pixel

Nachhaltigkeit

DI Philipp Engleder vom Baummanagement Maschinenring Oberösterreich
Was man über Bäume wissen sollte. 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Was man über Bäume wissen sollte.

DI Philipp Engleder vom Maschinenring-Baummanagement im Interview über den richtigen Umgang mit Bäumen – von Standort bis zur Baumpflege.

DI Philipp Engleder mag Bäume und weiß alles über sie. Er leitet das Maschinenring-Kompetenzzentrum Baummanagement und ist Forst-Ansprechpartner für das Bundesland Oberösterreich. Wir haben mit dem Baumprofi anlässlich des „Tag des Baumes“ am 25.4. über die richtige Pflege von Bäumen gesprochen – von der Wahl des Standorts über die „Erziehung“ von Jungbäumen bis zum gefühlvollen Entfernen von Totholz.

Ich möchte einen Baum pflanzen. Wie gehe ich das an?

Der Standort alleine ist für die Wahl der Baumart schon einmal entscheidend. Hat der Baum genug Licht, genug Platz zum Wachsen? Dabei muss man auch an den „unterirdischen“ Platzbedarf denken. Ich sollte einen Baum z.B. nicht zu nah an gepflasterte Wege, Straßen oder Gebäude pflanzen. Auch ein Respektabstand zum Nachbarsgrundstück ist empfehlenswert, um spätere Streitereien zu vermeiden. Bodenverdichtungen sollten ebenfalls vermieden werden. Diese Verdichtungen haben eine negative Auswirkung auf die Wurzel- und Bodenatmung und können bei viel Regen auch zu Stauwasser führen. Wurzelfäulen sind die Folge.

Gut, nun habe ich den perfekten Ort für meinen Baum gefunden. Wie geht’s weiter?

Baum ist nicht gleich Baum. Entscheidend für den Wuchserfolg ist eine gute Qualität der Pflanze. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein. An dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, dass der Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort transportiert wird. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Übrigens, Jungbäume werden, wegen der Winterfeuchte, am Besten im Herbst gepflanzt.

Wie pflanze ich einen Baum richtig?

Grab ein ausreichend großes Pflanzloch. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Setze den Baum in das Pflanzloch und wässere den Wurzelballen noch vor dem Auffüllen. Frisch gepflanzte Bäume brauchen einen Gießring, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung sollten unbedingt eine Baumverankerung (3-fach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz angebracht werden.

Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein. Nach der Pflanzung benötigt der Jungbaum u.a. einen Weißanstrich als Stammschutz.

Welche Pflege braucht mein Jungbaum?

Oft ist in der Baumpflege die Meinung noch verbreitet, wenn man einen Jungbaum setzt, muss man sich jahrelang nicht mehr um ihn kümmern. Jedoch sind gerade die ersten Jahre am Standort entscheidend, wie sich ein Baum entwickelt und ob er später aufwändige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei werden die Form und Gestalt des Baumes für die Zukunft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwiesel führen und durch die Belastung zum Auseinanderbrechen des Astes führen. Weiters werden Äste entfernt, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen.

„Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich viel Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse.“

DI Philipp Engleder, Baummanagement Maschinenring Oberösterreich

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten.

Bei der Baumpflege sind Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt.

Ist ein Baumschnitt überhaupt notwendig? Was muss ich beachten?

Der Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die jeweiligen Schnittmaßnahmen richtig durchgeführt werden. So sollte für gewöhnlich immer auf Astring geschnitten und keine Aststummel stehen gelassen werden.

Grundsätzlich ist ein regelmäßiger Baumschnitt wichtig, um die gesetzlich vorgeschrieben Verkehrssicherheit von Bäumen zu erhalten. Falls diese Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, müssen Maßnahmen getroffen werden um diese wiederherzustellen. Die gängigsten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit sind Kronenkorrektur nach Kappung, Lichtraumprofilschnitt für Straße und Gehweg, Kronenerziehungsschnitte bei Jungbäumen oder die Totholzentfernung.

Hafte ich für meinen Baum?

Ja. Die Pflicht einen Baum zu kontrollieren (Verkehrssicherheitspflicht) leitet sich aus dem ABGB §1319 und § 1319a ab. In Österreich haftet der Baumbesitzer, in Deutschland der Eigentümer! Ein Besitzer ist jedoch nicht immer der Eigentümer, sondern derjenige mit der tatsächlichen Verfügungsgewalt wie z.B. ein Pächter, Wegehalter usw.

Woran erkenne ich, dass mein Baum gesund ist?

Die Vitalitätsbeurteilung eines Baumes ist für einen Laien nicht immer einfach zu beurteilen ist. Die Vitalität eines Baumes, also die Wuchspotenz eines Baumes, lässt mit etwas Übung anhand der Trieblängen einschätzen. Während absterbende Kronenteile und stagnierende Längenzuwächse der Triebe auf abnehmende Vitalität hindeuten, sind Langtriebe für gewöhnlich ein Hinweis für eine volle Vitalität.

