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Josef, das Welser Urgestein 767 899 Maschinenring Blog Oberösterreich

Josef, das Welser Urgestein

Josef Weichselbaumer (54), einer der langjährigsten MR-Mitarbeiter, über das Schöne und Anstrengende in seinem Beruf und Dinge, die man sich zu Herzen nehmen sollte.

Wie lange bist du schon beim Maschinenring beschäftigt?

Ich fühle mich so, als ob ich schon immer dabei gewesen wäre. Ich kann mich fast gar nicht mehr an meine Zeit vor dem Maschinenring erinnern. Am Anfang war ich über den Agrar-Bereich für den Maschinenring- Wels tätig. Ab 2006 begann dann meine Anstellung im Service. Wenn man so zurückdenkt, sind das schon ein paar Jährchen, die ich hier verbracht habe.

Was sind deine Haupttätigkeiten beim Maschinenring?

Im Winter spielt der Winterdienst die Hauptrolle. Der Sommer ist geprägt von Gartengestaltung und -pflege, wobei ich ehrlich zugeben muss, dass Baggerfahren eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist.

Wenn du an die vergangenen Jahre denkst, was war da für dich der spektakulärste Einsatz?

Eindeutig die Mühlbach-Abkehr. Der Mühlbach wird jährlich bzw. alle zwei Jahre abgelassen, damit das Ufer wieder revitalisiert werden kann. Teilweise werden richtig große Bäume gefällt. Für Action und Spannung ist also gesorgt. Es ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin ein Problemlöser. Wenn eine neue Herausforderung vor der Türe steht, muss man manchmal auch erfinderisch sein. Abgesehen davon bin ich ein Alleskönner. Ich bin handwerklich begabt. Es macht mir Freude, etwas mit meinen eigenen Händen zu erschaffen, Und wenn man nicht mehr weiter weiß, gibt’s ja mittlerweile YouTube, da wird dir dann gezeigt wie es geht.

Hat sich deine Arbeit über die Jahre verändert?

Die letzten Jahre waren anstrengend. Ich bin natürlich auch kein junger Bursche mehr. Der Maschinenring hat sich ja auch verändert und ist immer größer geworden. Dass dann alles etwas stressiger ist, mit dem muss man rechnen. Es gibt aber eine Sache, die man sich zu Herzen nehmen sollte: Junge Menschen gehören gefördert, sie sind unsere Zukunft. Und genau dieser jüngeren Generation gehört gezeigt, wie vielseitig und anspruchsvoll ein Job beim Maschinenring ist.

Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass du beim Maschinenring arbeitest?

Derzeit besitze ich einen Gockel und zwei Hühner, doch früher gab’s da noch mehr. Beim Bauernmarkt haben wir Most, Speck, Brot, selbst gemachte Kekse, den besten Apfelstrudel und noch viele andere gute Sachen verkauft. Plötzlich hat mich am Markt der damalige Geschäftsführer vom Maschinenring Wels angesprochen und gefragt, ob ich mal vorbeikommen möchte. Mein Schicksal war besiegelt. Der Maschinenring ist für mich nicht nur ein Arbeitgeber. Es gleicht eher einer großen, zweiten Familie mit tollen Kollegen, einem super Chef und einem Zusammenhalt, wie man ihn nicht oft findet.

Mehr Infos zu den besten Arbeitsplätzen im Land gibt’s unter: maschinenring-jobs.at

Berater und Selbermacher 768 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Berater und Selbermacher

Das junge Paar, Carina und Martin, hat sich den Traum der Selbstständigkeit verwirklicht. Die Mastställe am Hühnerhof sind so neu wie die Begeisterung der Jungbauern. Sie haben Carinas elterlichen Betrieb reaktiviert.

Ein warmes Gefühl beim Betreten des Technikraums, sanftes Piepen in den Ohren und eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank und einer gemütlichen Holzgarnitur, seitlich davon jeweils ein großes Panoramafenster mit Blick auf die drei Tage jungen Küken im rechten Stallabteil und im linken die größeren Hühner. So sieht der neu geschaffene Arbeitsplatz von Carina und Martin Wiesinger aus Gaspoltshofen aus.

Was hat euch bewegt, den bereits verpachteten Hof wiederzubeleben?

Martin: Ich habe bei einer Aufstallungsfirma den Verkauf gemacht und gesehen, dass mir so ein Hühnerstall gar nicht so schlecht gefallen würde. Wir wollten etwas, wo es nicht zu viel davon am Markt gibt und wir nicht zu viel angehängt sind. Bei den Masthendln kann man sich die Arbeit schon sehr gut selbst einteilen. Wir haben dann 2018 den ersten Stall gebaut. 2020 habe ich dann in der Arbeit aufgehört und einen zweiten Stall in gleicher Ausführung ergänzt.

Das klingt so einfach… Gehört da viel Mut dazu?

Martin: Wenn man alte, aber noch funktionierende Stallungen, wie einen Schweinestall oder Kuhstall vorgegeben hat, tut man sich oft schwer, dass man diese auflässt. Das hatten wir aber nicht. Anfangs war bei uns das Haus mit der Werkstatt, dem Stadl und der Hütte da. Wir mussten sowieso neu beginnen und haben dann die zwei Ställe dazu gebaut. Dann kam die Pachtung des elterlichen Grunds und ab Ende 2021 die Hofübernahme.

Hat es eine große Herausforderung beim Bau gegeben?

