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Stenon Erfahrungen – der Sensorspaten im Labor-Vergleich 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Stenon Erfahrungen – der Sensorspaten im Labor-Vergleich

Das Start up „Stenon“ aus Potsdam entwickelte einen Sensorspaten, der eine exakte und laborunabhängige Bodenprobe binnen Sekunden verspricht. Am 9.4.2021 testeten die Agrarprofis vom Maschinenring Oberösterreich den vielversprechenden Stenon-Spaten. Welche Erfahrungen sie dabei sammelten und wie sich der Sensorspaten im Laborvergleich schlägt, findest du in diesem Bericht.

„Das Handling ist sensationell“, ist sich Patrick Stockinger, Agrarbetreuer beim Maschinenring Wels, sicher. Das Bodenanylse-Gerät ist mit ionenselektiven Feldeffekttransistor-Sensoren ausgestattet und ähnelt einem Spaten. Mit dem Fuß in den Boden gestochen, erfassen die patentierten Messfühler nicht nur die Eckdaten einer kompletten Bodenprobe, sondern auch die genaue Messposition mittels GPS. Die Ergebnisse werden binnen kürzester Zeit in der entsprechenden App am Handy oder Tablet angezeigt.

Unsere Erfahrungen mit Stenon nach dem Labor-Vergleich

Im April 2021 wird von den Maschinenring-Mitarbeitern mit dem Stenon-Sensorspaten eine Testprobe durchgeführt. Am gleichen Standort entnehmen die Agrarprofis sachgemäß eine weitere Probe und lassen sie in einem akkreditierten Labor eingehend untersuchen. Nun steht das Fazit fest:

„Die Werte von Humusgehalt und ph-Wert entsprechen sehr exakt den Laborergebnissen. Hier arbeitet der Bodenspaten der Firma Stenon hervorragend. Die anderen Parameter – Stickstoff, Phosphor, Kalium etc. – stimmen zwar in der Tendenz, reichen aber gemäß unseren Erfahrungen nicht als Basis einer exakten Düngerberechnung“, erklärt Roman Braun, Agrarleiter des Maschinenring Oberösterreich. Die Laborspezialisten und Agrarprofis sind sich einig: Der Stenon-Spaten ist gut geeignet, um schnell eine Übersicht über den Zustand des Bodens zu bekommen (z.B. im Falle einer neu zugepachteten Fläche oder in Problemfällen), aber ersetzt nicht die Exaktwerte aus dem Labor.

Lernt der Stenon-Spaten dazu?

Um zu verstehen, wie der Bodenspaten arbeitet, muss man einen Blick in sein „Gehirn“ werfen. Die relativ junge Technologie greift auf eine umfassende Datenbank zurück, die mit jeder durchgeführten Bodenprobe erweitert wird. Mit jeder dieser „Erfahrungen“ wird der Stenon-Spaten dank des Maschinenlern-Algorithmus klüger. „Es ist zu erwarten, dass sich die Ergebnisse mit der Zeit immer weiter verbessern“, ist sich Roman Braun sicher.

Das Maschinenring-Fazit

Der Bodenspaten gibt eine gute Tendenz vor, ersetzt aber nicht das Bodenuntersuchungsergebnis aus dem Labor. Er ist sehr gut geeignet für eine rasche Übersicht über den Zustand des Bodens, für eine exakte Düngerberechnung sind die absoluten Werte jedoch (noch) nicht verwendbar.

Das Stenon-Bodenanalysegerät hat zweifellos großes Potenzial! Möchtest du den Sensorspaten ausprobieren, wende dich bitte an Patrick Stockinger vom Maschinenring Wels.

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Biomasse
Biomasse – Wissenswertes für Waldbesitzer 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Biomasse – Wissenswertes für Waldbesitzer

Biomasse ist mittlerweile eine der tragenden Säulen der Energieversorgung in Österreich. Holz ist der wichtigste erneuerbare Energieträger und die Nachfrage ist hoch. Gerade für die Vermarktung geringerwertiger Holzbestände ist Biomasse für Bauern und Landwirte hochinteressant. Der Maschinenring ist dabei verlässlicher Partner.

Heizmaterial, das vor der Haustür wächst

Immer mehr Menschen schätzen Wärme, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird. Speziell in den Herbst- und Wintermonaten ist die Nachfrage nach Biomasse bereits höher als das Angebot. Für ein nachhaltiges Konzept spielt auch die Regionalität eine bedeutende Rolle: Je geringer Energie- und Materialwege sind, desto effizienter werden unsere Ressourcen eingesetzt.

