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Nachhaltigkeit

Perfektes Grün fürs kühle Blonde 800 533 Maschinenring Blog Oberösterreich

Perfektes Grün fürs kühle Blonde

Jedes zweite Bier, das in Österreich getrunken wird, braut die Brau Union. Damit es gut zum Konsumenten kommt, kümmert sich der Maschinenring als Komplettdienstleister um Grünraumpflege, Baumpflege und Winterdienst an allen Brau-Union-Standorten in Österreich.

Neun regionale Brauereistandorte, Über 2.700 Mitarbeiter, über 400 Lkws, die fast 50.000 Kunden in Gastronomie und Lebensmittelhandel beliefern – die Brau Union ist ein Konzern mit einer Infrastruktur, die auch an die Pflege des Firmenareals Anforderungen stellt. Als sich der Maschinenring 2019 um den österreichweiten Gesamtauftrag für Grünraumpflege, Baummonitoring, Baumschnitt und Winterdienst bewarb, kannte man sich schon von langjährigen dezentralen Geschäftsbeziehungen. Beispielsweise sorgte der Maschinenring Salzkammergut für gepflegten Grünraum der Brauerei Zipf und der Maschinenring Granitland für verlässliche Schneeräumung am Firmensitz in Linz. Auch die Herausforderungen und hohen Qualitätsstandards der Bierbrauer waren bestens bekannt: Bis 6 Uhr müssen die großen Flächen der Brauereien im Winter vom Schnee befreit sein, damit die Lkws pünktlich zum Kunden ausfahren können. Für jeden, der das Firmengelände betritt, gelten aus Sicherheitsgründen strikte Verhaltensregeln und hohe Anforderungen an Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Hier ist es natürlich von Vorteil, dass sich der Maschinenring seit Jahren nach den hohen Standards der Arbeitssicherheitszertifizierung SCC orientiert. „Der Maschinenring überzeugte mit einem umfassenden Angebot und besten Erfahrungswerten“, erinnert sich Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich. „Ein wesentlicher Vorteil war auch seine Struktur: Die einzelnen Ringe sind lokale Dienstleister, die aber nach einheitlichen Standards arbeiten und zentral durch einen Kontakt koordiniert werden.“

Beim Baummanagement setzt die Brau Union auf die Profis vom Land. Die erfahrenen Maschinenring-Mitarbeiter pflegen den Baumbestand mit Fachwissen und viel persönlicher Hingabe.


Heute werden mehr als 200.000 Quadratmeter Fläche an über 20 Standorten vom Maschinenring betreut. 100 Mitarbeiter sind Tag für Tag an den diversen Brauereistandorten, in den Lagern und den Logistikzentren Zipf, Göss und Schwechat im Einsatz. Sie sorgen für Sicherheit und gepflegtes Aussehen. Neben Winterdienst und Grünraumpflege genießt das professionelle Baummonitoring hohen Stellenwert. Die professionelle Erfassung und laufen-den Pflege der Bäume gewährleisten Verkehrssicherheit und gesunden, langfristigen Baumbestand.

Brau Union und die Landwirtschaft

Die Brau Union verbindet mit der Landwirtschaft nicht nur die Partnerschaft mit dem Maschinenring. Bier ist ein natürliches Produkt und kann nur so gut sein wie die Rohstoffe, aus denen es gemacht wird. Deshalb kauft die Brau Union regional ein und arbeitet eng mit den Bauern in Österreich zusammen. „Unser Ziel ist, bei den Rohstoffen Braugerste und Hopfen einen möglichst hohen Anteil aus Österreich zu beschaffen. Unseren Hopfen beschaffen wir im Regelfall zu über 90% aus den österreichischen Anbaugebieten im Mühlviertel und in Leutschach. Dazu gibt es mehrjährige Lieferverträge mit den Hopfenbauern, die auch den Land-wirten eine längerfristige Abnahmegarantie bieten“, so Schörghofer.

Werden Flächen gerodet, wird andernorts flächenident wieder aufgeforstet 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Werden Flächen gerodet, wird andernorts flächenident wieder aufgeforstet

Aufgrund von Rodungsgenehmigungen für anderweitige Verwendung wie Bauland werden viele Flächen abgeholzt, welche laut Vorschrift andernorts wieder flächenident aufgeforstet werden müssen. Bereits seit 2012 werden viele dieser Flächen vom Maschinenring Braunau wiederaufgeforstet, dies erfolgt ausschließlich bei Frühjahrsaufforstungen im März und April.

