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Hanggarten mit 12 Meter Höhenunterschied wird zum Gartentraum 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Hanggarten mit 12 Meter Höhenunterschied wird zum Gartentraum

„Ein Hanggarten ist in der Gartengestaltung immer reizvoll. Dieses Projekt war besonders spannend“, erinnert sich DI Joachim Keplinger. Joachim ist beim Maschinenring Wels für die Garten- und Landschaftsgestaltung zuständig und ein echter Profi, wenn es um kreative Gartenlösungen geht. Bei diesem Gestaltungsprojekt im oberösterreichischen Hausruckviertel war die Herausforderung der enorme Höhenunterschied.

Familie M. möchte den Hanggarten, angrenzend an Terrasse und Pool, um eine möglichst ebene Rasenfläche sowie Hochbeete, Kräutergarten, Beeren und Spalierobst bereichern. Die Challenge: Das Haus von Familie M. im Umland von Wels steht auf einem Hang, Wohn- und Essbereich mit Terrasse und Pool befinden sich oben. Auf einer Länge von ca. 35 Metern misst der Höhenunterschied beachtliche zwölf Meter. Im Beratungsgespräch ergibt sich auch der Wunsch nach einem Sichtschutz zu dem am Grundstück vorbeiführenden öffentlichen Weg. Hier gilt es gefühlvoll vorzugehen, denn die traumhafte Aussicht muss natürlich erhalten bleiben.

Hanggarten durch Natursteinmauer mit Böschungen terrassieren

„Höhenunterschiede bei einem Hanggarten dieses Ausmaßes sind nur mit baulichen Maßnahmen in Form von Natursteinmauern zu überwinden“, erklärt Gartengestalter Joachim Keplinger. Damit sich der moderne Baustil des Wohnhauses im Garten widerspiegelt, setzt man auf Stelen aus Granit. Aber auch hier gilt es das richtige Mittelmaß zu finden und den Garten nicht „zuzumauern“. Also arbeitet man mit einer relativ niedrigen Mauerhöhe von rund einem Meter und kombiniert die Granitstelen mit bepflanzten Böschungen. Beim Pflanzkonzept setzt man aufgrund der Ausrichtung nach Süden auf trockenresistente Pflanzen.

Nutzgarten in Küchennähe

Was gibt es Schöneres, als sich Kräuter und Gemüse beim Kochen gleich direkt aus dem eigenen Garten zu holen? Also wird der terrassenabgewandte Bereich des Hanggartens, der sich in unmittelbarer Nähe zum Küchenausgang befindet, als herrlicher Nutzgarten mit Hochbeeten und Beerengehölzen angelegt.

Blumenwiese – pflegeleichter Blickfang

Für die relativ große Fläche neben dem Nutzgarten wünschen sich die Besitzer eine Gestaltung, die möglichst wenig Aufwand mit sich bringt. Die Idee einer Blumenwiese begeistert sofort. Blumenwiesen haben nicht nur einen großen gestalterischen Wert bei wenig Pflege, sondern leisten auch einen Beitrag zu Vielfalt und Artenschutz von Bienen und anderen blütenbestäubenden Insekten.

Vorteile eines Rollrasens in Hanggarten

Ein Rollrasen schützt die Steilflächen im Hanggarten vor Erosion. Ein weiterer Vorteil: Der Traumgarten ist sofort nutzbar. Damit die Mäharbeit künftig problemlos der Rasenmähroboter übernehmen kann, setzen die Gartengestalter des Maschinenring eine Mähkante aus Granitpflastersteinen. Diese trennen die Beete sauber von den Rasenflächen ab.

Sie möchten mehr wissen? Unsere Gartenprofis vom Land unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung und Pflege Ihres Traumgartens – kompetent, verlässlich & partnerschaftlich. Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 05-9060-400 an oder schreiben Sie uns ein E-Mail an oberoesterreich@maschinenring.at!

