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Nachhaltigkeit

Bäume im Winter – Überlebenskünstler oder Risikoträger? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bäume im Winter – Überlebenskünstler oder Risikoträger?

Wie Bäume gut durch den Winter kommen und wie sich Baumbesitzer absichern können.

Interview mit Dominic Duchasczek vom Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich

Dominic, was machen Bäume im Winter?

Ein Baum ist ein lebender Organismus. Um die kalten Wintermonate zu überstehen, hält er eine Art „Winterruhe“. Er reduziert seinen Versorgungsbedarf und stellt sein Wachstum vorübergehend ein. Manche Bedingungen, wie durch den Klimawandel bedingte Wetterextreme, sind für Bäume allerdings gefährlich. Ein plötzlicher Wetterumschwung mit heftigen Schneefällen zum Beispiel.

Wo lauern hier die Gefahren?

Lastet viel nasser Schnee in der Baumkrone, können auch gesunde, starke Bäume nicht mehr standhalten. Das immense Gewicht führt zu einer erheblichen statischen Beanspruchung der Äste, selbst Baumstämme können Beschädigungen davontragen. In diesen Zeiten sollte man nicht mehr unbekümmert im Wald herumspazieren, für Laien sind diese Gefahren kaum abschätzbar. Vor allem im öffentlichen Raum werden die Folgeschäden leider oft unterschätzt. Die Beschädigungen reduzieren Stand- und Bruchsicherheit der Bäume, die allgemeine Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Und für die haftet der Baumbesitzer.

Wie kann ich als Baumbesitzer vorbeugen?

Die beste Prävention liegt in der Baumpflege. Werden rechtzeitig notwendige Pflegemaßnahmen erkannt und durchgeführt, kann man die Gefahr reduzieren. Wichtig ist auch die Dokumentation der Pflegemaßnahmen. Nicht alle Baumbesitzer wissen, dass sie im Schadensfall eindeutig nachweisen müssen, dass sie ihrer Sorgsamkeitspflicht nachgekommen sind, also dass die Bäume fachkundig und regelmäßig gepflegt werden. Ich empfehle daher dringend, die Baumpflege in die Hände von Profis zu legen. Das gilt auch bzw. vor allem für die Beseitigung von Schäden, hier ist allerhöchste Vorsicht geboten.

Die Baumpflegeprofis des Maschinenring im Einsatz.

Welche Maßnahmen setzen die Baumpflegeprofis vor dem Winter?

Die Maßnahmen werden nach einer eingehenden Begutachtung festgelegt und priorisiert. Häufig ist es nötig, abgestorbene Äste zu entfernen oder die Baumkrone etwas zu reduzieren, damit der Baum dem Schneedruck in Winter besser standhalten kann und vor Überlastungsbrüchen geschützt ist. Eine Art „Sorglos-Paket“ für Baumbesitzer ist sicher ein Baumkataster mit laufender, dokumentierter Baumpflege und Kontrolle. Ein Baumkataster bietet einen sicheren Ausweg bei der Haftungsfrage und einen gesunden, vitalen Baumbestand mit entsprechendem Wert.

Der Maschinenring Oberösterreich bietet mit seinen Leistungen eine Rundumbetreuung im Baummanagement. Durch die Erstellung eines Baumkatasters und einer fortlaufenden Regelkontrolle ist die Dokumentation und fachgerechte Durchführung von notwendigen Baumpflegemaßnahmen garantiert.

Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihr Baummanagement! Dominic Duchaczek steht Ihnen telefonisch (+43 59060 400 32 oder per E-Mail an dominic.duchaczek@maschinenring.at jederzeit zur Verfügung.

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Garten im November winterfest machen – 3 Tipps vom Profi 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Garten im November winterfest machen – 3 Tipps vom Profi

Der Herbst zaubert die schönsten Farben in unsere Gärten. Es ist eine ruhige Zeit für die Gartenarbeit, dennoch sind einige Arbeit sinnvoll, denn im November bereiten wir unseren Garten für die winterliche Kälte vor. Was vor dem Frost zu tun ist und welche Gartenarbeiten du jetzt noch erledigen kannst, verrät dir der Maschinenring-Gartenprofi.

Garten im November – 3 Tipps vom Profi

November-Tipp 1: Krokus, Tulpen und Narzissen im Garten pflanzen

Solange der Boden frostfrei ist, können wir im Garten auch im November noch neu pflanzen. Wer also noch nicht die Zwiebeln der Frühjahrsblüher wie Krokus, Tulpe und Narzisse gepflanzt hat, sollte das im November schnellstens tun. Der Garten wird es im Frühjahr danken!

November-Tipp 2: Laub im Garten rechen und sinnvoll verwenden

Heruntergefallenes Laub vom Rasen entfernen wir um Fäulnis und Schimmel über den Winter zu vermeiden. Das anfallende Laub kann als Schutz für frostempfindliche Pflanzen und Gehölze verwendet werden, um diese vor Frostschäden und Nährstoffverlust zu schützen. Nicht zu vergessen ist, dass ein Laub- oder Reisighaufen auch einen Lebensraum für kleinere und größere Lebewesen bietet. Mehr Infos über die sinnvolle Verwendung von Laub haben wir hier zusammengefasst.

