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Nachhaltigkeit

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Green Power im Einsatz 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Green Power im Einsatz

Der speziell für den Maschinenring angefertigte Schreitbagger sorgt mit seinen 160 PS für die optimale Pflege von Dammanlagen, Sickergräben und Rückhaltebecken sowie für Energieholzgewinnung im Forstbereich. Dabei gibt es keine Steigung die er nicht überwinden kann. Auch eine Wassertiefe von bis zu 1,80 Metern ist für den Bagger kein Problem. Anbaugeräte wie Tief- und Planierlöffel, Mähkorb, Schleppsense, Forstmulcher, Schalengreifer und ein Schnittgriffel mit Sammelfunktion machen ihn zu einem Bagger, wie es ihn in Österreich kein zweites Mal gibt.

Bekämpfung Asiatischer Bockkäfer

Der Maschinenring Braunau und Umgebung konnte den Bagger bereits erfolgreich für die Bekämpfung des asiatischen Bockkäfers einsetzen. Der Asiatische Bockkäfer hat seit einigen Jahren in Braunau zu massiven Schädigungen am Laubbaumbestand geführt. Dieser Käfer ist erstmals in Mitteleuropa in Braunau gefunden worden. Die Behörde hat sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, um diesen Käfer zu bekämpfen. Dazu war es auch notwendig rund um das Kerngebiet sämtlichen Baumbestand zu roden. Davon betroffen war auch der Bewuchs an der Braunauer Umfahrung und am Bahngeleise hinter dem Industriegebiet Braunau. Der Schreitbagger kam hier mit angebautem Fällersammler zum Einsatz. Das gerodete Strauch- und Schnittgut wurde gesammelt abgelegt, vor Ort geschreddert und in einem Heizwerk entsorgt. Die verbleibenden Wurzelstöcke wurden mit dem angebauten Forstmulcher auf Hackschnitzelgröße zerkleinert. Nur durch den Einsatz des Schreitbaggers war es möglich, direkt von der Böschung aus die Arbeiten durchzuführen. Es war keine Sperre der B 148 (15.000 Fahrzeuge pro Tag) beziehungsweise der Bahntrasse zur AMAG notwendig. Speziell ausgebildete Suchhunde kontrollierten noch einmal alle Flächen nach. Es konnten keine verbleibenden Käfer gefunden werden. Die Arbeiten wurden somit erfolgreich abgeschlossen und der Asiatische Bockkäfer ist seither in Braunau nicht mehr aufgetreten.

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Maschinenring im Großeinsatz: Eschensterben in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring im Großeinsatz: Eschensterben in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen

Wandern, erleben, genießen: Der knapp fünf Kilometer lange Wanderweg in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen eignet sich für Groß und Klein und gilt vor allem an heißen Sommertagen als beliebtes Familienausflugsziel für eine erfrischende Sommerwanderung. Die Sicherheit des Weges in der Schlucht, der 2010 mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet wurde, ist dann natürlich von großer Bedeutung. Im Zuge eines Lokalaugenscheins wurden im Mai akute Sicherheitsgefährdungen festgestellt. Betroffen waren insgesamt rund 100 vom Pilz befallene Eschen.

Verursacher des Eschentriebsterbens ist ein Pilz Namens „Falsches Weißes Stengelbecherchen“. Dieser Pilz wurde vermutlich durch den Pflanzenhandel aus dem asiatischen Raum eingeschleppt. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Befall fast über ganz Europa, mittels Verfrachtung der Sporen durch den Wind, ausgebreitet. Ungewöhnlich für den Pilz ist, dass er sehr viele unterschiedliche Baumorgane befällt und zum Absterben bringt: Blätter, Triebe, Zweige, Rinde und auch die Wurzeln der Bäume sind betroffen.

Eine besondere Herausforderung beim Großeinsatz in der Wolfsschlucht war die unverzügliche Durchführung der Arbeiten, um den Weg möglichst rasch wieder den Wanderern zur Verfügung stellen zu können. Des Weiteren ist das Arbeiten in einem stark geschädigten Bestand aufgrund der Gefahr von herabfallenden Kronenteilen und der Instabilität der Wurzeln und Stämme äußerst anspruchsvoll.  Der Tourismusverband Bad Kreuzen entschied sich für die Abwicklung mit dem Maschinenring. Die Durchführung der Baumschlägerungen übernahmen drei Landwirte des Maschinenring Perg. Maschinenring Kundenbetreuer Markus Grabmann hob die Fachkompetenz der Mitarbeiter hervor: „Auf die fachliche Ausbildung unserer Mitarbeiter und vor allem auf die Sicherheit legen wir großen Wert“.

