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Nachhaltigkeit

Blühpatenschaft – ich mach mit! 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Blühpatenschaft – ich mach mit!

Den Insekten wird zunehmend ihre Lebensgrundlage entzogen, sei es durch fortlaufende Versiegelung, durch intensiv betriebene Landwirtschaft oder durch sterile Privatgärten und Rasenmähroboter. Blühflächen und Nistplätze für Wildbienen und andere Insekten schwinden, der Artenrückgang und Insektenschwund ist ein Fakt, dem entgegen gewirkt werden muss!

Neue Mitmachaktion gestartet

Die neue Initiative „Blühpatenschaft – ich mach mit!“ ermöglicht denjenigen, die selbst keine geeigneten Flächen zur Verfügung haben, einen Beitrag für unsere Insekten zu leisten. Gemeinsam mit dem Bienenzentrum Oberösterreich hat der Maschinenring die laufende Blühstreifenaktion um das Projekt „Blühpatenschaft – ich mach mit!“ erweitert. Ziel ist es, mit Blühpatenschaften Insekten und Landwirte zu unterstützen und wieder mehr Farbe in unsere Landschaft zu bringen. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten! Dabei werden hochwertige, mehrjährige Blühflächen von der heimischen Landwirtschaft in ganz Oberösterreich angelegt und gepflegt. Je mehr Unterstützung das Projekt in Form von Patenschaften erhält, desto mehr Blühflächen werden angelegt. Verwendet wird für die Aktion nur regional zertifiziertes Saatgut aus Österreich. Nicht nur Insekten profitieren vom vielfältigen Blütenangebot, auch Vögel und Kleinsäuger finden in den Blühflächen Nahrung und Rückzugsorte. Zudem werden auch die beteiligten Landwirte, die die Anlage und Pflege der Flächen übernehmen, eine finanzielle Entlohnung erhalten. Damit soll die heimische Landwirtschaft unterstützt unein Anreiz zur Anlage von Blühflächen und somit zum Insektenschutz geschaffen werden.

Zur Anmeldung und näheren Informationen zur Blühpatenschaft:
www.maschinenring-bluehpatenschaft.at

Blühstreifenaktion 2020: Gemeinsam für unsere Bienen 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Blühstreifenaktion 2020: Gemeinsam für unsere Bienen

Foto: Maschinenring OÖ Agrarbetreuer Roman Braun, LR Max Hiegelsberger, Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner und Franz Mairinger vom Bienenzentrum OÖ (v.l.n.r.)

Erfolgreiche „Blühstreifenaktion – mach mit“ wird 2020 fortgesetzt

In einer gemeinsamen Presseaussendung gaben Landesrat Max Hiegelsberger, das Bienenzentrum OÖ und der Maschinenring die Fortsetzung der Aktion für noch mehr blühende Insektenlebensräume bekannt. Damit wird die Initiative „Blühstreifenaktion – mach mit“ auch 2020 unsere Bienen und andere Insekten wieder mit abwechslungsreichen Blühflächen unterstützen und so deren Nahrungssicherheit in den mancherorts oft blütenarmen Hochsommermonaten sichern.

Erfolgsbilanz von 2018 wurde im Vorjahr um’s Doppelte übertroffen

2019 wurden in Oberösterreich 662 Kilometer Blühstreifen (z. B. entlang von Kulturen wie Mais oder neben Gewässern) und 104 Hektar Blühflächen in Kooperation mit dem Maschinenring angelegt. Der Großteil der Blühanlagen wird von Landwirten angelegt, aber auch Gemeinden mit knapp 15 Hektar und Ortsbauernschaften mit knapp 10 Hektar haben entscheidend zum Erfolg beigetragen.

Mehr zum Blühstreifenerfolg 2019!

Kooperation mit OÖ Landesjagdverband

Die OÖ Jägerschaft bringt sich in der Blühstreifenaktion 2020 aktiv zum Schutz der Wildbienen und Bestäuberinsekten ein. Es werden in speziellen Niederwildprojekten Flächen mit einem Saatgut, dass sowohl den Ansprüchen der Blütenbestäuber, als auch des heimischen Wilds gerecht werden soll, angebaut. Damit werden Synergien zwischen der Förderung des Niederwildes, diversen Bodenbrütern und eben Insekten zu genutzt. Eine hohe Insektenvielfalt ist besonders für Fasan- und Rebhuhnküken überlebensnotwendig.