November-Tipp 3: Nicht winterharte Knollen- und Zwiebelpflanzen einlagern

Sommerblühende, nicht winterharte Knollen- und Zwiebelpflanzen wie Dahlien sollten vor dem ersten Bodenfrost aus dem Boden genommen und an einem frostfreien, dunklen und kühlen Ort eingelagert werden. Übrigens, man spricht von Bodenfrost, wenn die Temperatur auf weniger als null Grad (gemessen 5 cm über dem Boden) absinkt.

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Wohin mit dem Laub im Herbst?

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Wohin mit dem Laub im Herbst? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wohin mit dem Laub im Herbst?

Das bunte Blätterkleid des Herbstes erfreut uns jedes Jahr aufs Neue. Doch früher oder später müssen wir uns vom abgefallenen, bunten Laub in unserem Garten verabschieden. So regeneriert sich der Rasen im Winter und erwacht im Frühling wieder in seiner vollen Pracht. Ist das Laub erst einmal gesammelt, stellt sich für viele die Frage: Wohin mit dem Laub? Wirft man es einfach in den Müll, gehen viele Nährstoffe verloren, obwohl es vielseitig verwendet werden kann. Wir haben für dich die Alternativen, wie Laub in den natürlichen Kreislauf eingebunden werden kann, zusammengefasst.

Laub hat vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Wohin mit dem Laub?

Laub bedeutet Schutz für Pflanzen und Tiere

Um frostempfindliche Pflanzen zu schützen, kann man das Laub in manchen Gartenbereichen, wie beispielsweise unter Sträuchern ruhig liegen lassen, oder gezielt, beispielsweise auf Blumenrabatten, verteilen. Dabei sollten Hobbygärtner aber immer darauf achten, um welches Laub es sich handelt. Blätter von Buchen-, Kastanien- und Nussbäumen verrotten im Winter kaum und lassen den Pflanzen wenig Luft zum Atmen. Deshalb sollten wir Laub von diesen Bäumen besser von Beeten entfernen. Gut geeignet für den Pflanzenschutz sind hingegen Blätter von Birken und Hainbuchen.

Das Herbstlaub bietet auch für viele Tierarten einen Kälteschutz. Igel suchen oft ihre Winterruhe in einem Laubhaufen. Aber auch Raupen, zahlreiche Käfer, Spinnen, Regenwürmer und Schmetterlingslarven finden darin einen Rückzugsort, um vor den kalten Temperaturen zu fliehen.

Laub nutzen zur Kompostierung

Für den Kompost sind die abgefallenen Blätter von Bäumen und Sträuchern ein wertvoller Bestandteil.  Besonders gut ergänzen sie sich mit anderweitigem Grünabfall. Um Fäulnis oder Schimmel am Komposthaufen vorzubeugen, lagern das Laub zwischenzeitlich in Jutesäcken und mischen es im Frühjahr unter den ersten Rasenschnitt am Kompost. Auch für die Kompostierung eignet sich das abgefallene Laub von Birken und Hainbuchen besonders gut.

Wie Laub zu Mulch verarbeiten?

Um das gesammelte Laub zu Mulch zu verarbeiten, sollte es rund zwei Wochen ruhen, bevor es verteilt wird. Verwendet man dazu das Blattwerk von Bäumen wie der Eiche, der Walnuss oder der Kastanie, ist zu beachten, dass dieses vorher gehäckselt werden sollte, da es sehr grob ist und deswegen langsamer verrottet.

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Die Naturgewalten können Sturmschaden beim Baum verursachen – abgebrochene Äste, Blitzschäden­ bis hin zum umgestürzten Baum. Wie reagieren Baumbesitzer auf Sturmschäden richtig? ZUM ARTIKEL

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs

Stärkung des Agrarbereiches und digitaler Dienstleistungen im Maschinenring

Am 20. Oktober 2021 fand am Flughafen Linz/Hörsching die Landestagung der Maschinenringe Oberösterreichs statt. Der Tenor passend zum Veranstaltungsort: Zukunft findet schon jetzt in der größten landwirtschaftlichen Dienstleistungsorganisation statt, die Digitalisierung schreitet fort und gemeinsame Stärken sollen weiter gebündelt werden.

Obmann Gerhard Rieß konnte einleitend zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger, ÖKR Theresia Meier, SVS, LK-Vizepräsident ÖR Karl Gabmayr und WK-Vizepräsident KommR Leo Jindrak, Maschinenring Bundesobmann Christian Angerer, Bundesgeschäftsführerin Gertraud Weigl und MR Ehrenobmann Alois Papst.

Landesobmann Gerhard Rieß berichtete zu aktuellen Entwicklungen im Maschinenring

Rieß hob in seinen Ausführungen hervor, dass nach wie vor die Kernaufgabe des Maschinenrings die Sicherstellung der Leistungen für die Mitglieder sei.
„Mit Hilfe der Digitalisierung können Leistungen in einem neuen Gewand abgebildet und Abläufe optimiert werden“, meinte Rieß. Vermittlung und Verrechnung sind als zentrales MR-Geschäftsfeld auf den Mitgliedernutzen ausgerichtet. Neue Technologien wie MR Teamwork sind zeitgemäße Hilfestellungen dazu. Die Soziale Betriebshilfe sollte als wichtige Hilfeleistung auch unter den Herausforderungen der „Harmonisierung“ in der SVS sichergestellt bleiben. Er dankte auch den Mahl- und Mischgemeinschaften MMG für die jahrzehntelange gut eingespielte Partnerschaft.

Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger unterstrich die Wichtigkeit des Maschinenringes für ländliche Arbeitsplätze und hob den „Faktor Mensch“ dabei hervor: „Die Profis vom Land sind nicht mehr wegzudenken, man denke dabei nur an die Betriebshilfe“, so Lindinger. Zum Thema Nachhaltigkeit lobte er die Initiative „Bei uns schlagen Ideen Wurzeln“, wo junge Leute Ideen einbringen können und dafür einen Quadratmeter Blühstreifen vom MR angelegt bekommen. Er gratulierte abschließend dem Maschinenring dazu, gut durch die Coronakrise manövriert zu haben.

ÖKR Theresia Meier, SVS, bedankte sich in Ihren Grußworten für die gute Kooperation mit dem Maschinenring. „Menschlicher Zusammenhalt und optimale Betreuung für Versicherte“ sei oberstes Ziel, so Meier.

Ing. Franz Moser, strategischer Geschäftsleiter MROÖ, skizzierte in seinen Ausführungen unternehmenswichtige Schritte für die Weiterentwicklung der Maschinenring-Organisation. Neben der Aufstellung als breites, qualitatives Dienstleistungsunternehmen am Markt ist die Entwicklung bestmöglicher interner Prozesse und Abläufe von Bedeutung.

Digitalisierung und e-Learning sind dazu wichtige Bausteine. Mit der Neugestaltung des Vertriebs- und Dispo-Prozesses, der verstärkten Nutzung des Prozesstools „Viflow“ sowie der Weiterführung des SCC-Qualitätsmanagements nannte Moser einige Schritte dazu. Weiters wird die interne Mitarbeiterqualifizierung durch eine neu eingeführte „MR Akademie“ mit einem ständig wachsenden Online-Kursangebot stark forciert und erweitert. Generell ist für Moser die Bewahrung der Kernkompetenzen im Agrarbereich von großer Bedeutung. Auch der Informationsfluss soll verbessert werden: Für die MR-Mitglieder wird es künftig ein ganzheitliches Mitgliederinformationspaket geben. Ein wichtiger Teil davon ist eine ringübergreifende MR Zeitung in modernem Design, die unter Bewahrung der Regionalität landesweit informieren wird.

Ing. Christian Reiter, MBA, operativer Geschäftsleiter MROÖ, konnte trotz leichtem Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Service – bedingt durch Corona und dem letzten schwachen Winter im Winterdienst – auf gute Entwicklungen verweisen. Der Sommerdienst war wirtschaftlich sehr zufriedenstellend: „Man merkt jetzt die Preiserholung und einen wachsenden Wirtschaftsaufschwung“, so Reiter. Der Maschinenring setzt weiter auf Regionalität und schnelle Reaktionszeiten.

Robert Resch, MBA, kaufmännischer Geschäftsleiter MROÖ, präsentierte die positiven Unternehmenszahlen zum Jahresabschluss. Dabei wies er auf die Wirtschaftsleistung des Maschinenringes als Unternehmen am Markt und die Positionierung als verlässlicher Partner hin. Gute und qualifizierte Mitarbeiter seien auch künftig ein wichtiges Unternehmenskapital, so Resch.

Maschinenring als verlässlicher Partner der Landwirte bei Zukunftsthemen und Herausforderungen in der Landwirtschaft

In den letzten Jahren wurde vermehrtes Augenmerk auf die Stärkung der Kernkompetenz im Maschinenring mit dem Agrarbereich gelegt. Stellvertretend für Ing. Roman Braunberichtete Geschäftsleiter Franz Moser dazu über aktuelle Dienstleistungen und Innovationen.

Ein brennendes Thema sind die steigenden Herausforderungen in der Betriebshilfe, vor allem durch auf lange Sicht fehlende BetriebshelferInnen. Die insgesamt 104.660 geleistete Stunden in Oberösterreich entsprechen 59 Voll-AK. Die Anzahl der Fälle bleibt eher gleich, aber die Dauer der Fälle steigt immer mehr. Langzeitfälle bis über 3 Monate (Burn out, Krebs, Reha,..) werden häufiger und können zum Teil nicht mehr über den ganzen Zeitraum bedient werden. Deshalb sind Konzepte für fixe Dienstnehmer als Betriebshelfer notwendig. Mitgliederstammtische sollen über aktuelle Entwicklungen und Projekte in der Digitalisierung informieren.

InDI Johannes Hintringer, MROÖ, konnte über zahlreiche Projekte im Grünland wie z. B. Sat.Grass im Maschinenring berichten. Im Rahmen des Projektes sollen auf mindestens 70 österreichischen landwirtschaftlichen Grünlandbetrieben auf einer für die Region repräsentativen Grünlandfläche jeweils rund 30 Beprobungs-durchgänge im Zeitraum 2021 bis 2022 durchgeführt werden. Auch erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Insektenschonendes Mähen wurden präsentiert. Hinsichtlich Effizienzsteigerung wurde zu interessanten Themen wie der Ertragssteigerung im Grünland durch Gülleseparierung und gleichzeitiger Ammoniak-Reduktion oder gezielten Bestandsumbau wurde informiert. Hintringer wies auch zum Thema Engerlingsproblematik darauf hin, dass 2022 wieder ein Hauptfraßjahr zu erwarten ist. Bei der Bekämpfung der Schädlinge wird der MR den Landwirten wieder als verlässlicher Partner zur Seite stehen.