Es ist wirklich alles sehr reibungslos abgelaufen. Nach circa vier Monaten haben wir die ersten Küken eingestellt. Klar, die Investitionen schreckten uns schon anfangs und ein paar Kleinigkeiten gibt es immer, die nicht so geplant waren. Aber es ging auch bei der Einreichung des Projekts bei der Gemeinde und den Nachbarn alles ohne größere Probleme. Generell gibt es in unserer Gemeinde schon Geflügelbetriebe. Die beiden Ställe sind mit 19.200 Hühnern voll und trotzdem gibt es dank des trockenen Bodens durch die Fußbodenheizung keine große Geruchsbelästigung.

Ihr geht beide nebenbei arbeiten. Wie geht sich das aus?

Carina: Wir sind beide sehr gern Landwirte, können uns die Stallarbeit bzw. Kontrolle der Technik und das Beobachten der Tiere morgens und abends selbst einteilen. Aber wir wollten dennoch unsere Arbeit nicht sofort aufgeben. Deshalb haben wir uns für diese Betriebsform entschieden.

Martin: Ich war während der Baustellen zuhause und auch zwei Monate nach dem Abschluss des zweiten Neubaus, da wir planten, dass ich Vollzeit zuhause bleibe. In den beiden Monaten habe ich gemerkt, dass das nicht meins ist. Da war einfach zu wenig los. (Er lacht) Ich habe dann, Anfang 2021 nach dem Bau des zweiten Stalls ebenfalls mit 30 Stunden bei Hubers Landhendl im Außendienst als Mästerbetreuer wieder gestartet. Der Kontakt zu anderen Betrieben ist mir sehr wichtig und es ist auch ein guter Ausgleich zur Arbeit zuhause.

Urlaub und freie Tage, gibt es sowas auch bei euch?

Ja! Da haben wir Gott sei Dank Freunde, die selbst auch Hühner haben und sich bei der Technik auskennen. Da brauchen wir uns nicht zu sorgen, das passt einfach gut. Wir freuen uns auch schon auf unsere verspätete zweiwöchige Hochzeitsreise im Frühjahr. Jetzt wollten wir, dass der zweite Stall erst in Betrieb geht. Auch letztes Jahr waren wir eine Woche im Sommer in Kroatien. Das ging nach der Ernte und vor der Herbstarbeit recht gut.

In welchen Bereichen arbeitet ihr mit dem Maschinenring zusammen?

Wir sind Mitglied bei der Traktor- und Maschinengemeinschaft Meggenhofen und konnten uns damit Investitionen in teure, nicht voll ausgelastete Maschinen sparen. Mit Unterstützung des Maschinenring haben wir zu viert eine eigene Gemeinschaft gegründet, mit der wir einen Front- und Heckmulcher gekauft haben. Mit der Anmeldung für die Nützung der Maschinen bin ich immer bald dran. Das klappt immer sehr gut. Bei der Baustelle haben wir vom Maschinenring Helfer gehabt und unsere Bio-Sojabohnen haben wir letztes Jahr der Hausrucköl-Mühle verkauft, die vom Maschinenring Grieskirchen geführt wird.

Ihr habt doch einiges an Ackerflächen, die ihr bewirtschaftet. Wird das Getreide am eigenen Betrieb verwendet?

Nur ein Teil vom Weizen wird direkt verfüttert und als ganze Körner zum Futter gemischt. Der Großteil der Ernte wird gelagert und im Jänner/Februar an unseren Futtermittelhersteller verkauft. Der verarbeitet das Getreide und die Mischung kommt pelletiert zurück – so ist der Kreislauf geschlossen.

Wie ist der Ablauf in den beiden Ställen mit den zwei Abteilen?

Die Küken bleiben ca. dreieinhalb Wochen im ersten Abteil und kommen dann rüber in den anderen Bereich, wo sie auch einen zwei Hektar großen Auslauf haben, bis sie ca. acht Wochen alt sind. Wir haben dann, während der erste Teil leer steht, ca. zwei Wochen Zeit, diesen zu säubern, bevor die nächsten Küken eingestellt werden. Wenn die Hühner sieben Wochen alt sind, melden wir das Gewicht der Hühner an den Verarbeiter, dann wird die Abholung weitergeplant. Damit kann der Handel einheitliche Waren bekommen.

Fotos: Alexandra Grill

Der Gartenversteher 842 595 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Gartenversteher

Als wir Markus Oppolzer treffen, ist er gerade auf dem Weg zum Kraftwerk Schärding-Neuhaus. Der erfahrene Maschinenring-Gärtner und sein Team sind heute beim neu angelegten Damm im Einsatz. Dank ihrer Arbeit werden in den nächsten Jahren hunderte neu gepflanzte Sträucher und Bäume den Inn-Damm begrünen.

Wo findet man dich an einem typischen Arbeitstag?

Markus Oppolzer: Ich mache im Grunde draußen alles – vom Anlegen von Rasenflächen und Beeten bis hin zur Gestaltung des ganzen Gartens. Ich pflanze und schneide Bäume, übernehme auch natürlich die klassische Grünraumpflege wie z. B. Heckenschneiden und Rasenmähen. Man findet mich also an einem Tag in einem Privatgarten, am nächsten Tag in einem Wohnblock oder – wie heute – am Inn-Damm in Schärding.

Von deinen Kunden hört man nur Lob. Wie machst du das?

Bei jedem Gartenprojekt stelle ich mir zwei Fragen: Erstens, macht das Sinn, würde mir das auch persönlich gut gefallen? Und zweitens: Angenommen, der Kunde beauftragt mich in ein paar Jahren mit der Pflege seines Gartens. Wäre ich zufrieden oder würde ich mich ärgern, weil ich bei der Anlage damals nicht besser nachgedacht habe. Deshalb: Bevor ich ans Einsetzen gehe, lege ich die Pflanzen immer erst einmal auf. Der Kunde und ich besprechen noch einmal das Konzept und die Bedürfnisse der Pflanzen. Manchmal ändern sich die Wünsche nach der Beratung dann noch, aber diese Flexibilität bieten wir gerne, denn es lohnt sich vielfach.