Im Zweifelsfall ist eine Begutachtung durch professionelle Baumpfleger sinnvoll.

Was muss ich bei älteren Bäumen beachten?

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten. Meine Empfehlung: „So wenig wie nötig entnehmen und so viel wie möglich belassen.“

Danke für das Interview!

Philipp Engleder arbeitet im Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich und steht für Ihre Fragen gerne per E-Mail oder telefonisch unter der Nummer 05 9060 40032 zur Verfügung.

Mehr zum Thema finden Sie in folgenden Artikeln:

Ihre Bäume in den besten Händen

Halten Sie Ihre Bäume gesund und sicher! Bei einer professionellen Baumpflege sind die Baumprofis der regionalen Maschinenringe die besten Ansprechpartner. Sie verfügen über fachliches Know-how, die geeigneten Gerätschaften und viel Erfahrung. Zu ihren Aufgaben gehören neben Baumschnitt und -kontrolle auch Leistungen wie die Erstellung eines Baumkatasters für Gemeinden, Arbeiten rund um Kronensicherung und Baumfällung sowie Pflanzenschutz. Mehr Infos zu unserem Baummanagement haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Blumenwiese für Bienen
Wie legt man eine Blumenwiese für Bienen an? 1024 685 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wie legt man eine Blumenwiese für Bienen an?

Blüflächen für Bienen – Tipps vom Profi

Eine natürliche Blumenwiese ist nicht nur wunderschön anzusehen. Mit jeder Blühfläche, die wir Bienen und blütenbestäubenden Insekten als Nahrungsinsel zur Verfügung stellen, leisten wir einen Beitrag für Biodiversität und den Erhalt unserer Umwelt. Gemeinsam mit dem Bienenzentrum Oberösterreich gründete der Maschinenring Oberösterreich 2018 die Initiative „Blühstreifenaktion – mach mit“ und bietet Oberösterreichs Landwirten, Gemeinden, Unternehmen und nicht zuletzt Privatpersonen Unterstützung bei der Anlage von Blühstreifen. Wir haben mit Ing. Roman Braun, Leiter der Agrarbetreuung von Maschinenring Oberösterreich gesprochen, was bei der Anlage kleinerer Blühflächen beachtet werden muss.

Wann ist der richtige Zeitpunkt eine Blumenwiese für Bienen anzulegen?

Der richtige Zeitpunkt für die Anlage eines Blühstreifens ist im Frühjahr ab Mitte April oder – bei mehrjährigen Pflanzenarten – im Herbst ab Mitte September. Es sollte mindestens 10°C haben.

Was muss man bei der Anlage eines Blühstreifens für Bienen unbedingt wissen?

Wenn man das Saatgut einfach auf die Wiese streut, wird das nicht funktionieren. Der Konkurrenzdruck des Altbestands wäre für die langsam wachsenden Blühpflanzen zu groß. Zuerst muss ich also den Boden vorbereiten und die Grasnarbe abtragen. Auf kleinen Flächen kann ich das mit einer Schaufel machen und anschließend die Erdoberfläche mit dem Rechen lockern. Nun lasse ich den Boden ein paar Tage ruhen und entferne Unkraut, das sich in dieser Zeit blicken lässt. Danach wird die Fläche nochmal zwei bis drei Zentimeter aufgelockert, Bodenunebenheiten werden ausgeglichen und erst dann ist das Beet fertig.

Welche Blumensamen kann ich für Blühstreifen verwenden?

Zum einen ist es wichtig, dass man für Blumenwiesen für Bienen nur Samen von Blumen verwendet, die seit jeher in Österreich wachsen. Die Insekten haben nämlich ihren Lebenszyklus auf den Blühzeitpunkt der heimischen Pflanzen abgestimmt. Wenn Lebenszyklus und Blühphase nicht zusammenpassen, kann das eher kontraproduktiv sein. Wir haben spezielle Saatgutmischungen für landwirtschaftliche Anforderungen und für den Anbau im Bereich „Kommunal, Gewerbe und Privat“. Dieses Saatgut ist geprüft und zertifiziert und kann bei jedem örtlichen Maschinenring bezogen werden.

Wie viel Samen muss ich pro Quadratmeter rechnen?

Für die Aussaat wird das nötige Saatgut aufgewogen – die genauen Angaben findet man in der Regel auf der Saatgut-Verpackung. Der Samen wird mit Quarzsand oder Gries aufgemischt, damit man genügend Material zum Ausstreuen hat. Wenn man keinen Streuwagen zur Verfügung hat und per Hand aussäht, sollte man übrigens einmal längs und einmal quer säen. Dann verteilt sich das Saatgut auf der künftigen Blumenwiese für Bienen gleichmäßiger.

