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Baumsicherheit

Baumpflege durch Baumkataster 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Baumpflege durch Baumkataster

Ein gesunder Baum hält so einiges aus, weiß Maria Rosenberger vom Maschinenring-Baummanagement. Ist er jedoch erkrankt, ist Vorsicht geboten. Verletzt ein bei einem Sturm herabstürzender Ast einen Menschen, haftet der Baumbesitzer. Es sei denn, er kann nachweisen, dass der Baum fachgerecht kontrolliert und gepflegt wurde. Einen Ausweg bietet ein professioneller Baumkataster. Immer mehr Baumbesitzer – Gemeinden, Verwaltungen, Unternehmen und auch Privatpersonen – sichern sich bei Haftungsfragen ab und lassen ihren Baumbestand durch professionelle Baumkontrolleure dokumentieren. Neben der Gewährleistung der Verkehrssicherheit wird so die Grundlage für einen langfristig gesunden Baumbestand mit entsprechendem Wert geschaffen.

Interview mit DI Maria Rosenberger,
Baummangement Maschinenring Oberösterreich

Baumkataster – was ist das?

Ein Baumkataster ist eine strukturierte und protokollierte Baumkontrolle. Wir kommen vor Ort und nehmen den Status auf: Wie gesund ist der Baum, ist er erhaltenswürdig, wie sieht die Vitalität aus? Unsere Baumkontrolleure bringen zur Markierung eine Plakette am Baum an und verorten ihn in einem Geoinformationssystem. Die Baumkontrolle gibt uns Auskunft über die Verkehrssicherheit. Manchmal sind auch weiterführende Untersuchungen, wie z.B. die Ermittlung der Bruchsicherheit mittels einer Bohrwiderstandsmessung sinnvoll. Besteht Handlungsbedarf (Link zum Blog-Beitrag), definieren und priorisieren wir Maßnahmen. Ansonsten wird ein Termin für die nächste Kontrolle festgesetzt. Wir erfassen all diese Schritte digital und jederzeit abrufbar.

Wie wird ein Baum vom Maschinenring beurteilt?

Wir begutachten und bewerten die Bäume nach ÖNorm L 1122 „Baumkontrolle und Baumpflege“ quasi von der Krone bis zum Wurzelansatz: Im Rahmen des Baukatasters protokollieren wir die Stammdaten (Baumart, Höhe, Kronendurchmesser, Stammumfang etc.). Der Baum wird in vier Bereichen bewertet: Krone, Kronenansatz, Stamm und Stammfuß. Wir begutachten Astungen, offene Wunden, Risse und Schädlingsbefall und erfassen diese im Baumkataster. So kann man Vitalität und Gesamtzustand sehr gut beurteilen.

Warum erstellt man einen Baumkataster?

Es gibt zwei Gründe: Zum einen ist es für jeden Baumbesitzer aus Haftungsgründen unerlässlich, für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Passiert etwas, muss man eindeutig nachweisen können, dass man alle gesetzlich geforderten Schutzvorkehrungen getroffen hat. Das ist mit einem Baumkataster jederzeit möglich. Zum anderen ist ein Baumkataster eine Investition in einen gesunden, nachhaltigen Baumbestand, der dadurch mehr an Wert gewinnt.

Wer braucht einen Baumkataster?

Grundsätzlich sollte in allen Bereichen, an denen sich regelmäßig Menschen aufhalten, ein aktueller Baumkataster vorhanden sein. Das gilt natürlich vor allem für den Baumbestand von Bund, Ländern und Gemeinden, von Wohnungsträgern, Kindergärten, Schulen usw. Aber auch immer mehr Unternehmen und Privatpersonen erkennen den Wert und die Vorteile eines professionellen Baumkatasters.

Wer darf einen Baumkataster erstellen?

Der Maschinenring erstellt den Baumkataster nach ÖNorm L 1125 „Anforderungen an einen Baumkataster“. Nur fachkundige Personen können diese Begutachtung durchführen, beim Maschinenring sind nur FLL-Zertifizierte Baumkontrolleure im Einsatz.

Was kostet ein Baumkataster?

Der Preis ist gestaffelt und richtet sich nach den individuellen Anforderungen. Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihr Baummanagement! Maria Rosenberger steht Ihnen telefonisch (+43 59060 400 oder per Mail an maria.rosenberger@maschinenring.at jederzeit zur Verfügung.

