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Pflege

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Maschinenring im Großeinsatz: Eschensterben in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring im Großeinsatz: Eschensterben in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen

Wandern, erleben, genießen: Der knapp fünf Kilometer lange Wanderweg in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen eignet sich für Groß und Klein und gilt vor allem an heißen Sommertagen als beliebtes Familienausflugsziel für eine erfrischende Sommerwanderung. Die Sicherheit des Weges in der Schlucht, der 2010 mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet wurde, ist dann natürlich von großer Bedeutung. Im Zuge eines Lokalaugenscheins wurden im Mai akute Sicherheitsgefährdungen festgestellt. Betroffen waren insgesamt rund 100 vom Pilz befallene Eschen.

Verursacher des Eschentriebsterbens ist ein Pilz Namens „Falsches Weißes Stengelbecherchen“. Dieser Pilz wurde vermutlich durch den Pflanzenhandel aus dem asiatischen Raum eingeschleppt. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Befall fast über ganz Europa, mittels Verfrachtung der Sporen durch den Wind, ausgebreitet. Ungewöhnlich für den Pilz ist, dass er sehr viele unterschiedliche Baumorgane befällt und zum Absterben bringt: Blätter, Triebe, Zweige, Rinde und auch die Wurzeln der Bäume sind betroffen.

Eine besondere Herausforderung beim Großeinsatz in der Wolfsschlucht war die unverzügliche Durchführung der Arbeiten, um den Weg möglichst rasch wieder den Wanderern zur Verfügung stellen zu können. Des Weiteren ist das Arbeiten in einem stark geschädigten Bestand aufgrund der Gefahr von herabfallenden Kronenteilen und der Instabilität der Wurzeln und Stämme äußerst anspruchsvoll.  Der Tourismusverband Bad Kreuzen entschied sich für die Abwicklung mit dem Maschinenring. Die Durchführung der Baumschlägerungen übernahmen drei Landwirte des Maschinenring Perg. Maschinenring Kundenbetreuer Markus Grabmann hob die Fachkompetenz der Mitarbeiter hervor: „Auf die fachliche Ausbildung unserer Mitarbeiter und vor allem auf die Sicherheit legen wir großen Wert“.

Auch Leopold Schöller, Obmann des Tourismusverbandes Bad Kreuzen zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis:

„Der Maschinenring ist unser verlässlicher und flexibler Ansprechpartner für solche Anliegen. Die Schneide- und Säuberungsarbeiten wurden mit professionellen Geräten fachgerecht durchgeführt. Vor allem die rasche Abwicklung war ein wichtiger Faktor, sodass der Wanderweg in der Schlucht nach drei Wochen wieder eröffnet werden konnte.“

Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit

  • Durch die Schädigungen des Pilzes haben Folgeschädlinge leichtes Spiel
  • Gefahr herunterfallender Äste und Kronteile
  • Verlust der Stabilität des Baumes im Bereich der Wurzel und des Stammes
  • Empfehlung: jährliche Überprüfung der Bäume durch Experten in verkehrssicherheitsrelevanten Bereichen
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Der Buchsbaumzünsler ist wieder da! 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Buchsbaumzünsler ist wieder da!

Aussehen und Lebensweise

Der Buchsbaumzünsler ist eine Schmetterlingsart, deren dunkelgrüne und schwarz-weiß gestreifte Raupen im März schlüpfen. Der Schmetterling ist weiß mit schwarz umrandeten Flügeln und wird etwa 4 cm groß.  Der nachtaktive Falter fliegt ab Juni und lebt nur wenige Tage. Er legt seine Eier fast ausschließlich auf Buchsbäume. Es gibt mehrere Generationen pro Jahr. Die Raupe der letzten Generation ist fähig zu überwintern und wird im März wieder aktiv und beginnt zu fressen. Diese eingeschleppte Art stammt aus Japan und wurde bereits vor 10 Jahren in Mitteleuropa datiert.

 

Schadbild

Der Fresslust des Buchsbaumzünslers fallen zuerst die Blätter, dann auch die grüne Rinde der Zweige zum Opfer. Er kann einen Strauch kahl fressen und bei starkem Befall die Pflanze sogar zum Absterben bringen.