Bevor wir das Pfanzmaterial in den Boden einbringen, wird ein Wildzaun rund um die aufzuforstende Fläche errichtet. Bei der anschließenden Aufforstung achten wir auf die richtige, standortabhängige Pflanzenwahl, das richtige Pflanzverfahren und auf hohe Qualitätsstandards. Die Kühlkette wird durch professionelle Planung gewährleistet. Beim Wurzelschnitt scheiden wir Pflanzen schlechter Qualität aus und bringen sie erst gar nicht in den Boden. Bei Eiche-Setzlingen pflanzen wir 4.000 Stück pro Hektar ein, bei allen anderen Pflanzensorten setzen wir 2.500 Stück pro Hektar. Der Setztrupp für eine rasche Pflanzung besteht aus fünf Personen. Eine dreijährige Betreuung und Pflege der Aufforstung mittels Aufsitzmulcher oder Motorsense bis zur gesicherten Neuanlage wird vom Maschinenring gewährleistet. Wenn notwendig, werden hierbei auch Pflanzen nachgesetzt. Der beim Mulchen entstandene Grünschnitt bleibt vor Ort und ist somit auch ein Dünger für die Setzlinge.

Wenn wir für unsere Forstkunden eine Aufforstung vorbereiten, planen wir nicht nur den Arbeitseinsatz selbst. Eine wichtige Rolle spielt vor allem die Auswahl von standortgeeigneten Baumarten und passendem Pflanzenmaterial. In den letzten zehn Jahren wurden zwei Drittel Laubbäume (Rotbuche, Stieleiche, Bergahorn, Schwarzerle, Schwarznuss, Wildkirsche und Linde …) und ein Drittel Nadelbäume (Lärche, Weißtanne, Douglasie …) gepflanzt. Wir setzen ausschließlich Nacktwurzler, das heißt, die Wurzeln liegen frei in der Erde, was zur besseren Wurzelausbildung beiträgt. Nur mit der richtigen Pflanzenwahl können wir eine nachhaltige Ertragssicherung gewährleisten und berücksichtigen gleichzeitig die wirtschaftlichen und ökologischen Vorstellungen des Kunden.

Baumstumpf entfernen – aber wie? 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Baumstumpf entfernen – aber wie?

Ein Baum ist meist schnell gefällt. Damit ist er aber noch nicht restlos entfernt, denn die Baumwurzeln zu entfernen ist eine eigene Herausforderung. Wer den übrig gebliebenen Baumstumpf nicht für dekorative Zwecke nutzen und in den Garten integrieren möchte, braucht meist viel Kraft, Zeit oder die richtige Technik. Wird nichts unternommen, dauert es in der Regel viele Jahre bis der Wurzelstock im Boden verrottet ist. Es gibt aber auch schnellere Lösungen: die Zersetzung auf natürliche Weise zu beschleunigen oder den Einsatz von professioneller Technik.

Zersetzung des Wurzelstocks beschleunigen

Soll der Vorgang der Zersetzung des Baumstumpfes beschleunigt werden, ist es möglich dafür Kompost mit Kompostbeschleuniger zu mischen und diese Mischung auf dem Baumstumpf zu verteilen. Davor eignet es sich allerdings, mit der Motorsäge ein schachbrettförmiges Muster in den Wurzelstock zu schneiden, damit eine optimale Sauerstoffzufuhr im Holz gewährleistet ist und die Kompostmischung eingefüllt werden kann. Eine Besiedlung der Lebewesen, welche für die Zersetzung des Holzes verantwortlich sind, wird somit gefördert.

Fräsen von Wurzelstöcken mit geeigneter Technik

Der Wurzelstock kann auch ausgegraben werden. Dies erfordert allerdings, je nach Wurzelwerk des gefällten Baumes, viel Kraft. Mit einer Wurzelstockfräse spart man Kraft und Zeit. Sie ist ideal zum Entfernen von Wurzelstöcken geeignet. Diese Technik ist auch schonender für den Boden, als beispielsweise einen Bagger in den Garten zu holen, um den Baumstumpf auszugraben. Das Gerät fräst nach und nach das Holz ab und verarbeitet es in kleine Stücke. Anschließend werden die Holzreste entfernt. Auch flache Wurzelausläufer, über die der Rasenmäher normalerweise stolpert, lassen sich damit mühelos entfernen.

Mehr Infos zu unserem Baummanagement haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Bäume im Winter – Überlebenskünstler oder Risikoträger? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bäume im Winter – Überlebenskünstler oder Risikoträger?

Wie Bäume gut durch den Winter kommen und wie sich Baumbesitzer absichern können.