Was wird beim Gartenanlegen oft falsch gemacht?

Manche Dinge sehen auf dem Plan zunächst gut aus, aber dem Kunden fehlt das Fachwissen, wie sich der Garten entwickeln wird. Wir reden ja von lebenden Pflanzen, die sich entfalten und eine gewisse Pflege brauchen. Das muss berücksichtigt werden, der Garten soll auch in 30 Jahren noch Freude machen und nicht zur Last werden. Wir sind keine Pflanzenhändler, die unbedingt ihre Pflanzen verkaufen müssen. Wir haben den Luxus eines neutralen Blickwinkels und dürfen nur den Nutzen für den Kunden im Blick haben.

Du bist nun schon lange in dieser Branche tätig. Ändern sich die Bedürfnisse der Kunden?

Ja, unbedingt. Immer mehr Menschen lassen sich ihre Gärten komplett gestalten. In den letzten Jahren hat der Maschinenring deshalb massiv Know-how aufgebaut und Ressourcen geschaffen. Wir haben erfahrene Gartenplaner. Natürlich hilft uns auch die Gemeinschaft des Maschinenrings. Ist spontan ein Traktor mit Kipper oder Kran vonnöten, stellen den unsere Landwirte binnen kürzester Zeit. Die wissen auch, wie man mit solchen Geräten umgeht! (lacht) Aber vor allem: Es macht uns großen Spaß, das ist das Allerwichtigste in diesem Job.

Was sind die häufigsten Fragen, die dir deine Kunden bei der Arbeit stellen?

Ist das winterhart? Wie blüht es? Wie hoch wird es? Wie pflege ich es? Oft gebe ich auch Auskünfte zum Baumschnitt.

Wir sind neugierig. Was sind deine ultimativen Baumschnitt-Tipps?

Obstbäume werden meist zu wenig geschnitten, man will dem jungen Baum das neue Ästchen nicht auch noch wegnehmen. Aber irgendwann ist er so dicht und so groß, dass professionelle Hilfe nötig ist. Also: Bei jungen Bäumen ruhig mal trauen und reinschneiden. Nicht umsonst nennt man das „Bäume erziehen“.

Ein kurzer Blick über den Gartenzaun: Viele Großkunden setzen auch auf den Maschinenring. Unterscheidet sich die Arbeit für Unternehmen von der im Privatgarten?

Für Großkunden machen wir meist das Komplettpaket – Baumpflege, Heckschnitt, Rasenmähen, Objektreinigung und Winterdienst. Es sind also sehr abwechslungsreiche Arbeiten und natürlich „menschelt“ es auch hier. Man versucht z. B. beim Heckenschnitt in einem Wohnblock die Vorstellungen der unterschiedlichen Wohnparteien unter einen Hut zu bekommen.

Zum Schluss möchten wir noch wissen: Wie sieht der private Garten eines Gartenprofis wie dir aus?

Ganz schön verwildert. Ich hätte ihn gerne etwas gepflegter, aber komm nicht dazu. Das nennt man wohl Gärtnerkrankheit. (lacht)

Mehr Infos zu den besten Arbeitsplätzen im Land gibt’s unter: maschinenring-jobs.at

Mag. Franz Waldenberger, Präsident der LK OÖ: „Als Landwirt bin ich aktives Maschinenringmitglied.“ 800 600 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mag. Franz Waldenberger, Präsident der LK OÖ: „Als Landwirt bin ich aktives Maschinenringmitglied.“

Mag. Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, über die Herausforderungen in der Landwirtschaft und die Bedeutung des Maschinenring.

Liebe Bäuerinnen und Bauern!

Als Landwirt bin ich aktives Maschinenringmitglied, und in meiner Funktion als Bürgermeister kenne und schätze ich die Dienstleistungsangebote von MR-Service und MR-Personalleasing. Darin liegen Kostensenkungs- und auch zusätzliche Wertschöpfungspotentiale für die bäuerlichen Betriebe.

Die Monate der Corona-Pandemie haben unser Tun und Handeln maßgeblich beeinflusst. Viele Menschen haben in dieser Zeit begonnen wieder mehr Zuhause zu kochen, und sich mit ihren Lebensmitteln, und dem woher sie kommen zu beschäftigen. Die Konsumentinnen und Konsumenten wollen nun auch wissen, wer beispielsweise ihre Kartoffeln erntet und wo das wertvolle Stück Fleisch auf dem Herd oder dem Grill entstanden ist. Die Herkunftsbezeichnung ist hier ein wesentlicher Schritt, um unsere heimischen Lebensmittel sichtbar zu machen.

Das Weizenkorn im Mehl des Bäckers ist aus globalen Reserven ersetzbar, aber Weizen mit einem AMA Gütesiegel bürgt dafür, dass es durch österreichische Landwirtinnen und Landwirte und in vielen Fällen auch durch Maschinen und Helfer des Maschinenringes produziert wurde. Als Botschafter der Landwirtschaft sind auch sie liebe Bäuerinnen und Bauern wertvolle Unterstützer und natürlich auch Meinungsmacher, wenn es um die Herkunft unserer Lebensmittel geht. Seit Gründung des ersten österreichischen Maschinenrings in Andorf, Bezirk Schärding, im Jahr 1961 hat sich dieses Modell der gegenseitigen Unterstützung innerhalb der Bauernschaft, zu einem modernen Dienstleitungsunternehmen entwickelt, das von der Betriebshilfe, über die Ernte, die Schneeräumung bis hin zur Gartenarbeit für Privatpersonen eine breite Palette an Leistungen anbietet. Mit dieser erfreulichen Entwicklung trägt der Maschinenring vorranging zur Unterstützung der bäuerlichen Familien durch Kostensenkung und als zusätzliches Einkommensstandbein, und damit auch zum Erhalt unserer kleinstrukturierten und abwechslungsreichen Landwirtschaft bei. Gerade wenn es darum geht neue, hochtechnologisierte Maschinen oder kostenintensive Produktionsmethoden, die das Budget einzelner Betriebe übersteigen würde, einzusetzen, ist der Maschinenring ein wertvoller Partner zur Weiterentwicklung unserer Betriebe mit modernen und nachhaltigen Bewirtschaftungsverfahren.

