pixel

Menschen

Markus, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Markus, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Neben seinem Vollzeitjob bei einem landwirtschaftlichen Fahrzeughersteller arbeitet Markus seit zwei Jahren für den Maschinenring-Winterdienst beim Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen. Als Morgenmensch fällt ihm das frühe Aufstehen leicht, die Arbeit macht ihm Spaß: „Das ist für mich während der Wintertage einfach ein Ausgleich“. Was ihm besonders am Winterdienst gefällt, verrät dir Bernd im Video.

Maschinenring-Winterdienst als Nebenjob

Markus, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit, Zusammenhalt. Der Maschinenring Jahr für Jahr eine erfahrene und leistungsstarke Winterdienst-Flotte. Gemeinden und Unternehmen schätzen die hohe Qualität unsere Arbeit und unsere Flexibilität.

Für die kommende Wintersaison suchen wir Mitarbeiter für den Winterdienst: Ob hinterm Steuer eines Räumfahrzeugs oder im Team mit Schaufel und Handstreuer – der Maschinenring bietet ein sauberes, stabiles Dienstverhältnis und ein gutes Nebeneinkommen. Für mehr Informationen steht dir dein lokaler Maschinenring gerne zur Verfügung.

Interessiert an mehr? Hör dir an, was Bernd zu sagen hat.

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?
Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Bernd mag das frühe Aufstehen und genießt es, frühmorgens alleine auf den Straßen unterwegs zu sein. Er mag er den Gedanken, dass er durch seine Arbeit beim Winterdienst etwas Sinnvolles macht, dass die Menschen, die nach ihm unterwegs sind, geräumte und gestreute Straßen und Gehwege nutzen können und er so zu ihrer Sicherheit beiträgt. Bernd schätzt die fairen und zuvorkommenden Arbeitsbedingungen beim Maschinenring.

Mehr über den Winterdienst beim Maschinenring erzählt dir Bernd im Video:

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit, Zusammenhalt. Der Maschinenring Jahr für Jahr eine erfahrene und leistungsstarke Winterdienst-Flotte. Gemeinden und Unternehmen schätzen die hohe Qualität unsere Arbeit und unsere Flexibilität.

Für die kommende Wintersaison suchen wir Mitarbeiter für den Winterdienst: Ob hinterm Steuer eines Räumfahrzeugs oder im Team mit Schaufel und Handstreuer – der Maschinenring bietet ein sauberes, stabiles Dienstverhältnis und ein gutes Nebeneinkommen. Für mehr Informationen steht dir dein lokaler Maschinenring gerne zur Verfügung.

Job-Blues adé – Facharbeiter Florian findet sein berufliches Glück – Ausbildung inklusive 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Job-Blues adé – Facharbeiter Florian findet sein berufliches Glück – Ausbildung inklusive

Manchmal muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören. Ein wenig Mut gehört dazu, aber kommen die Dinge einmal ins Rollen, weiß man schnell, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat. So ging es Florian Rechberger, der sich mit 33 Jahren als Facharbeiter beruflich neu orientiert hat. Beim Maschinenring findet er ein Aufgabengebiet, das seine Stärken bedient. Und danke der Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft eine echte Perspektive.

Florian Rechberger liebt die Herausforderung.

Florian Rechberger wächst in der Steiermark auf. Sein Lebenslauf ist außergewöhnlich abwechslungsreich, Florian probiert gerne neue Dinge aus: Er diplomiert in Kommunikations- und Mediendesign, macht den Motorsägenkurs und arbeitet als landwirtschaftlicher Facharbeiter. Covid-19 macht ihm einen Strich durch die Rechnung und zwingt ihn zwei Jahre lang zur Büroarbeit. Die Frustration wächst, es ist Zeit für etwas Neues.

„Ich war auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Job, bei dem ich wieder mit meinen Händen arbeiten kann.“

Florian Rechberger

Florian wird auf eine Maschinenring-Anzeige, die Facharbeiter sucht, aufmerksam und nimmt Kontakt zum oberösterreichischen Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen auf. Dort sticht sein Lebenslauf dem Personalleasing-Bereichsleiter Markus Lindinger sofort ins Auge. „Ich fand die Bewerbung sehr spannend. Viele unterschiedlichen Interessen, Engagement, Flexibilität – das sind Stärken, die vor allem im Zeitarbeitsbereich richtig zur Geltung kommen.“

Man wird sich schnell einig, Florian packt die Gelegenheit am Schopf und lässt sich nicht nur vom Jobangebot, sondern auch vom schönen Standort in einer DER Urlaubsregionen von Oberösterreich gerne überzeugen. Gemeinsam mit seiner Freundin zieht Florian kurzentschlossen nach Kirchdorf. Kein Einzelfall, wie Mario Pramberger von der Initiative worklifehub, die Verbindung zwischen Wohn- und Arbeitswelt herstellen möchte, weiß: „Viele Fachkräfte schätzten die herrliche Landschaft und die ausgezeichneten Freizeitmöglichkeiten.“

Arbeit wartet beim Maschinenring genug auf Florian und selbst für einen Facharbeiter, der schon viel gesehen hat, ist auch Neuland dabei. „Es gibt keine Herausforderung, die nicht bewältigt werden könnte“, versichert Markus Lindinger. Das Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot des Maschinenring trägt seinen Teil dazu bei.