DI Markus Schwaiger, MROÖ, brachte die Tagungsteilnehmer auf den neuesten Stand in der Digitalisierung beim MR.  Neben bereits gut eingeführten Produkten wie MR Teamwork, Smartantenne, MR RTK-Signal und MR Spur-Profi berichtete Schwaiger über das neue Projekt einer Farming Software. Damit soll mehr Zeit für die Kernarbeit durch intelligente Vernetzung existierender Datenbestände am Betrieb frei und der Dokumentationsaufwand auf ein Minimum reduziert werden. Dieses Projekt wird 2022 österreichweit ausgerollt.

Mag. Harald Grossauer, Direktor ÖAMTC Oberösterreich, ließ in seinem spannenden Referat „Gelbe Engel fliegen gemeinsam“ durchaus auf Gemeinsamkeiten mit dem Maschinenring schließen. „In unserem Leitbild steht uneigennützig, politisch unabhängig und wir stellen immer den Mitgliedernutzen in den Mittelpunkt unseres Handelns“, so Grossauer. Auch mit der flächendeckenden Struktur gibt es viel Affinität zum Maschinenring. Besonders spannend war ein Ausblick zu gesellschaftlichen und technologischen Trends.

Mag. Harald Grossauer, ÖAMTC, bei seinem Referat
BrauUnion & Maschinenring: Weil Handschlagqualität und Blick fürs Ganze verbindet 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

BrauUnion & Maschinenring: Weil Handschlagqualität und Blick fürs Ganze verbindet

Brau Union und Maschinenring verbindet eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit.

„Wir arbeiten für die Brau Union nun schon seit vielen Jahren österreichweit als Komplettdienstleister in Grünraumpflege, Baumpflege und Winterdienst“, so Peter Mailänder, Vertriebs-Bereichsleiter der Maschinenring Oberösterreich Service eGen. „Schon alleine die Gesamtfläche, die wir betreuen, ist beeindruckend – unsere Leute sind nicht nur an den diversen Brauereistandorten im Einsatz, sondern auch in den Lagern und den drei Logistikzentren in Zipf, Göss und Schwechat.“ Mehr als 100 Maschinenring-Mitarbeiter/-innen sorgen bei der Brau Union für Sicherheit und gepflegte Anlagen. „Wir schätzen in der Zusammenarbeit mit dem Maschinenring die Professionalität, Verlässlichkeit und Handschlagqualität“, betont Sandra Bauer vom Einkaufsmanagement der Brau Union Österreich.

Aus- und Weiterbildung für Maschinenring-Mitarbeiter als Benefit

„Bei uns gibt es aus Sicherheitsgründen für jeden, der unser Firmengelände betritt, Verhaltensregeln, welche strikt einzuhalten sind. Hier hilft es natürlich sehr, dass der Maschinenring die Mitarbeiter laufend in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz aus- und weiterbildet und durch die Arbeitssicherheitszertifizierung SCC hohe Standards hält“, erklärt Stefan Hörtenhuber von der Brau Union Österreich.

Stefan Hörtenhuber von der Brau Union Österreich setzt Zeichen für Nachhaltigkeit und Artenvielfalt

Maschinenring unterstützt Brau Union bei Nachhaltigkeits-Strategie

Das professionelle Baummonitoring, das die Brau Union von den Profis des Maschinenring laufend durchführen lässt, ist nicht nur für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit sinnvoll. „Oberstes Ziel, ist die Sicherheit für das Personal zu gewährleisten sowie Vitalität der Bäume zu erhalten“, betont Stefan Hörtenhuber. Mit der Nachhaltigkeits-Strategie „Brewing a better world“ setzte sich die Brau Union zum Ziel, die österreichische Bierkultur nach sozialen und ökologischen Herausforderungen zu gestalten.

Bienenweide als Zeichen für Artenvielfalt und Nachhaltigkeit

Ein weiteres Zeichen für Vielfalt und Umweltschutz setzte die Brau Union mit der Anlage einer Bienenweide vor ihrer Firmenzentrale in Linz. „Bienenweiden bieten Nahrungsgrundlage und Wohnraum für Bienen und andere Nützlinge. Gewerbe- und Industrieflächen eigenen sich ganz hervorragend für die Anlage solcher Zonen. Die Blumenwiese sieht nicht nur dekorativ aus und ist eine wertvolle Nahrungsinsel für Insekten, auch die Pflege ist leicht und somit günstig“, so Johannes Enzenhofer vom Maschinenring Granitland, der die professionelle Anlage des Blühstreifens im Sommer 2021 umsetzte. Mittlerweile ist die Wiese gut angewachsen und erfreut Mitarbeiter und Besucher. Bernhard Zauner, Eventmanager bei der Brau Union und privat begeisterter Imker, hat selbst einige Bienenstöcke am Betriebsgelände aufgestellt und begrüßt die neuen Bienenweiden sehr: „Ökologische und wesensgemäße Bienenhaltung geht immer nur im Einklang mit der Natur. Das gilt meiner Meinung nach für viele Bereiche unseres Lebens – auch und besonders fürs Bierbrauen.

Bernhard Zauner, Eventmanager bei der Brau Union, ist privat begeisterter Imker und freut sich über die neue Blumenwiese.