Sie möchten ebenfalls einen wertvollen Beitrag leisten? Melden Sie sich dazu gerne beim:

Kompetenzzentrum Wildblumen Maschinenring
05 9060 400
oberösterreich@maschinenring.at

Baumallee als klimafreundliche Maßnahme in Grieskirchen 774 612 Maschinenring Blog Oberösterreich

Baumallee als klimafreundliche Maßnahme in Grieskirchen

Die Stadtgemeinde Grieskirchen investierte mit jeweils einer Baumallee in zwei Wohnstraßen in eine klimafreundliche Maßnahme. Insgesamt 45 Bäume wurden von einem vierköpfigen Team des Maschinenring Grieskirchen fachgerecht gesetzt. Um den Hopfenbuchen und Amberbäumen einen optimalen Start für ihren neuen Standort zu ermöglichen, befindet sich rund um jeden Baum ein geeigneter Schutz aus Strohmatten. Damit sind die frisch gesetzten Bäume bestens vor Winterfrost, Sonneneinstrahlung und weiteren möglichen Beschädigungen geschützt. Durch die Baumallee wird das Mikroklima verbessert und die beiden Straßen auch optisch aufgewertet.

Optimale Baumauswahl für verbessertes Mikroklima

Die Hopfenbuchen sowie auch die Amberbäume sind für diesen Standort bestens geeignet und letztlich die Wahl der Anrainer dieser beiden Straßenzüge. Die wärmeliebenden Hopfenbuchen bringen mediterranes Flair in die Stadt, denn das zentrale Verbreitungsgebiet findet man in weiten Teilen des Mittelmeergebietes. Der Amberbaum ist sehr pflegeleicht – er wird vor allem aufgrund der eleganten Wuchsform und der attraktiven und lang anhaltenden Herbstfärbung geschätzt. Beide Baumarten sind bestens an heiße Temperaturen und niederschlagsarme Zeiten angepasst und können somit den klimawandelbedingten wärmeren und trockeneren Sommern in Zukunft besser Stand halten.

„Blühstreifenaktion – mach mit“: Erfolgsbilanz des Vorjahres um’s Doppelte übertroffen! 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

„Blühstreifenaktion – mach mit“: Erfolgsbilanz des Vorjahres um’s Doppelte übertroffen!

Die gepflegte Kulturlandschaft ist in den letzten Wochen des Hochsommers bereits sehr blütenarm. Die „Blühstreifenaktion – mach mit“ schaffte hier mit Blühstreifen und Bienenweiden ein wichtiges Nahrungsangebot. Der Erfolg des Jahres 2018 wurde heuer mit 660 Kilometer Blühstreifen und 140 Hektar ein- und mehrjährige Blühflächen noch deutlich übertroffen. Die Bundesländer Burgenland, Kärnten und Salzburg haben sich 2019 auch an der Aktion beteiligt und damit in weite Teile Österreichs verbreitet. Die Verwendung von regional zertifiziertem Saatgut stand auch dieses Jahr im Vordergrund. Bei den angebotenen Saatgutmischungen der Kärntner Saatbau handelt es sich fast ausschließlich um regional zertifiziertes Saatgut.

„Wie schon im letzten Jahr wurde auch dieses Jahr kein einziger Meter Blühstreifen gefördert und das Saatgut sowie die Anlage des Blühstreifen musste aus der eigenen Tasche finanziert werden“, erklärt Gerhard Rieß, Obmann Maschinenring Oberösterreich.

Teilnahme im landwirtschaftlichen Bereich sehr hoch

Das Ausmaß der Blühstreifen entlang von Straßen, Wegen und Feldern beträgt 660 km. Zusätzlich wurden noch 104 ha Blühflächen auf landwirtschaftlichen, privaten und öffentlichen Flächen angelegt. Insgesamt haben 304 Landwirte, 79 Privatpersonen, 18 Firmen, 31 Gemeinden und 9 Ortsbauernschaften und Verbände das Angebot des Maschinenring Oberösterreich und des Bienenzentrum Oberösterreich in Anspruch genommen.

