Monatsarchiv :

Juni 2019

Zwei Jahre mehr Fachwissen und Erfahrungen 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Zwei Jahre mehr Fachwissen und Erfahrungen

Insgesamt drei Jahrgänge haben die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft bereits abgeschlossen. Das sind insgesamt bereits 21 ausgebildete Wirtschafts- und Agrar Fachkräfte in Oberösterreich. Am 1. März 2019 hat der dritte Jahrgang die Zertifikatsprüfungen abgelegt und das in zwei Jahren aufgebaute Fachwissen vor einer Prüfungskommission, bestehend aus Vertretern des LFI, Fachbetreuern und Projektleitern, präsentiert. Seit dem 25. Juni können sie auch ihr persönliches Zertifikat, das im Rahmen der Landesversammlung des Maschinenring Oberösterreich verliehen wurde, in Händen halten, stolz auf die vergangenen zwei Ausbildungsjahre zurück und positiv auf ihre berufliche Zukunft beim Maschinenring und in anderen landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben vorausblicken.

Landestagung und Mitarbeiterfest 2019 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Landestagung und Mitarbeiterfest 2019

Am 25. Juni 2019 fand am Loryhof in Wippenham / Innviertel die Landestagung des Maschinenring Oberösterreich statt. Dabei wurde die Bedeutung von qualifizierten Mitarbeitern für ein Unternehmen hervorgehoben. Unter dem Motto „Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter“ wurde auf die laufende MR-Arbeitgeberkampagne verwiesen und anschließend an die Tagung zum großen Mitarbeiterfest eingeladen.

Obmann Gerhard Rieß begrüßte über 100 Tagungsteilnehmer

Darunter die designierte Landwirtschafts-Kammerpräsidentin Landtagsabgeordnete Michaela Langer-Weninger, NR-Abg. Ing. Manfred Hofinger, MR-Bundesobmann Johann Bösendorfer und MR-Bundesgeschäftsführer Franz Sturmlechner. Zudem war es für den Landesobmann eine große Freude, die Ehrenobmänner Johann Schinko und Alois Papst begrüßen zu dürfen.

Rieß unterstrich in seiner Ansprache vor allem die Wichtigkeit der Weiterentwicklung im Maschinenring. „Die Organisation muss schlagkräftig bleiben. Synergien bei den Ringen und eine gründliche Schulung der Führungskräfte sind dazu enorm wichtig, etwa wie die laufenden Obleuteschulungen“, betont der Landesobmann. Auch der Mitgliedernutzen zur Kostensenkung in der Landwirtschaft und ein Zusatzeinkommen stehen im Vordergrund. „Der MR hat seit seiner Gründung viele zusätzliche Jobmöglichkeiten geschaffen, wo die Leute direkt in der Region einen Arbeitsplatz haben“, so Rieß. Zuletzt arbeiteten rund 4.800 Menschen über den Maschinenring im Bundesland Oberösterreich: Rund 3.000 Personen arbeiten in den „Service-Bereichen“: Winterdienst, Grünraumdienst, Forst & Bioenergie, Objektbetreuung & Reinigung. Dazu kommen 1.419 Zeitarbeit-Jobs im Maschinenring-eigenen Leasingunternehmen MR Personal und Service.

Nationalrats-Abgeordneter betonte positive Entwicklung

Nationalrats-Abgeordneter Ing. Manfred Hofinger betonte die positive Entwicklung des Maschinenringes in den letzten Jahren auch aus Sicht als Bürgermeister der Gemeinde Lambrechten. „Gemeinden zählen immer mehr auf den MR. Das Potential für eine wachsende Zusammenarbeit ist gegeben“, so Hofinger.

Veränderung & Herausforderung für die Zukunft

Ing. Franz Moser, strategischer Geschäftsleiter MROÖ, berichtete über die nötige strukturelle Veränderung des Maschinenring von einer stark durch Fachbereiche geprägten Organisation hin zu einer funktionellen Aufbauorganisation. „Wir tragen Verantwortung gegenüber Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern. Prozesse müssen standardisiert und die Bereiche Agrar, Service und Leasing stärker verschränkt werden“, so Moser. Mit aktuell 19.846 Mitgliedern und einer Mitgliederdichte von 84 % erwirtschaftete der MR im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von EUR 103,6 Millionen. Davon entfielen auf den Bereich Agrar EUR 32,8 Mio., auf den gewerblichen Service-Bereich EUR 53,5 Mio., sowie auf die Tochter MR Personal EUR 17,3 Mio. Moser erklärte als Herausforderung für die Zukunft die Suche und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern für das Unternehmen. Deshalb läuft im Maschinenring derzeit eine Kampagne zur Positionierung als verlässlicher ländlicher Arbeitgeber.