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Sturmschaden am Baum – was tun? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Sturmschaden am Baum – was tun?

Gerade in Frühling und Herbst sind wir von teils sehr schweren Stürmen mit hohen Windgeschwindigkeiten betroffen, im Sommer suchen uns heftige Hitzegewitter heim. Die Naturgewalten können Sturmschaden beim Baum verursachen – abgebrochene Äste, Blitzschäden­ bis hin zum umgestürzten Baum. Wie reagieren Baumbesitzer auf Sturmschäden richtig?

Bäume sind Überlebenskünstler. Im Laufe der Zeit passen sie sich durch ihr Wachstum den Umwelteinflüssen an. Das Holz ist elastisch und erlaubt dem Baum bei starkem Wind den Widerstand durch Schwanken zu verringern. Ein stark schwankender Baum im Sturm wirkt auf uns bedrohlich –für den Baum ist es jedoch eine Überlebensstrategie. Doch Tatsache ist, kein Baum ist vor Sturmschäden sicher. Treten unwetterbedingte Schäden auf – vom abgebrochenen Ast bis hin zum umgestürzten Baum – ist größte Vorsicht geboten. Diese Arbeiten gehören unbedingt in die Hände von Profis.

Die Beseitigung von Sturmschäden am Baum gehören in die Hände von Profis!

Wie auf Sturmschaden am Baum reagieren?

Abgebrochene Äste nach Sturm – was tun?

Wurde ein Baum bei einem schweren Sturm beschädigt, muss der Fachmann ans Werk. Die Beseitigung von abgebrochenen Ästen bedarf Wissen, Erfahrung und professionelle Ausrüstung. Liegen die abgebrochenen oder eingerissenen Äste sehr hoch im Baum, ist die Entfernung keine Kleinigkeit. „Bitte nicht mit der Leiter raufklettern und den Ast selbst abschneiden“, rät Maria Rosenberger vom Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich. „Äste stehen unter erheblicher Spannung oder kippen oft in von Laien nicht vorhersehbare Richtungen.“

Blitz eingeschlagen – wie verhalten?

Schlägt ein Blitz in einen Baum ein, hinterlässt er meist deutliche Spuren in Form von Verbrennungen und Zersplitterungen an Stamm und Ästen. „Blitzschäden brauchen unbedingt Aufmerksamkeit, auch wenn es sich um – auf den ersten Blick – nur leichte Schäden handelt.

Baum durch Sturm umgefallen – was jetzt?

Bei hohen Windgeschwindigkeiten können sich selbst Bäume nicht mehr gegen die massive Naturgewalt schützen. Besonders gefährdet sind Bäume, die durch falschen Standort, unfachmännische Pflege oder Krankheiten geschwächt sind. Ist der Baum umgestürzt, sollte ein professioneller Baumpfleger kontaktiert werden – zur eigenen Sicherheit. Werden falsche Arbeitsschritte gesetzt, besteht Verletzungs- und sogar Lebensgefahr. Die bestens ausgebildeten und ausgerüsteten Fachkräfte vom Maschinenring sind rasch lokal zur Stelle, sichern die Unfallstelle und helfen effektiv.

Der Maschinenring ist schnell vor Ort und hilft.

Schutz vor Sturmschäden durch Vorbeugung

Gesunde Bäume sind in der Regel nicht gefährdet. Das Risiko von Sturmschäden lässt sich deshalb durch professionelle Baumpflege reduzieren. „Der Maschinenring bietet z.B. Baummonitoring an“, erklärt Maria Rosenberger. „Das ist ein toller Service für Baumbesitzer – im öffentlichen Bereich, aber auch im eigenen Garten.“ Beim Baummonitoring werden die Bäume von professionellen, FLL-zertifizierten Baumkontrolleuren erfasst, beurteilt und Maßnahmen vorgeschlagen. Besonders im Schadensfall ist der eindeutige Nachweis einer Baumpflege nach ÖNorm L 1122 wichtig, denn Baumbesitzer haften für die Verkehrssicherheit der Bäume.

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Haften Baumbesitzer bei Unwetterschäden? 1024 570 Maschinenring Blog Oberösterreich

Haften Baumbesitzer bei Unwetterschäden?