Aktuell ist Florian Rechberger (rechts im Bild) über die Maschinenring Personalleasing für die Firma Pillinger Hans GmbH im Einsatz. Firmenchef Hans Pillinger (Mitte) ist hochzufrieden und Markus Lindinger (Bereichsleitung Personalleasing Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen) freut sich, dass Florian mit im Team ist.

Tolles Angebot für Facharbeiter: Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft

„Der Maschinenring bietet in Oberösterreich ein sehr attraktives Angebot für Nachwuchskräfte an. Ähnlich wie bekannte Traineeprogramme in großen Konzernen können Interessierte eine zweijährige Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft absolvieren. Das Programm führt durch die drei Maschinenring-Kerngebiete Agrar, Service und Personalleasing, wechselt sich in Theorie und Praxis ab und vermittelt fundierte und vielschichtige Qualifikationen“, so Peter Grünsteidl, Personalmanagement Maschinenring Oberösterreich. Die Ausbildung hat einen Wert von rund € 5.000 Euro – und ist für die Teilnehmer kostenlos. Darüber hinaus garantiert der Maschinenring eine Festanstellung während der Ausbildungsphase und auch danach warten glänzende Jobaussichten.

„Gut ausgebildete und erfahrene Fachkräfte sind sehr gefragt. Von der Maschinenring-Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft profitieren unsere Mitarbeiter ein Leben lang.“

Peter Grünsteidl, Personalmanagement Maschinenring Oberösterreich

„Für engagierte und vielseitig interessierte Menschen wie Florian ist die WAF-Ausbildung wie geschaffen“, so Markus Lindinger vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen. Sobald die Pandemie vorbei ist, kann Florian Rechberger mit dem Programm starten.

Wir freuen uns, dass Florian seinen Weg zu uns gefunden hat und wünschen ihm alles Gute und viele abwechslungsreiche, spannende Einsätze!

Mehr Infos zur Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft gibt’s in unserem Video:

Ausbildung zur Wirtschafts & Agrar-Fachkraft beim Maschinenring Oberösterreich
Reger Andrang beim Dorfladen in Spital an Pyhrn.
Direktvermarktung mit Herz & Verstand – Bäuerinnen-Gemeinschaftsprojekt Spitaler Dorfladen boomt 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Direktvermarktung mit Herz & Verstand – Bäuerinnen-Gemeinschaftsprojekt Spitaler Dorfladen boomt

Große Ideen entstehen oft am Küchentisch. Als der örtliche Direktvermarkter in Spital am Pyhrn zusperrt und kein Nachfolger aufzutreiben ist, entschließen sich örtliche Landwirtinnen kurzerhand den Dorfladen selbst zu führen. Ohne Erfahrung in Handel und Direktvermarktung packen die Spitaler Bäuerinnen das Projekt mit Herz, Bauchgefühl und Hausverstand an. Das Resultat ist ein Gemeinschaftsprojekt, das seinesgleichen sucht.

Spital am Pyhrn. Der Dorfladen ist im Zentrum der kleinen Gemeinde, zwischen Stiftskirche und Gemeindeamt gelegen. Als der Betreiber zusperrt findet sich kein Nachfolger. Dies wollen die Landwirtinnen Regina Reiter und Barbara Rebhandl nicht hinnehmen: „Das war mitten in der Milchkrise im Mai 2016. Es war schwer, die eigenen Produkte an den Mann zu bringen – und da sperren wir den Dorfladen, das einzige regionale Geschäft in Spital am Pyhrn, zu?“ Die beiden Frauen fassen den Entschluss, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Spitaler Dorfladen – eine Idee nimmt Gestalt an

Die Idee liegt nun am Tisch: ein kleiner, feiner Laden mit Produkten, die man selbst auch haben möchte, und einem Vermarktungskonzept, das sich für die Bauern lohnt. Regina und Barbara haben keine Erfahrung mit Unternehmensgründungen, schon gar nicht mit den komplizierten Regeln im Lebensmittelhandel. Also machen sie sich an die Arbeit.

Die Frauen googeln, arbeiten Nächte durch, eignen sich innerhalb kürzester Zeit immenses Wissen an. Dabei nutzen sie die Ressourcen von bestehenden Institutionen wie der Landwirtschaftskammer und dem Maschinenring. Eines der ersten Gespräche führten die Jungunternehmerinnen mit Markus Lindinger, Bereichsleitung Personal im Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen. „Wir sind viele Stunden bei ihm im Maschinenring-Büro gesessen. Markus hat uns immer Mut gemacht und stand mit Rat und Tat zu Seite“, erinnert sich Regina. Markus Lindinger, selbst von der Idee begeistert, unterstützt und begleitet die Bäuerinnen und „schaukelt“ viel im Hintergrund. Ein Verein wird gegründet, das Gewerbe angemeldet. Die Angestellten des alten Dorfladens werden übernommen und für den Übergang über die Maschinenring Personalleasing angestellt. So können die Jungunternehmerinnen Personalverantwortung, Versicherung und Steuern vorerst hintenanstellen und sich auf andere Dinge konzentrieren.