Und nach der Aussaat?

Nun wird das Saatgut mit dem Rechen leicht eingearbeitet und an den Boden gedrückt, damit es zu einem Bodenschluss kommt. Nun muss das Beet gleich bewässert werden, möglichst mit einem feinen Rasensprenger.

Welche Pflege braucht meine Blumenwiese für Biene?

Zunächst braucht es ein bisschen Geduld, weil die Wildblumen langsam wachsen. Im Anlagejahr ist zumindest ein Reinigungsschnitt zur Bekämpfung von Unkräutern notwendig, da sie in Konkurrenz mit den Blumen stehen. Man nennt dies „Reinigungsschnitt“. Der Schnitt sollte in 7 cm Höhe erfolgen und danach sollte man das Schnittgut abtransportieren.

Blühflächen für Insekten – Sie möchten mehr wissen?

  • Mehr Infos zur „Blühstreifenaktion – mach mit“ finden Sie auf unserer Website oder unter der Telefonnummer + 43 5 90 60 400 21).
  • Die voestalpine stellte ungenutzte Gewerbe- und Industrieflächen Bienen und blütenbestäubenden Insekten zur Verfügung. Hier geht’s zum Video.
  • Welche Pflanzen werden von Bienen bevorzugt? Hier finden Sie eine Übersicht von bienenfreundlichen Pflanzen.
  • Die Möglichkeit, eine Blühpatenschaft zu erwerben, finden Sie auf www.maschinenring-bluehpatenschaft.at.
RTK-Signal braucht Unterstützung aus einer Hand 1024 598 Maschinenring Blog Oberösterreich

RTK-Signal braucht Unterstützung aus einer Hand

Ab Februar 2021 soll das freie RTK-Signal für die Landwirtschaft kommen. Genutzt wird dazu der APOS-Dienst (Austrian Positioning Service), dies ist der Satelliten-Positionierungsdienst des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Als Maschinenring waren wir von der Ankündigung mehr als überrascht, wurden doch die bisherigen Anbieter eines RTK-Signals vorher nicht eingebunden. Grundsätzlich unterstützen wir natürlich das Angebot eines kostenlosen Signals für die Landwirtschaft. Mit den bisherigen Erkenntnissen ist uns aber eines klar: ein RTK-Signal braucht Unterstützung aus einer Hand. Das heißt, dass ein Signal nur mit einem guten Support und mit einer guten Unterstützung dem Landwirt wirklich hilft. Denn Landwirtschaft funktioniert auch außerhalb von Bürozeiten eines Amtes.

Wozu braucht man ein RTK-Signal?

Heinrich Grabmer (Mobil RTK Signal Supporter der ersten Stunde): Das RTK-Signal ist die Basis für den Einsatz von Lenksystemen in der Landwirtschaft und die Anwendungsmöglichkeiten von Precision Farming bei Düngung, Saat, Pflanzenschutz und vielen weiteren Arbeitsschritten. Es ermöglicht Zentimeter-genaues Fahren, die Wiederholung dieser Fahrten über Jahre in der gleichen Spur und den Einsatz von automatisch gesteuerten Teilbreitenschaltungen.

Hannes Lembacher: Dank dieser Technik kann ich beispielsweise Saatgut und Gülle mit sehr wenig Überschneidungen ausbringen. Das spart Ressourcen wie Sprit, Saatgut oder Dünger und Zeit. Außerdem entlastet es mich als Fahrer, weil mich die Technik unterstützt. Wichtig ist daher ein Signal, das immer exakt funktioniert, und schnelle Hilfe bei Problemen, ansonsten ist der positive Effekt dahin.

Was macht ein Landwirt, wenn etwas nicht funktioniert?

Heinrich Grabmer: Da wir unser Signal schon seit mehreren Jahren anbieten wissen wir, wo die Stolpersteine sind. Wir unterstützen unsere Kunden beginnend mit der Inbetriebnahme über die gesamte Anwendungsdauer, wenn notwendig auch vor Ort. Unser RTK Clue-Manager zeichnet alle Informationen zum Signal auf: Satellitenempfang, Empfang der SIM-Karte, Korrektursignal. Meist können wir dem Landwirt telefonisch mit Hilfe des RTK Clue-Managers helfen, bei Bedarf kommen wir auch zu ihm. Auch wenn die Erstinstallation problemlos läuft, tauchen im laufenden Betrieb immer wieder Fragen auf. Dann steht unser Support ebenfalls zur Verfügung, um die Probleme mit dem Landwirt schnell und einfach zu beheben. Wir haben um 05:00 Uhr morgens schon Notfällen geholfen, ebenso wie um 23:00 Uhr nachts.