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Mehr Infos finden Sie auch in unserem Video, online auf maschinenring.at oder in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter.

Mehr Inspiration rund um die Gartengestaltung mit Holz finden Sie in unseren Beiträgen „Sichtschutz im Garten“ und „Altem Holz neues Leben einhauchen„.

Sie möchten Ihren Garten umgestalten? So gehen Sie es am besten an. Oder lassen Sie sich lieber von unseren Vorher-Nachher-Fotos begeistern?

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Pflegleichter Garten bedeutet mehr Zeit zum Genießen. 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Pflegleichter Garten bedeutet mehr Zeit zum Genießen.

Wird der Garten pflegeleicht gestaltet, bleibt mehr Zeit zum Träumen.

Ankommen und sofort genießen. Wenn man Urlaub im Ferienhaus macht, möchte man sich nicht mit Gartenarbeit aufhalten. „So pflegeleicht wie möglich“, war deshalb die oberste Prämisse bei der Neugestaltung dieses herrlichen Gartens in Kremsmünster.

Das Gartenteam des Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen verwirklichte den Traum vom pflegeleichten Garten, der Zeit zum Entspannen bietet. Dabei mussten die Gartenplaner unter anderem die Hanglage des Grundstücks und die verschiedenen Gartenzonen berücksichtigen. Ziel war ein Garten, der sich nach Möglichkeit selbst in Schuss hält und voll und ganz den Bedürfnissen seiner Besitzer anpasst.

Die Trockensteinmauer verbindet mit ihrem leicht welligen Verlauf die unterschiedlichen Gartenzonen.

Ein pflegeleichter Garten mit toller Wirkung dank Verbindung verschiedener Gartenzonen mit wiederkehrenden Elementen

Terrassierte Ebenen, Gartenwege und Sitzbereiche sind effektive Gestaltungselemente für einen pflegeleichten Garten. Dabei ist die Wahl der Materialien entscheidend: Natursteine wie z.B. Granit sind angenehm anspruchslos in der Pflege. So verwenden wir in diesem Gartenprojekt die Naturmaterialien Granit und Sandstein. Sie verbinden als wiederkehrende Elemente die einzelnen Gartenzonen. Passend zur Optik des Hauses setzen die Gartenplaner für die Sitzplätze und Terrassenbereiche Sandsteine in warmen Gelbtönen ein. Auch der Fußweg an der Hinterseite des Hauses bildet mit den honigfarbenen Natursteinen eine harmonische Verbindung des Eingangsbereichs mit dem hinteren Teil des Gartens. Als wiederkehrende Elemente befinden sich in beiden Bereichen mediterran anmutende Beete.

Harmonisches Gesamtbild: Die Gartenplaner des Maschinenring setzen auf Naturmaterialien wie Holz, Granit und Sandstein.
Pflegeleichte Natursteine werden auch beim Fußweg an der Hinterseite des Hauses eingesetzt.

Trockensteinmauer als Allrounderin im Garten

Eine Trockensteinmauer aus Granitsteinen dient gleichzeitig als Hangbefestigung und Beeteinfassung. Das durch die Hanglage bedingte Gefälle muss ausgeglichen werden. Deshalb werden zwei Ebenen gebildet. Die Mauer grenzt den zentralen Gartenbereich von der umliegenden Rasenfläche ab. Gleichzeitig verbindet die Trockensteinmauer mit ihrem leicht welligen Verlauf und den fließenden Höhenübergängen die Zonen des Gartens harmonisch. Eine immergrüne, pflegeleichte Eibenhecke dient als Sichtschutz zum angrenzenden Nachbargrundstück. Im Poolbereich werden einfache Steinbeete mit Kirschlorbeer und anspruchslosen Gräsern angelegt.

Attraktiver Eyecatcher mit Funktion: Trockensteinmauer aus Granitsteinen
Die Trockensteinmauer dient gleichzeitig als Hangbefestigung und Beeteinfassung.