Sage und schreibe 15 Biermarken führt die Brau Union Österreich. Im Portfolio des 2.700 Mitarbeiter starken Vorzeigeunternehmens finden sich internationale Top-Brands wie Heineken, österreichische Biere wie Gösser und Schwechater sowie regionale Biermarken wie Zipfer, Puntigamer, Wieselburger, Kaiser und viele mehr. Dabei setzt die Brau Union stets auf höchste Qualität und Nachhaltigkeit. Werte, die verbinden. Wir sind stolz, die Brau Union Österreich zu einem unserer langjährigen Kunden zählen zu dürfen, und gratulieren zur neuen Bienenweide, welche die Besucher der Firmenzentrale seit Kurzem begrüßt.

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Spar Blühstreifen
SPAR-Filialen setzen blühende Zeichen für Bienenschutz ZUM ARTIKEL
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SPAR-Filialen setzen blühende Zeichen für Bienenschutz

Bienen haben große Bedeutung für unsere tägliche Ernährung. Rund ein Drittel unserer Nahrungsmittel wird durch die Bestäubung durch Bienen und andere blütenbestäubende Insekten gesichert. Ohne Bienen würde ein Großteil von Tomaten, Äpfeln oder Kaffee in den Einkaufsregalen fehlen. Der Maschinenring Oberösterreich ist sich der Verantwortung bewusst. Gemeinsam mit dem Bienenzentrum Oberösterreich legen Landwirte im Rahmen der „Blühstreifenaktion – mach mit“ hunderte Kilometer Blühstreifen an. Mit SPAR Oberösterreich ist die Initiative um einen wertvollen Partner reicher.

Spar setzt sich zum Schutz der Bienen ein und setzt blühende Zeichen für Artenvielfalt und Nachhaltigkeit. So wurden im Sommer 2021 in Zusammenarbeit mit den örtlichen Maschinenringen bei zehn SPAR-Filialen in Oberösterreich Blühstreifen angelegt. Sie dienen den Bienen im Umkreis als Wohnraum und Nahrungsquelle. Ohne Bienen gäbe es nicht nur kein Obst wie Äpfel oder Tomaten, sondern auch kein Fleisch, weil die Futtermittel fehlen würden. Deshalb ist es SPAR seit vielen Jahren ein Anliegen, Artenvielfalt und Biodiversität zu bewahren.

Mit der Anlage der ökologisch wertvollen Blühstreifen setzt SPAR somit klare Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Positiver Nebeneffekt: Die Kundinnen und Kunden freuen sich nicht nur über das Umwelt-Engagement des Lebensmittelhändlers, sondern auch über die Blumenwiesen als dekoratives Element bei früher nicht genutzten Wiesenflächen.

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Was ist ein Archebaum? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Was ist ein Archebaum?

Sie verbessern die Luftqualität, speichern Wasser, spenden Schatten, schützen uns vor Wind und Wetter – Bäume sind für unser Ökosystem und unsere Lebensqualität von höchstem Wert. Der nachhaltige Umgang mit Bäumen ist von integraler Bedeutung, denn je älter ein Baum ist, desto wertvoller ist seine ökologische Funktion. Ein Archebaum ist ein sehr alter Baum, der wertvollen Lebensraum bietet.

An Standorten, die ein schnelles Wachstum begünstigen, wird ein Baum schon nach rund 80 Jahren gefällt – was für ein Baum-Leben eine lachhaft kurze Zeitspanne ist. Kaum ein anderes Lebewesen kann ein so hohes Alter wie Bäume erreichen. Manchmal findet man einzelne Bäume, die uralt, aber voller Leben sind. Ein Baum dieser Art wird als „Archebaum“ bezeichnet und ist besonders schützenswert.

Was ist ein Archebaum?

Als „Archebaum“ bezeichnet man einen uralten Baum, der – ähnlich einer Arche – unzählige Tieren Lebensraum bietet. Diese Zeitzeugen unter den Bäumen sind meist groß und knorrig. Die Geschichte hat Ausbruchstellen, Pilzfruchtkörper, Spechthöhlen und Einmorschungen hinterlassen, sie haben Stürme, Starkregen und Trockenperioden überlebt. Im Alter brauchen sie nun besonderen Schutz, denn stirbt der Baum, sterben alle Lebewesen in ihm ebenso – oder müssen sich einen neuen Lebensraum suchen.

Pflege und Erhalt

„Wichtig bei der Pflege von Archebäumen ist ein grundlegendes Verständnis für natürliche Prozesse“, weiß Maria Rosenberger vom Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich. Maßnahmen zum Erhalt müssen spezifisch angepasst und sehr behutsam angewandt werden. „Meistens greifen wir nur ein, wenn wir auf konkrete Probleme reagieren müssen oder die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist“, so die Baumexpertin. „Befinden sich tote Äste oder Dürräste am Baum, müssen diese fachmännisch entfernt werden. Ist eine Kroneneinkürzung nötig, setzen wir die Schnitte fein dosiert und schrittweise.“ Grundsätzlich ist für alte, schützenswerte Bäume wie Archebäume die Erarbeitung eines Maßnahmenplans sinnvoll. In dem so genannten Baumkataster wird der aktuelle Stand genau erfasst, Ziele werden definiert und Eingriffe nach Prioritäten geordnet.

Wo gibt es Archebäume und andere besonders alte Bäume in Oberösterreich?

