen lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in insgesamt 40 Unterrichtseinheiten alles rund um die Bedeutung von Wildblumenwiesen für blütenbestäubende Insekten, die richtige Bodenbeschaffenheit und Flächenvorbereitung, Aussaat und Pflege. Der informative Austausch sowie Diskussionen kamen dabei nicht zu kurz.

Die Maschinenring-Wildblumenwiesen-Experten

Vier Maschinenring-Mitarbeiter, darunter Lilla Kovacs (Maschinenring Steyr), Ilse Krottenthaler (Maschinenring Andorf-Pramtal), Mathias Fragner (Maschinenring Freistadt Süd & Ost) und Stefan Mayrhofer (Maschinenring Oberösterreich) haben ihr Wissen in Sachen Wildblumenwiese erweitert und sich diesem Lehrgang angeschlossen. Ende Mai haben sie diesen mit einem Zertifikat erfolgreich beendet.

Das im Lehrgang angeeignete Wissen können sie in ihrer täglichen Arbeit gut brauchen, meint auch Stefan Mayrhofer:

„Wildblumenwiesen bieten für viele blütenbestäubende Insekten und Bienen einen wichtigen Lebensraum. Darum erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Jedoch ist von der Anlage bis zur Pflege einiges zu beachten – und auch die Gegebenheiten vor Ort müssen beachtet werden, damit die Blumenwiese auch nach mehreren Jahren noch erhalten bleibt. Mit meinem Wissen kann der Maschinenring nun auch die Anlage und Pflege von Bienenweiden für Landwirte, Gemeinden, Firmen und private Gartenbesitzer übernehmen“.

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