„Vor allem im landwirtschaftlichen Bereich war die Teilnahme sehr hoch. Die Bereitschaft, Blühflächen zu schaffen und damit die Bienen und blütenbestäubenden Insekten zu fördern, steigt ständig. In allen Bezirken Oberösterreichs wurden heuer Blühstreifen angelegt, Die Zahlen belegen eindrucksvoll die Bereitschaft der Landwirtschaft, unsere Honig- und Wildbienen aktiv zu fördern“, so Landwirtschaftskammer Präsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger.

Noch viel Potenzial auf Gemeinde-, Gewerbe- und Privatflächen

Viele Gemeinden wandelten öffentliche Flächen in Bienenweide um, wie zum Beispiel in der Gemeinde Enns. 700 Laufmeter, darunter 50 Laufmeter im historischen Schlosspark, mit einer Breite von drei Meter wurden in Zusammenarbeit mit dem Maschinenring als Bienenweide angelegt. Als teilnehmender Gewerbebetrieb muss die Voestalpine in Linz erwähnt werden. Hier wurden beeindruckende 9.000 m² Bienenweide entlang des Einfahrtsbereiches in Kooperation zwischen Maschinenring und der Voestalpine- Werksgärtnerei angelegt.

„Besonders erfreulich ist, dass sich Unternehmen ebenfalls immer stärker für den Bienenschutz einsetzen. Auf den Firmenarealen gibt es noch große Potentiale für naturnahe und durch Bienen nutzbare Blühflächen. Immer mehr Gemeinden und Privatpersonen haben Mut zur Unordnung und lassen Blühstreifen und -flächen anlegen. Auch in diesem Bereich ist noch riesiges Potential vorhanden, das wir nächstes Jahr weiter nutzen wollen“, so Landesrat Max Hiegelsberger.

Blick in die Zukunft

Die „Blühstreifenaktion – mach mit“ wird nächstes Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden. Die Evaluierung durch das Bienenzentrum OÖ und den Maschinenring OÖ läuft bereits, um Verbesserungen für das nächste Jahr zu erarbeiten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten der „Blühstreifenaktion – mach mit“!

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Bienen machen Schule 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienen machen Schule

Ganz im Zeichen der Biene stand die Themenwoche der beiden dritten Klassen der Volksschule in St. Marien. Den Schülerinnen und Schülern wurde dabei das Leben der Biene und deren Arbeit anschaulich gemacht. Das Highlight dieser Woche war die Anlage einer eigenen Bienenweide, direkt bei der Schule – dazu kam der Maschinenring zur Hilfe.

Lernen in der Natur macht viel mehr Spaß

Doch bevor mit der Anlage der schuleigenen Bienenweide begonnen wurde, vermittelte Alexandra vom Maschinenring OÖ den Schülerinnen und Schülern in einem interaktiven Vortrag die Wichtigkeit einer Bienenweide als Nahrungsquelle und Lebensraum für Bienen und blütenbestäubende Insekten. Die Gemeinde St. Marien sowie Michael vom Maschinenring St. Marien, haben am Vortag die dafür zur Verfügung gestellte Fläche bei der Schule, gefräst. Damit konnten die Schülerinnen und Schüler gleich nach dem Vortrag zusammen mit ihren Lehrerinnen und mit Unterstützung von Michael den Samen der Bienenweide händisch auf die Fläche aufbringen. Nach der Saat wurde die Fläche von Michael noch gewalzt. Damit die Bienenweide trotz Hitze einen optimalen Start hat, war abschließend gleich noch Gießen angesagt. Nach getaner Arbeit gab‘s dann für die Schülerinnen und Schüler Honigbrote mit dem Maschinenring-Honig, einem süßen Ergebnis aus der Bienenpatenschaft mit Imker Josef Denkmair.

„Bienen und blütenbestäubende Insekten spielen eine große ökologische Rolle. Ich finde die Themenwoche ein tolles Projekt, um dies den Kindern zu vermitteln. Da sie interaktiv in das Projekt eingebunden sind, haben sie auch Freude daran. Meine Tochter freut sich schon sehr auf die blühenden Pflanzen und das Beobachten der Artenvielfalt in der angelegten Bienenweide,“ erzählt uns Peter Grünsteidl, Vater einer Schülerin, begeistert.