Interview mit Dominic Duchasczek vom Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich

Dominic, was machen Bäume im Winter?

Ein Baum ist ein lebender Organismus. Um die kalten Wintermonate zu überstehen, hält er eine Art „Winterruhe“. Er reduziert seinen Versorgungsbedarf und stellt sein Wachstum vorübergehend ein. Manche Bedingungen, wie durch den Klimawandel bedingte Wetterextreme, sind für Bäume allerdings gefährlich. Ein plötzlicher Wetterumschwung mit heftigen Schneefällen zum Beispiel.

Wo lauern hier die Gefahren?

Lastet viel nasser Schnee in der Baumkrone, können auch gesunde, starke Bäume nicht mehr standhalten. Das immense Gewicht führt zu einer erheblichen statischen Beanspruchung der Äste, selbst Baumstämme können Beschädigungen davontragen. In diesen Zeiten sollte man nicht mehr unbekümmert im Wald herumspazieren, für Laien sind diese Gefahren kaum abschätzbar. Vor allem im öffentlichen Raum werden die Folgeschäden leider oft unterschätzt. Die Beschädigungen reduzieren Stand- und Bruchsicherheit der Bäume, die allgemeine Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Und für die haftet der Baumbesitzer.

Wie kann ich als Baumbesitzer vorbeugen?

Die beste Prävention liegt in der Baumpflege. Werden rechtzeitig notwendige Pflegemaßnahmen erkannt und durchgeführt, kann man die Gefahr reduzieren. Wichtig ist auch die Dokumentation der Pflegemaßnahmen. Nicht alle Baumbesitzer wissen, dass sie im Schadensfall eindeutig nachweisen müssen, dass sie ihrer Sorgsamkeitspflicht nachgekommen sind, also dass die Bäume fachkundig und regelmäßig gepflegt werden. Ich empfehle daher dringend, die Baumpflege in die Hände von Profis zu legen. Das gilt auch bzw. vor allem für die Beseitigung von Schäden, hier ist allerhöchste Vorsicht geboten.

Die Baumpflegeprofis des Maschinenring im Einsatz.

Welche Maßnahmen setzen die Baumpflegeprofis vor dem Winter?

Die Maßnahmen werden nach einer eingehenden Begutachtung festgelegt und priorisiert. Häufig ist es nötig, abgestorbene Äste zu entfernen oder die Baumkrone etwas zu reduzieren, damit der Baum dem Schneedruck in Winter besser standhalten kann und vor Überlastungsbrüchen geschützt ist. Eine Art „Sorglos-Paket“ für Baumbesitzer ist sicher ein Baumkataster mit laufender, dokumentierter Baumpflege und Kontrolle. Ein Baumkataster bietet einen sicheren Ausweg bei der Haftungsfrage und einen gesunden, vitalen Baumbestand mit entsprechendem Wert.

Der Maschinenring Oberösterreich bietet mit seinen Leistungen eine Rundumbetreuung im Baummanagement. Durch die Erstellung eines Baumkatasters und einer fortlaufenden Regelkontrolle ist die Dokumentation und fachgerechte Durchführung von notwendigen Baumpflegemaßnahmen garantiert.

Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihr Baummanagement! Dominic Duchaczek steht Ihnen telefonisch (+43 59060 400 32 oder per E-Mail an dominic.duchaczek@maschinenring.at jederzeit zur Verfügung.

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Garten im November winterfest machen – 3 Tipps vom Profi 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Garten im November winterfest machen – 3 Tipps vom Profi

Der Herbst zaubert die schönsten Farben in unsere Gärten. Es ist eine ruhige Zeit für die Gartenarbeit, dennoch sind einige Arbeit sinnvoll, denn im November bereiten wir unseren Garten für die winterliche Kälte vor. Was vor dem Frost zu tun ist und welche Gartenarbeiten du jetzt noch erledigen kannst, verrät dir der Maschinenring-Gartenprofi.

Garten im November – 3 Tipps vom Profi

November-Tipp 1: Krokus, Tulpen und Narzissen im Garten pflanzen

Solange der Boden frostfrei ist, können wir im Garten auch im November noch neu pflanzen. Wer also noch nicht die Zwiebeln der Frühjahrsblüher wie Krokus, Tulpe und Narzisse gepflanzt hat, sollte das im November schnellstens tun. Der Garten wird es im Frühjahr danken!