Individuelle Personallösungen vom Maschinenring bieten Unternehmenseinsteigern und Kleinunternehmen eine voll kalkulierbare Übersicht der Personalkosten.“

Markus Lindinger, Bereichsleitung Personal Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen

Der Dorfladen nimmt Gestalt an, doch noch gibt es keine Produkte. „Wir hatten in Spital am Pyhrn eigentlich nur wenige Betriebe, die professionelle Direktvermarktung betrieben haben“, erinnert sich Barbara. Doch die Idee des gemeinsam betriebenen Dorfladen wächst. Schnell finden sich landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Hofprodukte anbieten möchten. An nicht wenigen Bauernhöfen wird Direktvermarktung erst durch den Dorfladen ausprobiert.

Es tut sich was in der kleinen Gemeinde. Der Vermieter des Dorfladens, das Familienunternehmen MARK Metalltechnik, leistet mit zwei Jahren Mietfreiheit eine wesentliche Starthilfe. Bei der Renovierung helfen Familie und Freunde zusammen. Als der Dorfladen in einer Rekordzeit von nur vier Wochen wiedereröffnet, ist der Grundgedanke der Gemeinschaft in jeder Ecke spürbar.

Die Vielfalt bäuerlicher Produkte – frisch, regional und in erstklassiger Qualität

Beim Betreten des Dorfladens begrüßt der herrliche Duft von frisch gebackenem Bauernbrot. An Körben mit saisonalem Bio-Gemüse und selbst gemachten Marmeladen, Honig und Nudeln vorbei gelangt man zur Kühltheke mit Milch und Milchprodukten wie Butter, Topfen, Sauerrahm und Joghurt. In der Vitrine lassen einem Käse, Wurst, Speck und gekochte Speisen wie Fleischlaiberl, Frittaten, Strudel und Knödel das Wasser im Mund zusammenlaufen und mit köstlichen Säften, Most und Schnaps werden Genießer bestens versorgt. Neben den Lebensmittelprodukten finden auch zum Teil selbst gefertigte Handelsprodukte wie Wolle, Dekor und Geschenke Platz.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Geschenkkörbe wie das „Spitaler Kistl“, das auch der Tourismusverband Pyhrn-Eisenwurzen gerne bezieht. Durch alle Produkte zieht sich zwei Kriterien wie ein roter Faden: die Qualität und die Regionalität. „Wir wissen genau, wo die Produkte herkommen. Wir wissen genau, wo die Betriebe sind und dass sie gut sind“, betont Barbara Rebhandl. Die Ware müsse so qualitativ sein, dass auch die eigenen Leute gerne zum Einkaufen kommen. Verpackt sind die Erzeugnisse vorwiegend in Gläsern und Papier, im Spitaler Dorfladen findet man nur Plastik, wenn es unbedingt nötig ist.

„Ich dachte nie, dass ich mich so mit Direktvermarktung identifizieren kann. Der Dorfladen ist irgendwie unser Baby.“

Barbara Rebhandl, Geschäftsführerin Spitaler Dorfladen

WhatsApp-Gruppe als Warenwirtschaftssystem

„Wie verfolgen ein ganz anderes Konzept als herkömmliche Handelsbetriebe“, erklärt Regina Reiter, die wie Barbara Rebhandl alle Geschäftsführertätigkeiten im Ehrenamt durchführt: „Der Dorfladen ist nicht klassisch eigentümergeführt. Er gehört dem Verein. An Gewinnmaximierung sind wir nicht interessiert. Das Ziel ist das Miteinander“. Und es funktioniert.

Andrea Reitmüller und Maria Stockreiter – die „Engeln“ des Spitaler Dorfladen.

Der Spitaler Dorfladen schreibt trotz einer sehr niedrigen Handelsspanne, die mehr als branchenunüblich ist, seit fünf Jahren stabile Zahlen. Lieferverträge und Abnahmevereinbarungen gibt es im Spitaler Dorfladen nicht, die Zusammenarbeit basiert auf Freiwilligkeit und Vertrauen. Wenn das Brot aus ist oder eine Köchin ausfällt, informieren die Verkäuferinnen die Vereinsmitglieder via WhatsApp. Meistens wird der Engpass schnell gelöst und wenn nicht, geht die Welt nicht unter. „Wir müssen nicht immer alles lagernd haben und unsere Kunden verstehen das“, so Barbara Rebhandl.

„Größere Entscheidungen werden immer miteinander getroffen. Es ist wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, mitzuentscheiden. Es muss für jeden passen, jeder muss seine Aufgaben haben und Verantwortung tragen.“

Regina Reiter, Geschäftsführerin Spitaler Dorfladen

Die Spitaler lieben ihren Dorfladen

Andrea Reitmüller und Maria Stockreiter, die beiden Verkäuferinnen, werden gerne als „Engeln des Dorfladens“ bezeichnet. Sie leben die Philosophie des Spitaler Dorfladens mit Freude und Hingabe. Mit der Zeit haben die beiden ein besonderes Gespür für das Sortiment entwickelt und regen Anpassungen und neue Ideen an. Andrea Reitmüller arbeitet seit drei Jahre im Dorfladen und weiß, dass die Kunden den Charme des kleinen Dorfladens mit seiner Individualität schätzen. „Wir haben viele Stammkunden, die jede Woche kommen.“ Ein besonderer Besuch kommt z.B. immer freitags inklusive Leiterwagen: Die Kinder des Gemeindekindergartens kaufen für die gesunde Jause ein.