Fachtagung Engerlingsbekämpfung in Oepping 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Fachtagung Engerlingsbekämpfung in Oepping

Eine fachgerechte Engerlingsbekämpfung mit sorgfältiger Folgebewirtschaftung und richtiger Technik sorgt für nachhaltigen Erfolg auch in folgenden Flugzyklen. Der Maschinenring unterstützt in der Bestimmung des Engerlings und bei der Entwicklung von Bekämpfungsstrategien. Für dieses gerade im heurigen Hauptfraßjahr wichtige Thema fand am 4. Juni 2019 eine groß angelegte Fachveranstaltung zur Engerlingsbekämpfung am modernen Grünlandbetrieb von Peter und Martha Keinberger in Oepping (Bezirk Rohrbach) statt.

Bei diesem zweiten oö-weiten Grünlandtag wurden verschiedene Verfahren der Engerlingsbekämpfung, verschiedene Grünlandsätechniken sowie die Gülleseparierung und -ausbringung präsentiert. Das Echo zur Veranstaltung war gut und Ing. Roman Braun, Leiter Agrar Maschinenring OÖ., konnte rund 200 Besucher bei der Fachtagung begrüßen. Auch Schulklassen der Bioschule Schlägl waren anwesend und konnten die praktischen Anwendungen zur nachhaltigen Grünlandbewirtschaftung hautnah mitverfolgen. Großes Interesse fand dabei vor allem das neue Verfahren mit dem CULTAN-Gerät zur Depotdüngung und Einbringung des flüssigen Pilzsubstrates Artis Pro zur Unterstützung bei der Engerlingsbekämpfung.

Fachvorträge und Vorführungen

Der Veranstaltungstag war auf viel Informationen in Theorie und Praxis ausgerichtet. Zwei Fachvorträge waren zur Engerlingsbekämpfung (DI Peter Frühwirth, Landwirtschaftskammer OÖ) und Folgebewirtschaftung sowie richtige Düngung und Technik (Ing. Roman Braun, Maschinenring OÖ.) Die Engerlinge des Maikäfers sorgen bereits seit 2007 immer wieder für Schäden im Grünland in Teilen Oberösterreichs.
Es konnten nun schon seit mehr als zehn Jahren Erfahrungen in der Bekämpfung des Schädlings gesammelt werden. Vor allem die zweimalige Bekämpfung mittels Kreiselgrubber oder Kreiselegge mit „auf Griff“ gestellte Zinken haben sich als sehr effektive und verhältnismäßig kostengünstige Bekämpfungsmethoden erwiesen. Die Bearbeitung mit Rotoregge, Zinkenrotor/Rotortiller und Fräse sind ebenfalls geeignet.

Engerlingsbekämpfung in der Praxis

Anhand von Praxisdemonstrationen im nahen Umfeld des Betriebes wurden die Maschinen zur Engerlingsbekämpfung vorgeführt, verschiedene rotierende Bodenbearbeitungsgeräte sowie das Vredo Schlitzgerät und das CULTAN-Gerät vorgezeigt. Am Nachmittag standen in Punkto Maschinenvorführung verschiedene Grünlandsätechniken sowie die Gülleseparierung und -ausbringung am Programm. Auch ein Quad für Bodenprobenziehungen inkl. nachfolgender Auswertung und Plausibilisierung der Untersuchungsergebnisse war vor Ort. Die Gerätevorführungen wurde auf eine Videowall in der großen Maschinenhalle des Betriebes live übertragen, wo die Teilnehmer die Fachvorträge mitverfolgen und diskutieren konnten. Dabei wurde die angepasste Folgebewirtschaftung als wichtiger Schutz vor neuerlichem
Befall anschaulich dargestellt.

Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer war mit Gulasch und Leberkäs Semmeln, hausgemachten Mehlspeisen sowie Getränken durch die Ortsbauernschaft Oepping bestens gesorgt.

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Altbäume als Lebensraum 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Altbäume als Lebensraum

Alte und absterbende Bäume nehmen einen hohen Stellenwert in unserem Ökosystem ein. Sie sind Denkmäler vergangener Zeiten. Das Alter hinterlässt auch bei Bäumen Spuren, ihre ökologische Bedeutung nimmt jedoch zu.