Win win-Situation

Biomasse bietet Landwirten und Waldbesitzern die Möglichkeit, z.B. durch Sturm oder Borkenkäfer geschädigte Bolzbestände rasch und sinnvoll zu verwerten. Gleichzeitig bietet regionale Biomasse für Energieversorgung klare Vorteile gegenüber dem Zukauf von Brennmaterial aus dem Ausland. Die Zusammenarbeit zwischen Forstbesitzern und Energieversorgern stärkt die regionale Kreislaufwirtschaft und schont die Umwelt.

Maschinenring als Schnittstelle zwischen Waldbesitzer und Energieversorger

Unser dichtes Kundenetz in Oberösterreich und die Abnahme aller Güteklassen machen den Maschinenring zu einem attraktiven Partner für Forstbesitzer. Unser Angebot ist flexibel und wird an die individuellen Wünsche unsere Partner angepasst. Die Maschinenring-Dienstleistungen reichen von Erntearbeit über Bringung bis zu Hacken und Transport des Hackgutes.

Interessiert an der Vermarktung von Biomasse?

Kontaktiere den Forstbetreuer in deinem lokalen Maschinenring. Gemeinsam besprecht ihr deine individuelle Ausgangssituation und findet die ideale Vermarktungsstrategie.

Du möchtest mehr Infos?

Ing. Christian Reiter, MBH
Operative Geschäftsleitung Maschinenring Service eGen

Tel:  +43 (59060) 40024, christian.reiter@maschinenring.at

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Das war der Maschinenring-Güllefachtag 2021. 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Das war der Maschinenring-Güllefachtag 2021.

Die Gülleausbringung ist im Umbruch: Unsere Landwirtschaft ist durch die EU NEC-Richtlinie gefordert. Daher werden neue Techniken zur Gülleausbringung und Gülleseparierung erforderlich und teilweise bereits sehr erfolgreich in der Praxis angewandt. Dem entsprechend hoch war das Interesse am Güllefachtag Grünland, den der Maschinenring am 26.8.2021 gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und der Boden Wasser Schutz Beratung in Handenberg organisierte. Die rund 200 Teilnehmer waren vom Fachtag begeistert.

Das regnerische Wetter machte es den Organisatoren nicht einfach. Doch es wären nicht die Profis vom Land, könnten sie mit wechselnden Rahmenbedingungen nicht umgehen. Die Praxisvorführungen wurden kurzerhand vorverlegt die Erklärung der Technik wurde live in den Saal übertragen und auch die Abschlussbegehung verfolgten die interessierten Besucher bequem im Saal via Streaming. „Es war eine sehr gelungene Veranstaltung“, freute sich Roman Braun vom Maschinenring Oberösterreich. „Die hohe Anzahl der Teilnehmer zeigte auch, wie wichtig das Thema der Gülleausbringung für unsere Landwirte ist. Es tut sich gerade technisch unheimlich viel, es ist entscheidend, jetzt am Ball zu bleiben.“

Gülleausbringungsarten im Praxisvergleich – Bodennahe Gülleausbringung ist die Zukunft!

Neben dem Fachvortrag von Michael Fritscher vom Grünlandreferat der Landwirtschaftskammer Oberösterreich standen die Praxisvorführungen am Vormittag im Mittelpunkt. Im praktischen Einsatz wurden fünf Gülleverteiler getestet, doch welche Technik hat die geringsten Stickstoffverluste und die beste Performance? Beim Güllefachtag wurden live alle Verteiler vorgeführt und Vor- und Nachteile besprochen.

Gezeigt wurden Prallteller, Schwanenhals, Möscha-Verteiler und vor allem die neueren Techniken zur Gülleausbringung – Schleppschlauch und Schleppschuh. Die Verteilung mit Schleppschuh, bei der die Gülle direkt am Boden abgelegt und teilweise injiziert wird, erwies sich als beste Methode mit geringsten Stickstoffverlusten. „Bodennahe Gülleausbringung mit Schleppschlauch oder Schleppschuh ist definitiv die Technik der Zukunft“, ist auch Roman Braun vom Maschinenring Oberösterreich überzeugt. Positiver Nebeneffekt für Landwirt und Nachbarn: Die Geruchsbelastung bei dieser Art der Gülleausbringung ist deutlich geringer.

Bessere Erträge dank Gülleseparierung

Dickflüssige Gülle führt zu Futterverschmutzung. Deshalb birgt die Aufbereitung der Gülle in flüssige Gülle und Feststoffseparat großes Potenzial. Die Ausbringung von dünnflüssiger Gülle ist wesentlich leichter, wir erzielen so bessere Nährstoffeffizienz und höhere Futterqualität. Das „Nebenprodukt“, das gewonnene Feststoffseparat, ist ein wertvoller Dünger und wird – meist mit Kalk abgemischt – als Einstreu verwendet. Um die Eigenschaften von dünnflüssiger Gülle besser zu veranschaulichen, haben sich die Güllefachtag-Organisatoren einen besonderen Versuch einfallen lassen: Beim „Fließfähigkeitsversuch“, wurden nicht-aufbereitete Gülle, verdünnte Gülle und separierte Gülle plakativ nebeneinander platziert und konnten so klar verglichen werden.

