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Bäume im Winter – Überlebenskünstler oder Risikoträger? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bäume im Winter – Überlebenskünstler oder Risikoträger?

Wie Bäume gut durch den Winter kommen und wie sich Baumbesitzer absichern können.

Interview mit Dominic Duchasczek vom Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich

Dominic, was machen Bäume im Winter?

Ein Baum ist ein lebender Organismus. Um die kalten Wintermonate zu überstehen, hält er eine Art „Winterruhe“. Er reduziert seinen Versorgungsbedarf und stellt sein Wachstum vorübergehend ein. Manche Bedingungen, wie durch den Klimawandel bedingte Wetterextreme, sind für Bäume allerdings gefährlich. Ein plötzlicher Wetterumschwung mit heftigen Schneefällen zum Beispiel.

Wo lauern hier die Gefahren?

Lastet viel nasser Schnee in der Baumkrone, können auch gesunde, starke Bäume nicht mehr standhalten. Das immense Gewicht führt zu einer erheblichen statischen Beanspruchung der Äste, selbst Baumstämme können Beschädigungen davontragen. In diesen Zeiten sollte man nicht mehr unbekümmert im Wald herumspazieren, für Laien sind diese Gefahren kaum abschätzbar. Vor allem im öffentlichen Raum werden die Folgeschäden leider oft unterschätzt. Die Beschädigungen reduzieren Stand- und Bruchsicherheit der Bäume, die allgemeine Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Und für die haftet der Baumbesitzer.

Wie kann ich als Baumbesitzer vorbeugen?

Die beste Prävention liegt in der Baumpflege. Werden rechtzeitig notwendige Pflegemaßnahmen erkannt und durchgeführt, kann man die Gefahr reduzieren. Wichtig ist auch die Dokumentation der Pflegemaßnahmen. Nicht alle Baumbesitzer wissen, dass sie im Schadensfall eindeutig nachweisen müssen, dass sie ihrer Sorgsamkeitspflicht nachgekommen sind, also dass die Bäume fachkundig und regelmäßig gepflegt werden. Ich empfehle daher dringend, die Baumpflege in die Hände von Profis zu legen. Das gilt auch bzw. vor allem für die Beseitigung von Schäden, hier ist allerhöchste Vorsicht geboten.

Die Baumpflegeprofis des Maschinenring im Einsatz.

Welche Maßnahmen setzen die Baumpflegeprofis vor dem Winter?

Die Maßnahmen werden nach einer eingehenden Begutachtung festgelegt und priorisiert. Häufig ist es nötig, abgestorbene Äste zu entfernen oder die Baumkrone etwas zu reduzieren, damit der Baum dem Schneedruck in Winter besser standhalten kann und vor Überlastungsbrüchen geschützt ist. Eine Art „Sorglos-Paket“ für Baumbesitzer ist sicher ein Baumkataster mit laufender, dokumentierter Baumpflege und Kontrolle. Ein Baumkataster bietet einen sicheren Ausweg bei der Haftungsfrage und einen gesunden, vitalen Baumbestand mit entsprechendem Wert.

Der Maschinenring Oberösterreich bietet mit seinen Leistungen eine Rundumbetreuung im Baummanagement. Durch die Erstellung eines Baumkatasters und einer fortlaufenden Regelkontrolle ist die Dokumentation und fachgerechte Durchführung von notwendigen Baumpflegemaßnahmen garantiert.

Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihr Baummanagement! Dominic Duchaczek steht Ihnen telefonisch (+43 59060 400 32 oder per E-Mail an dominic.duchaczek@maschinenring.at jederzeit zur Verfügung.

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Sturmschaden am Baum – was tun?

Gerade in Frühling und Herbst sind wir von teils sehr schweren Stürmen mit hohen Windgeschwindigkeiten betroffen, im Sommer suchen uns heftige Hitzegewitter heim. Die Naturgewalten können Sturmschaden beim Baum verursachen – abgebrochene Äste, Blitzschäden­ bis hin zum umgestürzten Baum. Wie reagieren Baumbesitzer auf Sturmschäden richtig?