Der deutliche Anstieg der Betriebsmittelkosten in den letzten Monaten und der Ausblick auf deren weitere Entwicklung machen einen optimalen Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz dringend notwendig. Dafür bedarf es modernster Ausbringungstechnik und entsprechendem Know-How, eventuell auch mit digitaler Unterstützung, denn nur so können die Kosten in einem für die Betriebe erträglichen Maß gehalten werden. Ein Beispiel dazu ist eine optimierte Ausbringungstechnik bei Wirtschaftsdünger, um die geforderte Ammoniak-Emissionsreduktion zu erreichen

Der Maschinenring und die Landwirtschaftskammer werden auch in Zukunft gefordert sein, wenn es gilt die anstehenden Herausforderungen des Green Deals der EU zu begleiten. Der GAP-Strategieplan für die neue Förderperiode ist bei der EU eingereicht. Die Landwirtschaftskammer OÖ hat mit einer breit angelegten Informations- und Beratungskampagne zu den verschiedenen Programminhalten begonnen, um den Bäuerinnen und Bauern die für ihren Betrieb optimalen Maßnahmen auszuloten. Eine hohe Teilnahme am ÖPUL unterstützt in der Einkommensbildung und in der vom Markt geforderten Qualitätsausrichtung.

Neben der neuen Förderperiode stehen viele agrarpolitische Herausforderungen an. Als Präsident der Landwirtschaftskammer stelle ich mich der verantwortungsvollen Aufgabe, und verspreche allen Bäuerinnen und Bauern sowie den Forstwirten mit vollem persönlichen Einsatz sowie Leidenschaft für deren Interessen zu arbeiten.

Mag. Franz Waldenberger

Präsident Landwirtschaftskammer Oberösterreich

WAF – Die Ausbildung für die nächste Generation in der Landwirtschaft 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

WAF – Die Ausbildung für die nächste Generation in der Landwirtschaft

Interview mit Dipl.-HLFL-Ing. Hannes Mader vom abz Lambach über das Ausbildungsmodell WAF Wirtschafts- und Agrar-Fachkraft

Eigener Hände Arbeit, Vielfalt, ein Beruf mit und in der Natur, Verantwortung für Tiere und Pflanzen tragen: Landwirtschaftliche Berufe und Jobs in verwandten Branchen erleben eine Renaissance bei Österreichs Jugend. Menschen wie Hannes Mader, Fachvorstand im Agrarbildungszentrum Lambach, sorgen dafür, dass unser Nachwuchs das richtige Rüstzeug für einen anspruchsvollen, aber erfüllenden Beruf bekommt. Sein Rat an seine Schüler: „Werdet in dem was ihr macht Spezialisten!“

Dipl.-HLFL-Ing. Hannes Mader, Fachvorstand am abz Lambach, weiß, wie wichtig die richtige Ausbildung für den Erfolg ist, vor allem in der Landwirtschaft. Rund 400 Schülerinnen und Schüler werden heuer am abz Lambach für die Zukunft in der Landwirtschaft gewappnet. Gemeinsam mit dem Maschinenring Oberösterreich wurde das Ausbildungsmodul „Wirtschafts- und Agrar Fachkraft“ entwickelt. Das Konzept bietet für die Zeit bis zur Hofübernahme eine attraktive berufliche Option. Und darüber hinaus.

Herr Mader, welche Voraussetzungen sollte man als angehender Landwirt mitbringen?

Landwirt zu sein ist für viele der Traumberuf; vor allem für diejenigen die auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen sind. Sich den Tagesablauf selbst zu gestalten und vor allem „sein eigener Herr zu sein“ ist einer der großen Vorteile des Landwirteseins. Die Arbeiten auf einem Bauernhof sind sehr abwechslungsreich. Allerdings setzt dieser Beruf voraus, dass man auch öfters am Wochenende – als Tierhalter jedes Wochenende – oder bis spät in die Nacht arbeiten muss Dazu muss man bereit sein. Als Unternehmer ist man dem Markt ausgesetzt, dessen muss man sich bewusst sein. Findige Ideen sind oft gefragt.

Vor welchen Herausforderungen stehen künftige Landwirte aus Ihrer Sicht? Wie kann sie eine gute Ausbildung unterstützen?

Die Landwirtschaft ist einem steten Wandel unterlegen. Eine gute Basisausbildung ist das Um und Auf. Die Ausbildung im abz Lambach legt dazu einen wichtigen Grundstein. Extrem wichtig ist aber eine laufende Weiterbildung. Mit unserem Erwachsenenbildungsprogramm im Absolventenverband begleiten wir unsere Bauern und Bäuerinnen in Ihrem Berufsleben.

Welches Angebot bietet das ABZ Lambach seinen Schülerinnen und Schülern?

Natürlich bieten wir eine breitgefächerte Basisausbildung. Zum Teil aber auch eine Spezialausbildung, wie etwa in der Tierhaltung. Mit dem Abschluss unserer dreijährigen Ausbildung können unserer Schülerinnen und Schüler auch eine außerlandwirtschaftliche Lehre mit Lehrzeitverkürzung antreten. Neu in unserer Schule ist die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft.