Am 26.8. konnten sich die Landwirte vom innovativen Verfahren der Gülleseparation überzeugen. In Kooperation mit Agratool bietet der Maschinenring Perg eine mobile, leistungsfähige Gülleseparation mit LKW an und präsentierte diese vor Ort am Güllefachtag in Handenberg.

Am Nachmittag ging Franz Hölzl von der Boden Wasser Schutz-Beratung nochmals genauer auf die NEC-Richtlinie ein. Den Abschluss bildete die mittags bereits aufgezeichnete 25minütige Abschlussbegehung, die die Wirkungsweise der verschiedenen Gülleausbringungstechniken noch einmal gut veranschaulichte.

Wer sich direkt vor Ort überzeugen möchte – die Beschilderungen bleiben am Testgelände in Handenberg (Großschieder 6, beim Gasthaus Schmerold) in den nächsten 14 Tage noch bestehen. Oder man wartet auf die Nachberichterstattung hier auf maschinenring.at. 😊

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts Mehrmähdiges Grünland zeitgemäß bewirtschaften im Maschinenring Cluster zur Förderung der agrarischen Kooperation. Er wird unterstützt von Bund, Ländern und Europäischer Union.

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Das war der Ackerbaufeldtag 2021

Im Rahmen der halbtägigen Veranstaltung drehte sich alles rund um zeitgemäßen Ackerbau. So manche Demonstration sorgte für einen AHA-Effekt bei den Teilnehmern. ZUM BEITRAG

Jetzt Potenzial am Holzmarkt nutzen 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Jetzt Potenzial am Holzmarkt nutzen

In den vergangenen Jahren haben uns Borkenkäfer und Sturm zugesetzt – der damit verbundene Preisverfall war massiv. Nun explodieren (zum Leidwesen von Bauwirtschaft und Endverbrauchern) in Industrie und Handel die Holzpreise für Schnittholz. Endlich kommt die Preissteigerung – wenn auch langsam – bei den Bauern und Waldbesitzern an. Nun heißt es schnell und mit Bedacht handeln. Christian Reiter, Geschäftsführer der Maschinenring Oberösterreich Service eGen, weiß, wie Landwirte jetzt von der aktuellen Situation profitieren können.

Christian, hat man es als Waldbesitzer im Moment leicht?

Ich sehe aktuell eine große Chance für unsere Bauern. Zum ersten Mal seit Jahren hat der Holzmarkt wieder Potenzial. Die Nachfrage nach heimischen, gesunden Holz nimmt zu. Unsere Partner in der Sägeindustrie sind aufnahmefähig und haben die Preise angehoben. Gerade mit Langholz und Sondersortimenten lassen sich gerade lukrative Preise erzielen.

Was rätst du einem Waldbesitzern?

Erstens, nütz diese Phase jetzt. Die Lage im Land kann sich z.B. durch Windschäden jederzeit ändern. Zweitens, nimm das Angebot des Maschinenring als verlässlicher Partner in der Holzvermarktung in Anspruch: Unsere Forstbetreuer haben ein gutes Gespür für den Markt und kennen z.B. die momentan gefragten Ausformungen. Bei einer Besichtigung vor Ort wird die beste Lösung für die individuelle Ausgangssituation besprochen. Wir helfen dir auch bei der Planung und Abwicklung.

Welches Holz ist gerade besonders gefragt?

Von unseren Wertholzpartner werden aktuell Wertholzstämme von der Fichte und Tanne sowie Laubholz zu sehr lukrativen Preisen verstärkt nachgefragt. Gerade beim Wertholz rate ich unbedingt, vor Erntebeginn unsere Forstbetreuer zu kontaktieren, den richtigen Fokus zu setzen und dann rasch zu ernten. Je nach Versorgungsrad kann die Saison auch schnell wieder enden.

Gut zu wissen!

Wichtige Anforderungen an Wertholzstämme Fichte und Tanne:

  • Stärkeklasse 4+
  • feinjährig gewachsen
  • relativ astfrei
  • vorwiegend Erdstämme und Zweitlängen
  • Schlägerung im Zeitpunkt der Saftruhe

Wichtige Anforderungen an Laubholz:

  • alle anfallenden Sortimente und Güteklassen
  • Längen 2,5 – 8m
  • Schlägerung im Zeitpunkt der Saftruhe
  • Vorwiegend ab der Stärkeklasse 3b+
  • Eiche, Esche und Ulme werden heuer besonders stark nachgefragt

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Ing. Christian Reiter, MBH
Operative Geschäftsleitung Maschinenring Service eGen

Tel:  +43 (59060) 40024
christian.reiter@maschinenring.at

Das war der Maschinenring-Ackerbaufeldtag 2021. 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Das war der Maschinenring-Ackerbaufeldtag 2021.