 

Bekämpfen

Ein richtiges Hausmittel gibt es noch nicht dagegen. Möglichst oft abklauben kann meist einen größeren Befall verhindern, auch das vorsichtige Abspritzen mit einem Hochdruckreiniger entfernt Raupen vom Buchs. Meist hilft dann nur die fachgerechte Bekämpfung mittels Spritzmittel.  Verwenden Sie biologische Präparate um die Umwelt und das Ökosystem nicht zu belasten. Die Maschinenring-Profis helfen Ihnen bei einer möglichst schonenden Durchführung und schützen Ihren Buchs gegen weiteren Befall.

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Baummanagement 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Baummanagement

Die regionalen Maschinenringe sind erster Ansprechpartner für eine professionelle Baumpflege. Der Maschinenring bietet Baumbesitzern ein umfassendes Leistungsangebot im Bereich Baummanagement: www.maschinenring.at/maschinenring-ooe-service-egen/leistungen/baummanagement

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Mit Heißschaum im Kampf gegen Unkraut: Ökologische Flächenpflege 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mit Heißschaum im Kampf gegen Unkraut: Ökologische Flächenpflege

Eine ökologische Methode zur Unkrautbekämpfung ist die Methode mit einem herbizid- und chemiefreien Heißschaum. Das auf 95 Grad erhitzte Wasser mit einem als Isolationsschicht aufgetragenen Schaum wird auf die Fläche mit Unkrautbefall gelegt. Die gespeicherte Wärme zerstört die Zellstruktur der Wurzeln und lässt das Unkraut absterben, mit einer Tiefenwirkung bis zwei Zentimeter. Der Schaum, der nach zehn Minuten zerfällt, enthält keine Tenside, hinterlässt keine Spuren und Schlieren und ist biologisch abbaubar. Es besteht keinerlei Gefahr für Mensch und Tier sowie Gehölze im Nahbereich der behandelten Flächen. Normalerweise reichen drei Anwendungen pro Jahr. Nach der Verschärfung des Pflanzenschutzgesetzes ist diese neue Technik optimal für Gemeinden, Wohnungsgenossenschaften und Unternehmen: die Gedenkstätte in Mauthausen setzt bereits auf diese schonende Vorgangsweise.

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Fünf schlaue Tipps für Ihren Sommergarten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Fünf schlaue Tipps für Ihren Sommergarten

Die Gartenpflege bedeutet, vor allem an heißen Sommertagen, viel Arbeit. Doch die Mühen werden schlussendlich belohnt. Für Ihren Sommergarten haben wir fünf Pflegetipps:

Rasenpflege im Sommer: Im Juli kann die zweite Düngung erfolgen. Achten Sie darauf, diese nicht an den heißesten Stunden des Tages durchzuführen, um direkte Sonneneinstrahlung auf den Dünger zu vermeiden. Verwenden Sie einen Langzeitdünger, dieser zieht am effektivsten in den Boden ein und versorgt den Rasen über einen längeren Zeitraum mit den benötigten Nährstoffen. Nach der Düngung sollte der Rasen bewässert werden. Generell ist eine regelmäßige Bewässerung in den Sommermonaten unerlässlich. Die Durchführung sollte früh morgens oder abends passieren. Die Schnitthöhe darf im Sommer etwas höher sein, damit es nicht zu Vertrocknungserscheinungen kommt.

Mulchen: Eine Mulchschicht hält den Boden rund um die Wurzeln deutlich länger feucht und sorgt für aktives Bodenleben, welches darunter vor Sonne und Regen gut geschützt intensiv wirken kann. Neben der Bodenverbesserung hemmt eine Mulchschicht auch das Aufkommen von Unkräutern. Dazu können Sie gleich das Schnittgut Ihres Rasens verwenden.

Pflege Kübelpflanzen: Kübelpflanzen sind im Sommer durstig und müssen ausreichend gegossen werden. Achten Sie aber darauf, Staunässe und Wasser im Übertopf zu vermeiden. Verwelkte Pflanzenteile sollten regelmäßig herausgeschnitten werden.

Sommerschnitt Rosen: Schneiden Sie die verwelkten Blüten weg, um das Wachstum und die Blütenbildung zu fördern. Der Trieb wird oberhalb des nächsten Blattes schräg abgeschnitten. Das schräg schneiden begünstigt grundsätzlich das bessere Abfließen des Regenwassers und beugt Schimmel- und Pilzbefall vor. Achtung: Wenn Hagebutten im Herbst gewünscht sind, darf bei einmalblühenden Rosen kein Sommerschnitt durchgeführt werden.