Haftung als Baumbesitzer bei Unwetterschäden

Bäume passen sich im Laufe ihres Lebens durch ihr Wachstum an äußere Umwelteinflüsse an. Sie gleichen Stürme meist aus, indem sie mit dem Wind schwanken. Die Schwankungen können aber bei heftigen Stürmen auch bedrohlich stark ausfallen. Zurecht sorgen sich deshalb viele Menschen bei Unwettern um ihr Haus, ihr Auto oder im Extremfall sogar um ihr Leben. Als Baumbesitzer kann man für Schäden haften.

Gefahr von Unwetterschäden droht manchmal auch bei leichtem Wind

Gefährlich sind die Bäume, die nicht gesund sind oder gar grobe Schäden aufweisen. Sie leiden unter:

  • Baumkrankheiten
  • unsachgemäßen Baumpflegemaßnahmen
  • Verletzungen
  • Alterungserscheinungen
  • schlechten Standortbedingungen.

Durch Fäule, Pilzbefall oder Höhlung im Stamm können Bäume auch bei leichtem Wind oder sogar unvermittelt umstürzen.

Eine Frage der Haftung

Sturmversicherungen haften meist erst bei Windgeschwindigkeiten über 60 km/h oder ab Windstärke 8. Gleiches gilt bei einer Teilkaskoversicherung fürs Auto. Wenn Sie als Baumbesitzer jedoch die Verkehrssicherungspflicht verletzt haben, etwa weil der Baum vorher schon schadhaft oder krank war, können Sie für Schäden haftbar gemacht werden.

Wie kann ich das Risiko vermeiden?

Das Risiko von Schäden durch Bäume kann durch Kontrollen des Baumbestandes und entsprechende Baumpflegemaßnahmen deutlich vermindert werden. Als Baumbesitzer sollten Sie in Bezug auf Schäden an Ihren Bäumen achtsam sein. Unterziehen Sie dazu Ihre Bäume – insbesondere jene an Straßenrändern oder Grenzen zu Nachbarn – einer regelmäßigen äußeren Untersuchung. Achten Sie dabei auf Faktoren wie Standfestigkeit, abgestorbenes Astmaterial (wie morsche und abgebrochene Äste) oder Pilzbefall. Im Verdachts- oder Zweifelsfall sollten Sie jedenfalls eine Fachfirma zur professionellen Baumkontrolle zu Rate ziehen. Auch nach einem Sturm sollten Bäume fachkundig kontrolliert werden, denn oft sind Schäden auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Was versteht man unter Verkehrssicherungspflicht?

Unter „Verkehrssicherungspflicht“ versteht man im Allgemeinen die Pflicht zur Absicherung von Gefahrenquellen. Als Besitzer oder Eigentümer eines Baumes müssen Sie daher grundsätzlich dafür Sorge tragen, dass von Ihren Bäumen keine Gefahr ausgehen kann. Wenn Sie im Schadensfall eindeutig nachweisen können, dass Sie dieser Sorgsamkeitspflicht nachgekommen sind, können Sie nicht haftbar gemacht werden.

Lesen Sie mehr:

Den Sommer im sicheren Schatten der Bäume genießen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Den Sommer im sicheren Schatten der Bäume genießen

Als Kinder klettern wir auf ihnen herum, an heißen Sommertagen schätzen wir den kühlen Schatten, den sie uns spenden. Bäume verändern unsere Umwelt, indem sie das Klima beeinflussen, die Luftqualität verbessern und Wasser speichern. Darüber hinaus bieten sie Schutz bei Wind und Regen – Wir mögen sie um uns, weil sie unser Leben angenehmer machen und wir uns im Schutz eines Baumes sicher und geborgen fühlen. Umso wichtiger ist der Erhalt der Bäume, ist auch Michael Kalchmair, Bürgermeister der Marktgemeinde Sierning im Traunviertel, überzeugt:

„Bevor wir den Maschinenring mit der Baumkontrolle beauftragt haben, wurden Bäume zum Teil ungerechtfertigt gefällt. Durch die Kontrolle haben wir jetzt einen gezielten Pflegeplan für unsere Bäume. Das steigert natürlich die Nachhaltigkeit, da Bäume so oft erhalten werden können. Schneidet man einen 100-jährigen Baum um, dauert es 100 Jahre, bis so ein Baum wieder steht. Deswegen ist es uns wichtig, ihn nur dann zu fällen, wenn es wirklich notwendig ist.“

