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Maschinenring-Ausbildung: Sarahs Einstieg in die Landwirtschaft 800 600 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring-Ausbildung: Sarahs Einstieg in die Landwirtschaft

Melken, Grünraumpflege, Therapiearbeit und mehr … für Sarah ist das WAF-Angebot ein Volltreffer.

Sarah ist Absolventin der Fachschule Mistelbach bei Wels und machte anschließend in der HBLA Elmberg den Aufbaulehrgang zur Matura. Auf der Suche nach einem Job im ländlichen Bereich stieß sie 2020 auf die Ausbildung beim Maschinenring.

In den zehn Wochen des Ausbildungsblocks lernte Sarah neben land- und forstwirtschaftlichen Inhalten auch landschaftsgärtnerische und gewerbliche Grundlagen (am Bild in der Bauakademie Steiermark). Am meisten begeistert sie die Arbeit auf landwirtschaftlichen Betrieben – und da vor allem die Arbeit mit den Tieren. So war sie bereits auf vielen Einsätzen mit Schweinen und Kühen. Auch im Bereich Grünraumpflege konnte sie schon bei vielen Gartengestaltungen und -pflegen dabei sein.

„Mir gefallen beim Maschinenring die abwechslungsreichen Aufgaben und die Vielseitigkeit“, betont Sarah.

Wer denkt, Personalleasing bei Firmen wäre nur männlich besetzt, irrt sich! Sie konnte in ihren zwei Jahren auch in sonst typischen männlichen Branchen wie Baufirmen, Müllabfuhr und Tischlereien mit ihrer aufgeschlossenen Art und ihrem Engagement punkten.

Arbeiten beim Maschinenring: Wie Isabel Hobby und Beruf unter einen Hut bringt. 800 600 Maschinenring Blog Oberösterreich

Arbeiten beim Maschinenring: Wie Isabel Hobby und Beruf unter einen Hut bringt.

Die berufliche Karriere mit der Leidenschaft für Tiere verbinden? Beim Maschinenring Grieskirchen fand Isabel beste Voraussetzungen.

Am Hof ihrer Großeltern und Nachbarn lernte Isabel den Umgang mit Kühen und startete mit circa zehn Jahren eine kleine Ziegenzucht. Sie liebt die Arbeit mit den Tieren und ist seit 2022 auch im Vorstand der FIH Jungzüchter. Beim Maschinenring Grieskirchen fand Isabel beste Voraussetzungen, ihre Leidenschaft für Tiere mit einer beruflichen Perspektive zu verbinden.

Durch den Abschluss der dreijährigen Landwirtschaftlichen Fachschule in Otterbach konnte Isabel bereits im zweiten Lehrjahr einsteigen. Nach dem gewerblichen Praktikum nach der zweiten Klasse, das sie bei uns im Büro absolvierte, wusste sie schon, dass die ihr angebotene Stelle als Bürolehrling genau das Richtige für sie ist. „Am meisten schätze ich an der Arbeit, dass sie so abwechslungsreich ist.“ So stellt sich Isabel gerne den Herausforderungen mit Abrechnung der Dienstnehmer im Bereich Personalleasing, Sommer- und Winterdienst, sowie Berichte auf unserer Homepage erstellen und Aushilfe bei Agrar-Vermittlungen. Durch die Liebe zu den Kühen hat sie sich bei Personalknappheit auch schon für Betriebshilfeeinsätze angeboten. Sie freut sich, dass sie ihre Leidenschaft zur Landwirtschaft mit einem geregelten Tagesablauf im Büro gut kombinieren kann.

Perfektes Grün fürs kühle Blonde 800 533 Maschinenring Blog Oberösterreich

Perfektes Grün fürs kühle Blonde

Jedes zweite Bier, das in Österreich getrunken wird, braut die Brau Union. Damit es gut zum Konsumenten kommt, kümmert sich der Maschinenring als Komplettdienstleister um Grünraumpflege, Baumpflege und Winterdienst an allen Brau-Union-Standorten in Österreich.

Neun regionale Brauereistandorte, Über 2.700 Mitarbeiter, über 400 Lkws, die fast 50.000 Kunden in Gastronomie und Lebensmittelhandel beliefern – die Brau Union ist ein Konzern mit einer Infrastruktur, die auch an die Pflege des Firmenareals Anforderungen stellt. Als sich der Maschinenring 2019 um den österreichweiten Gesamtauftrag für Grünraumpflege, Baummonitoring, Baumschnitt und Winterdienst bewarb, kannte man sich schon von langjährigen dezentralen Geschäftsbeziehungen. Beispielsweise sorgte der Maschinenring Salzkammergut für gepflegten Grünraum der Brauerei Zipf und der Maschinenring Granitland für verlässliche Schneeräumung am Firmensitz in Linz. Auch die Herausforderungen und hohen Qualitätsstandards der Bierbrauer waren bestens bekannt: Bis 6 Uhr müssen die großen Flächen der Brauereien im Winter vom Schnee befreit sein, damit die Lkws pünktlich zum Kunden ausfahren können. Für jeden, der das Firmengelände betritt, gelten aus Sicherheitsgründen strikte Verhaltensregeln und hohe Anforderungen an Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Hier ist es natürlich von Vorteil, dass sich der Maschinenring seit Jahren nach den hohen Standards der Arbeitssicherheitszertifizierung SCC orientiert. „Der Maschinenring überzeugte mit einem umfassenden Angebot und besten Erfahrungswerten“, erinnert sich Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich. „Ein wesentlicher Vorteil war auch seine Struktur: Die einzelnen Ringe sind lokale Dienstleister, die aber nach einheitlichen Standards arbeiten und zentral durch einen Kontakt koordiniert werden.“

Beim Baummanagement setzt die Brau Union auf die Profis vom Land. Die erfahrenen Maschinenring-Mitarbeiter pflegen den Baumbestand mit Fachwissen und viel persönlicher Hingabe.


