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Bäume als natürliche Klimaanlage 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bäume als natürliche Klimaanlage

Ob in der Stadt oder am Land – Bäume sind in Zeiten des Klimawandels für uns Menschen besonders wertvoll. Die Blätter spenden Schatten und durch die Verdunstung von Wasser verbessern sie das Mikroklima. Im öffentlichen Raum heben sie demnach die Aufenthaltsqualität und im Hausgarten ist eine Beschattung durch Bäume nicht durch die eines Sonnensegels zu ersetzen. Unter einer Baumkrone kann die gefühlte Temperatur sogar 10°C niedriger als die Umgebungstemperatur sein. Kurzum, Bäume wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Nicht zuletzt produzieren sie Sauerstoff, speichern Kohlendioxid und filtern Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft. Eine erwachsene Buche beispielsweise produziert pro Jahr 4,6 Tonnen Sauerstoff und verarbeitet dafür 6,3 Tonnen Kohlendioxid. Wer einen Baum in seinem Garten pflanzt, betreibt somit aktiv Klimaschutz.

Entscheidende Kriterien für den Pflanzerfolg

Bei einer Baumpflanzung müssen mehrere Faktoren beachtet werden und eine gute Planung im Vorfeld ist entscheidend für die Baumgesundheit und den Pflanzerfolg. Die Wahl des Standorts ist mit Bedacht zu treffen, denn jede Baumart hat diesbezüglich unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen. Zudem sollte der Zustand des Bodens immer vor Ort geprüft werden. Denn ist von einer Verdichtung des Bodens auszugehen, kann sich bei Regen Stauwasser bilden und Wurzelfäule verursachen. Wichtig ist außerdem, dass der Baum genug Platz zum Wachsen hat. Die Wurzeln müssen sich ausbreiten können und daher darf der Baum nicht zu nahe an gepflasterten Wegen, Straßen oder Gebäuden stehen. Genauso ist ein angemessener Abstand zum angrenzenden Grundstück empfehlenswert, damit der Baum nicht von den Nachbarn als störend empfunden wird. All diese Faktoren wie Standort, Bodenbeschaffenheit, Platzbedarf, Lichtverhältnisse u.v.m. sind für die Auswahl der Baumart zu berücksichtigen. Weiters ist für den Wuchserfolg die Qualität des Jungb mes aus der Baumschule entscheidend. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein – an dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, den Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort zu transportieren. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Bei der Pflanzung selbst ist auf ein großes Pflanzloch zu achten, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen. Eine ausreichende Wasserversorgung ist die Voraussetzung für ein gutes Ergebnis. Wässern Sie den Ballen vor dem Auffüllen des Pflanzlochs und legen Sie nach der Pflanzung einen Gießring an, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung ist unbedingt eine Baumverankerung (dreifach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz anzubringen.

Jungbaumpflege spart langfristig Kosten

Oft ist die Meinung verbreitet, sich nach dem Setzen eines Jungbaumes jahrelang nicht mehr um ihn kümmern zu müssen. Jedoch sind gerade die ersten Jahre für die Entwicklung eines Baumes entscheidend, und ob er später aufwendige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. „Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse“, ist Wohlmuth vom Maschinenring überzeugt. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei wird die Form und Gestalt des Baumes für die Zuku nft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwieseln führen und durch die Belastung kann es zum Auseinanderbrechen des Astes kommen. Auch die Äste, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern, werden entfernt. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen, damit die Baumkrone den Verkehr auf Straßen und Gehwegen nicht beeinträchtigt.

Die Stadtgemeinde Grieskirchen beispielsweise, hat in eine Baumalle als klimafreundliche Maßnahme investiert.

Unser Leistungsportfolio Baummanagement:
– Baumpflanzungen
– Baumkontrolle
– Baumkataster
– Baumpflege
– Obstbaumschnitt
– Baumfällung und -abtragung
– Wurzelstockentfernung

Sie haben Fragen zu unserem Leistungsportoflio Baummanagement? Melden Sie sich gerne unter: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

Welcher Baum passt in meinen Garten? 1024 554 Maschinenring Blog Oberösterreich

Welcher Baum passt in meinen Garten?

In der Gartengestaltung sind Bäume ein wichtiger Bestandteil und deshalb nicht mehr wegzudenken. Sie verleihen dem Garten einen einzigartigen und unverkennbaren Charakter. Damit der Hausbaum eine Bereicherung ist und auch bleibt, sind einige grundlegende Überlegungen anzustellen und individuell zu beantworten.

Mit Bäumen gestalten

Durch ihre Höhe schaffen Bäume Vertikalstrukturen und erschließen somit die dritte Dimension in der Gartengestaltung. Sie strukturieren und gliedern Flächen, schaffen Nischen und erzeugen eine räumliche Wirkung. Die Kronen sind die Dächer der Gärten, darunter entstehen neue Räume. Erst durch Bäume nehmen Gärten Gestalt an. Ein Baum im Garten kann auch ein echter Blickfang sein und Akzente setzen. Blicke können in bestimmte Richtungen gelenkt und Sichtachsen unterstrichen werden. Beim Erarbeiten eines Gestaltungskonzeptes gilt es zu berücksichtigen, dass sich ein Baum im Laufe des Jahres verändert. Je nach Jahreszeit hat er Unterschiedliches zu bieten: die duftenden Blüten im Frühjahr, die schönen Blätter im Sommer, dekorative Früchte im Herbst und eine malerische Wuchsform im Winter. Der Jahreszyklus wird dadurch für uns Menschen spürbarer.