Die 9.400 Einwohner starke Gemeinde arbeitet auch in der Grünraum- und der Baumpflege mit dem Maschinenring zusammen, da lag es nahe, auch den Baumkataster vom Maschinenring erarbeiten zu lassen, erinnert sich Bürgermeister Kalchmair:

„Da wir in Bezug auf Bäume in der Gemeinde kein geeignetes Fachpersonal haben, ist es wichtig, sich auf ein Unternehmen wie den Maschinenring verlassen zu können. „Ausschlaggebend für die Baumkontrolle waren besorgte Bürgerinnen und Bürger, die wegen herabfallenden Ästen und umgestürzter Bäume an uns herangetreten sind. Da wollten wir natürlich wissen, in welchen Zuständen sich unsere Bäume befinden und abgesichert sein, sollte es zu einem Schadensfall kommen.“

Sicherheit – vor allem dort, wo sich Menschen aufhalten

Besonders an Orten, an denen sich Menschen aufhalten ist es wichtig den Baumbestand im Auge zu behalten. Dazu bedarf es einer professionellen Begutachtung, bei der der Baum von der Wurzel bis zur Krone auf Schadstellen und Krankheiten geprüft, und ein individueller Pflegeplan erstellt wird. Für die Gemeinde Sierning ist besonders bei Kindergärten, Schulen oder Freizeiteinrichtungen wie Spielplätzen, Freibädern etc. Vorsicht geboten. Speziell im Freibad halten sich die Besucherinnen und Besucher ständig unter Bäumen auf, sind sie auch wertvolle Schattenspender in der heißen Jahreszeit. Da soll die Sicherheit der Bäume gegeben sein, damit der Rest des Sommers auch ein sorgenfreier Genuss wird.

„Ich kann es nur jeder Gemeinde empfehlen die Bäume regelmäßig kontrollieren zu lassen, um die Sicherheit zu gewährleisten und Bäume nachhaltig zu erhalten“,

so Kalchmair.

DI Philipp Engleder vom Baummanagement Maschinenring Oberösterreich
Was man über Bäume wissen sollte. 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Was man über Bäume wissen sollte.

DI Philipp Engleder vom Maschinenring-Baummanagement im Interview über den richtigen Umgang mit Bäumen – von Standort bis zur Baumpflege.

DI Philipp Engleder mag Bäume und weiß alles über sie. Er leitet das Maschinenring-Kompetenzzentrum Baummanagement und ist Forst-Ansprechpartner für das Bundesland Oberösterreich. Wir haben mit dem Baumprofi anlässlich des „Tag des Baumes“ am 25.4. über die richtige Pflege von Bäumen gesprochen – von der Wahl des Standorts über die „Erziehung“ von Jungbäumen bis zum gefühlvollen Entfernen von Totholz.

Ich möchte einen Baum pflanzen. Wie gehe ich das an?

Der Standort alleine ist für die Wahl der Baumart schon einmal entscheidend. Hat der Baum genug Licht, genug Platz zum Wachsen? Dabei muss man auch an den „unterirdischen“ Platzbedarf denken. Ich sollte einen Baum z.B. nicht zu nah an gepflasterte Wege, Straßen oder Gebäude pflanzen. Auch ein Respektabstand zum Nachbarsgrundstück ist empfehlenswert, um spätere Streitereien zu vermeiden. Bodenverdichtungen sollten ebenfalls vermieden werden. Diese Verdichtungen haben eine negative Auswirkung auf die Wurzel- und Bodenatmung und können bei viel Regen auch zu Stauwasser führen. Wurzelfäulen sind die Folge.

Gut, nun habe ich den perfekten Ort für meinen Baum gefunden. Wie geht’s weiter?

Baum ist nicht gleich Baum. Entscheidend für den Wuchserfolg ist eine gute Qualität der Pflanze. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein. An dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, dass der Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort transportiert wird. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Übrigens, Jungbäume werden, wegen der Winterfeuchte, am Besten im Herbst gepflanzt.

Wie pflanze ich einen Baum richtig?