Heute werden mehr als 200.000 Quadratmeter Fläche an über 20 Standorten vom Maschinenring betreut. 100 Mitarbeiter sind Tag für Tag an den diversen Brauereistandorten, in den Lagern und den Logistikzentren Zipf, Göss und Schwechat im Einsatz. Sie sorgen für Sicherheit und gepflegtes Aussehen. Neben Winterdienst und Grünraumpflege genießt das professionelle Baummonitoring hohen Stellenwert. Die professionelle Erfassung und laufen-den Pflege der Bäume gewährleisten Verkehrssicherheit und gesunden, langfristigen Baumbestand.

Brau Union und die Landwirtschaft

Die Brau Union verbindet mit der Landwirtschaft nicht nur die Partnerschaft mit dem Maschinenring. Bier ist ein natürliches Produkt und kann nur so gut sein wie die Rohstoffe, aus denen es gemacht wird. Deshalb kauft die Brau Union regional ein und arbeitet eng mit den Bauern in Österreich zusammen. „Unser Ziel ist, bei den Rohstoffen Braugerste und Hopfen einen möglichst hohen Anteil aus Österreich zu beschaffen. Unseren Hopfen beschaffen wir im Regelfall zu über 90% aus den österreichischen Anbaugebieten im Mühlviertel und in Leutschach. Dazu gibt es mehrjährige Lieferverträge mit den Hopfenbauern, die auch den Land-wirten eine längerfristige Abnahmegarantie bieten“, so Schörghofer.

Recruiting beim Maschinenring – ein Blick hinter die Kulissen 800 600 Maschinenring Blog Oberösterreich

Recruiting beim Maschinenring – ein Blick hinter die Kulissen

Jasmine Hradil ist für das Recruiting beim Maschinenring Salzkammergut verantwortlich und betreut rund 250 Angestellte und Arbeiter. Wir haben sie gefragt, wie sich der Bewerbungsprozess gestaltet.

„Das Wichtigste in meinem Job ist, dass die ausgeschriebenen Stellen draußen präsent sind“, so Jasmine. Was sich banal anhört, ist harte Arbeit. Dabei werden alle Kanäle bespielt – von Inseraten in Zeitungen bis zu Kurzvideos in sozialen Medien. Möchte jemand mehr wissen, nimmt sich Jasmine gerne Zeit für ein persönliches Kennenlernen.

„Oft sind die Bewerber richtig erstaunt, was der Maschinenring alles macht. Wir sind nicht nur Partner der Landwirtschaft, auch im gewerblichen und kommunalen Bereich sind wir stark vertreten.“

Jasmine Hradil, Maschinenring Salzkammergut

Besteht nach dem Erstkontakt beiderseitiges Interesse, geht es ans Eingemachte: In einem ausführlichen Gespräch findet die erfahrene Recruiterin heraus, wie der Bewerber seine Stärken beim Maschinenring gut einsetzen könnte,welche Entwicklungschancen möglich sind.

Künftigen Bewerbern rät Jasmine, sich einfach zu trauen. „Wir sind ein sehr dynamischer Betrieb und bedienen viele Felder. Wer leistungsbereit ist, bringt es beim Maschinenring weit.“

Josef, das Welser Urgestein 767 899 Maschinenring Blog Oberösterreich

Josef, das Welser Urgestein

Josef Weichselbaumer (54), einer der langjährigsten MR-Mitarbeiter, über das Schöne und Anstrengende in seinem Beruf und Dinge, die man sich zu Herzen nehmen sollte.

Wie lange bist du schon beim Maschinenring beschäftigt?

Ich fühle mich so, als ob ich schon immer dabei gewesen wäre. Ich kann mich fast gar nicht mehr an meine Zeit vor dem Maschinenring erinnern. Am Anfang war ich über den Agrar-Bereich für den Maschinenring- Wels tätig. Ab 2006 begann dann meine Anstellung im Service. Wenn man so zurückdenkt, sind das schon ein paar Jährchen, die ich hier verbracht habe.

Was sind deine Haupttätigkeiten beim Maschinenring?

Im Winter spielt der Winterdienst die Hauptrolle. Der Sommer ist geprägt von Gartengestaltung und -pflege, wobei ich ehrlich zugeben muss, dass Baggerfahren eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist.

Wenn du an die vergangenen Jahre denkst, was war da für dich der spektakulärste Einsatz?

Eindeutig die Mühlbach-Abkehr. Der Mühlbach wird jährlich bzw. alle zwei Jahre abgelassen, damit das Ufer wieder revitalisiert werden kann. Teilweise werden richtig große Bäume gefällt. Für Action und Spannung ist also gesorgt. Es ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin ein Problemlöser. Wenn eine neue Herausforderung vor der Türe steht, muss man manchmal auch erfinderisch sein. Abgesehen davon bin ich ein Alleskönner. Ich bin handwerklich begabt. Es macht mir Freude, etwas mit meinen eigenen Händen zu erschaffen, Und wenn man nicht mehr weiter weiß, gibt’s ja mittlerweile YouTube, da wird dir dann gezeigt wie es geht.