Bäume sind Überlebenskünstler. Im Laufe der Zeit passen sie sich durch ihr Wachstum den Umwelteinflüssen an. Das Holz ist elastisch und erlaubt dem Baum bei starkem Wind den Widerstand durch Schwanken zu verringern. Ein stark schwankender Baum im Sturm wirkt auf uns bedrohlich –für den Baum ist es jedoch eine Überlebensstrategie. Doch Tatsache ist, kein Baum ist vor Sturmschäden sicher. Treten unwetterbedingte Schäden auf – vom abgebrochenen Ast bis hin zum umgestürzten Baum – ist größte Vorsicht geboten. Diese Arbeiten gehören unbedingt in die Hände von Profis.

Die Beseitigung von Sturmschäden am Baum gehören in die Hände von Profis!

Wie auf Sturmschaden am Baum reagieren?

Abgebrochene Äste nach Sturm – was tun?

Wurde ein Baum bei einem schweren Sturm beschädigt, muss der Fachmann ans Werk. Die Beseitigung von abgebrochenen Ästen bedarf Wissen, Erfahrung und professionelle Ausrüstung. Liegen die abgebrochenen oder eingerissenen Äste sehr hoch im Baum, ist die Entfernung keine Kleinigkeit. „Bitte nicht mit der Leiter raufklettern und den Ast selbst abschneiden“, rät Maria Rosenberger vom Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich. „Äste stehen unter erheblicher Spannung oder kippen oft in von Laien nicht vorhersehbare Richtungen.“

Blitz eingeschlagen – wie verhalten?

Schlägt ein Blitz in einen Baum ein, hinterlässt er meist deutliche Spuren in Form von Verbrennungen und Zersplitterungen an Stamm und Ästen. „Blitzschäden brauchen unbedingt Aufmerksamkeit, auch wenn es sich um – auf den ersten Blick – nur leichte Schäden handelt.

Baum durch Sturm umgefallen – was jetzt?

Bei hohen Windgeschwindigkeiten können sich selbst Bäume nicht mehr gegen die massive Naturgewalt schützen. Besonders gefährdet sind Bäume, die durch falschen Standort, unfachmännische Pflege oder Krankheiten geschwächt sind. Ist der Baum umgestürzt, sollte ein professioneller Baumpfleger kontaktiert werden – zur eigenen Sicherheit. Werden falsche Arbeitsschritte gesetzt, besteht Verletzungs- und sogar Lebensgefahr. Die bestens ausgebildeten und ausgerüsteten Fachkräfte vom Maschinenring sind rasch lokal zur Stelle, sichern die Unfallstelle und helfen effektiv.

Der Maschinenring ist schnell vor Ort und hilft.

Schutz vor Sturmschäden durch Vorbeugung

Gesunde Bäume sind in der Regel nicht gefährdet. Das Risiko von Sturmschäden lässt sich deshalb durch professionelle Baumpflege reduzieren. „Der Maschinenring bietet z.B. Baummonitoring an“, erklärt Maria Rosenberger. „Das ist ein toller Service für Baumbesitzer – im öffentlichen Bereich, aber auch im eigenen Garten.“ Beim Baummonitoring werden die Bäume von professionellen, FLL-zertifizierten Baumkontrolleuren erfasst, beurteilt und Maßnahmen vorgeschlagen. Besonders im Schadensfall ist der eindeutige Nachweis einer Baumpflege nach ÖNorm L 1122 wichtig, denn Baumbesitzer haften für die Verkehrssicherheit der Bäume.

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Neun professionelle Baumkletterer mehr 1024 769 Maschinenring Blog Oberösterreich

Neun professionelle Baumkletterer mehr

Um den Kronenbereich eines Baumes bearbeiten zu können, ohne dabei Äste zu brechen und beide Hände für sicheres und effizientes Arbeiten zur Verfügung zu haben, bedarf es einer speziellen Technik. Mit dieser Seilklettertechnik haben auch heuer wieder neun Mitarbeiter aus unterschiedlichen Maschinenring Geschäftsstellen in Oberösterreich mit dem Prüfungskurs ihr bisheriges Fachwissen ausgebaut. Die Teilnehmer konnten die herausfordernde Prüfung nach neun Kurstagen erfolgreich abschließen. Am Programm standen dabei viele Praxisübungen mit der erlernten Abseil- und Schnitttechnik, fachgerechte Schnittführung, Arbeiten mit der Hebebühne sowie die Rettung aus der Baumkrone uvm. Aber auch das theoretische Fachwissen kam nicht zu kurz: Die Teilnehmer konnten ihr Wissen beispielsweise in den Bereichen der Baumbiologie, Baumpflegemaßnahmen, einschlägige Ö-Normen sowie Krankheitssymptome eines Baumes, erweitern.