„Es ist immer schön mitzuerleben, wie gern die Kunden zu uns einkaufen kommen. Sie schätzen die Regionalität und Qualität sehr. Außerdem ist unser Sortiment bei jedem Besuch ein bisschen anders.“

Maria Stockreiter, Verkäuferin Spitaler Dorfladen

Die Zukunft des Spitaler Dorfladens

Der Dorfladen steht auf festen Beinen und der Maschinenring als „Gründungspartner“ ist noch immer dabei – der Gemeinschaftsgedanke verbindet eben. „Die Unterstützung von landwirtschaftlichen Betrieben ist eine der Kernaufgaben des Maschinenring, wir helfen zusammen“, so Markus Lindinger vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen. Der Maschinenring agiert als unterstützendes Vereinsmitglied und vermittelte das nötige Know-how für Buchhaltung und Lohnverrechnung. Markus Lindinger vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen ist sich sicher: „Es ist etwas Besonderes, das hier entstanden ist. Die Produkte sind wirklich erstklassig, wir verschenken diese selber auch gerne an unsere Leasing-Kunden. Wir wünschen dem Spitaler Dorfladen weiterhin nur das Beste und gratulieren zum fünfjährigen Jubiläum.“

Der Erfolg des Spitaler Dorfladens bleibt nicht unbemerkt. Angebote, eine zweite Filiale zu öffnen oder die Öffnungszeiten auszuweiten, lehnt die Gemeinschaft dankend ab. „Das Konzept unseres Dorfladens wäre sicherlich erweiterbar und hätte Potenzial, aber dann wäre er anders“, so Regina Reiter, „Die Herausforderung ist, den Grundgedanken in seiner Form zu erhalten und lebendig zu halten. Es geht nur miteinander.“

Öffnungszeiten & Adresse Spitaler Dorfladen

Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr
Samstag: 8.30 bis 12.30 Uhr

Stiftsplatz 4, 4582 Spital am Pyhrn
Telefon: 0664 3702444
E-Mail: spitaler.dorfladen@gmx.at

Zur Website

Sie möchten mehr lesen?

Raps von Oberösterreichs Feldern in „Kronenöl“

In „Kronenöl“ steckt Raps von Oberösterreichs Feldern, gepresst in den regionalen Ölmühlen des Maschinenring. Hausrucköl-Geschäftsführer Josef Voraberger führt Klemens Rauch von VFI Oils for Life durch die Ölmühle – wir waren dabei! ZUM ARTIKEL

Feldversuche CULTAN-Verfahren– „Es funktioniert in der Praxis!“

Das CULTAN-Verfahren, also Stickstoffdüngung durch Injektion direkt in an der Wurzel, ist in aller Munde. Wir waren beim Feldversuch mit dabei und staunten über die Ergebnisse! ZUM ARTIKEL

Betriebshelfer – die „Retter in der Not“ 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Betriebshelfer – die „Retter in der Not“

Betriebshilfe beim Maschinenring

Wenn Anna Rebhandl zu einem Einsatz fährt, hat sie es fast immer mit einem landwirtschaftlichen Betrieb im Ausnahmezustand zu tun. Die Ressourcen auf Bauernhöfen sind knapp bemessen – fällt eine Arbeitskraft aus, ist schnell „Not am Mann“. Ein Bericht über Zusammenhalt und die Freude am Helfen.  

Roßleithen, Oberösterreich. Der Milchviehbetrieb ist auf zwei volle Arbeitskräfte ausgelegt. Tierhaltung ist kein Nine-to-five-Job: 40 Tiere müssen zweimal täglich, sieben Tage die Woche, versorgt werden, neben Feldarbeiten, Administrativem und vielen mehr. Vater und Sohn sind ein eingespieltes Team, aber nun wurde der Vater am Knie operiert und fällt für drei bis vier Monate aus. Sein Ausfall wirkt sich schlagartig auf den Betrieb aus. Der örtliche Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen reagierte deshalb rasch und vermittelte eine Betriebshelferin.

 „Alleine würden wir momentan schwer zurechtkommen.“

Engelbert Rebhandl jun.

„Landwirtschaftliche Betriebe können leider sehr oft in eine verzwickte Situation kommen wenn etwas passiert. Ein Unfall, eine Krankheit, ein Todesfall, und eine Arbeitskraft fällt aus. Am Betrieb gibt es eine Menge Arbeit und die Leute wissen nicht mehr, wie sie momentan mit der Arbeit zurechtkommen“, weiß Gottfried Straßmayr, Agrar-Bereichsleiter beim Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen, „Für solche Situationen gibt es Möglichkeit, schnell und unkompliziert eine Betriebshilfe in Anspruch zu nehmen.“

Engelbert Rebhandl jun. & sen., Gottfried Straßmayr, Anna Rebhandl, Matthias Gösweiner
Engelbert Rebhandl jun. & sen., Gottfried Straßmayr, Anna Rebhandl, Matthias Gösweiner

Die Maschinenring-Betriebshilfe

Oft kommen die Betriebshelfer aus den eigenen Reihen. So auch Anna. Die 20-Jährige stammt von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Roßleithen, ihre Eltern waren früher selbst als Betriebshelfer tätig. Anna liebt die Arbeit mit Tieren und nutzt die Zeit bis zum Studium um beim Maschinenring in der Betriebshilfe zu arbeiten. Am Hof von Engelbert Rebhandl ist sie hauptsächlich im Stall tätig: Zwei Mal am Tag melkt Anna die Milchkühe, tränkt und füttert die Kälber, mistet den Stall aus. „Der richtige Umgang mit Tieren ist in der Betriebshilfe sehr wichtig. Es ist nicht nur eine Arbeit, es ist eine Lebensaufgabe, die mit Begeisterung gemacht wird“, so Matthias Gösweiner, Agrarbetreuer beim örtlichen Maschinenring.