Hannes Lembacher: Ich fahre mit einem Selbstbaulenksystem. Da mir aber die rasche Unterstützung bei Problemen und Störungen sehr wichtig ist, habe ich mich für das Maschinenring Mobil RTK entschieden. Das hat sich bereits bewährt.

Maschinenring RTK-Signal gibt es weiterhin in gewohnter Qualität

Das Maschinenring RTK-Signal gibt es weiterhin in der gewohnten Qualität, mit dem gewohnten Support und auch der Multi-SIM. Wir haben hier erst im letzten Jahr investiert, damit unsere Sender, Signale und Multi-Sim-Karten auf dem aktuellsten Stand der Technik sind. Das bedeutet besseren Empfang trotz Abschattung neben Wäldern, ein stabileres Signal und kaum Ausfälle durch die Integration der Satellitensysteme Galileo und Beidou sowie durch die Erweiterung der Frequenzbänder für die Signalübermittlung.

Landwirt Hannes Lembacher hat sich für das Korrektur-Signal des Maschinenring entschieden, weil ihm die rasche Unterstützung bei Störungen sehr wichtig ist

Heinrich Grabmer weiß wo die Stolpersteine sind. Er und seine Kollegen im Support unterstützen die Maschinenring Mobil RTK Kunden bei der Inbetriebnahme ebenso wie über die gesamte Anwendungsdauer.

Versuchs- und Demonstrationsbetriebe 1024 205 Maschinenring Blog Oberösterreich

Versuchs- und Demonstrationsbetriebe

Wir organisieren und begleiten den Aufbau und Betrieb von landwirtschaftlichen Versuchen, die in den betrieblichen Alltag eingebettet sind. So können Landwirte Einblicke in die neuesten Erkenntnisse der betrieblichen Praxis erhalten. Die folgenden Versuchs- und Demonstrationsbetriebe sind bereits gestartet:

  1. Precision Farming: Welche Hürden sind zu meistern?

Zwei Landwirte wagen den Sprung und stellen gemeinsam mit dem Maschinenring Aspach und Salzkammergut ihre Arbeitsweise auf Precision Farming um. Ziel im ersten Schritt ist, anhand von Ertragskarten des Mähdreschers das Düngermanagement zu optimieren.

  1. Zettelwirtschaft adé

Enge Zeitfenster und Arbeitsspitzen kennt jeder Landwirt. Trotz Hektik, sollte man lückenlos dokumentieren. Nicht immer einfach – Deshalb beschäftigt sich der Maschinenring Wels mit sogenannten Telemetrieboxen zur automatischen Dokumentation. Diese Boxen erfassen live – während der Arbeit – die verschiedenen Daten (z.B. Arbeitszeit, Maßnahmen,…).

  1. Zum Liveticker des Bodens

Der Maschinenring Ober dem Weilhart installiert gemeinsam mit einem innovativen Unternehmen einen Versuchsbetrieb, wo vergrabene Sensoren direkt im Boden, live, verschiedene Parameter (Temperatur, Wassergehalt, N,P,K,…) messen. Ziel ist, anhand dieser Daten z.B. das Düngemanagement zu optimieren.

  1. Der digitale Rinderstall

In den Rinderställen sind digitale Sensoren und smarte Roboter bereits eingezogen. Jetzt stehen viele Landwirte vor dem Problem, dass sich Geräte miteinander nur schwer vernetzen lassen. Deshalb prüfen zwei Versuchsbetriebe, welche Schnittstellen ein FMIS (Farm Management Information Systems) aufweisen sollte bzw. muss, damit die tägliche Arbeit noch angenehmer wird.

  1. Mit System Wiesen befahren

Wenn man über Traktoren mit Lenksystemen spricht, hat man meistens ein Bild von Großtraktoren auf riesigen Ackerflächen im Kopf. Wir wollen gemeinsam mit einem Landwirt testen, welche Vor- und Nachteile ein Lenksystem auf Grünlandflächen hat. Zusätzlich testen wir, ob ein kontrolliertes Befahren die Bodenverdichtung verringert.

  1. Abgestufte Grünlandwirtschaft (AGw)

Auf diesem Versuchsbetrieb wird die Düngeplanung für den gesamten Betrieb durchgeführt und die Nährstoffverteilung innerbetrieblich optimiert. Weiters soll das Artenspektrum des Grünlands sowohl auf den ertragsbetonten als auch auf den nutzungsreduzierten Flächen optimiert werden. Auf nutzungsreduzierten Flächen soll die Biodiversität möglichst gefördert werden und auf den ertragsbetonten Flächen sollen verschiedene Nachsaatmischungen mit trockentoleranten Grünlandarten und modernen Sorten im Praxisversuch getestet werden.