  • Der älteste Baum Oberösterreichs wurde 2019 im Nationalpark Kalkalpen entdeckt: Ein italienisches Forscherteam hat eine besondere Uraltbuche entdeckt. Sie bricht den bisherigen Rekord und ist mit unglaublichen 546 Jahren die älteste auf dem europäischen Kontinent.
  • Im Stiftspark Wilhering finden sich gleich eine Reihe von sehr alten Bäumen, unter anderem eine rund 875 Jahre alte Euroäpäische Eibe.

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Was man über Bäume wissen sollte.

DI Philipp Engleder vom Maschinenring-Baummanagement im Interview über den richtigen Umgang mit Bäumen – von Standort bis zur Baumpflege.

DI Philipp Engleder mag Bäume und weiß alles über sie. Er leitet das Maschinenring-Kompetenzzentrum Baummanagement und ist Forst-Ansprechpartner für das Bundesland Oberösterreich. Wir haben mit dem Baumprofi anlässlich des „Tag des Baumes“ am 25.4. über die richtige Pflege von Bäumen gesprochen – von der Wahl des Standorts über die „Erziehung“ von Jungbäumen bis zum gefühlvollen Entfernen von Totholz.

Ich möchte einen Baum pflanzen. Wie gehe ich das an?

Der Standort alleine ist für die Wahl der Baumart schon einmal entscheidend. Hat der Baum genug Licht, genug Platz zum Wachsen? Dabei muss man auch an den „unterirdischen“ Platzbedarf denken. Ich sollte einen Baum z.B. nicht zu nah an gepflasterte Wege, Straßen oder Gebäude pflanzen. Auch ein Respektabstand zum Nachbarsgrundstück ist empfehlenswert, um spätere Streitereien zu vermeiden. Bodenverdichtungen sollten ebenfalls vermieden werden. Diese Verdichtungen haben eine negative Auswirkung auf die Wurzel- und Bodenatmung und können bei viel Regen auch zu Stauwasser führen. Wurzelfäulen sind die Folge.

Gut, nun habe ich den perfekten Ort für meinen Baum gefunden. Wie geht’s weiter?

Baum ist nicht gleich Baum. Entscheidend für den Wuchserfolg ist eine gute Qualität der Pflanze. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein. An dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, dass der Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort transportiert wird. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Übrigens, Jungbäume werden, wegen der Winterfeuchte, am Besten im Herbst gepflanzt.

Wie pflanze ich einen Baum richtig?

Grab ein ausreichend großes Pflanzloch. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Setze den Baum in das Pflanzloch und wässere den Wurzelballen noch vor dem Auffüllen. Frisch gepflanzte Bäume brauchen einen Gießring, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung sollten unbedingt eine Baumverankerung (3-fach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz angebracht werden.

Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein. Nach der Pflanzung benötigt der Jungbaum u.a. einen Weißanstrich als Stammschutz.

Welche Pflege braucht mein Jungbaum?

Oft ist in der Baumpflege die Meinung noch verbreitet, wenn man einen Jungbaum setzt, muss man sich jahrelang nicht mehr um ihn kümmern. Jedoch sind gerade die ersten Jahre am Standort entscheidend, wie sich ein Baum entwickelt und ob er später aufwändige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei werden die Form und Gestalt des Baumes für die Zukunft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwiesel führen und durch die Belastung zum Auseinanderbrechen des Astes führen. Weiters werden Äste entfernt, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen.

„Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich viel Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse.“

DI Philipp Engleder, Baummanagement Maschinenring Oberösterreich

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten.

Bei der Baumpflege sind Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt.

Ist ein Baumschnitt überhaupt notwendig? Was muss ich beachten?

Der Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die jeweiligen Schnittmaßnahmen richtig durchgeführt werden. So sollte für gewöhnlich immer auf Astring geschnitten und keine Aststummel stehen gelassen werden.

Grundsätzlich ist ein regelmäßiger Baumschnitt wichtig, um die gesetzlich vorgeschrieben Verkehrssicherheit von Bäumen zu erhalten. Falls diese Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, müssen Maßnahmen getroffen werden um diese wiederherzustellen. Die gängigsten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit sind Kronenkorrektur nach Kappung, Lichtraumprofilschnitt für Straße und Gehweg, Kronenerziehungsschnitte bei Jungbäumen oder die Totholzentfernung.

Hafte ich für meinen Baum?

Ja. Die Pflicht einen Baum zu kontrollieren (Verkehrssicherheitspflicht) leitet sich aus dem ABGB §1319 und § 1319a ab. In Österreich haftet der Baumbesitzer, in Deutschland der Eigentümer! Ein Besitzer ist jedoch nicht immer der Eigentümer, sondern derjenige mit der tatsächlichen Verfügungsgewalt wie z.B. ein Pächter, Wegehalter usw.

Woran erkenne ich, dass mein Baum gesund ist?

Die Vitalitätsbeurteilung eines Baumes ist für einen Laien nicht immer einfach zu beurteilen ist. Die Vitalität eines Baumes, also die Wuchspotenz eines Baumes, lässt mit etwas Übung anhand der Trieblängen einschätzen. Während absterbende Kronenteile und stagnierende Längenzuwächse der Triebe auf abnehmende Vitalität hindeuten, sind Langtriebe für gewöhnlich ein Hinweis für eine volle Vitalität.

Im Zweifelsfall ist eine Begutachtung durch professionelle Baumpfleger sinnvoll.

Was muss ich bei älteren Bäumen beachten?