Und jetzt: den pflegeleichten Garten genießen!

In den Abendstunden lädt die im mediterranen Stil ausgebildete Terrasse ein, den Blick über Hortensien und Pool in die Ferne schweifen zu lassen. Die Bepflanzung mit pflegeleichten Kräutern wie Thymian und Rosmarin sowie ein Feigenbaum unterstreichen die südländische Atmosphäre des Gartens.

Es ist einfach schön, nach dem stressigen Alltag einen Ort der Ruhe und Gelassenheit zu haben, um abschalten zu können! Der Maschinenring hat es uns möglich gemacht.

Kundenstimme

Wir wünschen den Besitzern viel Freude mit und schöne Stunden in ihrem pflegeleichten Garten!

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Natürliches Badevergnügen im eigenen Garten 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Natürliches Badevergnügen im eigenen Garten

Auf 700 m Seehöhe mit Blick auf Irr- und Mondsee, eingebettet in Wald und Wiese, befindet sich der Bauernhof des Kunden. Die Fläche mit 1.400 m² in Hanglage soll durch bauliche Modellierungen nutzbar gemacht werden.

Das Herzstück

Der 120 m² große Schwimmteich samt Holzterrasse als Begegnungszone ist das Herzstück der gesamten Planung. Zudem wünscht sich der Kunde weitestgehend Barrierefreiheit sowie eine pflegeleichte Gestaltung rund um den Teich. Ein alter vorhandener Troadkasten soll ebenfalls in die Gestaltung eingegliedert werden. „Dem Kunden war generell wichtig, Vorhandenes mitzudenken und wenn möglich wiederzuverwenden. So wurden auch Findlinge, die bei den Erdarbeiten hervorgekommen sind, in der Gestaltung wiederverwendet“, berichtet Landschaftsarchitektin Klepac. Zu einem echten Hingucker zählt auch der Mühlstein aus Granit, der als Fundament für die Solardusche verbaut und in die Holzterrasse integriert wurde.

Die geeignete Basis schaffen

In der ersten Bauphase standen vor allem Erd- und Steinarbeiten an. Aufgrund der Hanglage musste anfangs eine ebene, nutzbare Fläche geschaffen werden. Dadurch entstandene Böschungen konnten mit einer Natursteinmauer aus Stainzer Hartgneis abgefangen werden und dienen gleichzeitig der räumlichen Trennung. Kurzzeitige Verzögerungen gab DI Lada Klepac Landschaftsarchitektin es während der Grabungsarbeiten. „Auf Unvorhergesehenes muss man sich beim Arbeiten in und mit der Natur immer einstellen. So erschwerten uns unterirdische Quellen die Grabungsarbeiten bzw. waren diese zu fassen und umzuleiten, um den Schwimmteich realisieren zu können“, so die erfahrenen Landschaftsgärtner, die auf der Baustelle mit dabei waren.

«Die Entscheidung den Maschinenring zu beauftragen, war auf jeden Fall richtig. Wir haben uns sehr gut betreut gefühlt, auch Wünsche und Ideen, die erst während der Bauphase entstanden sind, wurden berücksichtigt.»

Kundenstimme

Sie haben Fragen zur Gartengestaltung vom Maschinenring oder möchten ebenfalls Ihren Garten neu- bzw. umgestalten? Wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

Welcher Baum passt in meinen Garten? 1024 554 Maschinenring Blog Oberösterreich

Welcher Baum passt in meinen Garten?

In der Gartengestaltung sind Bäume ein wichtiger Bestandteil und deshalb nicht mehr wegzudenken. Sie verleihen dem Garten einen einzigartigen und unverkennbaren Charakter. Damit der Hausbaum eine Bereicherung ist und auch bleibt, sind einige grundlegende Überlegungen anzustellen und individuell zu beantworten.