Grab ein ausreichend großes Pflanzloch. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Setze den Baum in das Pflanzloch und wässere den Wurzelballen noch vor dem Auffüllen. Frisch gepflanzte Bäume brauchen einen Gießring, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung sollten unbedingt eine Baumverankerung (3-fach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz angebracht werden.

Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein. Nach der Pflanzung benötigt der Jungbaum u.a. einen Weißanstrich als Stammschutz.

Welche Pflege braucht mein Jungbaum?

Oft ist in der Baumpflege die Meinung noch verbreitet, wenn man einen Jungbaum setzt, muss man sich jahrelang nicht mehr um ihn kümmern. Jedoch sind gerade die ersten Jahre am Standort entscheidend, wie sich ein Baum entwickelt und ob er später aufwändige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei werden die Form und Gestalt des Baumes für die Zukunft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwiesel führen und durch die Belastung zum Auseinanderbrechen des Astes führen. Weiters werden Äste entfernt, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen.

„Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich viel Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse.“

DI Philipp Engleder, Baummanagement Maschinenring Oberösterreich

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten.

Bei der Baumpflege sind Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt.

Ist ein Baumschnitt überhaupt notwendig? Was muss ich beachten?

Der Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die jeweiligen Schnittmaßnahmen richtig durchgeführt werden. So sollte für gewöhnlich immer auf Astring geschnitten und keine Aststummel stehen gelassen werden.

Grundsätzlich ist ein regelmäßiger Baumschnitt wichtig, um die gesetzlich vorgeschrieben Verkehrssicherheit von Bäumen zu erhalten. Falls diese Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, müssen Maßnahmen getroffen werden um diese wiederherzustellen. Die gängigsten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit sind Kronenkorrektur nach Kappung, Lichtraumprofilschnitt für Straße und Gehweg, Kronenerziehungsschnitte bei Jungbäumen oder die Totholzentfernung.

Hafte ich für meinen Baum?

Ja. Die Pflicht einen Baum zu kontrollieren (Verkehrssicherheitspflicht) leitet sich aus dem ABGB §1319 und § 1319a ab. In Österreich haftet der Baumbesitzer, in Deutschland der Eigentümer! Ein Besitzer ist jedoch nicht immer der Eigentümer, sondern derjenige mit der tatsächlichen Verfügungsgewalt wie z.B. ein Pächter, Wegehalter usw.

Woran erkenne ich, dass mein Baum gesund ist?

Die Vitalitätsbeurteilung eines Baumes ist für einen Laien nicht immer einfach zu beurteilen ist. Die Vitalität eines Baumes, also die Wuchspotenz eines Baumes, lässt mit etwas Übung anhand der Trieblängen einschätzen. Während absterbende Kronenteile und stagnierende Längenzuwächse der Triebe auf abnehmende Vitalität hindeuten, sind Langtriebe für gewöhnlich ein Hinweis für eine volle Vitalität.

Im Zweifelsfall ist eine Begutachtung durch professionelle Baumpfleger sinnvoll.

Was muss ich bei älteren Bäumen beachten?

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten. Meine Empfehlung: „So wenig wie nötig entnehmen und so viel wie möglich belassen.“

Danke für das Interview!

Philipp Engleder arbeitet im Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich und steht für Ihre Fragen gerne per E-Mail oder telefonisch unter der Nummer 05 9060 40032 zur Verfügung.

Mehr zum Thema finden Sie in folgenden Artikeln:

Ihre Bäume in den besten Händen

Halten Sie Ihre Bäume gesund und sicher! Bei einer professionellen Baumpflege sind die Baumprofis der regionalen Maschinenringe die besten Ansprechpartner. Sie verfügen über fachliches Know-how, die geeigneten Gerätschaften und viel Erfahrung. Zu ihren Aufgaben gehören neben Baumschnitt und -kontrolle auch Leistungen wie die Erstellung eines Baumkatasters für Gemeinden, Arbeiten rund um Kronensicherung und Baumfällung sowie Pflanzenschutz. Mehr Infos zu unserem Baummanagement haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Mit gesunden Bäumen, Schäden bei Unwettern vermeiden 812 447 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mit gesunden Bäumen, Schäden bei Unwettern vermeiden

Bäume passen sich im Laufe ihres Lebens durch ihr Wachstum an äußere Umwelteinflüsse an. Sie gleichen Stürme meist aus, indem sie mit dem Wind schwanken. Die Schwankungen können aber bei heftigen Stürmen auch bedrohlich stark ausfallen. Zurecht sorgen sich deshalb viele Menschen bei Unwettern um ihr Haus, ihr Auto oder im Extremfall sogar um ihr Leben.