Beim neuen Ausbildungsmodul WAF Wirtschafts- und Agrar Fachkraft kooperiert das ABZ Lambach mit dem Maschinenring Oberösterreich. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Die Ausbildung beim Maschinenring zur WAF „im zweiten Bildungsweg“ gibt es schon seit vielen Jahren. Ich unterrichte bei diesen Seminaren das Modul Schweinehaltung, und bekam somit einen recht guten Einblick in die Ausbildung zur WAF. Viele Inhalte in der Ausbildung decken sich mit dem Lehrplan der Landwirtschaftlichen Fachschulen. In einem Gespräch, mit dem damals für die WAF-Ausbildung zuständigen Herrn Allerstorfer, fiel die Entscheidung diese interessante Ausbildung auch als „verschulte“ Form für 15 bis 17Jährige anzubieten. In einigen erweiterten Gesprächsrunden wurde ein Ausbildungsplan erarbeitet, der jetzt umgesetzt wird.   

Wie profitieren Schüler vom WAF-Ausbildungsmodul?

Viele unserer Schülerinnen und Schüler warten zumeist noch etliche Jahre bis sie den elterlichen Hof übernehmen. Es gibt aber auch zunehmend mehr interessierte junge Menschen, deren Eltern keinen landwirtschaftlichen Betrieb führen. All diese Schülerinnen und Schüler wollen nach Abschluss der landwirtschaftlichen Ausbildung in das Berufsleben einsteigen. Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit ist die Arbeit als WAF. Dort arbeitet man genau in dem Bereich für den man drei Jahre lang ausgebildet wurde. Und vor allem, diese Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich.

Wir hören von den Eltern im Vorfeld: „WAF ist eine Ausbildung die genau auf unser Kind zugeschnitten ist“.

Dipl.-HLFL-Ing. Hannes Mader

Was gefällt Ihnen persönlich am Ausbildungsprogramm?

Mit dieser Ausbildung finden unsere Absolventen einen krisensicheren Arbeitsplatz. Praxisorientierte Ausbildung zeichnet dieses Programm aus. Sehr gut gefällt mir das einwöchige Seminar in der Berufsschule für Maurer oder auch das Modul Gartengestaltung. Um in den Beruf als WAF hineinschnuppern zu können, machen unsere Schülerinnen und Schüler das 16-wöchige Pflichtpraktikum bei Maschinenring. Hier arbeiten sie in den Bereichen Agrar, Service und Personalleasing. Am vertrautesten ist ihnen der Agrarbereich, hier arbeiten sie auf Höfen. Im MR-Service lernen sie Garten- und Baumpflegearbeiten bis hin zum Anlegen von Schwimmteichen kennen. Im Bereich MR-Personalleasing erweitern unsere SchülerInnen ihr Wissen bei externen Firmen. Mit dieser umfangreichen Ausbildung finden unsere Absolventen und Absolventinnen einen interessanten Job beim Maschinenring.

Welchen Ratschlag geben Sie Ihren Absolventen für ihren Berufsweg mit?

Interessiert euch für Neues und seit offen dafür. Werdet in dem was ihr macht Spezialisten aber denkt daran – lebenslanges Lernen ist nicht nur eine Phrase. Ich wünsche all unseren Absolventen und Absolventinnen Erfolg im Berufsleben und alles Gute für euer Privatleben. Denkt daran: Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit.

Danke für das Gespräch.

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs

Stärkung des Agrarbereiches und digitaler Dienstleistungen im Maschinenring

Am 20. Oktober 2021 fand am Flughafen Linz/Hörsching die Landestagung der Maschinenringe Oberösterreichs statt. Der Tenor passend zum Veranstaltungsort: Zukunft findet schon jetzt in der größten landwirtschaftlichen Dienstleistungsorganisation statt, die Digitalisierung schreitet fort und gemeinsame Stärken sollen weiter gebündelt werden.

Obmann Gerhard Rieß konnte einleitend zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger, ÖKR Theresia Meier, SVS, LK-Vizepräsident ÖR Karl Gabmayr und WK-Vizepräsident KommR Leo Jindrak, Maschinenring Bundesobmann Christian Angerer, Bundesgeschäftsführerin Gertraud Weigl und MR Ehrenobmann Alois Papst.

Landesobmann Gerhard Rieß berichtete zu aktuellen Entwicklungen im Maschinenring

Rieß hob in seinen Ausführungen hervor, dass nach wie vor die Kernaufgabe des Maschinenrings die Sicherstellung der Leistungen für die Mitglieder sei.
„Mit Hilfe der Digitalisierung können Leistungen in einem neuen Gewand abgebildet und Abläufe optimiert werden“, meinte Rieß. Vermittlung und Verrechnung sind als zentrales MR-Geschäftsfeld auf den Mitgliedernutzen ausgerichtet. Neue Technologien wie MR Teamwork sind zeitgemäße Hilfestellungen dazu. Die Soziale Betriebshilfe sollte als wichtige Hilfeleistung auch unter den Herausforderungen der „Harmonisierung“ in der SVS sichergestellt bleiben. Er dankte auch den Mahl- und Mischgemeinschaften MMG für die jahrzehntelange gut eingespielte Partnerschaft.

Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger unterstrich die Wichtigkeit des Maschinenringes für ländliche Arbeitsplätze und hob den „Faktor Mensch“ dabei hervor: „Die Profis vom Land sind nicht mehr wegzudenken, man denke dabei nur an die Betriebshilfe“, so Lindinger. Zum Thema Nachhaltigkeit lobte er die Initiative „Bei uns schlagen Ideen Wurzeln“, wo junge Leute Ideen einbringen können und dafür einen Quadratmeter Blühstreifen vom MR angelegt bekommen. Er gratulierte abschließend dem Maschinenring dazu, gut durch die Coronakrise manövriert zu haben.