Mit Bildung zum Erfolg

Ing. Manuela Jachs-Wagner, Geschäftsführerin LFI OÖ, referierte zum Thema „Mit Bildung zum Erfolg“. Dabei spannte sie anschaulich einen Bogen, welcher von der Wichtigkeit ständiger Weiterbildung (Lebensbegleitendes Lernen) über den Aufbau von Kompetenzen (Sozialkompetenz, Digitale Kompetenz…) bis hin zum Praxiswissen in der Landwirtschaft reichte.

Außerordentliche Generalversammlung

Es folgte eine außerordentliche Generalversammlung der MR OÖ Service eGen mit Neuwahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Neuwahl des Landesobmanns und Landesobmann-Stellvertreters. Dabei wurden Gerhard Rieß in seiner Funktion als Landesobmann sowie Franziska Fröschl als Obmann-Stellvertreterin einstimmig in ihrer Funktion bestätigt.

Im Anschluss erfolgte eine Ehrung langjähriger verdienter Funktionäre sowie die Zertifikatsverleihung an die frisch gebackenen Wirtschafts- und Agrar Fachkräfte. Diese neue und vor allem vielseitige Ausbildung im Maschinenring bietet jungen Leuten zukunftssichere Beschäftigungsmöglichkeiten in den Maschinenring-Kerngebieten.

Der Nachmittag gehörte den Mitarbeitern

Der Nachmittag gehörte den Maschinenring-Mitarbeitern mit einem großen Mitarbeiterfest. Bei einer eigenen MR-Olympiade konnten sich 170 Teilnehmer aus allen Ringen im Kuhmelken, Traktorfahren, Luftgewehrschießen und anderen Herausforderungen bei Spiel & Spaß untereinander messen. Auch ein Bienenlehrpfad stand am Programm. Abschließend gab es als kulinarisches Highlight ein gemütliches Grillfest für die gesamte MR-Familie.
Der wirkliche Abschluss erfolgte dann mit einem Start des Maschinenring-Ballons in den sommerlichen Abendhimmel.

Arbeiten in der Landwirtschaft 1024 678 Maschinenring Blog Oberösterreich

Arbeiten in der Landwirtschaft

Florian Oberndorfer kommt aus Neukirchen am Walde und ist seit mehr als einem Jahr Mitarbeiter beim Maschinenring Grieskirchen. Er ist regelmäßig im Einsatz für den Mitgliedsbetrieb Manfred und Bettina Hinterberger, für Notfälle auf den Höfen (Soziale Betriebshilfe- Einsätze) und für Personalleasing-Kunden. Was den 19-jährigen bewog, bei uns die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft zu starten, lesen Sie im unserem kurzen Interview:

Du bist seit 2017 beim Maschinenring beschäftigt. Wie bist du zum Beruf Wirtschafts- und Agrarfachkraft gekommen?

Ich wollte nach Abschluss der Landwirtschaftlichen Fachschule Waizenkirchen einen Beruf ausüben, der abwechslungsreich ist und etwas mit der Landwirtschaft zu tun hat. Dadurch bin ich darauf gekommen, dass es beim Maschinenring die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft gibt und dachte mir, das könnte passen.

Welche Arbeiten hast du bisher bei deinen agrarischen Einsätzen gemacht und/oder welche Einsätze sind dir besonders positiv in Erinnerung geblieben?

Es war bisher von der Stallarbeit, also füttern und melken bis hin zu Arbeiten auf den Wiesen und Feldern (Gülle ausbringen, grubbern, schwaden,…) alles dabei. Auch bei Waldarbeiten war ich schon im Einsatz. Besonders viel Spaß haben mir die Einsätze im Tier- und Acker-/Wiesen- Bereich gemacht.

Was gefällt dir an deiner Arbeit beim Maschinenring?