Verletzungen an der Rinde und Holzabbau durch Pilze setzen den Bäumen mit steigendem Alter zu. Die dabei entstehenden Strukturen wie Höhlungen und morsches Holz, bieten vielen Käfern und Insekten einen Lebensraum. Ebenso schaffen Spechte mit ihrem Höhlenbau für andere höhlenbrütende Vogelarten Nistmöglichkeiten. Generell gilt, je älter der Baum, desto wertvoller ist seine ökologische Funktion.

Warum alte Bäume erhalten?

Neben der ökologischen Bedeutung haben Altbäume für uns Menschen auch einen ästhetischen Wert. Der Anblick eines Baumgiganten lässt uns ehrfürchtig werden. Sind sie doch Ausdruck des Beharrens und der Hoffnung sowie Zeugen der Vergangenheit. Wenn wir uns in der Landschaft und unseren Siedlungen umsehen, müssen wir feststellen, dass wir mit einem zunehmenden Verlust von Altbäumen konfrontiert sind. Aufgrund von Verbauungen, zunehmender Versiegelung oder Sicherheitsvorkehrungen steigt der Druck auf die ältesten Mitglieder der Gemeinschaft. Gerade im Siedlungsgebiet, entlang von Wegen oder in Parks steht der Erhalt in Konflikt mit der Verkehrssicherheit. Deshalb ist eine fürsorgliche und nachhaltige Pflege von Altbäumen sowohl für deren Erhalt als auch für die Sicherheit erforderlich. Dies ist aber oft mit hohen Kosten verbunden, die vielerorts Fragen nach der Sinnhaftigkeit aufkommen lassen.

Altbaumpflege bedeutet Verantwortung für künftige Generationen

Natürlich könnten alte „gefährliche“ Bäume sicherheitshalber schnell und günstig durch Jungbäume ersetzt werden. Jedoch dauert es wieder Jahrhunderte, bis ein stattlicher Baum das Dorf schmückt. Es liegt also in unserer Verantwortung für künftige Generationen nachhaltig zu handeln. Die Baumpflegearbeiten erfordern nicht nur deshalb ein gleichermaßen vorausschauendes wie verantwortungsbewusstes Handeln.

Professionelle Pflege bei alten Bäumen

Mit fachgerechter Baumpflege kann die Sicherheit sowie eine möglichst lange Lebensdauer von Bäumen gewährleistet werden. Für die Durchführung fachgerechter Baumpflegemaßnahmen ist es daher besonders wichtig, dass die Baumpfleger sowohl mit den geltenden Gesetzen und Normen, als auch mit der fachgerechten Schnittführung und den Grundlagen der Baumbiologie vertraut sind. Der Maschinenring verfügt über professionelle Baumpfleger, die diesen Anforderungen gerecht werden. Mithilfe seilunterstützter Baumklettertechnik oder Hebebühne sind wir in der Lage auch schwierige Schnittmaßnahmen am Baum fachgerecht und zügig durchzuführen.

Ein Beispiel für nachhaltiges Handeln eines Altbaumbesitzers ist die Gemeinde Katsdorf im Bezirk Perg.

Sie wollen Ihre Bäume von unseren Profis pflegen lassen? Gleich informieren unter:  maschinenring.at/baummanagement

Bienen und bestäubenden Insekten helfen 1024 724 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienen und bestäubenden Insekten helfen

Bienen sowie andere blütenbestäubende Insekten sind auf gute und ausreichende Nahrungsinseln und Lebensräume angewiesen. Besonders im Hochsommer ist es wichtig ihre Ernährung sicherzustellen, da in diesem Zeitraum die Jungbrut für den Winter heranwächst.

Wie kann ich helfen?