ÖKR Theresia Meier, SVS, bedankte sich in Ihren Grußworten für die gute Kooperation mit dem Maschinenring. „Menschlicher Zusammenhalt und optimale Betreuung für Versicherte“ sei oberstes Ziel, so Meier.

Ing. Franz Moser, strategischer Geschäftsleiter MROÖ, skizzierte in seinen Ausführungen unternehmenswichtige Schritte für die Weiterentwicklung der Maschinenring-Organisation. Neben der Aufstellung als breites, qualitatives Dienstleistungsunternehmen am Markt ist die Entwicklung bestmöglicher interner Prozesse und Abläufe von Bedeutung.

Digitalisierung und e-Learning sind dazu wichtige Bausteine. Mit der Neugestaltung des Vertriebs- und Dispo-Prozesses, der verstärkten Nutzung des Prozesstools „Viflow“ sowie der Weiterführung des SCC-Qualitätsmanagements nannte Moser einige Schritte dazu. Weiters wird die interne Mitarbeiterqualifizierung durch eine neu eingeführte „MR Akademie“ mit einem ständig wachsenden Online-Kursangebot stark forciert und erweitert. Generell ist für Moser die Bewahrung der Kernkompetenzen im Agrarbereich von großer Bedeutung. Auch der Informationsfluss soll verbessert werden: Für die MR-Mitglieder wird es künftig ein ganzheitliches Mitgliederinformationspaket geben. Ein wichtiger Teil davon ist eine ringübergreifende MR Zeitung in modernem Design, die unter Bewahrung der Regionalität landesweit informieren wird.

Ing. Christian Reiter, MBA, operativer Geschäftsleiter MROÖ, konnte trotz leichtem Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Service – bedingt durch Corona und dem letzten schwachen Winter im Winterdienst – auf gute Entwicklungen verweisen. Der Sommerdienst war wirtschaftlich sehr zufriedenstellend: „Man merkt jetzt die Preiserholung und einen wachsenden Wirtschaftsaufschwung“, so Reiter. Der Maschinenring setzt weiter auf Regionalität und schnelle Reaktionszeiten.

Robert Resch, MBA, kaufmännischer Geschäftsleiter MROÖ, präsentierte die positiven Unternehmenszahlen zum Jahresabschluss. Dabei wies er auf die Wirtschaftsleistung des Maschinenringes als Unternehmen am Markt und die Positionierung als verlässlicher Partner hin. Gute und qualifizierte Mitarbeiter seien auch künftig ein wichtiges Unternehmenskapital, so Resch.

Maschinenring als verlässlicher Partner der Landwirte bei Zukunftsthemen und Herausforderungen in der Landwirtschaft

In den letzten Jahren wurde vermehrtes Augenmerk auf die Stärkung der Kernkompetenz im Maschinenring mit dem Agrarbereich gelegt. Stellvertretend für Ing. Roman Braunberichtete Geschäftsleiter Franz Moser dazu über aktuelle Dienstleistungen und Innovationen.

Ein brennendes Thema sind die steigenden Herausforderungen in der Betriebshilfe, vor allem durch auf lange Sicht fehlende BetriebshelferInnen. Die insgesamt 104.660 geleistete Stunden in Oberösterreich entsprechen 59 Voll-AK. Die Anzahl der Fälle bleibt eher gleich, aber die Dauer der Fälle steigt immer mehr. Langzeitfälle bis über 3 Monate (Burn out, Krebs, Reha,..) werden häufiger und können zum Teil nicht mehr über den ganzen Zeitraum bedient werden. Deshalb sind Konzepte für fixe Dienstnehmer als Betriebshelfer notwendig. Mitgliederstammtische sollen über aktuelle Entwicklungen und Projekte in der Digitalisierung informieren.

InDI Johannes Hintringer, MROÖ, konnte über zahlreiche Projekte im Grünland wie z. B. Sat.Grass im Maschinenring berichten. Im Rahmen des Projektes sollen auf mindestens 70 österreichischen landwirtschaftlichen Grünlandbetrieben auf einer für die Region repräsentativen Grünlandfläche jeweils rund 30 Beprobungs-durchgänge im Zeitraum 2021 bis 2022 durchgeführt werden. Auch erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Insektenschonendes Mähen wurden präsentiert. Hinsichtlich Effizienzsteigerung wurde zu interessanten Themen wie der Ertragssteigerung im Grünland durch Gülleseparierung und gleichzeitiger Ammoniak-Reduktion oder gezielten Bestandsumbau wurde informiert. Hintringer wies auch zum Thema Engerlingsproblematik darauf hin, dass 2022 wieder ein Hauptfraßjahr zu erwarten ist. Bei der Bekämpfung der Schädlinge wird der MR den Landwirten wieder als verlässlicher Partner zur Seite stehen.

DI Markus Schwaiger, MROÖ, brachte die Tagungsteilnehmer auf den neuesten Stand in der Digitalisierung beim MR.  Neben bereits gut eingeführten Produkten wie MR Teamwork, Smartantenne, MR RTK-Signal und MR Spur-Profi berichtete Schwaiger über das neue Projekt einer Farming Software. Damit soll mehr Zeit für die Kernarbeit durch intelligente Vernetzung existierender Datenbestände am Betrieb frei und der Dokumentationsaufwand auf ein Minimum reduziert werden. Dieses Projekt wird 2022 österreichweit ausgerollt.