Mir gefällt bei der Arbeit beim Maschinenring besonders die abwechlungsreiche Arbeit und die Flexibilität, so dass man sich die Arbeit in einem gewissem Ausmaß auch selbst einteilen kann.

Bienen machen Schule 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Bienen machen Schule

Ganz im Zeichen der Biene stand die Themenwoche der beiden dritten Klassen der Volksschule in St. Marien. Den Schülerinnen und Schülern wurde dabei das Leben der Biene und deren Arbeit anschaulich gemacht. Das Highlight dieser Woche war die Anlage einer eigenen Bienenweide, direkt bei der Schule – dazu kam der Maschinenring zur Hilfe.

Lernen in der Natur macht viel mehr Spaß

Doch bevor mit der Anlage der schuleigenen Bienenweide begonnen wurde, vermittelte Alexandra vom Maschinenring OÖ den Schülerinnen und Schülern in einem interaktiven Vortrag die Wichtigkeit einer Bienenweide als Nahrungsquelle und Lebensraum für Bienen und blütenbestäubende Insekten. Die Gemeinde St. Marien sowie Michael vom Maschinenring St. Marien, haben am Vortag die dafür zur Verfügung gestellte Fläche bei der Schule, gefräst. Damit konnten die Schülerinnen und Schüler gleich nach dem Vortrag zusammen mit ihren Lehrerinnen und mit Unterstützung von Michael den Samen der Bienenweide händisch auf die Fläche aufbringen. Nach der Saat wurde die Fläche von Michael noch gewalzt. Damit die Bienenweide trotz Hitze einen optimalen Start hat, war abschließend gleich noch Gießen angesagt. Nach getaner Arbeit gab‘s dann für die Schülerinnen und Schüler Honigbrote mit dem Maschinenring-Honig, einem süßen Ergebnis aus der Bienenpatenschaft mit Imker Josef Denkmair.

„Bienen und blütenbestäubende Insekten spielen eine große ökologische Rolle. Ich finde die Themenwoche ein tolles Projekt, um dies den Kindern zu vermitteln. Da sie interaktiv in das Projekt eingebunden sind, haben sie auch Freude daran. Meine Tochter freut sich schon sehr auf die blühenden Pflanzen und das Beobachten der Artenvielfalt in der angelegten Bienenweide,“ erzählt uns Peter Grünsteidl, Vater einer Schülerin, begeistert.

Park der Therme Bad Schallerbach in neuem Look 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Park der Therme Bad Schallerbach in neuem Look

Auf mehr als 100 Jahre Wellness kann das Eurothermen Resort Bad Schallerbach bereits zurückblicken. Zu diesem Jubiläum wurde im Juli letzten Jahres die Thermen-Promenade neu eröffnet. Was braucht es für einen feierlichen Festakt mit zahlreichen Gästen und Wegbegleitern? Einen neuen, frischen und gepflegten Look auf den Grünflächen rund um die Eurothermenanlage. Dafür sorgte innerhalb von nur zwei Monaten das Garten-Team vom Maschinenring Grieskirchen.

Eine Pyramideneichen-Allee entsteht

Gäste sowie Einwohner können sich an einem neuen Gesamtbild rund um die Thermenanlage erfreuen, denn die bestehende Allee, der Thermenplatz sowie der Weg in den Kurpark wurden attraktiviert. In der Allee, von der Brücke über die Trattnach bis zum Haupteingang, entstand ein neuer Jahrhundert-Thermenweg. Dieser erzählt die Entwicklung der Therme und stellt dabei historische Meilensteine dar. In diesem Bereich wurden insgesamt 560 m² Rollrasen vom Maschinenring verlegt. Mit neuen Sitzgelegenheiten hat auch der Thermenplatz ein neues Erscheinungsbild bekommen. Am Weg in den vier Hektar großen Kurpark sollte eine neue Eichen-Allee entstehen. Davor mussten allerdings 18 bereits vorhandene, aber lückenhafte Bäume mittels Spezialbaumfällung und ausgebildeten Baumkletterern vom Maschinenring, sowie einem Schwerkran, entfernt werden. Mit einer Baumstocktiefenfräse wurden die Wurzelstöcke der alten Bäume entfernt, denn die 25 neu gepflanzten Bäume sollten die teils gleichen Standorte einnehmen. Auf der gesamten Anlage wurden tausende Blumen gepflanzt und 1.200 m² Rasen angesät. Aufgrund der sehr trockenen Witterungsverhältnisse im letzten Jahr, sorgte der Maschinenring anfangs auch für die Bewässerung der neu gesetzten Bäume und des verlegten Rollrasens, um ihnen einen guten Start zu verschaffen.