Hat sich deine Arbeit über die Jahre verändert?

Die letzten Jahre waren anstrengend. Ich bin natürlich auch kein junger Bursche mehr. Der Maschinenring hat sich ja auch verändert und ist immer größer geworden. Dass dann alles etwas stressiger ist, mit dem muss man rechnen. Es gibt aber eine Sache, die man sich zu Herzen nehmen sollte: Junge Menschen gehören gefördert, sie sind unsere Zukunft. Und genau dieser jüngeren Generation gehört gezeigt, wie vielseitig und anspruchsvoll ein Job beim Maschinenring ist.

Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass du beim Maschinenring arbeitest?

Derzeit besitze ich einen Gockel und zwei Hühner, doch früher gab’s da noch mehr. Beim Bauernmarkt haben wir Most, Speck, Brot, selbst gemachte Kekse, den besten Apfelstrudel und noch viele andere gute Sachen verkauft. Plötzlich hat mich am Markt der damalige Geschäftsführer vom Maschinenring Wels angesprochen und gefragt, ob ich mal vorbeikommen möchte. Mein Schicksal war besiegelt. Der Maschinenring ist für mich nicht nur ein Arbeitgeber. Es gleicht eher einer großen, zweiten Familie mit tollen Kollegen, einem super Chef und einem Zusammenhalt, wie man ihn nicht oft findet.

Mehr Infos zu den besten Arbeitsplätzen im Land gibt’s unter: maschinenring-jobs.at

Berater und Selbermacher 768 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Berater und Selbermacher

Das junge Paar, Carina und Martin, hat sich den Traum der Selbstständigkeit verwirklicht. Die Mastställe am Hühnerhof sind so neu wie die Begeisterung der Jungbauern. Sie haben Carinas elterlichen Betrieb reaktiviert.

Ein warmes Gefühl beim Betreten des Technikraums, sanftes Piepen in den Ohren und eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank und einer gemütlichen Holzgarnitur, seitlich davon jeweils ein großes Panoramafenster mit Blick auf die drei Tage jungen Küken im rechten Stallabteil und im linken die größeren Hühner. So sieht der neu geschaffene Arbeitsplatz von Carina und Martin Wiesinger aus Gaspoltshofen aus.

Was hat euch bewegt, den bereits verpachteten Hof wiederzubeleben?

Martin: Ich habe bei einer Aufstallungsfirma den Verkauf gemacht und gesehen, dass mir so ein Hühnerstall gar nicht so schlecht gefallen würde. Wir wollten etwas, wo es nicht zu viel davon am Markt gibt und wir nicht zu viel angehängt sind. Bei den Masthendln kann man sich die Arbeit schon sehr gut selbst einteilen. Wir haben dann 2018 den ersten Stall gebaut. 2020 habe ich dann in der Arbeit aufgehört und einen zweiten Stall in gleicher Ausführung ergänzt.

Das klingt so einfach… Gehört da viel Mut dazu?

Martin: Wenn man alte, aber noch funktionierende Stallungen, wie einen Schweinestall oder Kuhstall vorgegeben hat, tut man sich oft schwer, dass man diese auflässt. Das hatten wir aber nicht. Anfangs war bei uns das Haus mit der Werkstatt, dem Stadl und der Hütte da. Wir mussten sowieso neu beginnen und haben dann die zwei Ställe dazu gebaut. Dann kam die Pachtung des elterlichen Grunds und ab Ende 2021 die Hofübernahme.

Hat es eine große Herausforderung beim Bau gegeben?

Es ist wirklich alles sehr reibungslos abgelaufen. Nach circa vier Monaten haben wir die ersten Küken eingestellt. Klar, die Investitionen schreckten uns schon anfangs und ein paar Kleinigkeiten gibt es immer, die nicht so geplant waren. Aber es ging auch bei der Einreichung des Projekts bei der Gemeinde und den Nachbarn alles ohne größere Probleme. Generell gibt es in unserer Gemeinde schon Geflügelbetriebe. Die beiden Ställe sind mit 19.200 Hühnern voll und trotzdem gibt es dank des trockenen Bodens durch die Fußbodenheizung keine große Geruchsbelästigung.

Ihr geht beide nebenbei arbeiten. Wie geht sich das aus?

Carina: Wir sind beide sehr gern Landwirte, können uns die Stallarbeit bzw. Kontrolle der Technik und das Beobachten der Tiere morgens und abends selbst einteilen. Aber wir wollten dennoch unsere Arbeit nicht sofort aufgeben. Deshalb haben wir uns für diese Betriebsform entschieden.

Martin: Ich war während der Baustellen zuhause und auch zwei Monate nach dem Abschluss des zweiten Neubaus, da wir planten, dass ich Vollzeit zuhause bleibe. In den beiden Monaten habe ich gemerkt, dass das nicht meins ist. Da war einfach zu wenig los. (Er lacht) Ich habe dann, Anfang 2021 nach dem Bau des zweiten Stalls ebenfalls mit 30 Stunden bei Hubers Landhendl im Außendienst als Mästerbetreuer wieder gestartet. Der Kontakt zu anderen Betrieben ist mir sehr wichtig und es ist auch ein guter Ausgleich zur Arbeit zuhause.

Urlaub und freie Tage, gibt es sowas auch bei euch?