Auch Leopold Schöller, Obmann des Tourismusverbandes Bad Kreuzen zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis:

„Der Maschinenring ist unser verlässlicher und flexibler Ansprechpartner für solche Anliegen. Die Schneide- und Säuberungsarbeiten wurden mit professionellen Geräten fachgerecht durchgeführt. Vor allem die rasche Abwicklung war ein wichtiger Faktor, sodass der Wanderweg in der Schlucht nach drei Wochen wieder eröffnet werden konnte.“

Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit

  • Durch die Schädigungen des Pilzes haben Folgeschädlinge leichtes Spiel
  • Gefahr herunterfallender Äste und Kronteile
  • Verlust der Stabilität des Baumes im Bereich der Wurzel und des Stammes
  • Empfehlung: jährliche Überprüfung der Bäume durch Experten in verkehrssicherheitsrelevanten Bereichen
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Umweltschonender Streueinsatz im Winter 1024 509 Maschinenring Blog Oberösterreich

Umweltschonender Streueinsatz im Winter

Vom kurzen Gehweg bis zur großen Fläche sorgt der Maschinenring im Winter für schneefreie und sichere Verhältnisse. Dabei kommt neben leistungsstarken Maschinen auch Streugut wie Salz oder Splitt zum Einsatz. Großer Wert wird dabei auf einen naturschonenden Umgang gelegt. Der Maschinenring hat stark in Soletechnik investiert und kann dem Streusalz nun bis zu 50 Prozent Sole beimischen. Sole schont unsere Umwelt. Es entsteht keine Feinstaubbelastung und für Tiere und Pflanzen ist sie besser verträglich als Streusalz. Unsere Winterdienstprofis können die Einsatzmenge und den Einsatzbereich durch moderne Technik viel exakter ausbringen, wodurch Folgeschäden an Gebäuden oder Straßenbelag verringert werden. Im vergangenen Winter wurde diese Technik erstmals am Gelände der voestalpine eingesetzt. Eine 85 Hektar große Fläche wurde dort von den Winterdienstprofis des Maschinenrings von Eis und Schnee befreit.

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Agieren mit ökologischem Fingerspitzengefühl 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Agieren mit ökologischem Fingerspitzengefühl

312 Wasservogel-Arten und bis zu 250.000 einheimische Vögel leben in den geschützten Altwassern und Auwäldern an der Grenze zwischen Niederbayern und Oberösterreich. Auf ihrem Weg nach Süden passieren jedes Jahr abertausende Zugvögel aus ganz Europa das 5500 Hektar große Europareservat Unterer Inn. Sogar Flamingos machen Rast in dem Naturschutzgebiet, das sich auf einer Länge von 55 Kilometer von der Salzachmündung bis kurz vor Passau erstreckt.

Gerade in dieser ökologisch sensiblen Region ist die Erhaltung und Pflege der Rückstaugebiete sowie die Entwässerung des Hinterlandes von enormer Bedeutung für das natürliche Gleichgewicht und den Hochwasserschutz. Dazu braucht man die nötige Erfahrung, aber auch die geeigneten Spezial-Einsatzgeräte.
Genau hier kommt der Maschinenring ins Spiel: „Wir pflegen die Uferzonen und Feuchtgebiete mit unserem speziell dafür entwickelten Amphibienfahrzeug vom Wasser aus, daher vermeiden wir Zerstörungen auf Landgebieten“, so Ing. Günter Hasiweder, Geschäftsführer Maschinenring Braunau.

Auftraggeber sind hauptsächlich die Kraftwerke am Inn, Badeseen im Naturschutzgebiet bis Bayern, aber auch das Land Salzburg mit einem großen Pflegeauftrag am Mattsee. Hier wurden z. B. die Seezuflüsse von Staumaterial befreit, Entwässerungsgräben gereinigt sowie das Schilf an den Uferzonen zurückgeschnitten. Die Beseitigung von Verkrautungen und Zuwuchs mit Wasserpflanzen dient auch der Sauerstoffzufuhr im Wasser. Diese Pflegemaßnahmen wurden über eine Kooperation mit dem Maschinenring Flachgau durchgeführt.