Mit Bäumen gestalten

Durch ihre Höhe schaffen Bäume Vertikalstrukturen und erschließen somit die dritte Dimension in der Gartengestaltung. Sie strukturieren und gliedern Flächen, schaffen Nischen und erzeugen eine räumliche Wirkung. Die Kronen sind die Dächer der Gärten, darunter entstehen neue Räume. Erst durch Bäume nehmen Gärten Gestalt an. Ein Baum im Garten kann auch ein echter Blickfang sein und Akzente setzen. Blicke können in bestimmte Richtungen gelenkt und Sichtachsen unterstrichen werden. Beim Erarbeiten eines Gestaltungskonzeptes gilt es zu berücksichtigen, dass sich ein Baum im Laufe des Jahres verändert. Je nach Jahreszeit hat er Unterschiedliches zu bieten: die duftenden Blüten im Frühjahr, die schönen Blätter im Sommer, dekorative Früchte im Herbst und eine malerische Wuchsform im Winter. Der Jahreszyklus wird dadurch für uns Menschen spürbarer.

Die richtige Standortwahl und der Nutzen

Eine entscheidende Frage ist, wo der Baum stehen soll und ob er für einen bestimmten Zweck vorgesehen ist. Soll er Schatten spenden oder vor fremden Blicken schützen? Möchten Sie mit der Pflanzung von Bäumen einen Bereich abgrenzen oder neue Räume definieren? Soll er in der Nähe der Terrasse stehen oder als Attraktion im Vorgarten beeindrucken? Gut möglich, dass ein Baum auch mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen soll. Abhängig von diesen Fragen ist die Wahl der Baumart. Für einen Baum in Fensternähe bietet sich an, eine laubabwerfende Art zu wählen. Im Sommer sind die Blätter ein natürlicher Schattenspender, aber im Winter kann, wenn die Äste unbelaubt sind, ungehindert Licht in die Wohnräume fallen. Für einen beschatteten Sitzplatz, von dem Sie aber trotzdem freie Sicht in den Garten genießen können, sind Bäume mit hochangesetzter Krone zu bevorzugen.

Der Platzbedarf und die Größenentwicklung

Wurde der Nutzen des Baumes definiert und der Standort gewählt, ist im weiteren Schritt der Platzbedarf und somit die Baumgröße entscheidend. Von Anfang an muss bei der Planung eines Hausbaumes die endgültige Wuchshöhe, Wuchsform und Kronenbreite mitberücksichtigt werden. Ansonsten kann es im Laufe der Jahre zu bösen Überraschungen kommen. Ein Baum der zu nahe am Haus gepflanzt wird, kann sich nicht optimal entwickeln und in weiterer Folge auch erhebliche Schäden verursachen. Die nötigen Schnitt- und Pflegemaßnahmen können nicht nur sehr kostspielig sein, sondern auch die Baumgesundheit beeinträchtigen. Zudem sollte auch ein Abstand zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Denn nicht jeder Nachbar erfreut sich an den Ästen und Früchten, die zu ihm hinüberragen. Für den Hausgarten sind vor allem Baumarten, die zu der Gruppe der Kleinbäume gezählt werden und nur 2 bis 10 m hoch werden, empfehlenswert.

Standort- und Bodenansprüche beachten

Jeder Baum hat bestimmte Bedürfnisse und Ansprüche. Der eine bevorzugt Sonne und einen trockenen Standort, der andere gedeiht am besten im Schatten. Um für ideale Wachstumsbedingungen zu sorgen, muss auf die jeweiligen Standort- und Bodenansprüche Rücksicht genommen werden. Dies ist auch eine Voraussetzung für die Pflegeleichtigkeit des Baumes. Ein Baum der sich an seinem Standort nicht „wohlfühlt“, bereitet zusätzlich Arbeit und erhöht den Pflegeaufwand.