Ja! Da haben wir Gott sei Dank Freunde, die selbst auch Hühner haben und sich bei der Technik auskennen. Da brauchen wir uns nicht zu sorgen, das passt einfach gut. Wir freuen uns auch schon auf unsere verspätete zweiwöchige Hochzeitsreise im Frühjahr. Jetzt wollten wir, dass der zweite Stall erst in Betrieb geht. Auch letztes Jahr waren wir eine Woche im Sommer in Kroatien. Das ging nach der Ernte und vor der Herbstarbeit recht gut.

In welchen Bereichen arbeitet ihr mit dem Maschinenring zusammen?

Wir sind Mitglied bei der Traktor- und Maschinengemeinschaft Meggenhofen und konnten uns damit Investitionen in teure, nicht voll ausgelastete Maschinen sparen. Mit Unterstützung des Maschinenring haben wir zu viert eine eigene Gemeinschaft gegründet, mit der wir einen Front- und Heckmulcher gekauft haben. Mit der Anmeldung für die Nützung der Maschinen bin ich immer bald dran. Das klappt immer sehr gut. Bei der Baustelle haben wir vom Maschinenring Helfer gehabt und unsere Bio-Sojabohnen haben wir letztes Jahr der Hausrucköl-Mühle verkauft, die vom Maschinenring Grieskirchen geführt wird.

Ihr habt doch einiges an Ackerflächen, die ihr bewirtschaftet. Wird das Getreide am eigenen Betrieb verwendet?

Nur ein Teil vom Weizen wird direkt verfüttert und als ganze Körner zum Futter gemischt. Der Großteil der Ernte wird gelagert und im Jänner/Februar an unseren Futtermittelhersteller verkauft. Der verarbeitet das Getreide und die Mischung kommt pelletiert zurück – so ist der Kreislauf geschlossen.

Wie ist der Ablauf in den beiden Ställen mit den zwei Abteilen?

Die Küken bleiben ca. dreieinhalb Wochen im ersten Abteil und kommen dann rüber in den anderen Bereich, wo sie auch einen zwei Hektar großen Auslauf haben, bis sie ca. acht Wochen alt sind. Wir haben dann, während der erste Teil leer steht, ca. zwei Wochen Zeit, diesen zu säubern, bevor die nächsten Küken eingestellt werden. Wenn die Hühner sieben Wochen alt sind, melden wir das Gewicht der Hühner an den Verarbeiter, dann wird die Abholung weitergeplant. Damit kann der Handel einheitliche Waren bekommen.

Fotos: Alexandra Grill

Der Gartenversteher 842 595 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Gartenversteher

Als wir Markus Oppolzer treffen, ist er gerade auf dem Weg zum Kraftwerk Schärding-Neuhaus. Der erfahrene Maschinenring-Gärtner und sein Team sind heute beim neu angelegten Damm im Einsatz. Dank ihrer Arbeit werden in den nächsten Jahren hunderte neu gepflanzte Sträucher und Bäume den Inn-Damm begrünen.

Wo findet man dich an einem typischen Arbeitstag?

Markus Oppolzer: Ich mache im Grunde draußen alles – vom Anlegen von Rasenflächen und Beeten bis hin zur Gestaltung des ganzen Gartens. Ich pflanze und schneide Bäume, übernehme auch natürlich die klassische Grünraumpflege wie z. B. Heckenschneiden und Rasenmähen. Man findet mich also an einem Tag in einem Privatgarten, am nächsten Tag in einem Wohnblock oder – wie heute – am Inn-Damm in Schärding.

Von deinen Kunden hört man nur Lob. Wie machst du das?

Bei jedem Gartenprojekt stelle ich mir zwei Fragen: Erstens, macht das Sinn, würde mir das auch persönlich gut gefallen? Und zweitens: Angenommen, der Kunde beauftragt mich in ein paar Jahren mit der Pflege seines Gartens. Wäre ich zufrieden oder würde ich mich ärgern, weil ich bei der Anlage damals nicht besser nachgedacht habe. Deshalb: Bevor ich ans Einsetzen gehe, lege ich die Pflanzen immer erst einmal auf. Der Kunde und ich besprechen noch einmal das Konzept und die Bedürfnisse der Pflanzen. Manchmal ändern sich die Wünsche nach der Beratung dann noch, aber diese Flexibilität bieten wir gerne, denn es lohnt sich vielfach.

Was wird beim Gartenanlegen oft falsch gemacht?

Manche Dinge sehen auf dem Plan zunächst gut aus, aber dem Kunden fehlt das Fachwissen, wie sich der Garten entwickeln wird. Wir reden ja von lebenden Pflanzen, die sich entfalten und eine gewisse Pflege brauchen. Das muss berücksichtigt werden, der Garten soll auch in 30 Jahren noch Freude machen und nicht zur Last werden. Wir sind keine Pflanzenhändler, die unbedingt ihre Pflanzen verkaufen müssen. Wir haben den Luxus eines neutralen Blickwinkels und dürfen nur den Nutzen für den Kunden im Blick haben.

Du bist nun schon lange in dieser Branche tätig. Ändern sich die Bedürfnisse der Kunden?

Ja, unbedingt. Immer mehr Menschen lassen sich ihre Gärten komplett gestalten. In den letzten Jahren hat der Maschinenring deshalb massiv Know-how aufgebaut und Ressourcen geschaffen. Wir haben erfahrene Gartenplaner. Natürlich hilft uns auch die Gemeinschaft des Maschinenrings. Ist spontan ein Traktor mit Kipper oder Kran vonnöten, stellen den unsere Landwirte binnen kürzester Zeit. Die wissen auch, wie man mit solchen Geräten umgeht! (lacht) Aber vor allem: Es macht uns großen Spaß, das ist das Allerwichtigste in diesem Job.