November-Tipp 2: Laub im Garten rechen und sinnvoll verwenden

Heruntergefallenes Laub vom Rasen entfernen wir um Fäulnis und Schimmel über den Winter zu vermeiden. Das anfallende Laub kann als Schutz für frostempfindliche Pflanzen und Gehölze verwendet werden, um diese vor Frostschäden und Nährstoffverlust zu schützen. Nicht zu vergessen ist, dass ein Laub- oder Reisighaufen auch einen Lebensraum für kleinere und größere Lebewesen bietet. Mehr Infos über die sinnvolle Verwendung von Laub haben wir hier zusammengefasst.

November-Tipp 3: Nicht winterharte Knollen- und Zwiebelpflanzen einlagern

Sommerblühende, nicht winterharte Knollen- und Zwiebelpflanzen wie Dahlien sollten vor dem ersten Bodenfrost aus dem Boden genommen und an einem frostfreien, dunklen und kühlen Ort eingelagert werden. Übrigens, man spricht von Bodenfrost, wenn die Temperatur auf weniger als null Grad (gemessen 5 cm über dem Boden) absinkt.

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Wohin mit dem Laub im Herbst?

Ist das Laub erst einmal gesammelt, stellt sich für viele die Frage: Wohin mit dem Laub? Hier findest du sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten. ZUM ARTIKEL

Wohin mit dem Laub im Herbst? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wohin mit dem Laub im Herbst?

Das bunte Blätterkleid des Herbstes erfreut uns jedes Jahr aufs Neue. Doch früher oder später müssen wir uns vom abgefallenen, bunten Laub in unserem Garten verabschieden. So regeneriert sich der Rasen im Winter und erwacht im Frühling wieder in seiner vollen Pracht. Ist das Laub erst einmal gesammelt, stellt sich für viele die Frage: Wohin mit dem Laub? Wirft man es einfach in den Müll, gehen viele Nährstoffe verloren, obwohl es vielseitig verwendet werden kann. Wir haben für dich die Alternativen, wie Laub in den natürlichen Kreislauf eingebunden werden kann, zusammengefasst.

Laub hat vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Wohin mit dem Laub?

Laub bedeutet Schutz für Pflanzen und Tiere

Um frostempfindliche Pflanzen zu schützen, kann man das Laub in manchen Gartenbereichen, wie beispielsweise unter Sträuchern ruhig liegen lassen, oder gezielt, beispielsweise auf Blumenrabatten, verteilen. Dabei sollten Hobbygärtner aber immer darauf achten, um welches Laub es sich handelt. Blätter von Buchen-, Kastanien- und Nussbäumen verrotten im Winter kaum und lassen den Pflanzen wenig Luft zum Atmen. Deshalb sollten wir Laub von diesen Bäumen besser von Beeten entfernen. Gut geeignet für den Pflanzenschutz sind hingegen Blätter von Birken und Hainbuchen.

Das Herbstlaub bietet auch für viele Tierarten einen Kälteschutz. Igel suchen oft ihre Winterruhe in einem Laubhaufen. Aber auch Raupen, zahlreiche Käfer, Spinnen, Regenwürmer und Schmetterlingslarven finden darin einen Rückzugsort, um vor den kalten Temperaturen zu fliehen.

Laub nutzen zur Kompostierung

Für den Kompost sind die abgefallenen Blätter von Bäumen und Sträuchern ein wertvoller Bestandteil.  Besonders gut ergänzen sie sich mit anderweitigem Grünabfall. Um Fäulnis oder Schimmel am Komposthaufen vorzubeugen, lagern das Laub zwischenzeitlich in Jutesäcken und mischen es im Frühjahr unter den ersten Rasenschnitt am Kompost. Auch für die Kompostierung eignet sich das abgefallene Laub von Birken und Hainbuchen besonders gut.

Wie Laub zu Mulch verarbeiten?

Um das gesammelte Laub zu Mulch zu verarbeiten, sollte es rund zwei Wochen ruhen, bevor es verteilt wird. Verwendet man dazu das Blattwerk von Bäumen wie der Eiche, der Walnuss oder der Kastanie, ist zu beachten, dass dieses vorher gehäckselt werden sollte, da es sehr grob ist und deswegen langsamer verrottet.

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Sturmschaden am Baum – was tun?

Die Naturgewalten können Sturmschaden beim Baum verursachen – abgebrochene Äste, Blitzschäden­ bis hin zum umgestürzten Baum. Wie reagieren Baumbesitzer auf Sturmschäden richtig? ZUM ARTIKEL

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs

Stärkung des Agrarbereiches und digitaler Dienstleistungen im Maschinenring

Am 20. Oktober 2021 fand am Flughafen Linz/Hörsching die Landestagung der Maschinenringe Oberösterreichs statt. Der Tenor passend zum Veranstaltungsort: Zukunft findet schon jetzt in der größten landwirtschaftlichen Dienstleistungsorganisation statt, die Digitalisierung schreitet fort und gemeinsame Stärken sollen weiter gebündelt werden.