Voll im Trend – Hochbeete: Hochbeete liegen im Trend und ermöglichen eine rückenschonende und bequeme Körperhaltung bei der Gartenarbeit. Zudem lassen Sie sich auch auf den kleinsten Raum errichten und in jede Gestaltung integrieren. Als ideale Breite für ein Beet, das von allen Seiten zugänglich ist, gilt die doppelte Armlänge (1,4 m bis 1,6 m). Die angenehmste Arbeitshöhe ist hüfthoch. Bevorzugen Sie bei der Auswahl von Hochbeeteinfassungen Produkte aus Naturmaterialen wie zum Beispiel Holz und Stein.

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FÜR und WIDER des Umgrabens im Gemüsegarten im Herbst 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

FÜR und WIDER des Umgrabens im Gemüsegarten im Herbst

Das Umgraben eines Gemüsegartens galt lange Zeit als Pflichtprogramm eines jeden Hobbygärtners. Was geschieht dabei? Die obere Bodenschicht wird gewendet, gelockert, Pflanzenreste werden im Boden nach unten befördert. Ignoriert wird hierbei jedoch das Bodenlebewesen. In einem Liter Boden befinden sich an die zehn Milliarden Lebewesen! Dabei besteht das Bodenleben aus verschiedensten Organismen vom kleinsten Bakterium über Einzeller, Algen, Strahlenpilze, Milben, Insekten bis hin zum Regenwurm und Maulwurf. Jedes dieser Lebewesen ist auf individuelle Bedingungen angewiesen, die nur in ganz bestimmten Bodentiefen vorhanden sind. Durch das Umgraben wird das Bodenleben durcheinandergewirbelt, viele der Lebewesen sterben aufgrund fehlenden Sauerstoffs oder Trockenheit ab und Stoffwechselprozesse, die für das Wachstum der Pflanzen von Bedeutung sind, kommen zum Erliegen. Bis sich das Bodenleben erholt hat, vergeht wertvolle Zeit, in der die Pflanzen nicht optimal versorgt werden können. Des Weiteren gelangen durch das Umgraben Unkrautsamen an die Oberfläche, die viele Jahre in größeren Bodentiefen überdauert haben. Sie keimen in der Regel sehr schnell und bedecken den Gemüsegarten im Frühjahr. Alternativ zum Umgraben können Sie im Herbst den Gemüsegarten mit einer Mulchschicht aus Herbstlaub, halbreifem Kompost oder Ernteresten abdecken. Das schützt vor großen Temperaturschwankungen, hält die Feuchtigkeit im Boden und verhindert übermäßigen Unkrautwuchs.

Im Frühjahr ca. 2 –3 Wochen vor der Aussaat entfernen Sie die Mulchschicht und arbeiten den Boden mit einem Grubber sorgfältig durch. Im Anschluss reichern Sie den Boden mit reifem Kompost an. Vor der Aussaat lockern Sie die Beete noch einmal mit einem Rechen, arbeiten den Kompost ein und schaffen somit ein feinkrümeliges Saatbeet. Bei schweren Böden wie Lehm oder Ton ist das Umgraben jedoch sinnvoll. Hier können Sie nur in Verbindung mit einer konsequenten Kompostwirtschaft Erfolge beim Gemüseanbau erzielen. Diese Böden graben Sie bereits im Herbst um, damit der Frost die groben Erdschollen zerkleinert und die Luft im Boden erhöht.

 

 

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Der richtige Rosenschnitt 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der richtige Rosenschnitt

Jedes Jahr stehen zahlreiche Gartenbesitzer vor der Frage: „Wie schneide ich meine Rosen richtig?“

Zuerst einmal wollen wir alle Gartenbesitzer beruhigen – richtig oder falsch gibt es nicht. Viele Dinge muss man einfach ausprobieren und beobachten, wie die Pflanze reagiert. Was wir Ihnen geben können, sind Tipps und einen „roten Faden“, so dass Sie die fachlichen Grundlagen haben.
Rosen werden geschnitten, damit sie nicht lang und länger werden, damit sie einen starken und kräftigen Wuchs haben und das Wichtigste: damit sie schöne, volle Blüten bilden. Bevor Sie mit dem Schnitt beginnen, achten Sie auf stabile Handschuhe und scharfe Schnittwerkzeuge.