Was sind die häufigsten Fragen, die dir deine Kunden bei der Arbeit stellen?

Ist das winterhart? Wie blüht es? Wie hoch wird es? Wie pflege ich es? Oft gebe ich auch Auskünfte zum Baumschnitt.

Wir sind neugierig. Was sind deine ultimativen Baumschnitt-Tipps?

Obstbäume werden meist zu wenig geschnitten, man will dem jungen Baum das neue Ästchen nicht auch noch wegnehmen. Aber irgendwann ist er so dicht und so groß, dass professionelle Hilfe nötig ist. Also: Bei jungen Bäumen ruhig mal trauen und reinschneiden. Nicht umsonst nennt man das „Bäume erziehen“.

Ein kurzer Blick über den Gartenzaun: Viele Großkunden setzen auch auf den Maschinenring. Unterscheidet sich die Arbeit für Unternehmen von der im Privatgarten?

Für Großkunden machen wir meist das Komplettpaket – Baumpflege, Heckschnitt, Rasenmähen, Objektreinigung und Winterdienst. Es sind also sehr abwechslungsreiche Arbeiten und natürlich „menschelt“ es auch hier. Man versucht z. B. beim Heckenschnitt in einem Wohnblock die Vorstellungen der unterschiedlichen Wohnparteien unter einen Hut zu bekommen.

Zum Schluss möchten wir noch wissen: Wie sieht der private Garten eines Gartenprofis wie dir aus?

Ganz schön verwildert. Ich hätte ihn gerne etwas gepflegter, aber komm nicht dazu. Das nennt man wohl Gärtnerkrankheit. (lacht)

Mehr Infos zu den besten Arbeitsplätzen im Land gibt’s unter: maschinenring-jobs.at

Mag. Franz Waldenberger, Präsident der LK OÖ: „Als Landwirt bin ich aktives Maschinenringmitglied.“ 800 600 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mag. Franz Waldenberger, Präsident der LK OÖ: „Als Landwirt bin ich aktives Maschinenringmitglied.“

Mag. Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, über die Herausforderungen in der Landwirtschaft und die Bedeutung des Maschinenring.

Liebe Bäuerinnen und Bauern!

Als Landwirt bin ich aktives Maschinenringmitglied, und in meiner Funktion als Bürgermeister kenne und schätze ich die Dienstleistungsangebote von MR-Service und MR-Personalleasing. Darin liegen Kostensenkungs- und auch zusätzliche Wertschöpfungspotentiale für die bäuerlichen Betriebe.

Die Monate der Corona-Pandemie haben unser Tun und Handeln maßgeblich beeinflusst. Viele Menschen haben in dieser Zeit begonnen wieder mehr Zuhause zu kochen, und sich mit ihren Lebensmitteln, und dem woher sie kommen zu beschäftigen. Die Konsumentinnen und Konsumenten wollen nun auch wissen, wer beispielsweise ihre Kartoffeln erntet und wo das wertvolle Stück Fleisch auf dem Herd oder dem Grill entstanden ist. Die Herkunftsbezeichnung ist hier ein wesentlicher Schritt, um unsere heimischen Lebensmittel sichtbar zu machen.

Das Weizenkorn im Mehl des Bäckers ist aus globalen Reserven ersetzbar, aber Weizen mit einem AMA Gütesiegel bürgt dafür, dass es durch österreichische Landwirtinnen und Landwirte und in vielen Fällen auch durch Maschinen und Helfer des Maschinenringes produziert wurde. Als Botschafter der Landwirtschaft sind auch sie liebe Bäuerinnen und Bauern wertvolle Unterstützer und natürlich auch Meinungsmacher, wenn es um die Herkunft unserer Lebensmittel geht. Seit Gründung des ersten österreichischen Maschinenrings in Andorf, Bezirk Schärding, im Jahr 1961 hat sich dieses Modell der gegenseitigen Unterstützung innerhalb der Bauernschaft, zu einem modernen Dienstleitungsunternehmen entwickelt, das von der Betriebshilfe, über die Ernte, die Schneeräumung bis hin zur Gartenarbeit für Privatpersonen eine breite Palette an Leistungen anbietet. Mit dieser erfreulichen Entwicklung trägt der Maschinenring vorranging zur Unterstützung der bäuerlichen Familien durch Kostensenkung und als zusätzliches Einkommensstandbein, und damit auch zum Erhalt unserer kleinstrukturierten und abwechslungsreichen Landwirtschaft bei. Gerade wenn es darum geht neue, hochtechnologisierte Maschinen oder kostenintensive Produktionsmethoden, die das Budget einzelner Betriebe übersteigen würde, einzusetzen, ist der Maschinenring ein wertvoller Partner zur Weiterentwicklung unserer Betriebe mit modernen und nachhaltigen Bewirtschaftungsverfahren.