Die Wahl der Baumart

All diese Überlegungen tragen zur Findung der richtigen Baumart und Sortenwahl für Ihren Hausbaum bei. Wir haben eine kleine Auswahl an Hausbäumen unterschiedlicher Kategorien auf den folgenden zwei Seiten für Sie zusammengestellt.

  • Hausbäume mit überhängender Krone
    Wer einen Baum für eine romantische Gestaltung mit geschwungenen, weichen Linien und Formen sucht, dem ist zum Beispiel ein Baum mit überhängender Krone zu empfehlen. Besonders zur Geltung kommen diese in Einzelstellung, denn sie sorgen für einen wahren Blickfang. Acht zu geben ist hier auf die Unterbepflanzung. Aufgrund der großen Schattenwirkung sind nur robuste und schattenverträgliche Pflanzen zu empfehlen.
  • Säulenförmige Hausbäume
    Besonders für kleine Gärten oder auch Reihenhausgärten, eigenen sich säulenförmige Hausbäume. Diese wachsen langsam, bleiben schmal und werfen zudem auch nur wenig Schatten.
  • Kugelförmige Hausbäume
    Sehr beliebt für den Garten und Vorgarten sind Bäume die eine kugelförmige Krone bilden. Durch ihr langsames Wachstum müssen sie nur selten zurück- und in Form geschnitten werden. Zudem sind sie besonders schön anzusehen und verleihen dem Garten einen besonderen Charakter. Im Alter können die meisten kugelförmigen Bäume einen Kronendurchmesser bis 5 m erreichen und dementsprechend Platz brauchen.
  • Alternative Großsträucher
    Bei der Auswahl eines Baumes für den Garten sollten Sie auch die Kategorie der Großsträucher in Betracht ziehen. Sträucher wachsen zum Unterschied eines Baumes immer mehrstämmig. Sie können aber durchaus Höhen von über 10 m erreichen. Voraussetzung für das Pflanzen eines Großstrauches ist genügend Platz. Vor allem die Wuchsbreite darf nicht unterschätzt werden. Sträucher können in Form von Hecken wachsen, aber auch in Einzelstellung für ein Highlight sorgen.

Sie haben spezielle Fragen zum Thema,  zur Gartengestaltung vom Maschinenring oder möchten Ihren Garten neu- bzw. umgestalten? Wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

Bilder: © www.baumschule-horstmann.de

Wege zum Gartenglück 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wege zum Gartenglück

Eine durchdachte Wegeführung im Garten ist ein wichtiges Merkmal jeder gelungenen Gartenplanung. Sie können verbinden, aber gleichzeitig auch trennen und gliedern. Wege sind funktional und haben trotzdem eine gestalterische Wirkung. Zu viele davon können den Garten unruhig und chaotisch wirken lassen. Hingegen kann ein Garten ohne Weg möglicherweise unpraktisch sein. In jedem Fall soll das Wegekonzept individuell abgestimmt und gut überlegt sein.

Planung und Gestaltung

Ein funktionierendes Wegekonzept ist zum einen von der Größe des Gartens und zum anderen von den unterschiedlichen Nutzungsbereichen abhängig. Für täglich bzw. häufig benutzte Wege, wie zum Beispiel von der Garage zur Haustür oder von der Terrasse zum Gemüsebeet, sollte die kürzeste Verbindung gewählt werden. Denn aus Erfahrung werden hier keine Umwege gemacht. Solche Wege müssen in erster Linie praktikabel und funktional sein. Darauf ist auch in der Ausführung, mit entsprechender Wegbreite sowie passendem Material, zu achten. Schließlich geht es ja auch darum, trockenen Fußes von A nach B zu kommen. Ein Wegenetz entsteht aufgrund der eigenen Gewohnheiten und der alltäglichen Abläufe. Werden diese in der Planung ignoriert, entstehen automatisch Konflikte, indem man sich über unpraktische Umwege ärgert oder über die vielleicht daraus resultierenden Trampelpfade, die über den anfangs schönen grünen Rasen verlaufen.

