• 14. September 2020

Der unschätzbare Wert von Bäumen

Der unschätzbare Wert von Bäumen

Der unschätzbare Wert von Bäumen 640 355 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Baum steht für Wachstum, Fruchtbarkeit und Gedeihen. Er ist Sinnbild des Lebens und ein Zeichen für Beständigkeit. Ein Baum bietet nicht nur Lebensraum, sondern erfüllt weitere zahlreiche Funktionen und Aufgaben: wer hält sich nicht gerne im angenehmen Schatten eines Baumes auf oder erfreut sich im Herbst an der wunderschönen Blattfärbung oder auch an der reichlichen Ernte. Zudem ist der wirtschaftliche Nutzen eines Baumes nicht zu unterschätzen und sein ökologischer Wert gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Bäume haben viel zu erzählen – sie begleiten uns unser ganzes Leben lang, ja sie überdauern sogar Generationen. Nicht umsonst verbinden wir mit Bäumen die Eigenschaften Stabilität und Langlebigkeit. Doch in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft haben es Bäume schwer alt zu werden. Immer öfter müssen sie neuen städtebaulichen Projekten weichen und fallen Straßen und Gebäuden zum Opfer. Manche Fällungen machen durchaus Sinn, vor allem wenn es um die Sicherheit geht. Aber einen Baum nur deswegen zu fällen, weil das Laub als störend empfunden wird, muss in jedem Fall hinterfragt werden. Der Ersatz durch eine Neupflanzung ist niemals gleichwertig und nur ein kleiner Trost. Hätten unsere Vorfahren keine Gärten, Parks oder andere Grünflächen mit Bäumen angelegt, wären unsere heutigen Städte um viele Grünoasen ärmer und die Lebensqualität wäre ebenfalls eine andere.

Beeindruckendes Alter

Ein Baum breitet sein Geäst wie Arme aus, bildet über unseren Köpfen eine schützende Krone und lässt uns dadurch Geborgenheit spüren. Bis er seine endgültige Höhe erreicht hat dauert es Jahrzehnte. Wie alt ein Baum wird hängt in erster Linie von der Baumart ab. Von unseren heimischen Laubbäumen werden Eiche und Linde am ältesten, sie können bis über 1.000 Jahre überstehen. Eine Fichte hat im Schnitt eine Lebenserwartung von 400 bis 500 Jahre, allerdings kann sie unter perfekten Bedingungen für Rekordwerte sorgen. Für die Lebenserwartung spielen aber auch Faktoren wie Standort, Wasser- und Nährstoffversorgung eine entscheidende Rolle. So haben beispielsweise Stadtbäume aufgrund der Emissionen generell eine niedrigere Lebenserwartung als ihre Kollegen im Wald und auf dem Feld.

Symbolik und Brauchtum

Zwischen Menschen und Bäumen können enge Verbindungen entstehen. Oft wird zum Beispiel symbolisch ein Baum als Lebensbaum zur Geburt eines neuen Erdenbürgers gepflanzt. In der Mythologie steht der Baum für die Verbindung von Erde und Himmel – seine Wurzeln sind tief in der Erde verankert und sein Wipfel ragt hoch in den Himmel. In unserem Landschaftsbild stellen manche Bäume markante Elemente dar, sodass sie zu geografischen und gesellschaftlichen Orientierungspunkten im Alltag werden. Sei es die alte Eiche am Ortsplatz, die als Treffpunkt für Jung und Alt gilt, die große Linde, die den Platz vor der Kirche prägt, oder der Kastanienbaum beim Dorfwirt, der für angenehmen Schatten im Gastgarten sorgt. Zudem spiegelt sich das Nahverhältnis zwischen Baum und Mensch auch in verschiedenen Bräuchen und Traditionen, wie zum Beispiel dem Maibaum, Christbaum oder den Barbarazweigen, wieder.

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