Der deutliche Anstieg der Betriebsmittelkosten in den letzten Monaten und der Ausblick auf deren weitere Entwicklung machen einen optimalen Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz dringend notwendig. Dafür bedarf es modernster Ausbringungstechnik und entsprechendem Know-How, eventuell auch mit digitaler Unterstützung, denn nur so können die Kosten in einem für die Betriebe erträglichen Maß gehalten werden. Ein Beispiel dazu ist eine optimierte Ausbringungstechnik bei Wirtschaftsdünger, um die geforderte Ammoniak-Emissionsreduktion zu erreichen

Der Maschinenring und die Landwirtschaftskammer werden auch in Zukunft gefordert sein, wenn es gilt die anstehenden Herausforderungen des Green Deals der EU zu begleiten. Der GAP-Strategieplan für die neue Förderperiode ist bei der EU eingereicht. Die Landwirtschaftskammer OÖ hat mit einer breit angelegten Informations- und Beratungskampagne zu den verschiedenen Programminhalten begonnen, um den Bäuerinnen und Bauern die für ihren Betrieb optimalen Maßnahmen auszuloten. Eine hohe Teilnahme am ÖPUL unterstützt in der Einkommensbildung und in der vom Markt geforderten Qualitätsausrichtung.

Neben der neuen Förderperiode stehen viele agrarpolitische Herausforderungen an. Als Präsident der Landwirtschaftskammer stelle ich mich der verantwortungsvollen Aufgabe, und verspreche allen Bäuerinnen und Bauern sowie den Forstwirten mit vollem persönlichen Einsatz sowie Leidenschaft für deren Interessen zu arbeiten.

Mag. Franz Waldenberger

Präsident Landwirtschaftskammer Oberösterreich

WAF – Die Ausbildung für die nächste Generation in der Landwirtschaft 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

WAF – Die Ausbildung für die nächste Generation in der Landwirtschaft

Interview mit Dipl.-HLFL-Ing. Hannes Mader vom abz Lambach über das Ausbildungsmodell WAF Wirtschafts- und Agrar-Fachkraft

Eigener Hände Arbeit, Vielfalt, ein Beruf mit und in der Natur, Verantwortung für Tiere und Pflanzen tragen: Landwirtschaftliche Berufe und Jobs in verwandten Branchen erleben eine Renaissance bei Österreichs Jugend. Menschen wie Hannes Mader, Fachvorstand im Agrarbildungszentrum Lambach, sorgen dafür, dass unser Nachwuchs das richtige Rüstzeug für einen anspruchsvollen, aber erfüllenden Beruf bekommt. Sein Rat an seine Schüler: „Werdet in dem was ihr macht Spezialisten!“

Dipl.-HLFL-Ing. Hannes Mader, Fachvorstand am abz Lambach, weiß, wie wichtig die richtige Ausbildung für den Erfolg ist, vor allem in der Landwirtschaft. Rund 400 Schülerinnen und Schüler werden heuer am abz Lambach für die Zukunft in der Landwirtschaft gewappnet. Gemeinsam mit dem Maschinenring Oberösterreich wurde das Ausbildungsmodul „Wirtschafts- und Agrar Fachkraft“ entwickelt. Das Konzept bietet für die Zeit bis zur Hofübernahme eine attraktive berufliche Option. Und darüber hinaus.

Herr Mader, welche Voraussetzungen sollte man als angehender Landwirt mitbringen?

Landwirt zu sein ist für viele der Traumberuf; vor allem für diejenigen die auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen sind. Sich den Tagesablauf selbst zu gestalten und vor allem „sein eigener Herr zu sein“ ist einer der großen Vorteile des Landwirteseins. Die Arbeiten auf einem Bauernhof sind sehr abwechslungsreich. Allerdings setzt dieser Beruf voraus, dass man auch öfters am Wochenende – als Tierhalter jedes Wochenende – oder bis spät in die Nacht arbeiten muss Dazu muss man bereit sein. Als Unternehmer ist man dem Markt ausgesetzt, dessen muss man sich bewusst sein. Findige Ideen sind oft gefragt.

Vor welchen Herausforderungen stehen künftige Landwirte aus Ihrer Sicht? Wie kann sie eine gute Ausbildung unterstützen?

Die Landwirtschaft ist einem steten Wandel unterlegen. Eine gute Basisausbildung ist das Um und Auf. Die Ausbildung im abz Lambach legt dazu einen wichtigen Grundstein. Extrem wichtig ist aber eine laufende Weiterbildung. Mit unserem Erwachsenenbildungsprogramm im Absolventenverband begleiten wir unsere Bauern und Bäuerinnen in Ihrem Berufsleben.

Welches Angebot bietet das ABZ Lambach seinen Schülerinnen und Schülern?

Natürlich bieten wir eine breitgefächerte Basisausbildung. Zum Teil aber auch eine Spezialausbildung, wie etwa in der Tierhaltung. Mit dem Abschluss unserer dreijährigen Ausbildung können unserer Schülerinnen und Schüler auch eine außerlandwirtschaftliche Lehre mit Lehrzeitverkürzung antreten. Neu in unserer Schule ist die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft.

Beim neuen Ausbildungsmodul WAF Wirtschafts- und Agrar Fachkraft kooperiert das ABZ Lambach mit dem Maschinenring Oberösterreich. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Die Ausbildung beim Maschinenring zur WAF „im zweiten Bildungsweg“ gibt es schon seit vielen Jahren. Ich unterrichte bei diesen Seminaren das Modul Schweinehaltung, und bekam somit einen recht guten Einblick in die Ausbildung zur WAF. Viele Inhalte in der Ausbildung decken sich mit dem Lehrplan der Landwirtschaftlichen Fachschulen. In einem Gespräch, mit dem damals für die WAF-Ausbildung zuständigen Herrn Allerstorfer, fiel die Entscheidung diese interessante Ausbildung auch als „verschulte“ Form für 15 bis 17Jährige anzubieten. In einigen erweiterten Gesprächsrunden wurde ein Ausbildungsplan erarbeitet, der jetzt umgesetzt wird.   