Gefahr droht manchmal auch bei leichtem Wind

Gefährlich sind die Bäume, die nicht gesund sind oder gar grobe Schäden aufweisen. Sie leiden unter:

  • Baumkrankheiten
  • unsachgemäßen Baumpflegemaßnahmen
  • Verletzungen
  • Alterungserscheinungen
  • schlechte Standortbedingungen.

Durch Fäule, Pilzbefall oder Höhlung im Stamm können Bäume auch bei leichtem Wind oder sogar unvermittelt umstürzen.

Eine Frage der Haftung

Sturmversicherungen haften meist erst bei Windgeschwindigkeiten über 60 km/h oder ab Windstärke 8. Gleiches gilt bei einer Teilkaskoversicherung fürs Auto. Wenn der Baumbesitzer jedoch seine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat, etwa weil der Baum vorher schon schadhaft war, kann er für Schäden haftbar sein.

Wie kann ich das Risiko vermeiden?

Dieses Risiko kann durch Kontrollen des Baumbestandes und entsprechender Baumpflegemaßnehmen deutlich vermindert werden. Baumbesitzer sollten in Bezug auf Schäden an ihren Bäumen achtsam sein und im Idealfall eine Fachfirma mit professionellen Baumkontrollen zu Rate ziehen, um beispielsweise die Bäume auch nach einem Sturm zu kontrollieren, denn oft sind Schäden auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Der Maschinenring verfügt über ausgebildete Baumspezialisten, die Bäume regelmäßig auf Gefahren kontrollieren und mit einer gezielten und fachgerechten Baumpflege nach ÖNorm L1122 für Sicherheit, Haftungsentlastung und einen langlebigen Baumbestand sorgen.

Alle unsere Baumdienstleistungen sowie den richtigen Ansprechpartner vor Ort finden Sie unter: maschinenring.at/baummanagement.

Bäume sicher durch den Winter bringen 1024 708 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bäume sicher durch den Winter bringen

Kräftig – Standfest – Beständig – so stellen wir uns unsere Bäume vor. Im Optimalfall sind sie das auch, und können so bei Wind und Wetter Schutz für Mensch und Tier bieten. Doch von Bäumen geht auch Gefahr aus. Durch Starkwindereignisse, Baumkrankheiten sowie dem zunehmenden Alter, können Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Um den Pflichten als Baumbesitzer nachzukommen, ist eine fachgerechte Beurteilung auf Stand- und Bruchsicherheit ratsam. Denn beschädigt ein Baum ein Haus oder ein Auto, oder verletzt jemanden, haftet der Baumbesitzer. Eine rechtzeitige Baumkontrolle und die fachgerechte Umsetzung von nötigen Baumpflegemaßnahmen helfen den Baumbestand sicher und gesund zu halten.

Baumpflege vor dem Wintereinbruch

Im Herbst eignet sich die Durchführung von Baumpflegemaßnahmen um den Baumbestand vor dem Wintereinbruch zu wappnen. Davor sollten mittels Baumkataster die nötigen Pflegemaßnahmen festgelegt werden. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Bäume im Winter dem Schneedruck standhalten und vor Schneebruch geschützt sind.

„Um die Sicherheit zu gewährleisten, sollen Baumpflegemaßnahmen unbedingt vor Wintereinbruch durchgeführt werden, damit Ihre Bäume vor Schneedruck und -bruch sicher sind. Bäume und Äste nach Schneebruch zu beseitigen, birgt ein erhöhtes Gefahrenpotential. Hier sollten die Arbeiten besser von einem Profi durchgeführt werden“, ist Alexandra Wohlmuth vom Maschinenring Baummanagement überzeugt.