Unterstützen auch Sie das Überleben der Biene mit einfachen Maßnahmen in Ihrem Garten:

  • Mut zur Unordnung im Garten!
  • Nisthilfen und richtig gebaute Nützlingshotels aufstellen.
  • Blühinseln schaffen und wenn möglich miteinander vernetzen. Diese nur ein bis zweimal im Jahr mähen.
  • Keine Pflanzenschutzmittel verwenden, wenn möglich nur Bio-Dünger oder den eigenen Kompost verwenden.
  • Den Rasenmähroboter in der Garage lassen.
  • Regionale und heimische Blumen und Sträucher verwenden.
  • Den ersten und wichtigsten Pollen und Nektar im Frühling bietet die Weide. Diese kann ganz einfach mit Steckhölzern vermehrt werden. Weiden eignen sich auch sehr gut um Höhlen zu bauen. So haben Kinder und Bienen etwas davon.

Fortsetzung Blühstreifenaktion

Der Maschinenring setzt die im letzten Jahr erstmals durchgeführte Kampagne Blühstreifenaktion – Mach mit! in Zusammenarbeit mit dem Bienenzentrum Oberösterreich fort. Denn das Anlegen von Blühstreifen auf Agrarflächen und Bienenweiden in Gärten ist die effizienteste Methode, um Honigbienen, Wildbienen und blütenbestäubende Insekten im Hoch- und Spätsommer zu unterstützen. Die Bienen wird’s freuen, die Menschen auch, denn „Geht es der Biene gut, geht es uns allen gut“!

Jetzt mitmachen und gleich beim regionalen Maschinenring melden!

Fortsetzung der Blühstreifenaktion für Bienen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Fortsetzung der Blühstreifenaktion für Bienen

In einer gemeinsamen Pressekonferenz am 22. März im OÖ. Presseclub gaben Landesrat Max Hiegelsberger, das Bienenzentrum OÖ und der Maschinenring die Fortsetzung der Aktion für noch mehr blühende Insektenlebensräume bekannt. Das Anlegen von Blühmischungen auf Ackerrandstreifen ist die effizienteste Methode, um Honigbienen, Wildbienen und blütenbestäubende Insekten im Hoch- und Spätsommer zu unterstützen. 2018 wurden dazu vom Maschinenring ganze 300 Kilometer Blühstreifen aus hochwertiger, zertifizierter österreichischer Saatgutmischung angelegt. Die Bäuerinnen und Bauern legten vor allem mehrjährige Flächen an. Die größte Einzelfläche betrug dabei 2,14 Hektar, das sind gut vier Fußballfelder. „Es gibt aber auch noch viele andere Flächen, die alle Voraussetzungen zur Bienenweide erfüllen, daher wird die Aktion heuer ausgeweitet und ein spezielles Paket für Gemeinden, Gewerbegebiete und Privatpersonen wird angeboten“, erläuterten Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker, sowie auch Landesobmann des Maschinenrings Gerhard Rieß anlässlich des Saisonstarts der „Blühstreifenaktion – mach mit 2019“. Die Bienen wird’s freuen, die Menschen auch, denn „Geht es der Biene gut, geht es uns allen gut“!

Wo der Bio-Hopfen wächst und schmeckt 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wo der Bio-Hopfen wächst und schmeckt

„Bio-Hopfen, ganz ohne Pflanzenschutz- und Düngemittel, das funktioniert nicht“ – diese Zweifel hört man immer wieder. Doch dass das eben doch funktioniert, beweist Albert Starlinger. Wir haben den Mühlviertler Bio-Hopfenbauer und Obmann des Maschinenring Rohrbach bei der Ernte besucht und durften ihm und seiner Familie dabei einen Tag lang über die Schulter schauen.

„Um heutzutage als Landwirt erfolgreich zu sein, muss man Risiken eingehen und innovativ sein“,

ist sich Vollzeit-Bio-Hopfenbauer und Obmann des Maschinenring Rohrbach Albert Starlinger sicher. Seine Eltern haben bereits 1975 mit dem Anbau von Hopfen begonnen. Als Albert dann den Hof übernommen hat, stellte er auf biologischen Anbau um. „Anfangs hatten wir oftmals Totalausfälle“, erinnert er sich zurück. Mit Geduld, Biss und dem Mut, Neues auszuprobieren, baut er mittlerweile erfolgreich vier Sorten Bio-Hopfen in bester Qualität auf über 5 Hektar Land an. Die Sorten Tradition, Spalter Select, Perle und Cascade sind sogenannte „Aromahopfen“. Klassischer Hopfen gibt dem Bier seinen typischen bitteren Geschmack, während die Aromasorten weniger Bitterstoffe beinhalten und dem beliebten Hopfengetränk eine noch facettenreichere Note verleihen. So schmeckt zum Beispiel die Sorte Cascade leicht nach Zitrone.