In den späten Phasen eines Baumlebens kommt vor allem der Totholzentfernung eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei gilt es jedoch ein besonderes Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Auf der einen Seite muss natürlich die Verkehrssicherheit des Baumes gewahrt werden, andererseits bietet Totholz jedoch auch eine unglaublich wertvolle Lebensgrundlage für diverse Tier- und Pflanzenarten. Meine Empfehlung: „So wenig wie nötig entnehmen und so viel wie möglich belassen.“

Danke für das Interview!

Philipp Engleder arbeitet im Baummanagement des Maschinenring Oberösterreich und steht für Ihre Fragen gerne per E-Mail oder telefonisch unter der Nummer 05 9060 40032 zur Verfügung.

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Ihre Bäume in den besten Händen

Halten Sie Ihre Bäume gesund und sicher! Bei einer professionellen Baumpflege sind die Baumprofis der regionalen Maschinenringe die besten Ansprechpartner. Sie verfügen über fachliches Know-how, die geeigneten Gerätschaften und viel Erfahrung. Zu ihren Aufgaben gehören neben Baumschnitt und -kontrolle auch Leistungen wie die Erstellung eines Baumkatasters für Gemeinden, Arbeiten rund um Kronensicherung und Baumfällung sowie Pflanzenschutz. Mehr Infos zu unserem Baummanagement haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Blumenwiese für Bienen
Wie legt man eine Blumenwiese für Bienen an? 1024 685 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wie legt man eine Blumenwiese für Bienen an?

Blüflächen für Bienen – Tipps vom Profi

Eine natürliche Blumenwiese ist nicht nur wunderschön anzusehen. Mit jeder Blühfläche, die wir Bienen und blütenbestäubenden Insekten als Nahrungsinsel zur Verfügung stellen, leisten wir einen Beitrag für Biodiversität und den Erhalt unserer Umwelt. Gemeinsam mit dem Bienenzentrum Oberösterreich gründete der Maschinenring Oberösterreich 2018 die Initiative „Blühstreifenaktion – mach mit“ und bietet Oberösterreichs Landwirten, Gemeinden, Unternehmen und nicht zuletzt Privatpersonen Unterstützung bei der Anlage von Blühstreifen. Wir haben mit Ing. Roman Braun, Leiter der Agrarbetreuung von Maschinenring Oberösterreich gesprochen, was bei der Anlage kleinerer Blühflächen beachtet werden muss.

Wann ist der richtige Zeitpunkt eine Blumenwiese für Bienen anzulegen?

Der richtige Zeitpunkt für die Anlage eines Blühstreifens ist im Frühjahr ab Mitte April oder – bei mehrjährigen Pflanzenarten – im Herbst ab Mitte September. Es sollte mindestens 10°C haben.

Was muss man bei der Anlage eines Blühstreifens für Bienen unbedingt wissen?

Wenn man das Saatgut einfach auf die Wiese streut, wird das nicht funktionieren. Der Konkurrenzdruck des Altbestands wäre für die langsam wachsenden Blühpflanzen zu groß. Zuerst muss ich also den Boden vorbereiten und die Grasnarbe abtragen. Auf kleinen Flächen kann ich das mit einer Schaufel machen und anschließend die Erdoberfläche mit dem Rechen lockern. Nun lasse ich den Boden ein paar Tage ruhen und entferne Unkraut, das sich in dieser Zeit blicken lässt. Danach wird die Fläche nochmal zwei bis drei Zentimeter aufgelockert, Bodenunebenheiten werden ausgeglichen und erst dann ist das Beet fertig.

Welche Blumensamen kann ich für Blühstreifen verwenden?

Zum einen ist es wichtig, dass man für Blumenwiesen für Bienen nur Samen von Blumen verwendet, die seit jeher in Österreich wachsen. Die Insekten haben nämlich ihren Lebenszyklus auf den Blühzeitpunkt der heimischen Pflanzen abgestimmt. Wenn Lebenszyklus und Blühphase nicht zusammenpassen, kann das eher kontraproduktiv sein. Wir haben spezielle Saatgutmischungen für landwirtschaftliche Anforderungen und für den Anbau im Bereich „Kommunal, Gewerbe und Privat“. Dieses Saatgut ist geprüft und zertifiziert und kann bei jedem örtlichen Maschinenring bezogen werden.

Wie viel Samen muss ich pro Quadratmeter rechnen?

Für die Aussaat wird das nötige Saatgut aufgewogen – die genauen Angaben findet man in der Regel auf der Saatgut-Verpackung. Der Samen wird mit Quarzsand oder Gries aufgemischt, damit man genügend Material zum Ausstreuen hat. Wenn man keinen Streuwagen zur Verfügung hat und per Hand aussäht, sollte man übrigens einmal längs und einmal quer säen. Dann verteilt sich das Saatgut auf der künftigen Blumenwiese für Bienen gleichmäßiger.

Und nach der Aussaat?

Nun wird das Saatgut mit dem Rechen leicht eingearbeitet und an den Boden gedrückt, damit es zu einem Bodenschluss kommt. Nun muss das Beet gleich bewässert werden, möglichst mit einem feinen Rasensprenger.

Welche Pflege braucht meine Blumenwiese für Biene?

Zunächst braucht es ein bisschen Geduld, weil die Wildblumen langsam wachsen. Im Anlagejahr ist zumindest ein Reinigungsschnitt zur Bekämpfung von Unkräutern notwendig, da sie in Konkurrenz mit den Blumen stehen. Man nennt dies „Reinigungsschnitt“. Der Schnitt sollte in 7 cm Höhe erfolgen und danach sollte man das Schnittgut abtransportieren.

