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RTK – So gelingt der Einstieg.

RTK – So gelingt der Einstieg.

RTK – So gelingt der Einstieg. 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Einsatz moderner Kommunikationstechnologien wird auch in der Landwirtschaft zum Standard. Landwirte, die RTK nutzen, profitieren von Zeitersparnis und besserem Einsatz der Ressourcen. Dank der Dienstleistungs-Pakete des Maschinenring ist die Technologie für jeden leistbar und leicht zugänglich. Was dahinter steckt, erklärt DI Markus Schwaiger vom Maschinenring Oberösterreich.

Es spricht viel für den Einsatz von RTK am Feld, von Entlastung des Fahrers bis zur Wirtschaftlichkeit. Wie funktioniert es in der Praxis?

Hat man ein RTK-gestütztes Lenksystem zum ersten Mal im Einsatz, basiert die Spurplanung in der Regel auf einer Fahrspur 0, meistens die Längsseite des Schlages. Je genauer diese Grenze ist, desto höher der Erfolg. Hier setzen wir an.

Wie schöpft man das volle Potenzial von RTK aus?

Das manuelle Abfahren der Fahrspur 0 birgt Ungenauigkeiten. Die beste Methode das Feld zu digitalisieren ist, es vorher RTK-genau aufzunehmen. Am einfachsten erfolgt dies mit der Smartantenne. Digital affine Landwirte erledigen die Vermessung selbst, die Smartantenne kann bei uns günstig entliehen werden.

Wie geht es weiter? Wie kommen die Daten ins Lenksystem?

Mit unserem neuen Maschinenring-Paket „SpurProfi“ bekommt der Landwirte quasi einen Rundum-Service. Unsere Fachexperten überprüfen die aufgenommen Daten auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Falls nötig, passen sie diese an und bereiten sie für das jeweilige Lenksystem auf. Die Datei mit den Daten wird dem Landwirt per E-Mail geschickt und kann einfach per USB-Stick in das Terminal importiert werden.

Wem empfiehlst du diese Vorgangsweise?

Nach unserer Erfahrung profitieren Landwirte, die schon seit einiger Zeit mit einem Lenksystem arbeiten, am meisten. Am Anfang werden meistens A-B-Spuren oder Konturen erstellt. Zentimetergenaue Feldaußengrenzen im Traktorterminal sind der nächste Schritt. Und genau das bieten wir mit dem „SpurProfi“ an. So schafft man mit einer sauberen Datenbasis gleich zu Beginn die Grundlage für eine wirklich exakte Fahrspurplanung und hat auch in Zukunft alle Möglichkeiten, z.B. die Nutzung von permanenten Fahrspuren (Controlled Traffic Farming) oder den bewussten Versatz von Fahrspuren, um Bodenverdichtungen zu vermeiden. RTK-basierte Spurführungssysteme sind definitiv Standard für die Zukunft.

Wo können sich interessierte Landwirte beraten lassen?

Unsere Agrarbetreuer bei den örtlichen Maschinenringen stehen gerne für alle Fragen zur Verfügung.

Interessiert? In unserem Video erfährst du mehr:

Maschinenring RTK einfach erklärt + Anlegen einer AB-Geraden - Basis f. zentimetergenaues Fahren
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