Die Maschinenring-Ackerbaufeldtage haben sich als wesentliche Plattform für unsere Landwirtinnen und Landwirte etabliert. Sie informieren über aktuelle Entwicklungen in der Landtechnik, bieten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Dialog mit Fachexperten. Am Samstag, den 14. August 2021, veranstaltete der Maschinenring Wels gemeinsam mit dem Maschinenring Oberösterreich einen Ackerbaufeldtag. Im Rahmen der halbtägigen Veranstaltung drehte sich alles rund um zeitgemäßen Ackerbau. So manche Demonstration sorgte für einen AHA-Effekt bei den Teilnehmern.

„Eine fachlich so gute Veranstaltung mit diesem hohen Informationsgehalt haben wir schon lange nicht mehr gehabt“, freute sich ein Teilnehmer. Auf dem zwölf Hektar großen Areal präsentierten die Agrar-Experten des Maschinenring sowie externe Spezialisten wie Norbert Ecker von Agrar-EN aktuelle Entwicklungen der Landtechnik. Dabei stand neben wechselseitigem Austausch und Wissensvermittlung auch die aktuelle Wettersituation im Vordergrund: Die teils extrem hohen Niederschlagsmengen beeinflussen die Bodenbedingungen und stellen die Landwirtschaft vor Schwierigkeiten in der Erntephase und in der Folge vor neue Herausforderungen in der Bodenbearbeitung.

Bodenbearbeitung mit Grubber

Den Praxisbezug eines Ackerbaufeldtages stellte der Maschinenring gleich zu Beginn unter Beweis: Wie so oft im Sommer 2021 machten die vielen Niederschläge ein Befahren der Äcker mit Grubbern unmöglich. Um den Besuchern die Maschinenvorführung dennoch nicht vorzuenthalten, wurden die Grubber – Scheibengrubber, Flachgrubber und Flügelschargrubber – einzeln vorgefahren, deren Einsatzgebiete und Stärken beschrieben.

CULTAN-Düngung

Das CULTAN-Verfahren, die Stickstoffdüngung durch Injektion direkt an der Wurzel, ist momentan in aller Munde. Dem entsprechend hoch war das Interesse an der Düngemethode, die intensivere Feinwurzelausbildung, höhere Widerstandsfähigkeit und erhebliche Düngeeinsparung mit sich bringt. Grund genug für den Maschinenring, um eines der vier CULTAN-Geräte, die als Gemeinschaftsmaschinen für jeden Landwirt in Oberösterreich verfügbar sind, von Rohrbach nach Gunskirchen zu fahren und dem interessierten Publikum zu präsentieren. Roman Braun vom Maschinenring Oberösterreich ging in einem spannenden Vortrag auf Hintergründe und Vorteile des modernen Düngeverfahrens ein und verwies auf die erfolgreichen Feldversuche. Alle Besucher waren sich einig: CULTAN-Düngung ist die Zukunft.

Spezialsägeräte

Neben verschiedenen Grubbern und dem CULTAN-Gerät sorgte beim Ackerfeldbau die Sätechnik mit Technikvorführung von Zinkensämaschine und Direktsägerät der neuesten Generation für Aufsehen.

Landwirtschaft 4.0 – Digitalisierung ist am Vormarsch

Doch nicht nur große Maschinen standen im Fokus: Im Stationenbetrieb präsentierten die Agrarexperten digitale Entwicklungen, die für die Landwirtschaft großen Nutzen haben. „Der Maschinenring Wels trat schon immer dafür ein, die Digitalisierung weiter voran zu treiben und für alle nutzbar zu machen“, betonte Heinz Grabner, Obmann vom Maschinenring Wels. Mehr Informationen über die Digitalisierungsprojekte des Maschinenring wie RTK-Signal, Stenon Bodensensor, Nährstoffmanagement und Smart Antenne kannst du online nachlesen.

Auswirkung Reifendruck auf den Boden – Live-Praxistest

Ein Highlight des Ackerfeldtags war definitiv ein Versuch, der den Zusammenhang zwischen Reifendruck und Bodenverdichtung anschaulich unter Beweis stellte. Denn: Sobald ein Fahrzeug über den Boden rollt, bilden sich aufgrund der Drucklast Setzungen, so genannte „Druckzwiebeln“, die der Boden nicht vergisst. Mit jeder Fahrt bildet sich eine neue Druckzwiebeln und lagern sich untereinander. Die Folgen sind massive Bodenverdichtungen, der Boden kann Wasser und Luft nur noch schlecht aufnehmen, Mikroorganismen sterben, die Wertigkeit und biologische Qualität nimmt ab, es drohen Erosionen. Bei an die Arbeit am Feld angepasstem Luftdruck der Reifen (Ackerdruck) und der somit besser verteilten Drucklast bilden sich flachere Druckzwiebeln – der Boden wird geschont.