43 ausgebildete Maschinenring Baumprofis in Oberösterreich

Für die fachgerechte Durchführung der Baumpflegemaßnahmen ist beim Maschinenring Oberösterreich ein speziell ausgebildetes Team im Einsatz. Die professionellen Baumpfleger garantieren die richtige Umsetzung aller Pflegearbeiten nach den gängigen Ö Normen, von der Schnittmaßnahme bis zur Kronensicherung. Mithilfe seilunterstützter Baumklettertechnik oder dem Einsatz von Hebebühnen, können auch schwierige Schnitt- und Sicherungsmaßnahmen fachgerecht und zügig durchgeführt werden.

Gerade Pflegemaßnahmen im frequentierten, öffentlichen Raum sind stets Herausforderungen, die viel Erfahrung und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen erfordern. Für die Baumpflegeprofis vom Maschinenring ist das allerdings keine Schwierigkeit.

Schutz und Pflege des Baumbestandes 1024 695 Maschinenring Blog Oberösterreich

Schutz und Pflege des Baumbestandes

Die richtige Pflege beginnt in der Jugendphase eines Baumes. Die Profis vom Land beraten von der Auswahl des Standortes, der Pflanzung über die regelmäßige Pflege bis hin zur notwendigen Fällung und Verwertung. Die speziell ausgebildeten Baumpfleger verfügen über das Know-how sowie die Schnitt- und Klettertechniken, die nötig sind um Bäume gesund zu erhalten.

„Das hilft nicht nur der Gesundheit, sondern ist auch für das Erscheinungsbild eines Baumes wichtig.“

Gerade punktgenaue Spezialfällungen im frequentierten, öffentlichen Raum sind stets Herausforderungen, die viel Erfahrung und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen erfordern. Mit Spezialtechnik kommen die Profis bis in das hinterste Garteneck.

Bäume in Schuss? Kein Problem!

Schützen Sie Ihren wertvollen Baumbestand. Wir begleiten Ihre Bäume von der Pflanzung über regelmäßige Pflege bis hin zur Fällung und Verwertung.

Gleich bei der regionalen Maschinenring-Geschäftsstelle informieren!

Altbäume als Lebensraum 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Altbäume als Lebensraum

Alte und absterbende Bäume nehmen einen hohen Stellenwert in unserem Ökosystem ein. Sie sind Denkmäler vergangener Zeiten. Das Alter hinterlässt auch bei Bäumen Spuren, ihre ökologische Bedeutung nimmt jedoch zu.

Verletzungen an der Rinde und Holzabbau durch Pilze setzen den Bäumen mit steigendem Alter zu. Die dabei entstehenden Strukturen wie Höhlungen und morsches Holz, bieten vielen Käfern und Insekten einen Lebensraum. Ebenso schaffen Spechte mit ihrem Höhlenbau für andere höhlenbrütende Vogelarten Nistmöglichkeiten. Generell gilt, je älter der Baum, desto wertvoller ist seine ökologische Funktion.

Warum alte Bäume erhalten?

Neben der ökologischen Bedeutung haben Altbäume für uns Menschen auch einen ästhetischen Wert. Der Anblick eines Baumgiganten lässt uns ehrfürchtig werden. Sind sie doch Ausdruck des Beharrens und der Hoffnung sowie Zeugen der Vergangenheit. Wenn wir uns in der Landschaft und unseren Siedlungen umsehen, müssen wir feststellen, dass wir mit einem zunehmenden Verlust von Altbäumen konfrontiert sind. Aufgrund von Verbauungen, zunehmender Versiegelung oder Sicherheitsvorkehrungen steigt der Druck auf die ältesten Mitglieder der Gemeinschaft. Gerade im Siedlungsgebiet, entlang von Wegen oder in Parks steht der Erhalt in Konflikt mit der Verkehrssicherheit. Deshalb ist eine fürsorgliche und nachhaltige Pflege von Altbäumen sowohl für deren Erhalt als auch für die Sicherheit erforderlich. Dies ist aber oft mit hohen Kosten verbunden, die vielerorts Fragen nach der Sinnhaftigkeit aufkommen lassen.

Altbaumpflege bedeutet Verantwortung für künftige Generationen

Natürlich könnten alte „gefährliche“ Bäume sicherheitshalber schnell und günstig durch Jungbäume ersetzt werden. Jedoch dauert es wieder Jahrhunderte, bis ein stattlicher Baum das Dorf schmückt. Es liegt also in unserer Verantwortung für künftige Generationen nachhaltig zu handeln. Die Baumpflegearbeiten erfordern nicht nur deshalb ein gleichermaßen vorausschauendes wie verantwortungsbewusstes Handeln.