  1. Chemiefreier Sojaanbau: Wie werde ich dem Unkraut Herr?

Auf was muss man beim Anbau von Soja ohne chemischen Pflanzenschutz achten? Welchen Einfluss haben Aussaattechnik und Methode auf die Erträge? Welche mechanischen Geräte können dem Unkrautdruck Herr werden? Diese Fragen will der Maschinenring gemeinsam mit einem Landwirt klären.

  1. Cultan-Düngung auf dem Prüfstand

Bei der Cultan-Methode wird Flüssigdünger ohne Verluste in den Boden eingespritzt. Es entsteht ein Düngerdepot aus dem die Pflanze sich über einen langen Zeitraum mit Stickstoff in pflanzenverfügbarer Form versorgt. Welchen Einfluss die Methode auf die Erträge und auf das Einsparungspotenzial von Dünger hat, klären wir anhand eines Exaktversuches. 

  1. Pflanzenschutz: Lohnt sich die Dropleg-Technik?

Bei der Dropleg-Technik wird das Pflanzenschutzmittel (PSM) per Schleppschlauchsystem unterhalb der Blüte an Blätter und Stängel der Pflanzen ausgebracht. Ob die bekannten Vorteile der Wahrheit entsprechen und ob sich die Investition lohnt, prüfen wir auf Herz und Nieren.  

  1. Pflanzenschutz: Ist Luft der Schlüssel zum Erfolg?

Geringerer Abdrift, weniger Wasser, bessere Benetzung: Diese Vorteile sollen luftunterstützte Pflanzenschutzspritzen mit sich bringen. Wie sich die Technik in der Praxis verhält, testet der Maschinenring gemeinsam mit einem Landwirten. 

  1. Auf den Punkt genau!

Da die geplanten Agrarfachtage zur RTK- und Cultan-Technik im Einsatz aufgrund der aktuellen Situation (Covid-19) nicht stattfinden kann, versorgen wir in digitaler Weise unsere Mitglieder und alle Interessierten bestmöglich mit Informationen und Innovationen. In mehreren Videos haben wir über folgende Themen berichtet.

Digitale Feldtage „Auf den Punkt genau!“ 1024 573 Maschinenring Blog Oberösterreich

Digitale Feldtage „Auf den Punkt genau!“

RTK- und Cultan-Technik im Einsatz

Da die geplanten Agrarfachtage zur RTK- und Cultan-Technik im Einsatz aufgrund von Covid-19 heuer nicht stattfinden konnten, haben wir diese Veranstaltungen nun ins World Wide Web verlegt und versorgen damit in digitaler Weise unsere Mitglieder und alle Interessierten bestmöglich mit Informationen und Innovationen.

Nachfolgend kann nun die gesamte Videoreihe angesehen werden:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sie interessieren sich für diese Themen und haben Fragen dazu? Wenden Sie sich gerne an Martin Braun!

Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union.

Ergebnisse der heurigen „Blühstreifenaktion – mach mit“ 1024 732 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ergebnisse der heurigen „Blühstreifenaktion – mach mit“

„Wie schon die Jahre zuvor, hat die Blühstreifenaktion auch heuer wieder viele Hektar Blühflächen und somit wichtige Nahrungsgrundlagen für Bienen und blütenbestäubende Insekten geschaffen“, freuen sich Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, LAbg. Michaela Langer-Weninger, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ und Gerhard Rieß, Obmann des Maschinenring OÖ. In Oberösterreich waren heuer viele verschiedene Blühflächen zu finden, auf landwirtschaftlichen Flächen, in privaten Gärten, bei Firmenarealen oder auch auf öffentlichen Gemeindeflächen finden sich vermehrt „Inseln der Vielfalt“ oder auch „ein kleines wildes Eck“.

„Heuer schaffte der Maschinenring Oberösterreich mehr als 93 Hektar ein- und mehrjährige Blühfläche“, freut sich Gerhard Rieß, Obmann des Maschinenring OÖ. Eine stattliche Fläche, ging doch coronabedingt die Beauftragung der Maschinenringe im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Viele Landwirte haben die Flächen selber angelegt und das Saatgut direkt bei den Firmen bezogen. In manchen Regionen wurde auch Saatgut von den Ortsbauernschaften angekauft, in kleine Sackerl abgefüllt und an private Haushalte verteilt. „Gesamt gesehen haben wir dieses Jahr möglicherweise gar keine kleinere Blühfläche, wir können nur die genauen Zahlen nicht erfassen“, sagt der Obmann des Maschinenringes OÖ Gerhard Rieß. „Wir kommen dem Ziel der Aktion, das wir uns zu Beginn vor drei Jahren selbst gesetzt haben, immer näher. Es ist mittlerweile selbstverständlich, hochwertige ein- und mehrjährige Saatgutmischungen in unserer Agrar- und Kulturlandschaft zu verwenden“, freut sich Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Viele Ortsbauernobmänner sind bemüht, ihre Landwirte davon zu überzeugen, hochwertiges und vorwiegend heimisch produziertes Saatgut zu verwenden. „So wurden Streifen entlang von Feldkulturen, oder auch einzelne größere Flächen in bunte und heimische Blütenmeere verwandelt“, freute sich LK-Präsidentin Michaela Langer-Weninger.