Der Ackerbaufeldtag verdankt seinen Erfolg dem Schulterschluss zwischen Erfahrung, Praxis und Forschung. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Maschinenring Wels über die gelungene Veranstaltung.

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Milchbauer geht mit Schafzucht neue Wege 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Milchbauer geht mit Schafzucht neue Wege

Schon immer forderte die Land- und Forstwirtschaft Flexibilität. Im Falle von Josef Scheuringer aus St. Roman liegt die Herausforderung in der Vereinbarkeit seiner Landwirtschaft mit seinem Beruf. Ein Bericht einer gelungenen Neuorientierung als Schafzüchter.

Josef Scheuringer sattelt um

Josef Scheuringer aus dem oberösterreichischen Bezirk Schärding bewirtschaftet den elterlichen Hof mit Milchviehhaltung im Nebenerwerb. Während seiner Ausbildung zum Landwirtschaftlichen Facharbeiter kommt Josef mit Schafhaltungsbetrieben in Kontakt und sieht eine spannende Perspektive. Als sich dann die hohe Arbeitsbelastung eines Milchviehbetriebs immer schwerer mit seinem Hauptberuf als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger vereinbaren lässt und 24-Stunden-Dienste im Krankenhaus dazukommen, entwickelt sich das anfängliche Interesse zu einer konkreten Option. Josef sucht das Gespräch mit der Landwirtschaftskammer und dem Oberösterreichischen Schafzuchtverband, überlegt und rechnet viel. Schließlich steht der Entschluss fest: Er wird seinen Betrieb auf Schafzucht umstellen!

Die ersten Schritte in der Schafzucht

Josef entscheidet sich für das Merinolandschaf und baut einen Zuchtbetrieb auf. Gleich zu Beginn sorgt er für ideale Ausgangsvoraussetzungen und errichtet einen modernen Offenfrontstall. Der reine Holzbau wird quergelüftet und zeichnet sich durch Energiesparsamkeit aus. Der Stall ist eigens an die Bedürfnisse in der Schafzucht ausgerichtet: Ablammbuchten erlauben Muttertieren und Lämmern in Ruhe eine Bindung einzugehen, verstellbare Gatter machen eine flexible Herdeneinteilung möglich. Parallel ist Josef Scheuringer ein durchdachtes Handling wichtig: Der Stall muss z.B. leicht zu reinigen sein. Sämtliche Steuerungen wie Tränke, Beleuchtung und Futterband werden über Touchsceen bedient, dank mobiler Handy-App kann der Schäfer sogar übers Internet in die Steuerung eingreifen. 2014 wird der Landwirt für die modernen Schafstall mit dem Förderpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Doch so schön der prämierte Stall auch ist: Im Sommer dürfen Josefs Schafe auf die Weide.

Erfolgreiche Umstellung

Heute hält der 43jährige Jungschäfer rund 120 Mutterschafe. Die Landwirtschaft lässt sich gut mit seiner Arbeit vereinbaren. Auch wirtschaftlich ist Josef Scheuringer zufrieden: „Die Absatzmöglichkeiten derzeit sind sehr günstig“. Über den Zuchtverband werden die Tiere international verkauft: So schätzen z.B. viele Kunden aus Russland oder England die Qualität aus Oberösterreichs Landwirtschaft.

Modernes Betriebsmanagement setzt auf die Kraft der Gemeinschaft

Dass Josef Scheuringer trotz Schafzucht mit 120 Tieren, sechs Hektar Ackerfläche, neun Hektar Wiesenfläche, 3,5 Hektar Wald und einem Job als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger noch Zeit für Freunde und Ausfahrten mit seiner Suzuki Intruder bleibt, wäre ohne hervorragendem Betriebsmanagement nicht möglich. Bei der Hofführung setzt Josef auf geringstmögliche Eigenmechanisierung und Maschinengemeinschaften: Getreideanbau und Rundballenpressen werden überbetrieblich über den Maschinenring erledigt. Seit Jahrzehnten besteht eine Silierkette mit vier Betrieben – die Abrechnung erfolgt über den Maschinenring Schärding. „Maschinengemeinschaften als Alternative zur teuren Eigenmechanisierung sind zeitgemäßer denn je.“, so Thomas Pirner, Geschäftsführer vom Maschinenring Schärding. Neben Arbeitszeitersparnis liegt der Nutzen in einer niedrigeren Fixkostenbelastung für den einzelnen Betrieb. Auch für Josef ist klar: „Die Maschine muss für mich arbeiten – nicht ich für die Maschine.“

Maschinenring-Ölmühle Hausrucköl als AMA Genuss-Region-Manufaktur ausgezeichnet 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring-Ölmühle Hausrucköl als AMA Genuss-Region-Manufaktur ausgezeichnet

Bei Hausrucköl gibt Grund zur Freude: Ab sofort darf sich der Vorzeigebetrieb als AMA Genuss-Region-Manufaktur bezeichnen.