Professionelle Pflege bei alten Bäumen

Mit fachgerechter Baumpflege kann die Sicherheit sowie eine möglichst lange Lebensdauer von Bäumen gewährleistet werden. Für die Durchführung fachgerechter Baumpflegemaßnahmen ist es daher besonders wichtig, dass die Baumpfleger sowohl mit den geltenden Gesetzen und Normen, als auch mit der fachgerechten Schnittführung und den Grundlagen der Baumbiologie vertraut sind. Der Maschinenring verfügt über professionelle Baumpfleger, die diesen Anforderungen gerecht werden. Mithilfe seilunterstützter Baumklettertechnik oder Hebebühne sind wir in der Lage auch schwierige Schnittmaßnahmen am Baum fachgerecht und zügig durchzuführen.

Ein Beispiel für nachhaltiges Handeln eines Altbaumbesitzers ist die Gemeinde Katsdorf im Bezirk Perg.

Sie wollen Ihre Bäume von unseren Profis pflegen lassen? Gleich informieren unter:  maschinenring.at/baummanagement

Sicherheit im Linzer Naherholungsgebiet 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Sicherheit im Linzer Naherholungsgebiet

Der Auwald in Plesching ist ein wichtiges Naherholungsgebiet im Linzer Großraum und im Besitz der Linz AG. Die Sicherheit bei Wind und Sturm muss daher für alle Besucherinnen und Besucher dieser Flächen gewährleistet sein. Dies ist unter anderem die Aufgabe zweier Landwirte, Franz Schinagl (Mitarbeiter des Maschinenring Gusental) und Hubert Derntl, die im Auftrag des Maschinenring Gusental den Bestand des Auwaldes pflegen. Vor kurzem musste für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher ein stark geschwächter Baum gefällt werden. Kein Problem für das eingespielte Team.

Zwei Mühlviertler mit Erfahrung und Hausverstand

Der Altenberger Landwirt Franz arbeitet seit acht Jahren im Auftrag vom Maschinenring Gusental  für die Linz AG – Bereich Wasser. Sein Kollege Hubert, Landwirt in Wartberg ob der Aist, ist bereits seit 23 Jahren in diesem Versorgungsunternehmen beschäftigt.

„Seit der Franz bei uns mitarbeitet, hat die Arbeit eine andere Qualität bekommen!“ lobt Hubert seinen Kollegen.

Die beiden Mühlviertler Landwirte bringen viel Erfahrung und vor allem Hausverstand für ihr Aufgabengebiet mit. Im Frühling und im Sommer sind die beiden mit Grünraumpflegearbeiten bei den Hochwasserbehältern von Linz bis Goldwörth im Einsatz. Auch die Parkanlagen in Heilham werden von ihnen in Schuss gehalten. Dort ist den beiden ein sauberes Erscheinungsbild am Wichtigsten.

„Im Winter san ma im Wald, des taugt uns am meisten!“ sagt Franz.

Da sind die beiden Forstarbeiter in ihrem Element. Die Motorsäge und ein Traktor mit Holzzange sind dabei ständige Begleiter. Besonders im Auwald in Plesching gibt es genug zu tun.

Freundschaft am Arbeitsplatz

Eigenständig die Arbeit einteilen und sie dann ordentlich erledigen, ist der Vorsatz der beiden. So ist seit dem Einstieg von Franz bei der Linz AG nicht nur eine gute Zusammenarbeit entstanden, sondern auch eine echte Freundschaft. Die gleichen Hobbies zum einen, die Landwirtschaft zu Hause und die Jagd zum anderen. Perfekte Basis für ihre tägliche Arbeit. So sind auch ihre Chefs mit ihrer Arbeit sehr zufrieden.

„Dass ma des ois schaffen, ham ma unseren Frauen zu verdanken!“ sagen beide einstimmig.

Die halten zu Hause am Bauernhof den Betrieb am Laufen. Am Abend und an den freien Tagen ist den beiden das „Bauer sein“ ein Ausgleich. Sogar da sind sie oft privat gemeinsam anzutreffen.

„Im Holz helf´ ma uns a öfta gegenseitig aus!“

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