Blühflächen für Insekten – Sie möchten mehr wissen?

  • Mehr Infos zur „Blühstreifenaktion – mach mit“ finden Sie auf unserer Website oder unter der Telefonnummer + 43 5 90 60 400 21).
  • Die voestalpine stellte ungenutzte Gewerbe- und Industrieflächen Bienen und blütenbestäubenden Insekten zur Verfügung. Hier geht’s zum Video.
  • Welche Pflanzen werden von Bienen bevorzugt? Hier finden Sie eine Übersicht von bienenfreundlichen Pflanzen.
  • Die Möglichkeit, eine Blühpatenschaft zu erwerben, finden Sie auf www.maschinenring-bluehpatenschaft.at.
RTK-Signal braucht Unterstützung aus einer Hand 1024 598 Maschinenring Blog Oberösterreich

RTK-Signal braucht Unterstützung aus einer Hand

Ab Februar 2021 soll das freie RTK-Signal für die Landwirtschaft kommen. Genutzt wird dazu der APOS-Dienst (Austrian Positioning Service), dies ist der Satelliten-Positionierungsdienst des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Als Maschinenring waren wir von der Ankündigung mehr als überrascht, wurden doch die bisherigen Anbieter eines RTK-Signals vorher nicht eingebunden. Grundsätzlich unterstützen wir natürlich das Angebot eines kostenlosen Signals für die Landwirtschaft. Mit den bisherigen Erkenntnissen ist uns aber eines klar: ein RTK-Signal braucht Unterstützung aus einer Hand. Das heißt, dass ein Signal nur mit einem guten Support und mit einer guten Unterstützung dem Landwirt wirklich hilft. Denn Landwirtschaft funktioniert auch außerhalb von Bürozeiten eines Amtes.

Wozu braucht man ein RTK-Signal?

Heinrich Grabmer (Mobil RTK Signal Supporter der ersten Stunde): Das RTK-Signal ist die Basis für den Einsatz von Lenksystemen in der Landwirtschaft und die Anwendungsmöglichkeiten von Precision Farming bei Düngung, Saat, Pflanzenschutz und vielen weiteren Arbeitsschritten. Es ermöglicht Zentimeter-genaues Fahren, die Wiederholung dieser Fahrten über Jahre in der gleichen Spur und den Einsatz von automatisch gesteuerten Teilbreitenschaltungen.

Hannes Lembacher: Dank dieser Technik kann ich beispielsweise Saatgut und Gülle mit sehr wenig Überschneidungen ausbringen. Das spart Ressourcen wie Sprit, Saatgut oder Dünger und Zeit. Außerdem entlastet es mich als Fahrer, weil mich die Technik unterstützt. Wichtig ist daher ein Signal, das immer exakt funktioniert, und schnelle Hilfe bei Problemen, ansonsten ist der positive Effekt dahin.

Was macht ein Landwirt, wenn etwas nicht funktioniert?

Heinrich Grabmer: Da wir unser Signal schon seit mehreren Jahren anbieten wissen wir, wo die Stolpersteine sind. Wir unterstützen unsere Kunden beginnend mit der Inbetriebnahme über die gesamte Anwendungsdauer, wenn notwendig auch vor Ort. Unser RTK Clue-Manager zeichnet alle Informationen zum Signal auf: Satellitenempfang, Empfang der SIM-Karte, Korrektursignal. Meist können wir dem Landwirt telefonisch mit Hilfe des RTK Clue-Managers helfen, bei Bedarf kommen wir auch zu ihm. Auch wenn die Erstinstallation problemlos läuft, tauchen im laufenden Betrieb immer wieder Fragen auf. Dann steht unser Support ebenfalls zur Verfügung, um die Probleme mit dem Landwirt schnell und einfach zu beheben. Wir haben um 05:00 Uhr morgens schon Notfällen geholfen, ebenso wie um 23:00 Uhr nachts.

Hannes Lembacher: Ich fahre mit einem Selbstbaulenksystem. Da mir aber die rasche Unterstützung bei Problemen und Störungen sehr wichtig ist, habe ich mich für das Maschinenring Mobil RTK entschieden. Das hat sich bereits bewährt.

Maschinenring RTK-Signal gibt es weiterhin in gewohnter Qualität

Das Maschinenring RTK-Signal gibt es weiterhin in der gewohnten Qualität, mit dem gewohnten Support und auch der Multi-SIM. Wir haben hier erst im letzten Jahr investiert, damit unsere Sender, Signale und Multi-Sim-Karten auf dem aktuellsten Stand der Technik sind. Das bedeutet besseren Empfang trotz Abschattung neben Wäldern, ein stabileres Signal und kaum Ausfälle durch die Integration der Satellitensysteme Galileo und Beidou sowie durch die Erweiterung der Frequenzbänder für die Signalübermittlung.

Landwirt Hannes Lembacher hat sich für das Korrektur-Signal des Maschinenring entschieden, weil ihm die rasche Unterstützung bei Störungen sehr wichtig ist

Heinrich Grabmer weiß wo die Stolpersteine sind. Er und seine Kollegen im Support unterstützen die Maschinenring Mobil RTK Kunden bei der Inbetriebnahme ebenso wie über die gesamte Anwendungsdauer.

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