Monatsarchiv :

Februar 2020

Der Garten im Klimawandel 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Garten im Klimawandel

Veränderte Niederschlagsmengen, Wetterextreme und steigende Temperaturen. Der Klimawandel vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen und die Natur steht vor einer großen Herausforderung. Tier- und Pflanzenwelt müssen sich den veränderten Gegebenheiten anpassen um ihr Dasein zu sichern.

Die Tage mit sommerlichem Wetter werden mehr und die Temperaturen in den Wintermonaten milder. Auch die Extremwetterereignisse treten immer häufiger auf und machen der Natur zu schaffen. In vielen Gebieten muss bereits mit längeren Trockenperioden gerechnet werden. Demnach ist ein sparsamer Umgang mit Wasser notwendig. Auch in unseren Gärten macht sich der Klimawandel bemerkbar und die Folgen, positiv als auch negativ, sind ersichtlich. Die Gartensaison beginnt mittlerweile früher und dauert zunehmend länger an. Der Gemüse- und Obstbau profitiert zwar durch die verlängerte Anbauphase bzw. Vegetationsperiode, jedoch bereitet ein trockener, strahlungsintensiver Sommer sowohl den Gemüsepflanzen, als auch den Obstbäumen Stress. Zudem stellen die vermehrten Unwetterereignisse wie Starkregen, Sturm oder Hagel ein Risiko für die Ernte dar. Nicht nur die Pflanzen leiden unter diesen Extremen, auch unser Gartenboden wird in Mitleidenschaft gezogen. Heiße und niederschlagsarme Sommermonate lassen den Boden zunehmend au trocknen und Erosionen, Verschlämmungen und Stickstoffauswaschungen sind die Folgen. Ferner begünstigen die Warmwetterbedingungen die Ausbreitung und Vermehrung von Schädlingen.

Was genau bedeutet das für den Garten?

Damit man im eigenen grünen Wohnzimmer weiterhin Erfrischung findet und die Zeit genießen kann, muss auch der Garten an das wandelnde Klima angepasst werden. Mit einer vorausschauenden Planung wird der Grundstein für einen gelungenen und nachhaltigen Grünraum gelegt. Terrassen und Sitzplätze erhalten ein natürliches und angenehmes Kleinklima, wenn diese durch Pflanzen beschattet werden. Zusätzlich sorgt zum Beispiel ein Quellstein für eine gut temperierte Luft. Generell erfreuen sich Wasserelemente im Garten an Beliebtheit, denn sie sorgen für Abkühlung an heißen Tagen. Aber gerade die Ressource Wasser bedarf eines verantwortungsvollen Umgangs. Zur Bewässerung von Rasen und Pflanzen sollte ohnehin die Nutzung von Regenwasser Standard sein. „Klimaangepasstes“ oder auch „klimasensibles“ Gärtnern bedeutet vor allem naturnahes Gärtnern. Sorgen Sie auf Ihrer Grünfläche für kleinräumige Strukturen, Abwechslung und Artenreichtum. Übergroße Rasenflächen können durch Pflanzinseln oder Wildblumenbeete unterbrochen werd . Nicht nur der Boden wird es Ihnen danken, sondern auch Insekten und andere Lebewesen finden hier ein Zuhause. Achten Sie bei der Bepflanzung auf den richtigen Standort. Trockenheitsverträgliche und anspruchslose Gehölze und Stauden sind robuster und resistenter gegenüber Wetterextremen. Vor allem heimische und regionale Arten sind zu bevorzugen, denn sie sind am besten an unser Klima und die Bedingungen angepasst und bereichern darüber hinaus das Nahrungsangebot für Insekten und Vögel.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind nach und nach spürbar. Es liegt in unserer Verantwortung den Schritt in Richtung umweltschonender und nachhaltiger Zukunft zu machen. Leisten Sie Ihren Beitrag – fangen Sie in Ihrem Garten an!

Besseres Verständnis der Nachbarn für die Landwirtschaft 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Besseres Verständnis der Nachbarn für die Landwirtschaft

Gülle am Feld ausbringen, Staub durch Ernte, Feldarbeiten am Abend – was in der Landwirtschaft gewöhnlich ist, missfällt so manchen Nicht-Landwirten, die möglicherweise mit ihrem Grundstück auch noch an ein bewirtschaftetes Feld eines Bauern angrenzen. Der Hof von Fam. Naschberger liegt in Gampern direkt im Ortskern. Durch das in den letzten Jahren entstandene Siedlungsgebiet, welches an die Felder der Familie grenzt, wurde die Sicherheit in der Erntezeit zum Thema. Und damit es im Laufe der Jahre gar nicht erst zu unzufriedenen Nachbarn kommt, haben sich die Vollerwerbsbauern etwas einfallen lassen: über eine WhatsApp Gruppe versorgen sie ihre Nachbarn mit wichtigen Infos. Wir wollten mehr darüber wissen und haben sie zum Interview gebeten.

Wie kam es zur Gründung dieser Gruppe?

Vor ein paar Jahren haben wir in der Zeitung über eine solche „Initiative“ gelesen. Da dachten wir, das könnte für uns auch passen. Im Herbst 2017 haben wir diese WhatsApp Gruppe gegründet. In unserem Fall ging es anfangs um die Maisernte. Zum einen das Sicherheitsthema, dass sich keine spielenden Kinder während der Ernte im Maisfeld befinden und zum anderen die Staubbelastung, weil wir wussten, dass etliche Nachbarn einen Pool besitzen. Mittlerweile geht es auch um die Sicherheit der Haustiere. Wenn wir Feldarbeiten ankündigen, gibt es Nachbarn, die ihre Haustiere im Haus behalten möchten.

Wie waren die Reaktionen?