Blütenvielfalt im Kurpark

Dem Gärtner-Team vom Maschinenring ist das Gelände rund um die Eurotherme bereits bekannt. Denn seit mehr als zehn Jahren sorgen sie jährlich für die Blütenvielfalt im Kurpark. Für den Frühlingsflor werden bereits im Oktober 20.000 Tulpenzwiebeln eingelegt. Diese bilden dann im darauffolgenden Frühling, mit 15.000 gesetzten Primeln ein farbenfrohes Team. Im Mai werden die verblühten Blumen abgeräumt und die Vorbereitung für die Pflanzung des Sommerflors beginnen: Die Beetflächen werden gefräst und gedüngt, bevor sie mit 28.000 neuen Pflanzen bepflanzt und bewässert werden.

Fachtagung Engerlingsbekämpfung in Oepping 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Fachtagung Engerlingsbekämpfung in Oepping

Eine fachgerechte Engerlingsbekämpfung mit sorgfältiger Folgebewirtschaftung und richtiger Technik sorgt für nachhaltigen Erfolg auch in folgenden Flugzyklen. Der Maschinenring unterstützt in der Bestimmung des Engerlings und bei der Entwicklung von Bekämpfungsstrategien. Für dieses gerade im heurigen Hauptfraßjahr wichtige Thema fand am 4. Juni 2019 eine groß angelegte Fachveranstaltung zur Engerlingsbekämpfung am modernen Grünlandbetrieb von Peter und Martha Keinberger in Oepping (Bezirk Rohrbach) statt.

Bei diesem zweiten oö-weiten Grünlandtag wurden verschiedene Verfahren der Engerlingsbekämpfung, verschiedene Grünlandsätechniken sowie die Gülleseparierung und -ausbringung präsentiert. Das Echo zur Veranstaltung war gut und Ing. Roman Braun, Leiter Agrar Maschinenring OÖ., konnte rund 200 Besucher bei der Fachtagung begrüßen. Auch Schulklassen der Bioschule Schlägl waren anwesend und konnten die praktischen Anwendungen zur nachhaltigen Grünlandbewirtschaftung hautnah mitverfolgen. Großes Interesse fand dabei vor allem das neue Verfahren mit dem CULTAN-Gerät zur Depotdüngung und Einbringung des flüssigen Pilzsubstrates Artis Pro zur Unterstützung bei der Engerlingsbekämpfung.

Fachvorträge und Vorführungen

Der Veranstaltungstag war auf viel Informationen in Theorie und Praxis ausgerichtet. Zwei Fachvorträge waren zur Engerlingsbekämpfung (DI Peter Frühwirth, Landwirtschaftskammer OÖ) und Folgebewirtschaftung sowie richtige Düngung und Technik (Ing. Roman Braun, Maschinenring OÖ.) Die Engerlinge des Maikäfers sorgen bereits seit 2007 immer wieder für Schäden im Grünland in Teilen Oberösterreichs.
Es konnten nun schon seit mehr als zehn Jahren Erfahrungen in der Bekämpfung des Schädlings gesammelt werden. Vor allem die zweimalige Bekämpfung mittels Kreiselgrubber oder Kreiselegge mit „auf Griff“ gestellte Zinken haben sich als sehr effektive und verhältnismäßig kostengünstige Bekämpfungsmethoden erwiesen. Die Bearbeitung mit Rotoregge, Zinkenrotor/Rotortiller und Fräse sind ebenfalls geeignet.

Engerlingsbekämpfung in der Praxis

Anhand von Praxisdemonstrationen im nahen Umfeld des Betriebes wurden die Maschinen zur Engerlingsbekämpfung vorgeführt, verschiedene rotierende Bodenbearbeitungsgeräte sowie das Vredo Schlitzgerät und das CULTAN-Gerät vorgezeigt. Am Nachmittag standen in Punkto Maschinenvorführung verschiedene Grünlandsätechniken sowie die Gülleseparierung und -ausbringung am Programm. Auch ein Quad für Bodenprobenziehungen inkl. nachfolgender Auswertung und Plausibilisierung der Untersuchungsergebnisse war vor Ort. Die Gerätevorführungen wurde auf eine Videowall in der großen Maschinenhalle des Betriebes live übertragen, wo die Teilnehmer die Fachvorträge mitverfolgen und diskutieren konnten. Dabei wurde die angepasste Folgebewirtschaftung als wichtiger Schutz vor neuerlichem
Befall anschaulich dargestellt.

Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer war mit Gulasch und Leberkäs Semmeln, hausgemachten Mehlspeisen sowie Getränken durch die Ortsbauernschaft Oepping bestens gesorgt.

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Upcycling-Trend: Altem Holz neues Leben einhauchen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Upcycling-Trend: Altem Holz neues Leben einhauchen

Warum gebrauchte Gegenstände eigentlich immer gleich wegwerfen? Das denken sich die Fans vom Trend des Upcyclings. Dabei werden alte und gebrauchte Dinge aufgewertet und weiterverwendet. Die Firma Altholz hat die Idee der Wiederverwertung bereits vor mehr als 20 Jahren aufgegriffen. Seither verwandeln sie gebrauchtes Holz in wunderschöne Produkte mit einzigartigem Design – es ist Holz mit Geschichte. Wir haben uns beim Unternehmen in Schlierbach (OÖ) umgesehen und trafen dort auch auf zwei Maschinenring-Mitarbeiter.

Schritt für Schritt zum fertigen Produkt

Die Aufbereitung von Altholz ist sehr individuell und muss zum Großteil manuell mit viel Erfahrung und Liebe zum Material erfolgen. Am Lagerplatz der Firma Altholz treffen wir Gabor Vörös. Der gebürtige Ungar ist schon seit längerem für den Maschinenring im Bereich Personalleasing im Einsatz. Er ist handwerklich geschickt und somit für viele Jobs geeignet. Bei der Firma Altholz bereitet er erst kürzlich angelieferte Balken für die Verarbeitung vor. Im ersten Schritt gehört das Holz von gröberem Schmutz gereinigt – Da muss dann auch schon mal der Hochdruckreiniger her. Anschließend zieht Gabor mit einem Klauenhammer eingeschlagene Nägel aus dem Holz, denn nur ohne metallische Rückstände kann das Naturmaterial weiterverarbeitet werden. Gabor, passionierter Hobbyfotograf, geht in seiner abwechslungsreichen Arbeit voll auf:

„Die Arbeit draußen macht mir viel Spaß. Immer gibt es etwas Anderes für mich zu tun“.

Auch mit der Motorsäge weiß Gabor umzugehen: Ein Balken hatte unsaubere Enden. Deshalb machte Gabor kurzen Prozess und setzte einen sauberen Schnitt. Ist das Holz fertig vorbereitet, geht es nun weiter in die Halle zur Bandsäge. Dort wartet bereits Vito auf uns. Gabor verabschiedet sich inzwischen in seinen Feierabend, wo er die Schulbank drückt um den landwirtschaftlichen Facharbeiter zu absolvieren – damit möchte er sich seinen Traum vom eigenen Hof erfüllen.

Maschinenring-Mitarbeiter verstärkt Stammpersonal

Vito de Netto ist bei der Arbeit an der Säge voll bei der Sache. Konzentriert lässt er die zu Platten geschnittenen Balken durch die Säge und geht seinem Kollegen beim Stapeln zur Hand. Der sympathische Italiener ist ein verlässlicher Allrounder, der von Maschinenring Kunden- und Personalbetreuer Markus Lindinger, seinen Kollegen sowie Chefs geschätzt wird. Trotz Hörbeeinträchtigung erledigt Vito alle zugeteilten Aufgaben einwandfrei – und immer mit großer Freude. Nach einem schweren Unfall in seiner Kindheit ist der dreifache Familienvater gehörlos, meistert jedoch sein Leben, wie jeder anderer. Seit 2008 hilft Vito bei Firmen in der Region für den Maschinenring aus. Die Kommunikation mit Kollegen oder Vorgesetzten war noch nie ein Problem:

„Es dauert ein wenig, bis man sich aufeinander einstellt, aber dann läuft es sehr gut. Wichtiges schreiben wir einfach auf, dann kommt auch alles richtig an“, so Vito.

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