Der Ruf von Hausrucköl ist ausgezeichnet – im wahrsten Sinne des Wortes

„Die Hausrucköl KG ist ein wunderbares Beispiel für die Innovationskraft in der Landwirtschaft“, freut sich Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger bei der Übergabe des begehrten Gütesiegels „AMA Genuss-Region-Manufaktur“. Die Maschinenring-Ölmühle verarbeitet seit 2006 Raps, der zu 100% von Oberösterreichs Feldern stammt.

Gütesiegel AMA Genuss-Region-Manufaktur

Das Gütesiegel garantiert regionale Herkunft und beste Qualität. „Unser Produktionsablauf ist vom Landwirt bis zum fertigen Produkt durchgehend nach den „Richtlinien zur Gentechnikfreien Erzeugung von Lebensmitteln“ zertifiziert. Nur der Anbau von in Österreich zugelassenen Sorten ist erlaubt und die Vorgaben der AMA für die Bereiche Umweltschutz, Klimawandel und guter landwirtschaftlicher Zustand der Flächen sind einzuhalten und werden kontrolliert“, so Geschäftsführer Josef Voraberger und freut sich über die Auszeichnung.

Elisabeth Köstinger und Max Hiegelsberger überreichen dem Hausrucköl-Team die Auszeichnung „AMA Genuss-Region Manufaktur“ (im Bild v.l.n.r. LR Max Hiegelsberger, Betriebsführer Martin Zöbl, Geschäftsführer Josef Voraberger, Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Elisabeth Köstinger, Obmann Helmut Silber und Vorstand Christian Graf.

Es ist nicht die erste Auszeichnung für Hausrucköl: Bereits drei Mal wurden Hausrucköl-Rapslieferanten mit einer Goldmedaille von der Messe Wieselburg für den sehr guten Geschmack des Rapsöls ausgezeichnet.

Das neue Bewusstsein für Regionalität

Auch in Betriebsküchen steigt das Bewusstsein für Lebensmittelprodukte aus der Region. So beziehen VFI Oils for Life schon seit vielen Jahren das von Hausrucköl raffinierte Öl für die bekannte Marke „Kronenöl“. Auch viele Betriebe mit öffentlichen Kantinen legen auf regionalen Lebensmitteleinkauf Wert. So wird bei ETA Heiztechnik in Hofkirchen an der Trattnach wird besonders auf die regionale Beschaffung von Lebensmitteln geachtet. „Wir streben dort kompromisslos Regionalität an, wo es Sinn macht und ausreichend Ressourcen vorhanden sind. Gleichzeitig denken wir aber global zur Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Diese beiden Grundsätze unserer Firmenpolitik sind kein Widerspruch, sondern das Fundament der nachhaltigen Entwicklung unseres Standortes in Hofkirchen an der Trattnach, wo wir mittlerweile rund 450 Mitarbeiter beschäftigen. Selbstverständlich ist für uns daher, auch unsere Mitarbeiter und Gäste in unserem Werksrestaurant mit frischen und regionalen Köstlichkeiten zu versorgen, vom Hausruck-Öl bis hin zur Bio-Saftbar“, erläutert Geschäftsführer Florian Minihuber.

Unternehmensnews: Hausrucköl macht sich zukunftsfit

Nach Erweiterung der Sojatoast- und Pressanlage am Standort Aistersheim wagt der Betrieb den nächsten Schritt in der Erhöhung der Wertschöpfung für die regionale Landwirtschaft: Nach dem Motto „Gemeinsam stärker“ übernimmt Hausrucköl mit 1.8.2021 das operative Geschäft der Gmundner Pflanzenöl mit der Maschinenring-Ölmühle in Vorchdorf. „Dieser Schritt bringt uns starke Synergien beim Produktabsatz, optimiert Verwaltungskosten und Prozesse für Zertifizierungen und Qualitätssicherung“, freut sich Geschäftsführer Josef Voraberger auf die Zusammenarbeit

Wir wünschen Hausrucköl weiterhin viel Erfolg!

v.l.n.r. Markus Schwaiger (MR OÖ), Bernd Klamminger (geo-konzept), Bernhard Himmelbauer (Landwirt) und Johannes Hintringer (MR OÖ). Heute viel der Startschuss für das CTF-Projekt im Grünland.
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Maschinenring-Praxistest: CTF (Controlled Traffic Farming)

Die Digitalisierung von landwirtschaftlichen Produktionsschritten ist in aller Munde. Aber wann ist der Einsatz der neuen Technologien für uns sinnvoll? Was ist praktikabel und was bringt echte Vorteile? Wir machen für dich die Praxistests und führen einen CTF-Feldversuch unter Einsatz der Smartantenne.