1. Schritt:

Entfernen Sie alle Äste, die nach innen wachsen und solche, die sich kreuzen, da wo sie entspringen. Das macht „Luft“, beugt Pilzkrankheiten vor und sorgt für einen guten Aufbau der Pflanze.

2. Schritt:

Danach kommen schwache und dünne Äste dran. Schneiden Sie so, dass kein Stumpf stehenbleibt. So kann die Pflanze ihre Kraft auf die starken Äste konzentrieren. Entfernen Sie auch das regelmäßig entstehende Totholz, erkennbar an seiner braunen Farbe.

3. Schritt:

Jetzt haben Sie bereits einen „Überblick“ und können mit dem eigentlichen Schnitt beginnen. Nun kürzen Sie die verbleibenden Rosentriebe auf 3 – 5 Augen zurück, wobei das letzte Auge nach außen zeigt. Dabei gilt folgende Regel: Je stärker der Schnitt, umso kräftiger das Wachstum und die Blüte. Schwach wachsende Rosen schneidet man stark zurück, stark wachsende Rosen werden schwach zurück geschnitten. Führen Sie einen sauberen, schrägen Schnitt ca. ½ cm über dem Auge durch. Dabei soll an der Seite, an der das Auge sitzt, der höchste Punkt nach dem Schnitt sein, gegenüberliegend etwas tiefer. Jungtriebe weisen die meisten Blüten auf.

Generell gilt für Rosen: je näher die Triebe der Veredlungsstelle entspringen, umso kräftiger und blühfreudiger werden sie. Das Wichtigste passiert in der Nähe des Veredlungsknotens! Den Hauptschnitt legt man auf März/April und vermeidet Perioden mit strenger Kälte. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn Blatt- und Blütenknospen beginnen zu schwellen. Sie können auch bereits im Spätherbst ca. 1/3 zurückschneiden und den Rest im März/April entfernen.

 

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Das Gartenjahr 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Das Gartenjahr

Die Gestaltung des Gartens ist keine einmalige Angelegenheit, sondern ein ständiger Prozess. Der Garten steht nicht still. Er wandelt sich im Laufe der Zeit. Durch Veränderung der Bepflanzung oder von Gestaltungselementen, wechselt der Garten sein Gesicht. Aber der Garten verformt sich nicht nur durch den bewussten Eingriff, sondern auch durch die Gegebenheiten der Natur. Je nach Jahreszeit präsentiert er sich in unterschiedlichster Weise. Farbaspekte, Blühzeitpunkte, Wuchsformen sowie die Auswahl an Pflanzen spielen hier eine große Rolle, um ein ganzes Jahr für eine ansehnliche Wohlfühloase zu sorgen. Es gibt immer was zu tun. Die Gartenarbeit beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Zeit im Jahr. Neupflanzungen, Aussaaten, Düngungen, Pflegemaßnahmen, Schnitttätigkeiten etc. – für jede Tätigkeit gibt es einen idealen Zeitpunkt. Aber wann sind welche Arbeiten bzw. Pflegemaßnahmen durchzuführen? Für Sie haben wir die wichtigsten Maßnahmen und Tipps je Jahreszeit zusammengefasst.

Tipps für den Frühling…

Tipps für den Herbst …

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Gartenpflege im Sommer 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gartenpflege im Sommer

Der Sommer ist die Zeit des Wachsens und Gedeihens und Zeit für die erste Ernte. Aber vergessen Sie neben all der Gartenarbeit nicht, dass der Sommer auch die Zeit des Genießens ist.