Auf die Größe kommt es an

In sehr kleinflächigen Gärten kann es passieren, dass der angelegte Weg den Garten zerteilt und die Fläche optisch noch kleiner wirken lässt. Daher gilt es im Vorhinein gründlich zu überlegen, ob er benötigt wird – es gibt auch Gärten die ohne Wege funktionieren. Ist die Anlage eines Weges unumgänglich, sollten Sie auf eher großformatige Beläge zurückgreifen und diese aus einem Material wählen. Das Verlegen von Trittplatten ist ebenfalls eine gute Variante für kleinere Gärten – dieser Weg ist schlicht und unaufdringlich.

In größeren Gärten können durchaus mehrere Wege Sinn machen. Die moderne Gartengestaltung greift meist auf geradlinige und geometrische Formen zurück. Mit einem romantischen Stil oder dem Umfeld eines Naturgartens, harmoniert eher eine geschwungene und lockere Wegeführung. Damit sich diese nicht konzeptlos durch den Garten schlängelt, orientiert sich der Verlauf an vorhandenen Gestaltungselementen, wie dem Gemüsebeet, dem Sitzplatz oder dem Teich. Der Weg in Kombination mit Pflanzen kann eine durchaus spannende Wirkung im Garten erzeugen. Ein Weg der zwischen Sträuchern und Bäumen verschwindet, macht neugierig und lädt zur Entdeckungsreise ein. Der Wegeverlauf kann mit üppigen, über den Rand wachsenden Pflanzen aufgelockert oder mit streng geschnittenen Einfassungshecken mehr betont und hervorgehoben werden. In der Praxis haben sich Richtwerte für die Breite von Wegen herauskristallisiert. Diese richten sich hauptsächlich nach deren Funktion. Eine gängige Breite, auf der zwei Personen bequem nebeneinander gehen können, beträgt mindestens 120 cm. Für Nebenwege die zum Beispiel zum Kompost oder zum Kräuterbeet führen, sind ca. 40 bis 80 cm einzuplanen. Werden Trittplatten verwendet, ist der optimale Abstand von der persönlichen Schrittlänge abhängig. Sie können die losen Platten einfach auflegen und die perfekte Schrittlänge selbst testen. In der Regel beträgt der Abstand von der jeweiligen Plattenmitte zur nächsten zwischen 60 und 65 cm.

Das Aussehen – die Wahl des Wegematerials

Der Belag spielt eine große Rolle für die optische Wirkung des Gartenweges, denn er entscheidet über das Aussehen. In jedem Fall soll er mit dem Stil und dem Material des Hauses harmonieren. Noch wichtiger bei der Wahl des Wegematerials ist, auf Funktion und Haltbarkeit zu achten. Wege die oft benutzt werden, oder solche, die auch zum Teil befahrbar sein sollen, statten Sie vorzugsweise mit Pflaster- oder Plattenbelägen aus. So stellen Sie die Benützung bei jedem Wetter sicher. Eine Alternative ist die Verwendung von losen Materialien wie Rindenmulch, Kies oder Splitt. Diese Wege wirken sehr natürlich und sind preiswerter, allerdings nicht für jedes Wetter geeignet. Die Schuhe bleiben bei Feuchtigkeit nicht sauber und bei starken Regenfällen kann es zu Auswaschungen kommen. Nachbesserungen müssen hier des Öfteren vorgenommen werden. Für seltener benutzte Wege durchaus eine ausreichende Möglichkeit. Vor allem zählt hier auch der ökologische Gedanke. Wer in seinem Garten nicht alles verdichten und versiegeln mö te, greift auch bei den Hauptwegen zu losem Material. Eine Ausführung als wassergebundene Decke erhöht die Haltbarkeit und ist für Viele auch im Privatgarten eine Alternative.

Sie haben Fragen zur Gartengestaltung vom Maschinenring oder möchten Ihren Garten neu- bzw. umgestalten? Wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

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