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Stenon Erfahrungen – der Sensorspaten im Labor-Vergleich

Stenon Erfahrungen – der Sensorspaten im Labor-Vergleich

Stenon Erfahrungen – der Sensorspaten im Labor-Vergleich 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Das Start up „Stenon“ aus Potsdam entwickelte einen Sensorspaten, der eine exakte und laborunabhängige Bodenprobe binnen Sekunden verspricht. Am 9.4.2021 testeten die Agrarprofis vom Maschinenring Oberösterreich den vielversprechenden Stenon-Spaten. Welche Erfahrungen sie dabei sammelten und wie sich der Sensorspaten im Laborvergleich schlägt, findest du in diesem Bericht.

„Das Handling ist sensationell“, ist sich Patrick Stockinger, Agrarbetreuer beim Maschinenring Wels, sicher. Das Bodenanylse-Gerät ist mit ionenselektiven Feldeffekttransistor-Sensoren ausgestattet und ähnelt einem Spaten. Mit dem Fuß in den Boden gestochen, erfassen die patentierten Messfühler nicht nur die Eckdaten einer kompletten Bodenprobe, sondern auch die genaue Messposition mittels GPS. Die Ergebnisse werden binnen kürzester Zeit in der entsprechenden App am Handy oder Tablet angezeigt.

Unsere Erfahrungen mit Stenon nach dem Labor-Vergleich

Im April 2021 wird von den Maschinenring-Mitarbeitern mit dem Stenon-Sensorspaten eine Testprobe durchgeführt. Am gleichen Standort entnehmen die Agrarprofis sachgemäß eine weitere Probe und lassen sie in einem akkreditierten Labor eingehend untersuchen. Nun steht das Fazit fest:

„Die Werte von Humusgehalt und ph-Wert entsprechen sehr exakt den Laborergebnissen. Hier arbeitet der Bodenspaten der Firma Stenon hervorragend. Die anderen Parameter – Stickstoff, Phosphor, Kalium etc. – stimmen zwar in der Tendenz, reichen aber gemäß unseren Erfahrungen nicht als Basis einer exakten Düngerberechnung“, erklärt Roman Braun, Agrarleiter des Maschinenring Oberösterreich. Die Laborspezialisten und Agrarprofis sind sich einig: Der Stenon-Spaten ist gut geeignet, um schnell eine Übersicht über den Zustand des Bodens zu bekommen (z.B. im Falle einer neu zugepachteten Fläche oder in Problemfällen), aber ersetzt nicht die Exaktwerte aus dem Labor.

Lernt der Stenon-Spaten dazu?

Um zu verstehen, wie der Bodenspaten arbeitet, muss man einen Blick in sein „Gehirn“ werfen. Die relativ junge Technologie greift auf eine umfassende Datenbank zurück, die mit jeder durchgeführten Bodenprobe erweitert wird. Mit jeder dieser „Erfahrungen“ wird der Stenon-Spaten dank des Maschinenlern-Algorithmus klüger. „Es ist zu erwarten, dass sich die Ergebnisse mit der Zeit immer weiter verbessern“, ist sich Roman Braun sicher.

Das Maschinenring-Fazit

Der Bodenspaten gibt eine gute Tendenz vor, ersetzt aber nicht das Bodenuntersuchungsergebnis aus dem Labor. Er ist sehr gut geeignet für eine rasche Übersicht über den Zustand des Bodens, für eine exakte Düngerberechnung sind die absoluten Werte jedoch (noch) nicht verwendbar.

Das Stenon-Bodenanalysegerät hat zweifellos großes Potenzial! Möchtest du den Sensorspaten ausprobieren, wende dich bitte an Patrick Stockinger vom Maschinenring Wels.

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