„In meiner zusätzlichen Funktion als Bürgermeister von Mining am Inn bin ich ständig mit den Herausforderungen des Naturschutzes im angrenzenden Inngebiet konfrontiert. Das schärft natürlich den Blick, schonende Pflegemaßnahmen bestmöglich im Einklang mit der Natur und den Anforderungen der Kunden zu erbringen“,  so Hasiweder.

„Wir vertrauen auf Sensibilität und Fachwissen des Maschinenrings“
Pflegeaufträge direkt im Naturschutzgebiet können Aufgrund der Brutzeit der Wasservögel nur im Zeitrahmen von Mitte September bis März durchgeführt werden: „Wir vertrauen da voll und ganz auf die langjährige Erfahrung des Maschinenringes und können uns auf eine sensible Abwicklung der Pflege mit Rücksichtnahme auf das einzigartige Europareservat Unterer Inn verlassen“, so der Leiter des E.on Bauhofes Michael Stephan. Hervorzuheben ist auch, dass durch die Pflege mit dem Amphibienfahrzeug keine Schüttungen von Zufahrten zu den Wasserbereichen nötig sind. Die Erhaltung von Pufferzonen zwischen Gewässern und angrenzenden Nutzflächen kann lärm- und störungsfrei umgesetzt werden.

Das MR-Amphibienmähboot im Einsatz

Das CONVER Amphibienfahrzeug ist für Maschinenring-Service speziell im Großraum Braunau bis Bayern im Einsatz. Die natürlichen Badeseen können mit Rücksichtnahme auf die Badegäste das ganze Jahr hindurch betreut werden und so dauerhaft gute Wasserqualität bieten. Die Spezialmaschine kommt aus Holland und wurde speziell für Mäharbeiten von Uferzonen, aber auch Baggerarbeiten im Wasser und am Ufer konstruiert. Im Wasser wird das Gerät mit doppelten hydraulisch angetriebenen Schiffsschrauben, am Ufer mit seinen 375 mm breiten Gummiketten betrieben. Je nach Boden kann sich die Maschine auf einer Steigung von bis zu 30 ° bewegen. Load-Sensing im Bereich der Hydraulik-Pumpe und Ventile sorgt für eine effiziente Nutzung der Motorleistung. Das System wird von einem luftgekühlten 4-Zylinder Deutz Dieselmotor mit 115 PS angetrieben. Besonders wichtig: es wird nur biologisch abbaubares Hydrauliköl verwendet.

„Früher haben wir wochenlang Gräben und Entwässerungsrinnen händisch gesäubert, eine unglaublich aufwendige und körperlich anstrengende Arbeit“, erzählt Josef Hartl, selbst Landwirt mit einem Bio-Mastbetrieb und Ankäufer des Amphibienbootes für den Maschinenring. „Die Arbeitsschnelligkeit und die Erreichbarkeit der Einsatzstellen hat sich enorm gesteigert, kein Vergleich zur manuellen Pflegeerledigung“, ist „Pepi“ Hartl stolz auf sein neues Spezialboot. Und Werner Gmailbauer, Geschäftsführer MR Ober dem Weilhart ergänzt: „Aus meiner Sicht das perfekte Geräte für Pflegearbeiten im Wasser und entlang schwer zugänglicher Uferbereiche mit einer Vielzahl an Geräteanbaumöglichkeiten.“

Optimale Kombination der Arbeitsbereiche

Um möglichst vielseitige und flexible Pflegemaßnahmen umzusetzen, besitzt das Amphibienboot die Möglichkeit, die Arbeitsgeräte modular zu wechseln:

  • Mähbalken Unterwasser mit bis zu 2 m Arbeitstiefe
  • Schleppsense mit 3 m Arbeitsbreite, Tiefenvariabel
  • Baggerlöffel zum Baggern im Wasser oder im Bereich von Uferzonen
  • Schlammpumpe
  • Seitenmähbalken (Uferzonen, Schilfgürtel)
  • Pfahlramme (für Stegbau etc.)

„In Kombination mit unserem Schreitbagger erreichen wir so ohne Flurschäden selbst die unzugänglichsten Stellen für unsere Pflegearbeiten. Da staunen oft sogar unsere Kunden…“ so Geschäftsführer Hasiweder. Und die Zufriedenheit der Kunden ist genauso sensibel zu pflegen wie der Naturschutz selbst.