Wurzelstöcke im besten Alter

Im Frühling beginnt die Arbeit für den Hopfenbauer. Vieles wird dabei noch per Hand erledigt: Jeder einzelne Wurzelstock wird kontrolliert. Neue Triebe werden abgeschnitten und eingepflanzt, zusammengedreht und auf die Drähte gespannt. So manche Wurzelstöcke der Familie Starlinger sind bereits 30 Jahre alt und liefern nach wie vor einen reichen Ertrag der wertvollen Dolden. Über den Sommer hinweg wächst der Hopfen hoch hinaus Richtung Himmel, bevor er dann ab ca. Ende August reif für die Ernte ist. Bei der zwei- bis dreiwöchigen Ernte hilft die ganze Familie mit. Auch Gattin Julia, die Kinder Konrad, Leonhard und Judith sowie die Großeltern packen fleißig mit an.
Mit der am Traktor angebrachten Pflückvorrichtung wird die Hopfenpflanze gleichzeitig unten abgeschnitten und heruntergezogen. Bleibt mal eine Pflanze hängen, so hilft nur noch Muskelkraft, wie uns Sohn und Nachwuchs-Landwirt Konrad beim Besuch vorführt. Lässig hängt er sich an die Hopfenpflanze und schwingt sich herum. Wie Tarzan mit einer Liane. Da er wohl noch ein paar Kilo zu wenig wiegt und die Pflanze immer noch nicht nachgibt, kommt Opa Stefan zur Hilfe und holt die Pflanze herunter.

Echter Mühlviertler Hopfen

Der frisch geerntete Hopfen wird maschinell von Blättern und Stängeln getrennt – übrig bleiben die wertvollen Dolden, die im nächsten Schritt mit 65 Grad heißer Luft mehrere Stunden lang getrocknet werden. Weggeschmissen wird bei den Starlingers allerdings nichts – der Pflanzenabfall wird direkt am Hof kompostiert, mit Grünschnitt vermischt und später als Dünger verwendet. Nach der Trocknung wird der Hopfen in Säcke gepresst und persönlich von Bauer Albert nach Neufelden zur Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft transportiert. Insgesamt beliefern 42 Mitglieder die Hopfenbaugenossenschaft. Die Landwirte kommen aus dem Mühl- und Waldviertel, aber nur drei Betriebe haben sich auf Hopfen aus kontrolliert biologischen Anbau spezialisiert – dazu gehört auch Albert Starlinger. Brauereien aus der Region sowie aus ganz Österreich können von der Hopfenbaugenossenschaft in Neufelden den Hopfen, der unter der Marke „Mühlviertler Hopfen“ verkauft wird, für ihre Bierspezialitäten beziehen.

Des Hopfenbauern sein Lieblingsbier

Dass Albert mit Leib und Seele Hopfenbauer ist, wurde bei unserem Tag am Hof mehr als deutlich. Beim Rundgang entdeckten wir aber noch die ein oder andere Überraschung: Neben Hündin Fina und einer Hofkatze gibt es bei der Familie Starlinger auch noch zwei Kaninchen sowie 15 Kühe und Kälber. Und neben Obst und Gemüse für den Eigenverbrauch wird ebenfalls das Superfood Öllein für die Herstellung von Leinöl (Farmgoodies) sowie Pfefferminze angebaut, die dann von der Österreichischen Bergkräutergenossenschaft zu köstlichem Tee verarbeitet wird. Zusätzlich engagiert sich der Albert auch beim Maschinenring Rohrbach. Dort setzt er sich als ehemaliger Mitarbeiter und Vorstandsmitglied nun als Obmann für die Landwirte der Region ein. Dass ein Hopfenbauer natürlich auch gerne Bier trinkt, ist wohl selbstverständlich. Öfter wird da zum selbstgebrauten Bier vom Bruder gegriffen. Alberts Lieblingsbier ist und bleibt allerdings ein hopfengestopftes Pale Ale mit einer intensiven Hopfennote.

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