Mag. Harald Grossauer, Direktor ÖAMTC Oberösterreich, ließ in seinem spannenden Referat „Gelbe Engel fliegen gemeinsam“ durchaus auf Gemeinsamkeiten mit dem Maschinenring schließen. „In unserem Leitbild steht uneigennützig, politisch unabhängig und wir stellen immer den Mitgliedernutzen in den Mittelpunkt unseres Handelns“, so Grossauer. Auch mit der flächendeckenden Struktur gibt es viel Affinität zum Maschinenring. Besonders spannend war ein Ausblick zu gesellschaftlichen und technologischen Trends.

Mag. Harald Grossauer, ÖAMTC, bei seinem Referat
Wenn Ideen Wurzeln schlagen – Jugendliche schaffen gemeinsam Blühstreifen 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wenn Ideen Wurzeln schlagen – Jugendliche schaffen gemeinsam Blühstreifen

Messe-Gimmicks der anderen Art: Dank der Ideen junger Besucherinnen und Besucher auf der diesjährigen Messe Jugend & Beruf wird der Maschinenring einen Blühstreifen für Bienen und andere blütenbestäubende Insekten anlegen.

Besucherin beteiligt sich an der Blühstreifen-Aktion am Maschinenring-Stand

Was ist dir wichtig? Was wünscht du dir für deine Zukunft, deine Ausbildung, deinen späteren Beruf? fragte der Maschinenring bei der diesjährigen Messe „Jugend & Beruf“. 178 der jungen Besucherinnen und Besucher gaben Antwort und bereicherten den Messestand mit ihren Ideen. Nach dem Motto „Bei uns schlagen Ideen Wurzeln“ wird der Maschinenring Oberösterreich im Frühjahr 2022 gemeinsam mit Oberösterreichs Landwirten für jeden Beitrag einen Quadratmeter Blühfläche für Bienen und andere blütenbestäubende Insekten anlegen.

Tag für Tag wuchs – dank der Ideen der Besucher/innen – der Maschinenring-Blühstreifen für Bienen und andere blütenbestäubende Insekten

„Junge Menschen und ihre beruflichen Wünsche sind von hoher Bedeutung für uns“, so Ing. Franz Moser, Geschäftsführer der Maschinenring Oberösterreich Service eGen. Seit Jahren präsentiert sich daher der Maschinenring auf der Messe Jugend & Beruf, Österreichs größter Messe zu Beruf und Ausbildung.

Gut gelaunte Besucher der Landwirtschaftsschule Schlierbach

Was bewegt Oberösterreichs Jugend?

„Zwei Trends zeichneten sich ganz klar ab“, verrät Personalmanager Mag. Peter Grünsteidl nach Durchsicht der Teilnahmekarten: „Zum einen Spaß, Freude und Motivation bei der Arbeit, zum anderen ein klarer Fokus auf Umwelt und Nachhaltigkeit. Dies ist für uns als Maschinenring natürlich erfreulich, da wir beide Bereiche bedienen. Zudem können wir uns als regionaler und krisensicherer Arbeitsgeber auszeichnen.“

Ausbildung & Arbeit beim Maschinenring Oberösterreich – ein Job mit Sinn

Ab Sommer 2022 werden in allen Regionen Oberösterreichs neben Lehrstellen für Bürokaufmann/-frau und Garten- & Landschaftsgestalter/in auch Ausbildungsplätze zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft zur Verfügung stehen. „Die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft ist ein einjähriges Traineeprogramm, an dem umfassende Fertigkeiten praxisnah vermittelt werden. Sie schließt mit einem Diplom ab und ist ein perfekter Einstieg ins Berufsleben“, erklärt Grünsteidl und weist auf die weiteren Möglichkeiten für junge Menschen hin: „Wir haben tolle Jobangebote zur Zeitüberbrückung bis zum Bundesheer/Zivildienst oder Studium bzw. Nebenjobs. Am besten einfach beim Maschinenring in der Nähe vorbeischauen!“

Der Maschinenring freut sich über erfolgreiche Tage auf der Messe Jugend & Beruf.
Markus, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Markus, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Neben seinem Vollzeitjob bei einem landwirtschaftlichen Fahrzeughersteller arbeitet Markus seit zwei Jahren für den Maschinenring-Winterdienst beim Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen. Als Morgenmensch fällt ihm das frühe Aufstehen leicht, die Arbeit macht ihm Spaß: „Das ist für mich während der Wintertage einfach ein Ausgleich“. Was ihm besonders am Winterdienst gefällt, verrät dir Bernd im Video.

Maschinenring-Winterdienst als Nebenjob

Markus, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit, Zusammenhalt. Der Maschinenring Jahr für Jahr eine erfahrene und leistungsstarke Winterdienst-Flotte. Gemeinden und Unternehmen schätzen die hohe Qualität unsere Arbeit und unsere Flexibilität.

Für die kommende Wintersaison suchen wir Mitarbeiter für den Winterdienst: Ob hinterm Steuer eines Räumfahrzeugs oder im Team mit Schaufel und Handstreuer – der Maschinenring bietet ein sauberes, stabiles Dienstverhältnis und ein gutes Nebeneinkommen. Für mehr Informationen steht dir dein lokaler Maschinenring gerne zur Verfügung.

Interessiert an mehr? Hör dir an, was Bernd zu sagen hat.

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?
Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring? 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Bernd mag das frühe Aufstehen und genießt es, frühmorgens alleine auf den Straßen unterwegs zu sein. Er mag den Gedanken, dass er durch seine Arbeit beim Winterdienst etwas Sinnvolles macht, dass die Menschen, die nach ihm unterwegs sind, geräumte und gestreute Straßen und Gehwege nutzen können und er so zu ihrer Sicherheit beiträgt. Bernd schätzt die fairen und zuvorkommenden Arbeitsbedingungen beim Maschinenring.