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Buchsbaumzünsler – Fachgerechte Bekämpfung 1024 690 Maschinenring Blog Oberösterreich

Buchsbaumzünsler – Fachgerechte Bekämpfung

Der Fresslust des Buchsbaumzünslers fallen zuerst die Blätter, dann auch die grüne Rinde der Zweige des Strauches zum Opfer. Als Gegenmaßnahme hilft das häufige Abklauben der Raupen, dies kann meist einen größeren Befall verhindern. Auch das vorsichtige Abspritzen mit einem Hochdruckreiniger entfernt Raupen vom Buchs.

Buchsbaumzünsler – Fachgerechte Bekämpfung

In den meisten Fällen hilft aber nur die fachgerechte Bekämpfung mittels Spritzmittel. Die Profis vom Maschinenring verwenden biologische Mittel im Kampf gegen den Schädling, um die Umwelt und das Ökosystem nicht zu belasten. Durch den Fraß der behandelten Blätter nimmt die Raupe das Bakterium auf. Die Fraßtätigkeit wird innerhalb weniger Stunden gestoppt und die Raupen sterben ab.

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Mit Heißschaum im Kampf gegen Unkraut: Ökologische Flächenpflege 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mit Heißschaum im Kampf gegen Unkraut: Ökologische Flächenpflege

Eine ökologische Methode zur Unkrautbekämpfung ist die Methode mit einem herbizid- und chemiefreien Heißschaum. Das auf 95 Grad erhitzte Wasser mit einem als Isolationsschicht aufgetragenen Schaum wird auf die Fläche mit Unkrautbefall gelegt. Die gespeicherte Wärme zerstört die Zellstruktur der Wurzeln und lässt das Unkraut absterben, mit einer Tiefenwirkung bis zwei Zentimeter. Der Schaum, der nach zehn Minuten zerfällt, enthält keine Tenside, hinterlässt keine Spuren und Schlieren und ist biologisch abbaubar. Es besteht keinerlei Gefahr für Mensch und Tier sowie Gehölze im Nahbereich der behandelten Flächen. Normalerweise reichen drei Anwendungen pro Jahr. Nach der Verschärfung des Pflanzenschutzgesetzes ist diese neue Technik optimal für Gemeinden, Wohnungsgenossenschaften und Unternehmen: die Gedenkstätte in Mauthausen setzt bereits auf diese schonende Vorgangsweise.

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Die wirtschaftliche Nutzung eines Abfallproduktes 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Die wirtschaftliche Nutzung eines Abfallproduktes

Es ist der Rückstand nach der Reinigung des Abwassers einer Kläranlage: der Klärschlamm. Da er viele Nähr- und Humusstoffe enthält, kann er landwirtschaftlich verwertet und somit als organischer Dünger auf den Feldern ausgebracht werden. Die Hauptbestandteile dieses Düngers sind Kalk und Phosphor. Der Humusgehalt des Bodens wird dadurch stabilisiert und verbessert. Durch die landwirtschaftliche Verwertung entsteht eine Win-Win-Situation für die Beteiligten: Kläranlagen sparen Kosten, da der Schlamm nicht mit einer anderen Methode, z.B. Verbrennung verwertet werden muss. Landwirte profitieren dabei von einem günstigen Dünger, der wertvolle Nährstoffe für ihre Felder abgibt. Der Maschinenring nutzt bereits diese Möglichkeit und arbeitet mit mehreren Kläranlagen im Bezirk Vöcklabruck zusammen.

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Die Natur fest im Griff 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Die Natur fest im Griff

Überall wo Wildbäche zur Gefahrenquelle werden können, ist eine Feststellung der Gefahrenpotenziale und etwaiger Übelstände wichtig. Damit können Gemeinden die nötigen Präventiv-Maßnahmen setzen.

Laut Forstgesetz 1975 – § 101, Abs.6 ist jede Gemeinde, durch deren Gebiet ein Wildbach fließt, verpflichtet, diesen samt Zuflüssen jährlich mindestens einmal begehen zu lassen. Durch das Beobachten und Kontrollieren von Wildbächen können Übelstände wie Verklausungen und umgestürzte Bäume erkannt und beseitigt werden, bevor sie Überschwemmungen verursachen. Somit können negative Auswirkungen und Schäden minimiert oder sogar verhindert werden. Der Maschinenring bietet die Dienstleistung der Wildbachbegehung sowie die Erstellung eines Wildbachbegehungsberichtes nach dem Forstgesetz 1975 an.