Konkrete Ergebnisse der „Blühstreifenaktion – mach mit“ 2020

169 Landwirtinnen und Landwirte haben 68,3 km einjährige Blühstreifen entlang von Mais und Soja angelegt. Zusätzlich wurde von acht Ortsbauernschaften, zwei Verbänden und 125 Bäuerinnen und Bauern eine Blühfläche von 76 Hektar geschaffen. Eine Gemeinde hat sich an dem neu angebotenen Servicepaket Jagd beteiligt und 0,7 Hektar mehrjährige Äsungsfläche in einem Jagdrevier angelegt (siehe Tabelle 1).

„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll die Bereitschaft der Landwirte, unsere Honig- und Wildbienen aktiv zu fördern, auch wenn wir aufgrund des Krisenjahres 2020 keine Steigerung zum Vorjahr erreichen konnten“, erklärt LK-Präsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger.

Neue überjährige Saatgutmischung wird gut angenommen

Erfreulicherweise findet die neu konzipierte überjährige Saatgutmischung BM-Agrar bei den oberösterreichischen Bäuerinnen und Bauern immer mehr Anklang. Diese Saatgutmischung besteht aus 60 Prozent einjährigen Pflanzen wie Sonnenblume, Ringelblume, Phacelia, Mohnblume und Inkarnatklee und 40 Prozent regional zertifizierten mehrjährigen Wildblumen wie Margerite, Steinklee, Spitzwegerich, Färberkamille, Kornblume und vielen mehr. Im Anlagejahr zeigen sich die Flächen im kunterbunten Blütengewand, und im darauffolgenden Jahr sind es wunderschöne Wildblumenwiesen, geprägt von Margerite und Färberkamille. Bei vielen Menschen wecken diese Flächen Kindheitserinnerungen. Wie sich gezeigt hat, hängt der Anlagezeitpunkt des Blühstreifens wesentlich mit dem Grad der Verunkrautung und der Entwicklung der Blütenvielfalt zusammen. Heuer war der optimale Anlagezeitpunkt Ende April. Alle Flächen, die später angelegt wurden, zeigten einen relativ hohen Grad an Verunkrautung. Dieses Phänomen ist immer stark von der Witterung abhängig und variiert jedes Jahr.
51 Privatpersonen haben eine Fläche von mehr als acht Hektar durch den Maschinenring OÖ mit einer sehr hochwertigen mehrjährigen Saatgutmischung anlegen lassen. In Linz, am Pöstlingberg, entstanden 2,9 Hektar neue Bienenweide auf einem ehemaligen Acker. „Die 3/4 Bereitschaft, etwas zu tun und biodiversitätsfördernde Maßnahmen zu ergreifen, ist stark spürbar, sowohl bei den Bäuerinnen und Bauern als auch bei Privatpersonen“, sagt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. An der Aktion beteiligten sich heuer aber auch bereits 14 Firmen und wandelten so drei Hektar ihrer Firmenareale in Bienenweide um. Es haben zusätzlich noch 14 Gemeinden an der „Blühstreifenaktion – mach mit“ teilgenommen und 5,6 Hektar Blühfläche geschaffen. Auf Firmenarealen, kommunalen Flächen und in Privatgärten entstanden in Summe heuer 17 Hektar mehrjährige Bienenweiden aus 100 Prozent regionalem Saatgut. In den letzten drei Jahren entstanden rund 50 Hektar mehrjährige hochwertige Blühfläche (siehe Abbildung 1)! „Wir sind besonders stolz darauf ‚öffentlich sowie privates Grün‘ in ‚öffentliches und privates Bunt‘ umzuwandeln“, teilen Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und LK-Präsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger mit: „Auf Firmenarealen oder in Gemeindegebieten gibt es noch große Potentiale für naturnahe Blühflächen. Blühflächen tragen nicht nur zur Verschönerung des Ortsbildes bei, es entfallen damit auch die mehrmaligen Mähkosten.“

Besonders erfreulich ist, dass sich Unternehmen ebenfalls immer stärker für den Bienenschutz einsetzen. In der Förderungsrichtlinie „COVID 19-Investitionsprämie für Unternehmen“ ist als Ökologisierungsmaßnahme die Anlage von Blühflächen extra ausgewiesen und wird mit 14 Prozent gefördert.