Gottfried Straßmayr, Betriebshelferin Anna Rebhandl und Matthias Gösweiner vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen
Eingespieltes Team: Gottfried Straßmayr, Anna Rebhandl und Matthias Gösweiner vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen

Langweilig wäre es jedenfalls nie, meint Anna: „Man sieht relativ viel und lernt bei jedem Betrieb etwas dazu. Es ist auch natürlich eine gute Option für mich, die paar Monate finanziell zu nutzen. Und Erfahrungen mach ich auf jeden Fall.“ Oft gäbe es Situationen, die einem nahe gehen. So erinnert sich Anna an einen Betrieb, dessen junger Landwirt gesundheitlich bedingt ausfiel und der 80jährige Altbauer übernehmen musste: „Der war natürlich sehr verzweifelt, die Arbeit muss ja weitergehen. Da war ich richtig froh helfen zu können.“

„Jemanden in einer Notsituation unter die Arme zu greifen, ist eine klare Entscheidung. Anderen zu helfen, bereichert das eigene Leben oft erstaunlich.“ 

Gottfried Straßmayr, Agrasr-Bereichsleiter Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen

Betriebshilfe als flexible (Zu)Erwerbsmöglichkeit

Darüber hinaus bietet der Beruf Flexibilität. Oft sind es die eigenen Leute, die – zusätzlich zur eigenen Landwirtschaft – Einsätze als Betriebshelfer übernehmen. Der Maschinenring kann dabei ganz auf die Bedürfnisse der Helfer eingehen. Ob Zuerwerb oder Vollerwerb, von geringfügiger Beschäftigung bis zur ganzjährigen Vollzeitstelle. Die Profis vom Land bilden den Nachwuchs in Theorie und Praxis aus und ermöglicht auch erfahrenen Helferinnen und Helfern Weiterbildungen.

Flexibilität ist jedoch auch vom Betriebshelfer gefordert. „Es ist wichtig, dass man offen auf den Betrieb zu geht, jeder Betrieb hat seine eigenen Arbeitsbedingungen“, weiß Anna. Man müsse die Arbeit, die getan werden muss, auch sehen und aus eigener Motivation anpacken. Aber Anna ist sich sicher: „Hauptsache, man hilft zusammen und greift dem Betrieb unter die Arme.“

Mehr Infos zur Betriebshilfe beim Maschinenring

Was kostet eine Betriebshilfe?

Muss sich ein Betrieb eine Fremdarbeitskraft leisten, fallen natürlich Kosten an. Damit diese aber für den Landwirt leistbar bleiben, übernehmen die SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen), der Maschinenring und das Land Oberösterreich den Großteil. Der Betrieb selbst hat nur noch 20 bis 30 Prozent Selbstkostenanteil.

Wie beantragt man die Betriebshilfe?

Der erste Ansprechpartner ist der regionale Maschinenring. Der übernimmt nicht nur die rasche Vermittlung eines Betriebshelfers und die Koordination, sondern auch die Abwicklung mit der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS).

Wo kann man sich als Betriebshelfer bewerben?

Der Maschinenring sucht ständig Landwirte und landwirtschaftliche Fachkräfte, die an einer Tätigkeit als Betriebshilfe interessiert sind. Für mehr Informationen zu Aufgabenbereich, Entlohnung und Anstellungsmodellen wendet man sich am besten an den örtlichen Maschinenring.

Mehr über Annas Arbeitsalltag können Sie im Kurzvideo erfahren:

Anna | Soziale Betriebshelferin beim Maschinenring

Das könnte Sie auch interessieren:

Betriebshelferin Anna Rebhandl
„Jeder Betrieb ist anders, jeder Einsatz bringt mir etwas bei.“ 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

„Jeder Betrieb ist anders, jeder Einsatz bringt mir etwas bei.“

Betriebshelferin Anna stammt selbst von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Roßleithen. Nach fünfjähriger Ausbildung mit Schwerpunkt Landwirtschaft & Ernährung und Sozialjahr wird die 20-Jährige im Herbst ihr Studium beginnen. Die Zeit bis dahin nutzt sie, indem sie als Maschinenring-Betriebshilfe dort hilft wo „Not am Mann“ ist.

Anna | Soziale Betriebshelferin beim Maschinenring

Jobportrait Betriebshilfe

Wann werde ich geholt?

Manchmal kommen landwirtschaftliche Betriebe in schwierige Situationen, z.B. wenn eine Arbeitskraft krankheitsbedingt ausfällt und die Leute nicht mehr wissen, wie die Arbeit zu schaffen ist. Dann vermittelt der Maschinenring Betriebshelfer, die schnell einspringen und mitarbeiten. Die Kosten übernehmen dann zum Großteil SVS, Maschinenring und Land Oberösterreich, also ist die Betriebshilfe auch für den Betrieb leistbar.

Betriebshelferin Anna Rebhandl versorgt die Milchkühe
Anna arbeitet als Betriebshelferin beim Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen

Darum bin ich gerne Betriebshelferin!