Obmann Gerhard Rieß konnte einleitend zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger, ÖKR Theresia Meier, SVS, LK-Vizepräsident ÖR Karl Gabmayr und WK-Vizepräsident KommR Leo Jindrak, Maschinenring Bundesobmann Christian Angerer, Bundesgeschäftsführerin Gertraud Weigl und MR Ehrenobmann Alois Papst.

Landesobmann Gerhard Rieß berichtete zu aktuellen Entwicklungen im Maschinenring

Rieß hob in seinen Ausführungen hervor, dass nach wie vor die Kernaufgabe des Maschinenrings die Sicherstellung der Leistungen für die Mitglieder sei.
„Mit Hilfe der Digitalisierung können Leistungen in einem neuen Gewand abgebildet und Abläufe optimiert werden“, meinte Rieß. Vermittlung und Verrechnung sind als zentrales MR-Geschäftsfeld auf den Mitgliedernutzen ausgerichtet. Neue Technologien wie MR Teamwork sind zeitgemäße Hilfestellungen dazu. Die Soziale Betriebshilfe sollte als wichtige Hilfeleistung auch unter den Herausforderungen der „Harmonisierung“ in der SVS sichergestellt bleiben. Er dankte auch den Mahl- und Mischgemeinschaften MMG für die jahrzehntelange gut eingespielte Partnerschaft.

Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger unterstrich die Wichtigkeit des Maschinenringes für ländliche Arbeitsplätze und hob den „Faktor Mensch“ dabei hervor: „Die Profis vom Land sind nicht mehr wegzudenken, man denke dabei nur an die Betriebshilfe“, so Lindinger. Zum Thema Nachhaltigkeit lobte er die Initiative „Bei uns schlagen Ideen Wurzeln“, wo junge Leute Ideen einbringen können und dafür einen Quadratmeter Blühstreifen vom MR angelegt bekommen. Er gratulierte abschließend dem Maschinenring dazu, gut durch die Coronakrise manövriert zu haben.

ÖKR Theresia Meier, SVS, bedankte sich in Ihren Grußworten für die gute Kooperation mit dem Maschinenring. „Menschlicher Zusammenhalt und optimale Betreuung für Versicherte“ sei oberstes Ziel, so Meier.

Ing. Franz Moser, strategischer Geschäftsleiter MROÖ, skizzierte in seinen Ausführungen unternehmenswichtige Schritte für die Weiterentwicklung der Maschinenring-Organisation. Neben der Aufstellung als breites, qualitatives Dienstleistungsunternehmen am Markt ist die Entwicklung bestmöglicher interner Prozesse und Abläufe von Bedeutung.

Digitalisierung und e-Learning sind dazu wichtige Bausteine. Mit der Neugestaltung des Vertriebs- und Dispo-Prozesses, der verstärkten Nutzung des Prozesstools „Viflow“ sowie der Weiterführung des SCC-Qualitätsmanagements nannte Moser einige Schritte dazu. Weiters wird die interne Mitarbeiterqualifizierung durch eine neu eingeführte „MR Akademie“ mit einem ständig wachsenden Online-Kursangebot stark forciert und erweitert. Generell ist für Moser die Bewahrung der Kernkompetenzen im Agrarbereich von großer Bedeutung. Auch der Informationsfluss soll verbessert werden: Für die MR-Mitglieder wird es künftig ein ganzheitliches Mitgliederinformationspaket geben. Ein wichtiger Teil davon ist eine ringübergreifende MR Zeitung in modernem Design, die unter Bewahrung der Regionalität landesweit informieren wird.

Ing. Christian Reiter, MBA, operativer Geschäftsleiter MROÖ, konnte trotz leichtem Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Service – bedingt durch Corona und dem letzten schwachen Winter im Winterdienst – auf gute Entwicklungen verweisen. Der Sommerdienst war wirtschaftlich sehr zufriedenstellend: „Man merkt jetzt die Preiserholung und einen wachsenden Wirtschaftsaufschwung“, so Reiter. Der Maschinenring setzt weiter auf Regionalität und schnelle Reaktionszeiten.