Controlled Traffic Farming (CTF) unter Einsatz der Smartantenne

Was ist CTF?

Unter Controlled Traffic Farming versteht man das kontrollierte Befahren Nutzflächen. Die Bestimmung von Fahrgassen, die wir für im Idealfall alle Arbeitsgänge nutzen und diese über Jahre beibehalten, kann unser Grünland schonen: Die Belastung und damit verbundene Bodenverdichtung würden sich auf wenige Fahrspuren beschränken. Die Voraussetzung sind mit Bedacht gesetzte, absolut exakte Fahrspuren. Hier kommt die Technik ins Spiel: Durch Einsatz der MR Smartantenne erheben wir die natürlichen Feldaußengrenzen und generieren Fahrspuren. Diese werden ins Traktorterminal eingespielt. Ab sofort können die im Lenksystem gespeicherten Fahrgassen genutzt werden – der nächste Schnitt erfolgt bereits mit digitaler Unterstützung.

Maschinenring-Praxistest

Die Theorie klingt gut, aber wie sieht es mit der Praxistauglichkeit aus? Wo sind die Knackpunkte, wie können wir sie lösen? Bringt diese Art der Bewirtschaftung wirklichen Nutzen? Gemeinsam mit dem Mühlviertler Landwirt Bernhard Himmelbauer macht der Maschinenring für dich in einem CTF-Feldversuch den Praxistest.

24.6.2021: Projektstart

  • Analyse der Versuchsfläche: Maschinenring-Fachexperte Johannes Hintringer bonitiert die Bestände der Versuchs- und Vergleichsfläche: „Grundsätzlich ist die Versuchsfläche in gutem Zustand. In den Fahrspuren findet man allerdings zum Teil die unerwünschte Gemeine Rispe.“
  • Digital gestütztes Anlegen von Fahrspuren: Mit der MR Smartantenne erheben Markus Schwaiger vom Maschinenring Oberösterreich und Bernd Klamminger von geo-konzept die natürlichen Außengrenzen der Testfläche und generieren Feldaußengrenzen und Fahrspuren für das Traktorterminal. Der Import der Fahrspuren in das Lenksystem funktioniert einwandfrei.
Die mit der MR Smartantenne erhobenen Daten werden von Markus Schwaiger vom Maschinenring Oberösterreich und Bernd Klamminger von geo-konzept ins Traktorterminal importiert.
  • Start Controlled Traffic Farming (CTF): Ab sofort nutzt Landwirt Bernhard Himmelbauer auf der Versuchsfläche für alle Arbeitsschritte ausschließlich die festgelegten Fahrspuren, die im Lenksystem gespeichert sind.

Der Maschinenring-Feldversuch über Controlled Traffic Farming läuft ein Jahr lang. Wir halten dich über die Ergebnisse am laufenden! Bei Fragen steht dir Markus Schwaiger jederzeit gerne zur Verfügung.

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Dieser Feldversuch läuft im Rahmen des Maschinenring Clusters zur Förderung der agrarischen Kooperation.

Die nächste Generation der Maschinengemeinschaft – ein Erfahrungsbericht über „MR Teamwork“ 940 788 Maschinenring Blog Oberösterreich

Die nächste Generation der Maschinengemeinschaft – ein Erfahrungsbericht über „MR Teamwork“

Wolfgang Schickmair betreibt einen Schweinemast-Betrieb mit eigener Zucht und Ackerflächen. Maschinengemeinschaften sieht er als wichtiges Werkzeug für landwirtschaftliche Betriebe seiner Größe. Von der Maschinenring-App MR Teamwork, konzipiert für die digitale Vermittlung von Technik und technischen Dienstleistungen, war der junge Landwirt sofort begeistert: „Warum soll ich mir die Maschine alleine kaufen, wenn sie andere auch brauchen? Durch MR Teamwork bekommen die Maschinen eine bessere Auslastung und rechnen sich mehr.“

Pyhrn-Eisenwurzen. Bezug zu der Gemeinschaft des Maschinenring war schon immer da, erinnert sich Wolfgang Schickmair. Wie auch schon sein Vater ist Wolfgang Mitglied beim örtlichen Maschinenring. Das Konzept der Maschinengemeinschaft ist für ihn aktueller denn je: „Bei uns im Ringgebiet gibt es viele Maschinengemeinschaften.“ Auch Wolfgang ist seit 2018 mit seiner Rundballenpresse im überbetrieblichen Einsatz. So stellt er die Auslastung der Maschine sicher und profitiert vom Nebeneinkommen.