Die Mitarbeiter in diesem Bereich sind nach den Richtlinien des ÖWAV (Österreichischer Wasser und Abfallwirtschaftsverband) zu Wildbachaufsehern ausgebildet. Die Begehung der Wildbäche findet somit unter fachlicher Kompetenz sowie mit größter Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein statt. Derzeit sind beim Maschinenring Oberösterreich drei Mitarbeiter als Widlbachaufseher im Auftrag der Gemeinden unterwegs. Eine dieser Gemeinden ist Weyregg am Attersee. Für Martina Gruber, zuständig für das Bauwesen, ist die regelmäßige Kontrolle der Wildbäche und Gräben im Gemeindegebiet unerlässlich. Schließlich geht es neben der Vorbeugung zu Überschwemmungen oder Bachausbrüchen auch um die öffentliche Sicherheit im Siedlungsgebiet.

Sicherheit im Gemeindegebiet durch Monitoring

Im Gemeindeamt erfolgt gemeinsam mit Karoline Fürst, Leitung Naturgefahrenmanagement MR OÖ, sowie Wildbachaufseher Gunter Kretz vom Maschinenring Vöcklabruck eine Lagebesprechung zum Ablauf der einzelnen Begehungen und der orthografischen Details. Gemäß dem vorbeugenden Monitoring werden die Wildbäche im Gemeindegebiet abgegangen und kontrolliert. Dadurch können Verklausungen vermieden werden oder in das Bachbett gestürzte Bäume beseitigt werden, bevor es zu einer Überschwemmung kommt. Begonnen wird mit dem Miesenbach, der nun seit zwei Jahren wieder genau kontrolliert werden soll. Gutes Schuhwerk und die Ausrüstung mit Tablet und GPS-Gerät sind selbstverständlich. Gunter Kretz erzählt, dass kleinere Gefahrenursachen oft gleich im Zuge der Begehung mitbeseitigt werden können. Er hat in diesem Gebiet schon Erfahrung, da er für die angrenzende Gemeinde Steinbach bereits drei Tage lang als Wildbachaufseher unterwegs war.

Begehungsprotokoll schafft Überblick

Unter Begleitung von Martina Gruber wird die Begehung des Miesenbaches gestartet. Erfasst werden die Begehungsdaten mit einem GPS-Gerät. Festgestellte Übelstände und Gefahrenpotenziale werden inklusive georeferenzierter Fotos digital erfasst und dokumentiert. Das ist nicht nur für Vorbeugemaßnahmen von Bedeutung, sondern auch im Falle eines Schadens. Hier muss die Gemeinde eindeutige Nachweise liefern, aller vertretbaren Maßnahmen gesetzt zu haben, um mögliche Gefahren abzuwenden (Prävention, Flächenwirtschaft, Schutzmaßnahme). „Die genaue Verortung ermöglicht es den Gemeinden, den Grundbesitzer zu informieren bzw. selbst Maßnahmen auf gemeindeeigenem Gebiet zu setzen“, erklärt Karoline Fürst.

Autorisierte Gefahrenbeseitigung

Im Portfolio des Maschinenring-Naturgefahrenmanagement sind auch die Beseitigung von Übelständen sowie die Pflege von Bachläufen und Böschungen. Mittels Einsatz modernster Technik können auch schwer zugängliche Bereiche von Wildbächen vor Verklausungen gesäubert werden. Dies ist manuell mittels Motorsäge bzw. maschinell mit Traktorwinde oder Seilkran möglich. Die gut ausgebildeten Fachkräfte des Maschinenrings kennen die Gegebenheiten der Region und sind im Bedarfsfall auch kurzfristig verfügbar, beispielsweise zur Beseitigung von Schäden nach Unwetterereignissen.

So wie die Gemeinde Weyregg greifen immer mehr Gemeinden auf die Unterstützung des Maschinenringes und seiner Wildbachprofis zurück. Durch das vorausschauende Monitoring sowie die rasche Beseitigung von Gefahrenquellen durch den MR wird bestmögliche Sicherheit auch bei Unwettern und Naturereignissen gewährleistet.

„Wir unterstützen mit Naturgefahrenmanagement Gemeinden bei der Prävention und auch nach Naturereignissen“

Karoline Fürst

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