Überschwängliche Begeisterung war zu spüren. Anfangs fügten wir alle direkt an das Feld angrenzenden Nachbarn zur Gruppe hinzu. Mit der Zeit meldeten sich immer mehr, die auch diese Infos erhalten wollten. Mittlerweile versorgen wir 17 Haushalte mit unseren Informationen, ein paar davon per SMS. Als 2018 dann die Gülle-Saison startete, nutzten wir die bestehende Gruppe gleich, um den Nachbarn vor der Gülleausbringung Bescheid zu geben. Die Leute sind unheimlich dankbar für unsere angekündigten Arbeiten. Wobei wir immer versuchen Rücksicht zu nehmen und z. B. die Gülleausbringung, an Nachmittagen mit perfektem Grillwetter, vermeiden. Es lässt sich in der Landwirtschaft natürlich nicht immer alles planen. Am wichtigsten ist halt, dass die Leute es wissen, bevor sie in die Arbeit fahren, um ggf. Maßnahmen treffen zu können. Wenn es notwendig ist, kurzfristig Arbeiten durchzuführen, bekommen wir – dank unserer Vorab-Info – Verständnis dafür.

Gab es etwas, womit ihr nicht gerechnet habt?

Das positive Echo war für uns sehr überraschend. Seit Bestehen dieser Gruppe haben wir natürlich mit mehreren Leuten im Dorf und der neuen Siedlung zu tun. Wir wissen nicht, ob die Gruppe was damit zu tun hat, aber wir haben seit einiger Zeit unheimlich viele Milchkundschaften. Wir verkaufen auch Christbäume für’s ganze Dorf, die gerne angenommen werden. Natürlich spielt auch die Lage unseres Hofes dabei eine wesentliche Rolle, aber der Umgang mit den Anrainern ist hier auch ein Schlüssel zum Erfolg.

Ausgebildete Sonderreiniger im Einsatz 1024 678 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ausgebildete Sonderreiniger im Einsatz

Viele Container verlassen täglich, innen und außen sauber gereinigt, das Werk der Firma Gföllner in Stritzing, St. Georgen bei Grieskirchen. Für die Sauberkeit sorgt bereits seit einigen Monaten Renato – einer von vielen verlässlichen Sonderreinigern beim Maschinenring Grieskirchen.

Reinigungspersonal sorgt nicht nur für saubere Container

Renato kennt sich bestens aus im Bereich Reinigung. Er ist einer unserer ausgebildeten Sonderreiniger und sorgt aktuell für makellose Sauberkeit von verkauften und vermieteten Containern. In Windeseile ist bei ihm ein Fenster streifen- und schlierenfrei. Schwierig erreichbare Stellen in Wintergärten, auf Glasfassaden usw. gehören zu seinen Spezialgebieten. Seit knapp zwei Jahren reinigen die Mitarbeiter des Maschinenring Grieskirchen bei Gföllner hauptsächlich Container, als Urlaubs- und Krankenstandsvertretung, aber auch Büros sowie die Betriebskantine.

„Zwischen der Firma Gföllner und dem Maschinenring Grieskirchen besteht eine sehr gute Partnerschaft. Bei Personalengpässen, Urlaubs- und Krankenständen greifen wir gerne auf das Personal vom Maschinenring zurück. Wir sind sehr zufrieden mit ihren Mitarbeitern!“

MMag. Klaus Mistlberger
Personal- und Finanzleiter, Fa. Gföllner

Von der Schule gleich zum Maschinenring 1024 706 Maschinenring Blog Oberösterreich

Von der Schule gleich zum Maschinenring

Seit zweieinhalb Jahren ist Thomas Hartl für den Maschinenring tätig. Gleich nach seinem Schulabschluss, in der HLBLA St. Florian startete er sein Berufsleben im Herbst 2017 in der Geschäftsstelle Urfahr. Als Vertriebsassistent hat der 21-Jährige aus Ottensheim bereits viele Bereiche beim Maschinenring kennengelernt. Wir wollten mehr von ihm darüber wissen:

Wie kam es zu deinem aktuellen Job beim Maschinenring?

Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen und hatte daher schon immer Kontakt zum Maschinenring als Agrardienstleister. Mein Maturazeugnis habe ich 2017 vom damaligen Absolventenverbandsobmann der HLBLA St. Florian und Geschäftsführer vom Maschinenring Urfahr, Ing. Johannes Enzenhofer, überreicht bekommen. In diesem Zuge habe ich dann gleich das Jobangebot, als Vertriebsassistent zu arbeiten, bekommen.

Was umfasst dein derzeitiges Aufgabengebiet beim Maschinenring?

Ich bearbeite Kundenanfragen rund um die Grünraumpflege, Spezialbaumfällungen und den Winterdienst. Gemeinsam mit Kunden besichtige ich Baustellen und stelle Angebote zu den verschiedenen Dienstleistungen. Gleichzeitig stehe ich bei Fragen und Reklamationen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

In deiner Freizeit engagierst du dich leidenschaftlich bei der Landjugend – Was gefällt dir dabei am meisten?

Ja genau, seit meinem 14. Lebensjahr bin ich bereits aktives Mitglied bei der Landjugend Ottensheim-Puchenau. Am meisten taugt mir dabei das große Angebot an Aktivitäten und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie der Zusammenhalt – das gemeinsame Arbeiten und Feiern bei diversen Veranstaltungen und Wettbewerben. Gemeinsam kann man Unfassbares auf die Beine stellen. Seit 2013 bin ich auch im Ortsgruppenvorstand und übe dort unterschiedliche Funktionen aus. Leiter der Landjugend-Ortsgruppe bin ich seit drei Jahren und seit dem letzten Jahr auch Funktionär bei der Landjugend Oberösterreich.

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