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Die guten Geister vom Pöstlingberg

Die guten Geister vom Pöstlingberg

Die guten Geister vom Pöstlingberg 1024 712 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Pöstlingberg, Hausberg und Wahrzeichen der Landeshauptstadt, hat zwei Gesichter: Das eine ist die Erlebniswelt mit Grottenbahn, Zoo, Aussichtsplattform und Pöstlingbergbahn, die jährlich hunderttausende Besucher anlockt. Das andere Gesicht kennen nur wenige Menschen, Simon Pointner ist einer von ihnen. Seit Jahren sorgen der langjährige Maschinenring-Mitarbeiter und sein Team für die Grünraumpflege am Pöstlingberg. Wir durften ihn begleiten.

Wie jeden Montag, Mittwoch und Freitag startet Simon seinen Arbeitstag, noch bevor er die Arbeiten einteilt, gegen 6.30 Uhr mit einem Kontrollgang. Er schaut nach dem Rechten, kontrolliert die Wege, wirft einen prüfenden Blick nach oben in die Bäume, sieht nach den Hirschen im einstigen Wehrgraben. Nur ein paar wenige Morgensportler streifen durch das acht Hektar umfassende Areal – eine Zeit, die der naturverbundene Gärtner besonders schätzt. „Der Pöstlingberg ist ganz sicher einer der schönsten Orte in Linz“, ist Simon sicher und ein bisschen Stolz klingt mit, denn seit 25 Jahren ist der Maschinenring für die Grünraumpflege am Pöstlingberg zuständig. Als Aushängeschild der Stadt und Tourismusmagnet liegt die Messlatte hoch. Tag für Tag erwarten Touristen und Anrainer zu Recht, dass sich die Parkanlagen in Bestform präsentieren. Dabei gewährleistet der Maschinenring nicht nur top gepflegte Flächen, sondern sorgt auch für Sicherheit und Sauberkeit. Die Maschinenring-Pfleger schneiden hunderte Laufmeter Hecken, mähen die Rasenflächen, säubern die Wege, leeren Mistkübel aus, pflegen die Teiche, halten die Beete in Schuss und kümmern sich um die Bewässerung. Kaum ein Quadratmeter auf dem acht Hektar großen Areal, das von den „guten Geistern“ in den grünen Arbeitsanzügen nicht unter die Lupe genommen wird. Rasenmähen zwischen 11 und 14 Uhr ist übrigens tabu – in dieser Zeit gehört der Pöstlingberg ganz den Restaurantgästen des „Pöstlingberg Schlössl“, die auf der Terrasse ihr Mittagessen genießen.

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Der Maschinenring-Auftrag kam auch vielen Landwirten in Form von Nebeneinkommen zugute. „Ich geh auf Urlaub – am Pöstlingberg Blumen setzen“, war ein beliebter Spruch der Bäuerinnen.

Der Pöstlingberg und seine wilden Seiten

Charakteristisch für die Anlagen am Pöstlingberg ist das Zusammenspiel von Intensivbereichen, also bewusst gestalteten und ständig neu bepflanzten Zonen, und Extensiv- bzw. Naturbereichen. Zwei Gestaltungskonzepte, die ihre individuellen Ansprüche an die Pflege stellen. „Ein Teil des Naherholungsgebiets am Pöstlingberg wird naturnah gehalten. Natürlich werden diese Extensivbereiche gepflegt und sind somit auch für die Öffentlichkeit begehbar, das Pflegekonzept sieht aber Rückzugszonen für Tier und Natur vor. Wir mähen die Flächen zum Beispiel nicht so oft und entfernen das Laub nur von Hand, damit die darunter lebenden Tiere nicht verletzt werden“, erklärt Simon.

Die Linzer lieben ihren Pöstlingberg auch für die schattigen Laubbäume. Sie führen Simon, der gelernter Baumpfleger ist, auch schon mal in luftige Höhen, denn der Maschinenring kümmert sich auch um die Baumsicherheit. „Wie überall im öffentlichen Raum steht die Sicherheit an oberster Stelle. Meine Kollegen und ich werden deshalb auch laufend weitergebildet“, so Simon. Die Arbeit bei Wind und Wetter stört den naturverbundenen Mühlviertler nicht, ganz im Gegenteil: An regnerischen Herbsttagen käme der Pöstlingberg zur Ruhe und hätte seinen ganz eigenen Zauber.

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Einer der ersten Maschinenring-Mitarbeiter am Pöstlingberg war Robert Füreder. Der Absolvent der HLBLA St. Florian pflegte das Areal fast 20 Jahre lang. „Ich wohn am Pöstlingberg, das ist mein Hausberg. 1997 suchte der Maschinenring dringend Mitarbeiter, da dachte ich mir ‚Neben meiner Landwirtschaft geht das gut‘ und hab die Pflege übernommen.“

Blumengewaltiges Erwachen aus dem Winterschlaf

Im Frühling wandern die Linzer gerne auf ihren Hausberg und erfreuen sich an den tausenden Frühlingsblumen, die den Pöstlingberg in bunte Pracht tauchen. Logistisch gesehen hat die Blumenfülle durchaus ihre Herausforderung, doch Simon koordiniert routiniert die Pflanzarbeiten. Auch im Sommer werden die Blumenbeete neu gestaltet. Alle Blumenpflanzen stammen übrigens aus der nur wenige Kilometer entfernten Stadtgärtnerei in Linz.

Rosenpracht – über die Stadtgrenzen hinaus berühmt

Open air-Veranstaltungen in unvergleichlichem Ambiente bietet der Rosengarten, DIE Sommer-Location in Linz. Seinen Namen hat er von den berühmten Rosen. Die „Königin der Blumen“ genießt besondere Aufmerksamkeit der Maschinenring- Pfleger.

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