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30 Meter hohe Fichte sicher zu Boden gebracht 1024 485 Maschinenring Blog Oberösterreich

30 Meter hohe Fichte sicher zu Boden gebracht

Das letzte Sturmtief mit Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde, machte auch vor dem Bezirk Freistadt nicht halt. Zahlreiche Einsatzkräfte waren mit Aufräumarbeiten, wie beispielsweise der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, beschäftigt.

Auch der Maschinenring kam zur Hilfe

Eine besorgte Freistädterin kontaktierte den Maschinenring, um einen umsturzgefährdeten Baum in ihrem Garten, noch vor dem Sturmtief zu entfernen. Denn bei einem der vergangenen Stürme fiel bereits eine Fichte im Garten der Kundin, einem Sturm zum Opfer. Um sich so vor erneuten Sturmschäden zu schützen, sollte diesmal eine 30 Meter hohe Fichte vorab entfernt werden. Ein paar örtliche Gegebenheiten, wie der Rückhang des Baumes in Richtung Wohngebäude sowie eine beengte Platzsituation im Garten, stellten die Mitarbeiter vom Maschinenring Freistadt anfangs vor eine Herausforderung. Mit Hilfe einer Seilwinde konnten die zwei Baumprofis jedoch die Fichte zielgenau fällen, ohne dabei andere Bäume zu beschädigen.

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Green Power im Einsatz 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Green Power im Einsatz

Der speziell für den Maschinenring angefertigte Schreitbagger sorgt mit seinen 160 PS für die optimale Pflege von Dammanlagen, Sickergräben und Rückhaltebecken sowie für Energieholzgewinnung im Forstbereich. Dabei gibt es keine Steigung die er nicht überwinden kann. Auch eine Wassertiefe von bis zu 1,80 Metern ist für den Bagger kein Problem. Anbaugeräte wie Tief- und Planierlöffel, Mähkorb, Schleppsense, Forstmulcher, Schalengreifer und ein Schnittgriffel mit Sammelfunktion machen ihn zu einem Bagger, wie es ihn in Österreich kein zweites Mal gibt.

Bekämpfung Asiatischer Bockkäfer

Der Maschinenring Braunau und Umgebung konnte den Bagger bereits erfolgreich für die Bekämpfung des asiatischen Bockkäfers einsetzen. Der Asiatische Bockkäfer hat seit einigen Jahren in Braunau zu massiven Schädigungen am Laubbaumbestand geführt. Dieser Käfer ist erstmals in Mitteleuropa in Braunau gefunden worden. Die Behörde hat sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, um diesen Käfer zu bekämpfen. Dazu war es auch notwendig rund um das Kerngebiet sämtlichen Baumbestand zu roden. Davon betroffen war auch der Bewuchs an der Braunauer Umfahrung und am Bahngeleise hinter dem Industriegebiet Braunau. Der Schreitbagger kam hier mit angebautem Fällersammler zum Einsatz. Das gerodete Strauch- und Schnittgut wurde gesammelt abgelegt, vor Ort geschreddert und in einem Heizwerk entsorgt. Die verbleibenden Wurzelstöcke wurden mit dem angebauten Forstmulcher auf Hackschnitzelgröße zerkleinert. Nur durch den Einsatz des Schreitbaggers war es möglich, direkt von der Böschung aus die Arbeiten durchzuführen. Es war keine Sperre der B 148 (15.000 Fahrzeuge pro Tag) beziehungsweise der Bahntrasse zur AMAG notwendig. Speziell ausgebildete Suchhunde kontrollierten noch einmal alle Flächen nach. Es konnten keine verbleibenden Käfer gefunden werden. Die Arbeiten wurden somit erfolgreich abgeschlossen und der Asiatische Bockkäfer ist seither in Braunau nicht mehr aufgetreten.

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