Blühpatenschaft – ICH mach mit

Heuer wurde das eigenständige Projekt „Blühpatenschaft – ICH mach mit“ gestartet. Ziel dieses Projektes ist es, mit Blühpatenschaften sollen Insekten und Landwirte unterstützt werden und wieder mehr Farbe in unsere Landschaft kommen. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten! Eine Patenschaft kann mit einem finanziellen Beitrag von 60 Cent pro Quadratmeter Blühfläche übernommen werden (ab 25 Quadratmeter bzw. 15 Euro). „Der Schutz der Insektenwelt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit den Blühpatenschaften können nun auch all jene einen aktiven Beitrag leisten, die keine eigene Fläche zur Verfügung haben. Die für die Anlage und Pflege der Flächen verantwortlichen Landwirte bekommen eine finanzielle Abgeltung. Damit soll die heimische Landwirtschaft unterstützt und ein Anreiz zur Anlage von Blühflächen geschaffen werden“, erklärt Agrar- 4/4 Landesrat Max Hiegelsberger. „Insgesamt gab es heuer 38 Blühpaten, die eine Fläche von 2.800 Quadratmeter ein- und mehrjährige Blühflächen unterstützten“, berichtet Gerhard Rieß, Obmann des Maschinenring OÖ. Es wurden vor allem einjährige Blühpatenschaften abgeschlossen. Sieben der 38 Blühpaten haben eine mehrjährige Blühpatenschaft abgeschlossen. Einige nutzen die Möglichkeit und verschenkten eine Blühpatenschaft. Die Beteiligung von Firmen an dem Projekt war heuer aufgrund der Pandemie sehr gering. Im nächsten Jahr soll eine Bewerbung gerade in diesem Sektor stark forciert werden, da hier noch viel Potenzial vorhanden ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten der „Blühstreifenaktion – mach mit“ und der „Blühpatenschaft – ICH mach mit“!

Bienenweide fördert Artenvielfalt am Werksgelände der voestalpine 804 454 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienenweide fördert Artenvielfalt am Werksgelände der voestalpine

Ungenutzte Gewerbe- und Industrieflächen hat die voestalpine nun Bienen und blütenbestäubenden Insekten zur Verfügung gestellt. Am Werksgelände wurden 20.000 m² Bienenweiden angelegt und damit ein wertvoller Lebensraum geschaffen. Mitarbeiter des Maschinenring Urfahr haben gemeinsam mit der firmeneigenen Werksgärtnerei, die auch die regelmäßige Pflege übernimmt, diese Flächen angelegt. Zweimal im Jahr werden die Bienenweiden gemäht und das Mähgut für einige Tage liegen gelassen, damit der Samen ausfallen kann und die Blumen wieder keimen können. Dadurch wird eine Blütenpracht und Nahrungsinseln für das kommende Jahr sichergestellt.

Sie möchten ebenfalls einen wertvollen Beitrag leisten? Melden Sie sich dazu gerne beim:

Kompetenzzentrum Wildblumen Maschinenring
05 9060 400
oberösterreich@maschinenring.at

Ökologische Unkrautbekämpfung mit dem Wildkrautbesen 813 456 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ökologische Unkrautbekämpfung mit dem Wildkrautbesen

Es sprießt an allen Ecken und Enden: Das Unkraut. Besonders auf großen Flächen wie Parkplätzen, Gehsteigen, Sport- oder sonstigen Anlagen ist dies besonders mühsam.

Die ökologische Unkrautbekämpfung mit dem Wildkrautbesen hat folgende Vorteile:
  • Perfekte Bodenanpassung
  • Ohne Chemie
  • Kehrgut wird gleichzeitig aufgenommen und Abtransportiert
  • Staubarmes Arbeiten
  • Moos und Wildkraut entfernen
  • Schnell und unkompliziert
  • Perfekt für enge Gehwege
Die Einsatzbereiche sind vielvältig:
  • Randleisten
  • Kopfsteinpflaster
  • Gepflasterte Sickermulden
  • uvm.

 

Sie möchten mehr über die ökologische Unkrautbekämpfung vom Maschinenring wissen?

Jetzt informieren!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bäume als natürliche Klimaanlage 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bäume als natürliche Klimaanlage

Ob in der Stadt oder am Land – Bäume sind in Zeiten des Klimawandels für uns Menschen besonders wertvoll. Die Blätter spenden Schatten und durch die Verdunstung von Wasser verbessern sie das Mikroklima. Im öffentlichen Raum heben sie demnach die Aufenthaltsqualität und im Hausgarten ist eine Beschattung durch Bäume nicht durch die eines Sonnensegels zu ersetzen. Unter einer Baumkrone kann die gefühlte Temperatur sogar 10°C niedriger als die Umgebungstemperatur sein. Kurzum, Bäume wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Nicht zuletzt produzieren sie Sauerstoff, speichern Kohlendioxid und filtern Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft. Eine erwachsene Buche beispielsweise produziert pro Jahr 4,6 Tonnen Sauerstoff und verarbeitet dafür 6,3 Tonnen Kohlendioxid. Wer einen Baum in seinem Garten pflanzt, betreibt somit aktiv Klimaschutz.