Mehr über den Winterdienst beim Maschinenring erzählt dir Bernd im Video:

Bernd, warum machst du gerne Winterdienst beim Maschinenring?

Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit, Zusammenhalt. Der Maschinenring Jahr für Jahr eine erfahrene und leistungsstarke Winterdienst-Flotte. Gemeinden und Unternehmen schätzen die hohe Qualität unsere Arbeit und unsere Flexibilität.

Für die kommende Wintersaison suchen wir Mitarbeiter für den Winterdienst: Ob hinterm Steuer eines Räumfahrzeugs oder im Team mit Schaufel und Handstreuer – der Maschinenring bietet ein sauberes, stabiles Dienstverhältnis und ein gutes Nebeneinkommen. Für mehr Informationen steht dir dein lokaler Maschinenring gerne zur Verfügung.

Job-Blues adé – Facharbeiter Florian findet sein berufliches Glück – Ausbildung inklusive 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Job-Blues adé – Facharbeiter Florian findet sein berufliches Glück – Ausbildung inklusive

Manchmal muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören. Ein wenig Mut gehört dazu, aber kommen die Dinge einmal ins Rollen, weiß man schnell, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat. So ging es Florian Rechberger, der sich mit 33 Jahren als Facharbeiter beruflich neu orientiert hat. Beim Maschinenring findet er ein Aufgabengebiet, das seine Stärken bedient. Und danke der Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft eine echte Perspektive.

Florian Rechberger liebt die Herausforderung.

Florian Rechberger wächst in der Steiermark auf. Sein Lebenslauf ist außergewöhnlich abwechslungsreich, Florian probiert gerne neue Dinge aus: Er diplomiert in Kommunikations- und Mediendesign, macht den Motorsägenkurs und arbeitet als landwirtschaftlicher Facharbeiter. Covid-19 macht ihm einen Strich durch die Rechnung und zwingt ihn zwei Jahre lang zur Büroarbeit. Die Frustration wächst, es ist Zeit für etwas Neues.

„Ich war auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Job, bei dem ich wieder mit meinen Händen arbeiten kann.“

Florian Rechberger

Florian wird auf eine Maschinenring-Anzeige, die Facharbeiter sucht, aufmerksam und nimmt Kontakt zum oberösterreichischen Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen auf. Dort sticht sein Lebenslauf dem Personalleasing-Bereichsleiter Markus Lindinger sofort ins Auge. „Ich fand die Bewerbung sehr spannend. Viele unterschiedlichen Interessen, Engagement, Flexibilität – das sind Stärken, die vor allem im Zeitarbeitsbereich richtig zur Geltung kommen.“

Man wird sich schnell einig, Florian packt die Gelegenheit am Schopf und lässt sich nicht nur vom Jobangebot, sondern auch vom schönen Standort in einer DER Urlaubsregionen von Oberösterreich gerne überzeugen. Gemeinsam mit seiner Freundin zieht Florian kurzentschlossen nach Kirchdorf. Kein Einzelfall, wie Mario Pramberger von der Initiative worklifehub, die Verbindung zwischen Wohn- und Arbeitswelt herstellen möchte, weiß: „Viele Fachkräfte schätzten die herrliche Landschaft und die ausgezeichneten Freizeitmöglichkeiten.“

Arbeit wartet beim Maschinenring genug auf Florian und selbst für einen Facharbeiter, der schon viel gesehen hat, ist auch Neuland dabei. „Es gibt keine Herausforderung, die nicht bewältigt werden könnte“, versichert Markus Lindinger. Das Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot des Maschinenring trägt seinen Teil dazu bei.

Aktuell ist Florian Rechberger (rechts im Bild) über die Maschinenring Personalleasing für die Firma Pillinger Hans GmbH im Einsatz. Firmenchef Hans Pillinger (Mitte) ist hochzufrieden und Markus Lindinger (Bereichsleitung Personalleasing Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen) freut sich, dass Florian mit im Team ist.

Tolles Angebot für Facharbeiter: Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft

„Der Maschinenring bietet in Oberösterreich ein sehr attraktives Angebot für Nachwuchskräfte an. Ähnlich wie bekannte Traineeprogramme in großen Konzernen können Interessierte eine zweijährige Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft absolvieren. Das Programm führt durch die drei Maschinenring-Kerngebiete Agrar, Service und Personalleasing, wechselt sich in Theorie und Praxis ab und vermittelt fundierte und vielschichtige Qualifikationen“, so Peter Grünsteidl, Personalmanagement Maschinenring Oberösterreich. Die Ausbildung hat einen Wert von rund € 5.000 Euro – und ist für die Teilnehmer kostenlos. Darüber hinaus garantiert der Maschinenring eine Festanstellung während der Ausbildungsphase und auch danach warten glänzende Jobaussichten.

„Gut ausgebildete und erfahrene Fachkräfte sind sehr gefragt. Von der Maschinenring-Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft profitieren unsere Mitarbeiter ein Leben lang.“

Peter Grünsteidl, Personalmanagement Maschinenring Oberösterreich

„Für engagierte und vielseitig interessierte Menschen wie Florian ist die WAF-Ausbildung wie geschaffen“, so Markus Lindinger vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen. Sobald die Pandemie vorbei ist, kann Florian Rechberger mit dem Programm starten.

Wir freuen uns, dass Florian seinen Weg zu uns gefunden hat und wünschen ihm alles Gute und viele abwechslungsreiche, spannende Einsätze!

Mehr Infos zur Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft gibt’s in unserem Video:

Ausbildung zur Wirtschafts & Agrar-Fachkraft beim Maschinenring Oberösterreich
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