Robert Resch, MBA, kaufmännischer Geschäftsleiter MROÖ, präsentierte die positiven Unternehmenszahlen zum Jahresabschluss. Dabei wies er auf die Wirtschaftsleistung des Maschinenringes als Unternehmen am Markt und die Positionierung als verlässlicher Partner hin. Gute und qualifizierte Mitarbeiter seien auch künftig ein wichtiges Unternehmenskapital, so Resch.

Maschinenring als verlässlicher Partner der Landwirte bei Zukunftsthemen und Herausforderungen in der Landwirtschaft

In den letzten Jahren wurde vermehrtes Augenmerk auf die Stärkung der Kernkompetenz im Maschinenring mit dem Agrarbereich gelegt. Stellvertretend für Ing. Roman Braunberichtete Geschäftsleiter Franz Moser dazu über aktuelle Dienstleistungen und Innovationen.

Ein brennendes Thema sind die steigenden Herausforderungen in der Betriebshilfe, vor allem durch auf lange Sicht fehlende BetriebshelferInnen. Die insgesamt 104.660 geleistete Stunden in Oberösterreich entsprechen 59 Voll-AK. Die Anzahl der Fälle bleibt eher gleich, aber die Dauer der Fälle steigt immer mehr. Langzeitfälle bis über 3 Monate (Burn out, Krebs, Reha,..) werden häufiger und können zum Teil nicht mehr über den ganzen Zeitraum bedient werden. Deshalb sind Konzepte für fixe Dienstnehmer als Betriebshelfer notwendig. Mitgliederstammtische sollen über aktuelle Entwicklungen und Projekte in der Digitalisierung informieren.

InDI Johannes Hintringer, MROÖ, konnte über zahlreiche Projekte im Grünland wie z. B. Sat.Grass im Maschinenring berichten. Im Rahmen des Projektes sollen auf mindestens 70 österreichischen landwirtschaftlichen Grünlandbetrieben auf einer für die Region repräsentativen Grünlandfläche jeweils rund 30 Beprobungs-durchgänge im Zeitraum 2021 bis 2022 durchgeführt werden. Auch erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Insektenschonendes Mähen wurden präsentiert. Hinsichtlich Effizienzsteigerung wurde zu interessanten Themen wie der Ertragssteigerung im Grünland durch Gülleseparierung und gleichzeitiger Ammoniak-Reduktion oder gezielten Bestandsumbau wurde informiert. Hintringer wies auch zum Thema Engerlingsproblematik darauf hin, dass 2022 wieder ein Hauptfraßjahr zu erwarten ist. Bei der Bekämpfung der Schädlinge wird der MR den Landwirten wieder als verlässlicher Partner zur Seite stehen.

DI Markus Schwaiger, MROÖ, brachte die Tagungsteilnehmer auf den neuesten Stand in der Digitalisierung beim MR.  Neben bereits gut eingeführten Produkten wie MR Teamwork, Smartantenne, MR RTK-Signal und MR Spur-Profi berichtete Schwaiger über das neue Projekt einer Farming Software. Damit soll mehr Zeit für die Kernarbeit durch intelligente Vernetzung existierender Datenbestände am Betrieb frei und der Dokumentationsaufwand auf ein Minimum reduziert werden. Dieses Projekt wird 2022 österreichweit ausgerollt.

Mag. Harald Grossauer, Direktor ÖAMTC Oberösterreich, ließ in seinem spannenden Referat „Gelbe Engel fliegen gemeinsam“ durchaus auf Gemeinsamkeiten mit dem Maschinenring schließen. „In unserem Leitbild steht uneigennützig, politisch unabhängig und wir stellen immer den Mitgliedernutzen in den Mittelpunkt unseres Handelns“, so Grossauer. Auch mit der flächendeckenden Struktur gibt es viel Affinität zum Maschinenring. Besonders spannend war ein Ausblick zu gesellschaftlichen und technologischen Trends.

Mag. Harald Grossauer, ÖAMTC, bei seinem Referat
BrauUnion & Maschinenring: Weil Handschlagqualität und Blick fürs Ganze verbindet 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

BrauUnion & Maschinenring: Weil Handschlagqualität und Blick fürs Ganze verbindet

Brau Union und Maschinenring verbindet eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit.