Entscheidende Kriterien für den Pflanzerfolg

Bei einer Baumpflanzung müssen mehrere Faktoren beachtet werden und eine gute Planung im Vorfeld ist entscheidend für die Baumgesundheit und den Pflanzerfolg. Die Wahl des Standorts ist mit Bedacht zu treffen, denn jede Baumart hat diesbezüglich unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen. Zudem sollte der Zustand des Bodens immer vor Ort geprüft werden. Denn ist von einer Verdichtung des Bodens auszugehen, kann sich bei Regen Stauwasser bilden und Wurzelfäule verursachen. Wichtig ist außerdem, dass der Baum genug Platz zum Wachsen hat. Die Wurzeln müssen sich ausbreiten können und daher darf der Baum nicht zu nahe an gepflasterten Wegen, Straßen oder Gebäuden stehen. Genauso ist ein angemessener Abstand zum angrenzenden Grundstück empfehlenswert, damit der Baum nicht von den Nachbarn als störend empfunden wird. All diese Faktoren wie Standort, Bodenbeschaffenheit, Platzbedarf, Lichtverhältnisse u.v.m. sind für die Auswahl der Baumart zu berücksichtigen. Weiters ist für den Wuchserfolg die Qualität des Jungb mes aus der Baumschule entscheidend. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein – an dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, den Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort zu transportieren. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Bei der Pflanzung selbst ist auf ein großes Pflanzloch zu achten, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen. Eine ausreichende Wasserversorgung ist die Voraussetzung für ein gutes Ergebnis. Wässern Sie den Ballen vor dem Auffüllen des Pflanzlochs und legen Sie nach der Pflanzung einen Gießring an, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung ist unbedingt eine Baumverankerung (dreifach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz anzubringen.

Jungbaumpflege spart langfristig Kosten

Oft ist die Meinung verbreitet, sich nach dem Setzen eines Jungbaumes jahrelang nicht mehr um ihn kümmern zu müssen. Jedoch sind gerade die ersten Jahre für die Entwicklung eines Baumes entscheidend, und ob er später aufwendige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. „Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse“, ist Wohlmuth vom Maschinenring überzeugt. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei wird die Form und Gestalt des Baumes für die Zuku nft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwieseln führen und durch die Belastung kann es zum Auseinanderbrechen des Astes kommen. Auch die Äste, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern, werden entfernt. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen, damit die Baumkrone den Verkehr auf Straßen und Gehwegen nicht beeinträchtigt.

Die Stadtgemeinde Grieskirchen beispielsweise, hat in eine Baumalle als klimafreundliche Maßnahme investiert.

Unser Leistungsportfolio Baummanagement:
– Baumpflanzungen
– Baumkontrolle
– Baumkataster
– Baumpflege
– Obstbaumschnitt
– Baumfällung und -abtragung
– Wurzelstockentfernung

Sie haben Fragen zu unserem Leistungsportoflio Baummanagement? Melden Sie sich gerne unter: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

Bienenfreundliche Pflanzen im Garten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienenfreundliche Pflanzen im Garten

Wenig genutzte Rasenflächen können ohne großen Verlust der Gartennutzung zu einer kleinen Blumenwiese werden und somit zur Insel der Lebensqualität für Bienen. Auch die Fensterbank und der Balkon bieten Möglichkeiten für jene, die keinen Garten besitzen. Wer erfreut sich außerdem nicht an einem reichhaltigen Blühangebot im Garten? Sie leisten also nicht nur einen ökologischen Beitrag und verbessern die Situation der Bienen, sondern schaffen außerdem eine blühreiche Attraktion in Ihrem Garten.

Das Angebot an nektar- und pollenreichen Pflanzen reicht von Gehölzen, Stauden und Sommerblumen bis hin zu verschiedensten Küchenkräutern. Um die Bienen mit dem richtigen Blütenangebot zu unterstützen, stellen wir Ihnen bienenfreundliche Pflanzen für Ihren Garten vor.

Beispiele für Bienenfreundliche Pflanzen:

  • Sonnenblume
  • Lavendel
  • Wildblumen-Samenmischung
  • Waldrebe
  • Winterheide
  • Sonnenhut
  • Vogelkirsche
  • Salweide/Palmkätzchen
  • Felsenbirne
  • Heimische Liguster
  • Heckenkirsche
  • Brombeere
  • Salbei
  • Rosmarin
  • Zitronenmelisse
  • Mohnblume

Sie besitzen keinen Garten oder haben keine freie Fläche, um Nahrungsinseln für Bienen anzubauen? Dann nutzen Sie die Möglichkeit einer Blühpatenschaft! Nähere Infos dazu finden Sie unter: www.maschinenring-bluehpatenschaft.at.

de_DEGerman

Pin It on Pinterest