Durch die gemeinsame Nutzung von Maschinen profitieren alle: niedrigere Fixkostenbelastung, Amortisation durch höhere Auslastung, Schlagkraft und Arbeitszeitersparnis. Kooperationen lassen sich unkompliziert über den Maschinenring organisieren, der örtliche Ring unterstützt auch bei Finanzierung und Umsetzung.

MR Teamwork – vermieten, suchen & buchen

Von MR Teamwork, der neuen App des Maschinenring, erfuhr Wolfgang Schickmair im Maschinenring Mitglieder-Newsletter. „Anfangs war ich natürlich neugierig, welche Dienstleistungen und Maschinen dort schon zur Verfügung stehen, mittlerweile habe ich schon selbst meine Dienstleistungen dort inseriert.“ Die App treffe genau seine Bedürfnisse, so der junge Landwirt: „MR Teamwork ist einfach zu benutzen und sehr übersichtlich“.

Wolfgang Schickmair nutzt MR Teamwork erfolgreich.

Wie ist MR Teamwork aufgebaut?

In der App ist grundsätzlich alles Notwendige zum Vermieten, Dokumentieren und Abrechnen vorhanden. Das beginnt bei der Beschreibung von Angeboten und geht über den Buchungskalender bis hin zu wichtigen Protokollen und Dokumenten. Die Rechnungslegung kann per Klick über den Maschinenring erfolgen. Optional lässt sich auch ein Lieferschein herunterladen, um die Rechnung selbst zu stellen.

Allein für Oberösterreich sind schon über 1.600 Angebote online. Wenn es nach Wolfgang Schickmair geht, geht da noch mehr: „Es gibt bestimmt Spezialgeräte, die kaum genutzt irgendwo in einer Maschinenhalle herumstehen“.

Ist dein Interesse geweckt? Maschinenring Teamwork“ ist im Google Play Store oder im App Store  für den Download bereit. Du kannst auch über www.maschinenring-teamwork.at einsteigen.

Maschinenring Teamwork entstand im Rahmen des Maschinenring Clusters zur Förderung der agrarischen Kooperation.

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Feldversuche CULTAN-Verfahren– „Es funktioniert in der Praxis!“

Das CULTAN-Verfahren, also Stickstoffdüngung durch Injektion direkt an der Wurzel, ist in aller Munde. Die Maschinenring-Agrarprofis beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit der innovativen Düngemethode und sehen darin absolut Potenzial für die Landwirtschaft. In Feldversuchen wird die CULTAN-Düngung praxisnah angewandt, beobachtet und die Resultate ausgewertet. Die Ergebnisse sprechen für sich und die Methode etabliert sich rasant: Im Moment sind in Oberösterreich bereits vier CULTAN-Gemeinschaftsmaschinen im Einsatz.

Cultan Verfahren: Ergebnisse des Feldversuchs

Pyhrn-Eisenwurzen. Einer der Fachexperten, die am Maschinenring-Feldfachtag am 31.5. teilnahmen, ist Norbert Ecker, Geschäftsführer von Agrar-EN. Er ist Fachmann für Bodenanalytik und Düngemaßnahmen und ist sich sicher: „Grundsätzlich ist in der Düngung alles zu tun, damit es ein starkes Wurzelwachstum gibt. Das Wurzelwachstum bei CULTAN ist nachweislich intensiver. Es funktioniert in der Praxis.“

„Ich lade euch wirklich ein, euch mit dieser Technik vertraut zu machen.“ – Norbert Ecker von Agrar EN beim Feldfachtag des Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen am 31.5.2021

Markante Unterschiede beim Winterweizen nach CULTAN-Düngung

Auf den ersten Blick erkennt man die deutlich intensivere Feinwurzelausbildung im Wurzelbild des CULTAN-gedüngten Weizens. Dies führt zu einer höheren Widerstandsfähigkeit in Trockenperioden, da die Pflanzen mit so vielen Feinwurzeln besser in der Lage sind, sich mit Bodenwasser zu versorgen. Dass das Ammonium aus einem Depot am Ton-Humuskomplex aufgenommen wird, nicht wasserlöslich ist und somit höhere N-Einzelgaben möglich sind, sind weitere Vorteile des CULTAN-Verfahrens. Bis zu 20 % Düngereinsparung sind absolut realistisch.

Alois Aigner, Agrar-Kundenbetreuer vom Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen, freut sich über die gelungene Veranstaltung und weiß: „Unsere Landwirte haben enormes Interesse an der neuen, innovativen Düngemethode. Durch den Maschinenring und die Gemeinschaftsgeräte hat jeder Bauer die Möglichkeit, von dem neuen Verfahren zu profitieren.“

Interessiert am CULTAN-Verfahren oder der Vermittlung einer der vier CULTAN-Geräte in Oberösterreich? Bitte wende dich direkt an deinen Maschinenring.

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