„Wir arbeiten für die Brau Union nun schon seit vielen Jahren österreichweit als Komplettdienstleister in Grünraumpflege, Baumpflege und Winterdienst“, so Peter Mailänder, Vertriebs-Bereichsleiter der Maschinenring Oberösterreich Service eGen. „Schon alleine die Gesamtfläche, die wir betreuen, ist beeindruckend – unsere Leute sind nicht nur an den diversen Brauereistandorten im Einsatz, sondern auch in den Lagern und den drei Logistikzentren in Zipf, Göss und Schwechat.“ Mehr als 100 Maschinenring-Mitarbeiter/-innen sorgen bei der Brau Union für Sicherheit und gepflegte Anlagen. „Wir schätzen in der Zusammenarbeit mit dem Maschinenring die Professionalität, Verlässlichkeit und Handschlagqualität“, betont Sandra Bauer vom Einkaufsmanagement der Brau Union Österreich.

Aus- und Weiterbildung für Maschinenring-Mitarbeiter als Benefit

„Bei uns gibt es aus Sicherheitsgründen für jeden, der unser Firmengelände betritt, Verhaltensregeln, welche strikt einzuhalten sind. Hier hilft es natürlich sehr, dass der Maschinenring die Mitarbeiter laufend in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz aus- und weiterbildet und durch die Arbeitssicherheitszertifizierung SCC hohe Standards hält“, erklärt Stefan Hörtenhuber von der Brau Union Österreich.

Stefan Hörtenhuber von der Brau Union Österreich setzt Zeichen für Nachhaltigkeit und Artenvielfalt

Maschinenring unterstützt Brau Union bei Nachhaltigkeits-Strategie

Das professionelle Baummonitoring, das die Brau Union von den Profis des Maschinenring laufend durchführen lässt, ist nicht nur für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit sinnvoll. „Oberstes Ziel, ist die Sicherheit für das Personal zu gewährleisten sowie Vitalität der Bäume zu erhalten“, betont Stefan Hörtenhuber. Mit der Nachhaltigkeits-Strategie „Brewing a better world“ setzte sich die Brau Union zum Ziel, die österreichische Bierkultur nach sozialen und ökologischen Herausforderungen zu gestalten.

Bienenweide als Zeichen für Artenvielfalt und Nachhaltigkeit

Ein weiteres Zeichen für Vielfalt und Umweltschutz setzte die Brau Union mit der Anlage einer Bienenweide vor ihrer Firmenzentrale in Linz. „Bienenweiden bieten Nahrungsgrundlage und Wohnraum für Bienen und andere Nützlinge. Gewerbe- und Industrieflächen eigenen sich ganz hervorragend für die Anlage solcher Zonen. Die Blumenwiese sieht nicht nur dekorativ aus und ist eine wertvolle Nahrungsinsel für Insekten, auch die Pflege ist leicht und somit günstig“, so Johannes Enzenhofer vom Maschinenring Granitland, der die professionelle Anlage des Blühstreifens im Sommer 2021 umsetzte. Mittlerweile ist die Wiese gut angewachsen und erfreut Mitarbeiter und Besucher. Bernhard Zauner, Eventmanager bei der Brau Union und privat begeisterter Imker, hat selbst einige Bienenstöcke am Betriebsgelände aufgestellt und begrüßt die neuen Bienenweiden sehr: „Ökologische und wesensgemäße Bienenhaltung geht immer nur im Einklang mit der Natur. Das gilt meiner Meinung nach für viele Bereiche unseres Lebens – auch und besonders fürs Bierbrauen.

Bernhard Zauner, Eventmanager bei der Brau Union, ist privat begeisterter Imker und freut sich über die neue Blumenwiese.

Sage und schreibe 15 Biermarken führt die Brau Union Österreich. Im Portfolio des 2.700 Mitarbeiter starken Vorzeigeunternehmens finden sich internationale Top-Brands wie Heineken, österreichische Biere wie Gösser und Schwechater sowie regionale Biermarken wie Zipfer, Puntigamer, Wieselburger, Kaiser und viele mehr. Dabei setzt die Brau Union stets auf höchste Qualität und Nachhaltigkeit. Werte, die verbinden. Wir sind stolz, die Brau Union Österreich zu einem unserer langjährigen Kunden zählen zu dürfen, und gratulieren zur neuen Bienenweide, welche die Besucher der Firmenzentrale seit Kurzem begrüßt.

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SPAR-Filialen setzen blühende Zeichen für Bienenschutz

Bienen haben große Bedeutung für unsere tägliche Ernährung. Rund ein Drittel unserer Nahrungsmittel wird durch die Bestäubung durch Bienen und andere blütenbestäubende Insekten gesichert. Ohne Bienen würde ein Großteil von Tomaten, Äpfeln oder Kaffee in den Einkaufsregalen fehlen. Der Maschinenring Oberösterreich ist sich der Verantwortung bewusst. Gemeinsam mit dem Bienenzentrum Oberösterreich legen Landwirte im Rahmen der „Blühstreifenaktion – mach mit“ hunderte Kilometer Blühstreifen an. Mit SPAR Oberösterreich ist die Initiative um einen wertvollen Partner reicher.