Ich mag die flexible Zeiteinteilung und die vielfältigen Aufgaben. Außerdem leiste ich hier eine Arbeit, die Sinn macht und anderen Menschen wirklich hilft. Durch mich können Betriebe auch in schweren Zeiten weiterarbeiten. Ich bekomme Anerkennung für meine Leistung, oft sind die Leute auch sehr dankbar.

Betriebshilfe – das bringt es mir persönlich.

Jeder Betrieb ist anders, jeder Einsatz bringt mir etwas bei. Ich lerne fachlich irrsinnig viel und sammle Erfahrungen, von denen ich profitiere. Natürlich ist es auch ein toller Zuverdienst, das Geld kann ich für mein Studium gut brauchen.

Die Maschinenring-Betriebshilfe hilft schnell: Betriebshelferin Anna mit Gottfried Straßmayr und Matthias Gösweiner vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen

Was muss man in der Betriebshilfe können?

Ein landwirtschaftlicher Hintergrund oder eine entsprechende Ausbildung helfen – beim Maschinenring haben wir übrigens auch viele Weiterbildungsangebote. Aber vor allem muss man offen auf neue Dinge zugehen und Spaß bei der Arbeit haben.

Wie wird man Betriebshelferin oder Betriebshelfer?

Wir suchen immer Leute! Am besten wendest du dich an deinen örtlichen Maschinenring.

Für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir…

Weiterhin so viel Freude bei dem zu haben, was ich mache.

Betriebshelferin Anna Rebhandl bei der Stallarbeit
Betriebshilfe beim Maschinenring – ein Job, so flexibel wie du!

Weitere Jobportraits von Betriebshelfern beim Maschinenring:

Matthias Rammer

Sechs landwirtschaftliche Betriebe unterstützt Mathias Rammer aus Ried in der Riedmark derzeit. Der 21-Jährige ist als auszubildende Wirtschafts- und Agrar Fachkraft seit März 2019 beim Maschinenring im Einsatz. ZUM ARTIKEL

Dominik Trenda

Dominik Trenda ist seit sieben Jahren für den Maschinenring Freistadt als Betriebshelfer tatkräftig im Einsatz. Der 25-jährige schätzt vor allem die abwechslungsreiche Arbeit bei den verschiedenen Betrieben. ZUM ARTIKEL

Philipp Radner

Phillip Radner ist für andere Landwirte im Einsatz, wenn diese wegen eines Unfalls oder Krankheit ausfallen. Auch bei Urlaub des Betriebsführers ist er im Einsatz, denn der 27-Jährige aus Roitham ist als Betriebshelfer im Einsatz. Im Interview haben wir mehr über ihn erfahren. ZUM ARTIKEL

Franz Steinhäusler

Betriebshelfer ist kein Beruf sondern eine Berufung. Stellvertretend für unsere zahlreichen Betriebshelfer, stellen wir Franz Steinhäusler aus St. Konrad vor. ZUM ARTIKEL

Landjugend Oberösterreich – die Kaderschmiede am Land 1024 680 Maschinenring Blog Oberösterreich

Landjugend Oberösterreich – die Kaderschmiede am Land

Seit vielen Jahrzehnten arbeiten Maschinenring Oberösterreich und Landjugend Oberösterreich Hand in Hand.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landesjugend Oberösterreich und Maschinenring Oberösterreich (im Bild: -Landesleiter Stephan Eichelsberger und Maschinenring-Landesobmann Gerhard Rieß; Foto: Landjugend OÖ)

Heuer feiert die Landjugend Oberösterreich ihr 70jähriges Bestehen. In diesem Beitrag lesen Sie, wie sich die ein kleiner Jugendklub der Nachkriegszeit zur größten Jugendorganisation Oberösterreichs entwickelt hat. Das Mitgliederangebot ist beeindruckend – vom Stammtisch bis zum internationalen Austauschprogramm.

Nach dem Zweiten Weltkrieg von den Besatzungsbehörden als „4H-Klub“ (Anmerkung: Die vier H beziehen sich auf Head, Heart, Hands und Health) zur fachlichen Qualifizierung der bäuerlichen Jugend gegründet und Anfang der 50er-Jahre von der Landwirtschaftskammer als „Jugendwerk“ etabliert, blickt die Organisation auf eine Erfolgsgeschichte zurück: Heute ist die Landjugend Oberösterreich mit 220 Ortsgruppen und über 22.000 Mitgliedern die größte Jugendorganisation in Oberösterreich.

Umfangreiches Bildungs- und Entwicklungsangebot für Mitglieder

Durchschnittlich 65 Mal im Jahr trifft sich jedes Mitglied Jahr für Jahr zu gemeinsamen Aktionen. Die Palette ist umfangreich: Die Landjugend Oberösterreich organisiert Veranstaltungen aller Art – von Tätigkeiten rund um Sport und Kultur, Wettbewerbe, Gruppenabende und Stammtische. Ein vielfältiges Programm in den unterschiedlichsten Bereichen bietet Mitgliedern und Funktionären Lehrgänge und Workshops zur Weiterbildung und persönlichen Entwicklung. Die Landjugendliche engagieren sich in den unterschiedlichsten Projekten oder verbringen ihren Sommer im Rahmen des Internationalen Jugendaustausches IFYE in Übersee oder Europa.