Sommerschnitt
Für viele Gehölze eignet sich der Sommer, um Schnittmaßnahmen durchzuführen. Bei laubabwerfenden Hecken erfolgt der erste Schnitt gewöhnlich nach dem Frühjahrsaustrieb Ende Juni. Achten Sie auf nistende Vögel. Nehmen Sie den Rückschnitt gegebenenfalls später vor. Beim Schnitt von Steinobst nach der Ernte bilden sich noch Triebe mit Blütenknospen für das folgende Jahr. Auch für Spalierobstbäume ist es ein optimaler Zeitpunkt zum Formieren und Binden. Bei Beerenobst wie Ribisel und Stachelbeeren können nach der Ernte ältere Triebe in Bodennähe entfernt werden. Um das Wachstum und die Blütenbildung bei Rosen zu fördern, werden die verwelkten Rosenköpfe entfernt (Schnitt oberhalb des zweiten darunterliegenden Blattpaares). Der Lavendel wird nach der Blüte kräftig bis ins Laub zurückgeschnitten. So bleibt die Pflanze kompakt und ein inneres Verkahlen wird verhindert.

Rasenpflege im Sommer
Im Juli kann die zweite Düngung erfolgen. Achten Sie darauf, diese nicht an den heißesten Stunden des Tages durchzuführen, um direkte Sonneneinstrahlung auf den Dünger zu vermeiden. Eine regelmäßige Bewässerung – am besten in den Morgenstunden – ist in den Sommermonaten unerlässlich. Die Schnitthöhe darf im Sommer etwas höher sein, damit die Grasnarbe nicht austrocknet.

 

Tipps für den Herbst …

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Der Herbst als Fundament für’s nächste Gartenjahr 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Herbst als Fundament für’s nächste Gartenjahr

Der Herbst beeindruckt die Gartenliebhaber mit einer eindrucksvollen Farbenpalette. Die Laubfärbung verzaubert die Landschaft und setzt auch in den Gärten farbliche Akzente. Erfreuen Sie sich an der reichen Ernte, die über den Sommer gewachsen und gediehen ist. Zugleich dient der Herbst der Vorbereitung für das nächste Gartenjahr. Er ist bereits das Fundament für den Neubeginn.

Nutzpflanzen
Nach der ersten Ernte im Sommer bereichert uns der Herbst mit vielen weiteren Gemüse- und Obstsorten. Typisches Wintergemüse wie Grünkohl, Steckrüben und Feldsalat reift zu dieser Zeit heran und kann durch geeignete Lagerung den ganzen Winter lang verzehrt werden.

Sträucherpflege
Sträucher können jetzt vor der Vegetationsruhe zurückgeschnitten werden. Entfernen Sie Totholz bzw. lichten Sie die Gehölze aus, so kommt wieder mehr Licht in das Innere der Pflanze und sie bekommt mehr Kraft. Blütensträucher, die im Frühling blühen, dürfen allerdings nicht geschnitten werden.

Heckenschnitt
Immergrüne Hecken werden Anfang September nur leicht zurückgeschnitten. Aufgrund ihres langsamen Wachstums reicht in der Regel ein Schnitt im Jahr aus. Ausnahme Kunstformen! Schneiden Sie Thujenhecken niemals in das alte Holz, ansonsten treiben sie nicht wieder aus. Der zweite Schnitt von sommergrünen Hecken kann ebenfalls im September stattfinden.

Pflanzzeit für Frühjahrsblüher
Alle Frühjahrsblüher wie zum Beispiel Narzissen, Tulpen und Krokusse werden im Herbst in die Erde gesetzt. Diese überwintern und sind die ersten Frühlingsboten. Der Herbst ist ebenfalls ein guter Zeitpunkt zum Pflanzen von Obstbäumen, Sträucher, Stauden und Gräsern.

Winterschutz für Pflanzen
Sommerblühende, nicht winterharte Knollen- und Zwiebelpflanzen wie Dahlien sollten vor dem ersten Bodenfrost aus dem Boden genommen und in einem frostfreien, dunklen und kühlen Ort eingelagert werden. Rosen brauchen ein wenig Unterstützung, um den Winter schadlos zu überstehen. Als Winterschutz eignen sich das Anhäufeln mit Erde und das Abdecken mit Tannenreisig.

Rasenpflege vor dem Winter
Entfernen Sie regelmäßig heruntergefallenes Laub vom Rasen, um Fäulnis und Schimmel zu vermeiden. Wenn Sie kleine Haufen bilden, freuen sich Igel und Co. über ein Winterquartier. Damit der Rasen den Winter widerstandsfähig übersteht, eignet sich eine kaliumbetone Düngung zwischen September und November. Danach erfolgt der letzte Rasenschnitt, allerdings rechtzeitig vor dem ersten Frost.

 

 

 

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