Spar setzt sich zum Schutz der Bienen ein und setzt blühende Zeichen für Artenvielfalt und Nachhaltigkeit. So wurden im Sommer 2021 in Zusammenarbeit mit den örtlichen Maschinenringen bei zehn SPAR-Filialen in Oberösterreich Blühstreifen angelegt. Sie dienen den Bienen im Umkreis als Wohnraum und Nahrungsquelle. Ohne Bienen gäbe es nicht nur kein Obst wie Äpfel oder Tomaten, sondern auch kein Fleisch, weil die Futtermittel fehlen würden. Deshalb ist es SPAR seit vielen Jahren ein Anliegen, Artenvielfalt und Biodiversität zu bewahren.

Mit der Anlage der ökologisch wertvollen Blühstreifen setzt SPAR somit klare Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Positiver Nebeneffekt: Die Kundinnen und Kunden freuen sich nicht nur über das Umwelt-Engagement des Lebensmittelhändlers, sondern auch über die Blumenwiesen als dekoratives Element bei früher nicht genutzten Wiesenflächen.

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Was ist ein Archebaum? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Was ist ein Archebaum?

Sie verbessern die Luftqualität, speichern Wasser, spenden Schatten, schützen uns vor Wind und Wetter – Bäume sind für unser Ökosystem und unsere Lebensqualität von höchstem Wert. Der nachhaltige Umgang mit Bäumen ist von integraler Bedeutung, denn je älter ein Baum ist, desto wertvoller ist seine ökologische Funktion. Ein Archebaum ist ein sehr alter Baum, der wertvollen Lebensraum bietet.

An Standorten, die ein schnelles Wachstum begünstigen, wird ein Baum schon nach rund 80 Jahren gefällt – was für ein Baum-Leben eine lachhaft kurze Zeitspanne ist. Kaum ein anderes Lebewesen kann ein so hohes Alter wie Bäume erreichen. Manchmal findet man einzelne Bäume, die uralt, aber voller Leben sind. Ein Baum dieser Art wird als „Archebaum“ bezeichnet und ist besonders schützenswert.

Was ist ein Archebaum?

Als „Archebaum“ bezeichnet man einen uralten Baum, der – ähnlich einer Arche – unzählige Tieren Lebensraum bietet. Diese Zeitzeugen unter den Bäumen sind meist groß und knorrig. Die Geschichte hat Ausbruchstellen, Pilzfruchtkörper, Spechthöhlen und Einmorschungen hinterlassen, sie haben Stürme, Starkregen und Trockenperioden überlebt. Im Alter brauchen sie nun besonderen Schutz, denn stirbt der Baum, sterben alle Lebewesen in ihm ebenso – oder müssen sich einen neuen Lebensraum suchen.

Pflege und Erhalt

„Wichtig bei der Pflege von Archebäumen ist ein grundlegendes Verständnis für natürliche Prozesse“, weiß Maria Rosenberger vom Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich. Maßnahmen zum Erhalt müssen spezifisch angepasst und sehr behutsam angewandt werden. „Meistens greifen wir nur ein, wenn wir auf konkrete Probleme reagieren müssen oder die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist“, so die Baumexpertin. „Befinden sich tote Äste oder Dürräste am Baum, müssen diese fachmännisch entfernt werden. Ist eine Kroneneinkürzung nötig, setzen wir die Schnitte fein dosiert und schrittweise.“ Grundsätzlich ist für alte, schützenswerte Bäume wie Archebäume die Erarbeitung eines Maßnahmenplans sinnvoll. In dem so genannten Baumkataster wird der aktuelle Stand genau erfasst, Ziele werden definiert und Eingriffe nach Prioritäten geordnet.

Wo gibt es Archebäume und andere besonders alte Bäume in Oberösterreich?

  • Der älteste Baum Oberösterreichs wurde 2019 im Nationalpark Kalkalpen entdeckt: Ein italienisches Forscherteam hat eine besondere Uraltbuche entdeckt. Sie bricht den bisherigen Rekord und ist mit unglaublichen 546 Jahren die älteste auf dem europäischen Kontinent.
  • Im Stiftspark Wilhering finden sich gleich eine Reihe von sehr alten Bäumen, unter anderem eine rund 875 Jahre alte Euroäpäische Eibe.

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