Wie profitieren Schüler vom WAF-Ausbildungsmodul?

Viele unserer Schülerinnen und Schüler warten zumeist noch etliche Jahre bis sie den elterlichen Hof übernehmen. Es gibt aber auch zunehmend mehr interessierte junge Menschen, deren Eltern keinen landwirtschaftlichen Betrieb führen. All diese Schülerinnen und Schüler wollen nach Abschluss der landwirtschaftlichen Ausbildung in das Berufsleben einsteigen. Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit ist die Arbeit als WAF. Dort arbeitet man genau in dem Bereich für den man drei Jahre lang ausgebildet wurde. Und vor allem, diese Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich.

Wir hören von den Eltern im Vorfeld: „WAF ist eine Ausbildung die genau auf unser Kind zugeschnitten ist“.

Dipl.-HLFL-Ing. Hannes Mader

Was gefällt Ihnen persönlich am Ausbildungsprogramm?

Mit dieser Ausbildung finden unsere Absolventen einen krisensicheren Arbeitsplatz. Praxisorientierte Ausbildung zeichnet dieses Programm aus. Sehr gut gefällt mir das einwöchige Seminar in der Berufsschule für Maurer oder auch das Modul Gartengestaltung. Um in den Beruf als WAF hineinschnuppern zu können, machen unsere Schülerinnen und Schüler das 16-wöchige Pflichtpraktikum bei Maschinenring. Hier arbeiten sie in den Bereichen Agrar, Service und Personalleasing. Am vertrautesten ist ihnen der Agrarbereich, hier arbeiten sie auf Höfen. Im MR-Service lernen sie Garten- und Baumpflegearbeiten bis hin zum Anlegen von Schwimmteichen kennen. Im Bereich MR-Personalleasing erweitern unsere SchülerInnen ihr Wissen bei externen Firmen. Mit dieser umfangreichen Ausbildung finden unsere Absolventen und Absolventinnen einen interessanten Job beim Maschinenring.

Welchen Ratschlag geben Sie Ihren Absolventen für ihren Berufsweg mit?

Interessiert euch für Neues und seit offen dafür. Werdet in dem was ihr macht Spezialisten aber denkt daran – lebenslanges Lernen ist nicht nur eine Phrase. Ich wünsche all unseren Absolventen und Absolventinnen Erfolg im Berufsleben und alles Gute für euer Privatleben. Denkt daran: Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit.

Danke für das Gespräch.

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Landesversammlung der Maschinenringe Oberösterreichs

Stärkung des Agrarbereiches und digitaler Dienstleistungen im Maschinenring

Am 20. Oktober 2021 fand am Flughafen Linz/Hörsching die Landestagung der Maschinenringe Oberösterreichs statt. Der Tenor passend zum Veranstaltungsort: Zukunft findet schon jetzt in der größten landwirtschaftlichen Dienstleistungsorganisation statt, die Digitalisierung schreitet fort und gemeinsame Stärken sollen weiter gebündelt werden.

Obmann Gerhard Rieß konnte einleitend zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger, ÖKR Theresia Meier, SVS, LK-Vizepräsident ÖR Karl Gabmayr und WK-Vizepräsident KommR Leo Jindrak, Maschinenring Bundesobmann Christian Angerer, Bundesgeschäftsführerin Gertraud Weigl und MR Ehrenobmann Alois Papst.

Landesobmann Gerhard Rieß berichtete zu aktuellen Entwicklungen im Maschinenring

Rieß hob in seinen Ausführungen hervor, dass nach wie vor die Kernaufgabe des Maschinenrings die Sicherstellung der Leistungen für die Mitglieder sei.
„Mit Hilfe der Digitalisierung können Leistungen in einem neuen Gewand abgebildet und Abläufe optimiert werden“, meinte Rieß. Vermittlung und Verrechnung sind als zentrales MR-Geschäftsfeld auf den Mitgliedernutzen ausgerichtet. Neue Technologien wie MR Teamwork sind zeitgemäße Hilfestellungen dazu. Die Soziale Betriebshilfe sollte als wichtige Hilfeleistung auch unter den Herausforderungen der „Harmonisierung“ in der SVS sichergestellt bleiben. Er dankte auch den Mahl- und Mischgemeinschaften MMG für die jahrzehntelange gut eingespielte Partnerschaft.

Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger unterstrich die Wichtigkeit des Maschinenringes für ländliche Arbeitsplätze und hob den „Faktor Mensch“ dabei hervor: „Die Profis vom Land sind nicht mehr wegzudenken, man denke dabei nur an die Betriebshilfe“, so Lindinger. Zum Thema Nachhaltigkeit lobte er die Initiative „Bei uns schlagen Ideen Wurzeln“, wo junge Leute Ideen einbringen können und dafür einen Quadratmeter Blühstreifen vom MR angelegt bekommen. Er gratulierte abschließend dem Maschinenring dazu, gut durch die Coronakrise manövriert zu haben.

ÖKR Theresia Meier, SVS, bedankte sich in Ihren Grußworten für die gute Kooperation mit dem Maschinenring. „Menschlicher Zusammenhalt und optimale Betreuung für Versicherte“ sei oberstes Ziel, so Meier.

Ing. Franz Moser, strategischer Geschäftsleiter MROÖ, skizzierte in seinen Ausführungen unternehmenswichtige Schritte für die Weiterentwicklung der Maschinenring-Organisation. Neben der Aufstellung als breites, qualitatives Dienstleistungsunternehmen am Markt ist die Entwicklung bestmöglicher interner Prozesse und Abläufe von Bedeutung.