Die richtige Standortwahl und der Nutzen

Eine entscheidende Frage ist, wo der Baum stehen soll und ob er für einen bestimmten Zweck vorgesehen ist. Soll er Schatten spenden oder vor fremden Blicken schützen? Möchten Sie mit der Pflanzung von Bäumen einen Bereich abgrenzen oder neue Räume definieren? Soll er in der Nähe der Terrasse stehen oder als Attraktion im Vorgarten beeindrucken? Gut möglich, dass ein Baum auch mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen soll. Abhängig von diesen Fragen ist die Wahl der Baumart. Für einen Baum in Fensternähe bietet sich an, eine laubabwerfende Art zu wählen. Im Sommer sind die Blätter ein natürlicher Schattenspender, aber im Winter kann, wenn die Äste unbelaubt sind, ungehindert Licht in die Wohnräume fallen. Für einen beschatteten Sitzplatz, von dem Sie aber trotzdem freie Sicht in den Garten genießen können, sind Bäume mit hochangesetzter Krone zu bevorzugen.

Der Platzbedarf und die Größenentwicklung

Wurde der Nutzen des Baumes definiert und der Standort gewählt, ist im weiteren Schritt der Platzbedarf und somit die Baumgröße entscheidend. Von Anfang an muss bei der Planung eines Hausbaumes die endgültige Wuchshöhe, Wuchsform und Kronenbreite mitberücksichtigt werden. Ansonsten kann es im Laufe der Jahre zu bösen Überraschungen kommen. Ein Baum der zu nahe am Haus gepflanzt wird, kann sich nicht optimal entwickeln und in weiterer Folge auch erhebliche Schäden verursachen. Die nötigen Schnitt- und Pflegemaßnahmen können nicht nur sehr kostspielig sein, sondern auch die Baumgesundheit beeinträchtigen. Zudem sollte auch ein Abstand zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Denn nicht jeder Nachbar erfreut sich an den Ästen und Früchten, die zu ihm hinüberragen. Für den Hausgarten sind vor allem Baumarten, die zu der Gruppe der Kleinbäume gezählt werden und nur 2 bis 10 m hoch werden, empfehlenswert.

Standort- und Bodenansprüche beachten

Jeder Baum hat bestimmte Bedürfnisse und Ansprüche. Der eine bevorzugt Sonne und einen trockenen Standort, der andere gedeiht am besten im Schatten. Um für ideale Wachstumsbedingungen zu sorgen, muss auf die jeweiligen Standort- und Bodenansprüche Rücksicht genommen werden. Dies ist auch eine Voraussetzung für die Pflegeleichtigkeit des Baumes. Ein Baum der sich an seinem Standort nicht „wohlfühlt“, bereitet zusätzlich Arbeit und erhöht den Pflegeaufwand.

Die Wahl der Baumart

All diese Überlegungen tragen zur Findung der richtigen Baumart und Sortenwahl für Ihren Hausbaum bei. Wir haben eine kleine Auswahl an Hausbäumen unterschiedlicher Kategorien auf den folgenden zwei Seiten für Sie zusammengestellt.

  • Hausbäume mit überhängender Krone
    Wer einen Baum für eine romantische Gestaltung mit geschwungenen, weichen Linien und Formen sucht, dem ist zum Beispiel ein Baum mit überhängender Krone zu empfehlen. Besonders zur Geltung kommen diese in Einzelstellung, denn sie sorgen für einen wahren Blickfang. Acht zu geben ist hier auf die Unterbepflanzung. Aufgrund der großen Schattenwirkung sind nur robuste und schattenverträgliche Pflanzen zu empfehlen.
  • Säulenförmige Hausbäume
    Besonders für kleine Gärten oder auch Reihenhausgärten, eigenen sich säulenförmige Hausbäume. Diese wachsen langsam, bleiben schmal und werfen zudem auch nur wenig Schatten.
  • Kugelförmige Hausbäume
    Sehr beliebt für den Garten und Vorgarten sind Bäume die eine kugelförmige Krone bilden. Durch ihr langsames Wachstum müssen sie nur selten zurück- und in Form geschnitten werden. Zudem sind sie besonders schön anzusehen und verleihen dem Garten einen besonderen Charakter. Im Alter können die meisten kugelförmigen Bäume einen Kronendurchmesser bis 5 m erreichen und dementsprechend Platz brauchen.
  • Alternative Großsträucher
    Bei der Auswahl eines Baumes für den Garten sollten Sie auch die Kategorie der Großsträucher in Betracht ziehen. Sträucher wachsen zum Unterschied eines Baumes immer mehrstämmig. Sie können aber durchaus Höhen von über 10 m erreichen. Voraussetzung für das Pflanzen eines Großstrauches ist genügend Platz. Vor allem die Wuchsbreite darf nicht unterschätzt werden. Sträucher können in Form von Hecken wachsen, aber auch in Einzelstellung für ein Highlight sorgen.

Sie haben spezielle Fragen zum Thema,  zur Gartengestaltung vom Maschinenring oder möchten Ihren Garten neu- bzw. umgestalten? Wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

Bilder: © www.baumschule-horstmann.de

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