Die Landesjugend Oberösterreich bietet ein umfangreiches Weiterbildungsangebot. (Bild: Landesjugend Oberösterreich)

„In der Landjugend fängt man sein Tun an“ (Franz Moser)

Die Landjugend Oberösterreich bietet ihren Mitgliedern aber nicht nur Aktivitäten und Entwicklungsmöglichkeiten. „Dort bilden sich Freundschaften fürs Leben“, so Franz Moser: „In der Landjugend fängt man sein Tun an, sie ist eine Kaderschmiede im ländlichen Raum“. Franz Moser war selbst einmal Obmann in der Landjungend und ist heute Geschäftsführer im Maschinenring Oberösterreich. Als DER Dienstleister im ländlichen Raum ist der Maschinenring Oberösterreich mit der Landjugend seit vielen Jahren verbunden. „Die Landjugend Oberösterreich ist ein wesentlicher Impulsgeber für bäuerliche Tradition, sie stärkt die ländliche Position. Sehr viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Landjugend als sozialen Background, die Mitglieder sind also auch aus unserer Sicht als Arbeitgeber sehr wertvoll“, erklärt Franz Moser und freut sich mit der Landjugend Oberösterreich auf erfolgreiche 70 Jahre, die beim heurigen Landeserntedankfest gefeiert werden.

Aus dem Archiv:

Maschinenring ist im trend-Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber“ der beste Dienstleister österreichweit! 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring ist im trend-Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber“ der beste Dienstleister österreichweit!

Am 26.3.2021 veröffentlichte das Wirtschaftsmagazin trend das mit Spannung erwartete Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber“. In den Top 300 belegt der Maschinenring österreichweit den 51. Platz und ist somit der beste Arbeitgeber im Dienstleistungsbereich österreichweit.

Mitte März 2021 – wie alle wussten wir noch nichts von dem streng gehüteten Ergebnis des Rankings – besuchte uns der trend-Redakteur Bernhard Ecker und diskutierte mit unserem Geschäftsführer Franz Moser über die Unternehmenskultur beim Maschinenring Oberösterreich. Flache Hierarchien, wertschätzender, offener und direkter Umgang miteinander und Handschlagqualität sind bei uns gelebte Praxis. „Wir sind seit Jahrzehnten ein guter Arbeitgeber, das gute Miteinander liegt in unseren Genen“, so Geschäftsführer Franz Moser im Interview. Franz Moser betonte den Zusammenhalt, besonders in den durch Covid-19 bedingten schwereren Zeiten, und die Bedeutung von Digitalisierung und Innovation für den Maschinenring Oberösterreich.

Maschinenring mit Top-Platzierung in trend-Umfrage

Das exklusive Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber“, das trend in Kooperation mit Statista, kununu und Xing in aufwendigen Untersuchungen erstellt, basiert auf mehr als 220.000 Einzelbewertungen. Der Maschinenring belegt einen sehr erfreulichen 51. Rang in der Gesamtbewertung und ist somit bester Dienstleister im Ranking.

Wir freuen uns über das großartige Ergebnis und sind stolz auf unseren ausgezeichneten Ruf als Arbeitgeber! Das Ranking und der Bericht über den Maschinenring Oberösterreich kann in der trend-Ausgabe vom 26.3.2021 nachgelesen werden. Ab 15.4. werden die Ergebnisse über diesen Link auch online verfügbar sein.

„Qualifizierter Grünraumpfleger“-Absolvent Leonhard über den neuen Maschinenring-Kurs
„Qualifizierter Grünraumpfleger“-Absolvent Leonhard über den neuen Maschinenring-Kurs 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

„Qualifizierter Grünraumpfleger“-Absolvent Leonhard über den neuen Maschinenring-Kurs

Nach Matura an der HLUW (Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft) und Zivildienst arbeitete Leonhard Hasiweder, 27, zunächst zwei Jahre im Labor eines Aluminium Eloxal-Betriebs. Es hat ihn aber nach draußen gezogen, er ist „gerne an der frischen Luft“. Heute arbeitet er das dritte Jahr in Vollzeit beim Maschinenring Oberösterreich. Leonhard bezeichnet sich als „Mädchen für alles“, was eher tiefgestapelt ist – Leonhard arbeitetet nicht nur im Sommer- und Winterdienst, sondern ist auch bei Besichtigungen und als Qualitätsbeauftragter im Einsatz. Ein echter „Profi vom Land“ eben. Leonhard hat Anfang März 2021 den ersten Maschinenring-Kurs „Qualifizierte/r Grünraumpfleger/in“ absolviert. Wir durften ihm Fragen zum Kurs stellen.

Leonhard, du bist einer der ersten Absolventen des neuen Kurses. Warum hat dich der Kurs „Qualifizierter MR-Grünraumpfleger“ interessiert?

Leonhard Hasiweder: Weiterbildung ist immer gut! Bei der Grünraumpflege hatte ich zwar schon Praxiserfahrung, aber es war super, sich einen theoretischen Unterbau anzueignen – zu erfahren WARUM man die Dinge so macht, wie man sie macht.

Theoriewissen ist ein wichtiger Teil des Kurses. Das Programm für den ersten Kurstag (Link zum Newsbeitrag auf maschinenring.at/maschinenring-ooe) ist umfangreich. Wie geht man mit einer solchen „Wissensflut“ um?

Leonhard Hasiweder: Wir hatten zwei Vortragende, die sich immer abwechselt haben. Der Vortrag war auch gar nicht trocken oder langweilig. Es war immer ein bisserl Schmäh dabei. Und man hat sofort erkannt, dass die Vortragenden auch aus der Praxis sind und „draußen“ schon Einiges gesehen haben. Sie haben bei allen Themen immer Bezug zum Berufsalltag hergestellt. Man wusste also immer, warum man es lernt.