Digitalisierung und e-Learning sind dazu wichtige Bausteine. Mit der Neugestaltung des Vertriebs- und Dispo-Prozesses, der verstärkten Nutzung des Prozesstools „Viflow“ sowie der Weiterführung des SCC-Qualitätsmanagements nannte Moser einige Schritte dazu. Weiters wird die interne Mitarbeiterqualifizierung durch eine neu eingeführte „MR Akademie“ mit einem ständig wachsenden Online-Kursangebot stark forciert und erweitert. Generell ist für Moser die Bewahrung der Kernkompetenzen im Agrarbereich von großer Bedeutung. Auch der Informationsfluss soll verbessert werden: Für die MR-Mitglieder wird es künftig ein ganzheitliches Mitgliederinformationspaket geben. Ein wichtiger Teil davon ist eine ringübergreifende MR Zeitung in modernem Design, die unter Bewahrung der Regionalität landesweit informieren wird.

Ing. Christian Reiter, MBA, operativer Geschäftsleiter MROÖ, konnte trotz leichtem Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Service – bedingt durch Corona und dem letzten schwachen Winter im Winterdienst – auf gute Entwicklungen verweisen. Der Sommerdienst war wirtschaftlich sehr zufriedenstellend: „Man merkt jetzt die Preiserholung und einen wachsenden Wirtschaftsaufschwung“, so Reiter. Der Maschinenring setzt weiter auf Regionalität und schnelle Reaktionszeiten.

Robert Resch, MBA, kaufmännischer Geschäftsleiter MROÖ, präsentierte die positiven Unternehmenszahlen zum Jahresabschluss. Dabei wies er auf die Wirtschaftsleistung des Maschinenringes als Unternehmen am Markt und die Positionierung als verlässlicher Partner hin. Gute und qualifizierte Mitarbeiter seien auch künftig ein wichtiges Unternehmenskapital, so Resch.

Maschinenring als verlässlicher Partner der Landwirte bei Zukunftsthemen und Herausforderungen in der Landwirtschaft

In den letzten Jahren wurde vermehrtes Augenmerk auf die Stärkung der Kernkompetenz im Maschinenring mit dem Agrarbereich gelegt. Stellvertretend für Ing. Roman Braunberichtete Geschäftsleiter Franz Moser dazu über aktuelle Dienstleistungen und Innovationen.

Ein brennendes Thema sind die steigenden Herausforderungen in der Betriebshilfe, vor allem durch auf lange Sicht fehlende BetriebshelferInnen. Die insgesamt 104.660 geleistete Stunden in Oberösterreich entsprechen 59 Voll-AK. Die Anzahl der Fälle bleibt eher gleich, aber die Dauer der Fälle steigt immer mehr. Langzeitfälle bis über 3 Monate (Burn out, Krebs, Reha,..) werden häufiger und können zum Teil nicht mehr über den ganzen Zeitraum bedient werden. Deshalb sind Konzepte für fixe Dienstnehmer als Betriebshelfer notwendig. Mitgliederstammtische sollen über aktuelle Entwicklungen und Projekte in der Digitalisierung informieren.

InDI Johannes Hintringer, MROÖ, konnte über zahlreiche Projekte im Grünland wie z. B. Sat.Grass im Maschinenring berichten. Im Rahmen des Projektes sollen auf mindestens 70 österreichischen landwirtschaftlichen Grünlandbetrieben auf einer für die Region repräsentativen Grünlandfläche jeweils rund 30 Beprobungs-durchgänge im Zeitraum 2021 bis 2022 durchgeführt werden. Auch erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Insektenschonendes Mähen wurden präsentiert. Hinsichtlich Effizienzsteigerung wurde zu interessanten Themen wie der Ertragssteigerung im Grünland durch Gülleseparierung und gleichzeitiger Ammoniak-Reduktion oder gezielten Bestandsumbau wurde informiert. Hintringer wies auch zum Thema Engerlingsproblematik darauf hin, dass 2022 wieder ein Hauptfraßjahr zu erwarten ist. Bei der Bekämpfung der Schädlinge wird der MR den Landwirten wieder als verlässlicher Partner zur Seite stehen.

DI Markus Schwaiger, MROÖ, brachte die Tagungsteilnehmer auf den neuesten Stand in der Digitalisierung beim MR.  Neben bereits gut eingeführten Produkten wie MR Teamwork, Smartantenne, MR RTK-Signal und MR Spur-Profi berichtete Schwaiger über das neue Projekt einer Farming Software. Damit soll mehr Zeit für die Kernarbeit durch intelligente Vernetzung existierender Datenbestände am Betrieb frei und der Dokumentationsaufwand auf ein Minimum reduziert werden. Dieses Projekt wird 2022 österreichweit ausgerollt.

Mag. Harald Grossauer, Direktor ÖAMTC Oberösterreich, ließ in seinem spannenden Referat „Gelbe Engel fliegen gemeinsam“ durchaus auf Gemeinsamkeiten mit dem Maschinenring schließen. „In unserem Leitbild steht uneigennützig, politisch unabhängig und wir stellen immer den Mitgliedernutzen in den Mittelpunkt unseres Handelns“, so Grossauer. Auch mit der flächendeckenden Struktur gibt es viel Affinität zum Maschinenring. Besonders spannend war ein Ausblick zu gesellschaftlichen und technologischen Trends.

Mag. Harald Grossauer, ÖAMTC, bei seinem Referat
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