Der zweite Tag war der Praxistag, da ging’s dann ans Eingemachte.

Leonhard Hasiweder: Ja, wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Die erste Gruppe hat mit der Beetpflege begonnen – Gräser schneiden, Blumen zurückschneiden, Rindenmulch streuen, Beete verschönern. Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit der Sanierung von Rasen und bei der dritten Gruppe ging’s ans Heckenschneiden.

Was war dein Lieblings-Thema?

Leonhard Hasiweder: NICHT Heckenschneiden. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Wir haben im Schaugarten in Eferding geübt – bis man eine Hecke wirklich gerade hinbekommt, also dass man mit dem Geodreieck kontrollieren könnte, dauert es eine Weile. (lacht)

Wem würdest du den Kurs empfehlen?

Leonhard Hasiweder: Ich empfehle diesen Kurs allen, die für den Maschinenring Oberösterreich im Außenbereich arbeiten. Beim Kurs ist wirklich für jede(n) etwas dabei, man kann viel dazulernen. Ich fände den Kurs, vor allem den ersten Tag, auch für die Leute im Büro sinnvoll.

Danke fürs Gespräch, Leonhard. Alles Gute weiterhin!

Bist du am Maschinenring Oberösterreich-Kurs „Qualifizierter MR-Grünraumpfleger“ interessiert?
Hier findest du alle Infos zum Kurs: Kursinfos „Qualifizierter MR-Grünraumpfleger“

Ab in die Krone: Grüner Traumjob in luftiger Höhe 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ab in die Krone: Grüner Traumjob in luftiger Höhe

Die Pflege eines Baumes ist keine simple Angelegenheit. Für die Durchführung fachgerechter Baumpflegemaßnahmen sind neben diversen technischen Fertigkeiten auch umfangreiche Fachkenntnisse in den Bereichen Baumbiologie, Baumpflegemaßnahmen sowie Krankheitssymptome eines Baumes notwendig. Auch auf diverse Ö-Normen muss Rücksicht genommen werden. Alle Maschinenring-Mitarbeiter, die in der Baumpflege tätig sind, haben die Ausbildung „Baumpfleger Qualifiziert“ absolviert und sind somit perfekt für Baumpflegearbeiten bei unseren Kunden gerüstet.

Spezielle Arbeitsverfahren

Da vor allem in Städten der Platz nicht nur für die dort lebenden Menschen, sondern auch für die Bäume oftmals limitiert ist, sind Stadtbäume häufig zu pflegen. Dabei fallen oft Arbeiten auf engstem Raum an. So kommt es häufig vor, dass Dächer und Fassaden freigeschnitten, Baumkronen eingekürzt, abgestorbene Äste entfernt oder ganze Bäume abgetragen werden müssen. Vor jedem Arbeitseinsatz werden die standörtlichen Gegebenheiten evaluiert und ein geeignetes Arbeitsverfahren ausgewählt. Maßnahmen zum Baumerhalt und zur Baumpflege können vom Boden aus, mittels Leiter oder mit einer Hebebühne, durchgeführt werden.

Baumpflege in luftiger Höhe – professionelle Baumkletterer

Besonders spektakulär ist die Seilklettertechnik (SKT). Dieses spezielle Arbeitsverfahren kommt dort zum Einsatz, wo andere Arbeitsverfahren, wie die Baumpflege mittels Hebebühne, keinen Zugang haben, oder an ihre Grenze stoßen. Mit der Seilklettertechnik erklettern die speziell dafür ausgebildeten Baumpfleger des Maschinenring jeden Ast. Wer mittels Seilklettertechnik in die Baumkronen aufsteigen und dort Baumpflegemaßnahmen durchführen will, muss eine spezielle Technik und viel Wissen kombinieren können. Diese Fachkenntnisse werden den Maschinenring-Baumpflegern in einer mehrwöchigen Seilklettertechnikausbildung vermittelt. Die körperliche Eignung der Mitarbeiter, eine gültige Arbeitsmedizinische Untersuchung und ein Erste-Hilfe-Kurs sowie der Nachweis einer Motorsägen-Ausbildung sind die Grundvoraussetzungen für die Teilnahme an der Seilklettertechnikausbildung.

Sicheres Arbeiten in den Baumkronen

Um sicher in die Baumkrone zu kommen, gilt es Einiges zu beachten. Bereits vom Boden aus sind die Ankerpunkte für die Arbeitsseile und die Stabilität des Baumes zu beurteilen. Routine, ein sicherer Umgang mit dem Arbeitsmaterial im Baum, eine gute körperliche Fitness und die richtige Ausrüstung sind die entscheidenden Faktoren, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen und zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen führen. Teamfähigkeit ist ebenfalls eine Schlüsseleigenschaft gut ausgebildeter Baumpfleger. Um sich in Notsituationen gegenseitig helfen zu können, sind professionelle Baumpfleger mindestens zu zweit im Einsatz.

Interesse an einem Job beim Maschinenring? Gleich informieren unter: maschinenring-jobs.at
Sie wollen Ihre Bäume von unseren Profis pflegen lassen? Gleich informieren unter:  maschinenring.at/baummanagement

de_DEGerman

Pin It on Pinterest