Monatsarchiv :

November 2018

Vereint und gestärkt in eine erfolgreiche Zukunft 1024 591 Maschinenring Blog Oberösterreich

Vereint und gestärkt in eine erfolgreiche Zukunft

500 Mitglieder beschlossen am Samstag, 24.11.2018, im Rahmen der Generalversammlung mit überwältigender Mehrheit die Zusammenführung der Maschinenringe Region Sauwald und Andorf-Pramtal zum Maschinenring Schärding. Auf der Versammlung am neuen Standort in Basling herrschte Aufbruchstimmung. Die Obmänner Bernhard Schasching und Fritz Wieshammer begrüßten neben den Mitgliedern zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, darunter Gemeindebundpräsident Landtagsabgeordneter Johann Hingsamer und Bürgermeister Peter Pichler. Die Zusammenführung (Fusion) beider Ringe wird mit  01.01.2019 wirksam. Wirtschaftliche Überlegungen und eine zukunftssichere Ausrichtung für Mitglieder und Kunden gaben den Ausschlag für die Neuausrichtung zu einem gemeinsamen starken Maschinenring. Dieser vorausblickende Schritt wurde gut vorbereitet.

Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg

Mit diesem Zitat (Henry Ford) gratulierte Geschäftsleiter Ing.  Franz Moser, Maschinenring OÖ, zu dem mutigen Schritt. Ziel der Zusammenlegung ist der Ausbau der Mitglieder-, Kunden- und Mitarbeiterbindung. Zudem ist die Sicherstellung der sozialen Betriebshilfe für Landwirte langfristig zu gewährleisten. Weiter steht die technologische Begleitung und Umsetzung von Innovativen Projekten für die Landwirtschaft als auch im gewerblichen Bereich im Fokus.

Dank und Anerkennung an die Funktionäre

Bei der Ehrung der ausgeschiedenen Funktionäre begrüßte Maschinenring-Landesobmann Gerhard Rieß den Schritt der Maschinenringe Region Sauwald und Andorf-Pramtal und bezeichnete diesen als absolut zukunftsweisend. Die Neuwahl wurde durch BBK-Obmann Peter Gumpinger durchgeführt. Er gratulierte dem neugewählten Vorstand unter der Führung von Obmann Fritz Wieshammer.
Der Gastauftritt der vierfachen Jonglage-Weltmeister „Jonglissimo“ rundete die Festveranstaltung ab.

Gesunde Mitarbeiter = motivierte Mitarbeiter 1024 683 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gesunde Mitarbeiter = motivierte Mitarbeiter

Gesundheit ist unbezahlbar und Mitarbeiter das Erfolgsrezept jedes Unternehmens. Deshalb unterstützt der Maschinenring Oberösterreich mit der Gründung des „Gesundheitsteams“ die Verbesserung bzw. Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden seiner Belegschaft. Dieses Team, bestehend aus Michaela Bauer-Fussi, Nora Kiefer und Silke Mayer, setzt sich für gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre rund 40 Kolleginnen und Kollegen ein. Dabei gibt es drei Säulen, die die betriebliche Gesundheitsförderung zum Ziel hat: Bewegung, Ernährung und Entspannung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die bewegte Arbeitspause

Zweimal pro Woche nimmt sich das Gesundheitsteam für eine Viertelstunde Zeit und bietet allen Freiwilligen, die sich an der Bewegungspause beteiligen, mit gezielten Übungen die Verbesserung und Erhaltung eines gesunden Körpers an. Zahlreiche Übungen, die auf die Bereiche Mobilisierung, Koordination, Dehnung, Kräftigung und Entspannung abzielen, stehen dabei in Begleitung von stimmungsvoller Musik, am Programm.

„Sich regen bringt Segen, sagt ein Sprichwort. Darum nehme ich gerne an der Bewegungspause teil. Ich glaube persönlich auch, dass es sinnvoll ist, sich zwischendurch zu bewegen und damit die Produktivität gesteigert wird“, erzählt Christopher Eder, Buchhaltung Maschinenring OÖ.

Vitamine direkt ins Büro

Für mehr Biss bei der Arbeit sorgt der Bio-Obstkorb aus Dietach. Die bunt gemischte Obstkiste wird mit Äpfeln, Birnen, Bananen und weiteren frischen Obststücken der Saison geliefert und steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur freien Entnahme zur Verfügung. So ist auch eine Obstpause ein fester Bestandteil im Arbeitsalltag des Maschinenring Oberösterreich.

„Uns als Gesundheitsteam war es besonders wichtig, auch einen Aspekt der gesunden Ernährung in den Arbeitsalltag zu integrieren. Da eignet sich die Bio-Obstkiste natürlich optimal dafür, denn frisches Obst bringt neuen Schwung und Energie für die Arbeitszeit“, erzählt das Gesundheitsteam.

Entspannung im Arbeitsalltag

Verspannungen lösen, Durchblutung fördern, für Entspannung sorgen… Massage kann so Vieles. Deswegen besteht beim Maschinenring Oberösterreich auch die Möglichkeit, sein Wohlbefinden mit einer Massage in einer Arbeitspause zu verbessern und den Körper wieder aufzulockern. So kann die Massage mühelos in den Terminplan integriert und die Pause sinnvoll genutzt werden, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Schwierige Vereinbarungen von Massageterminen in einer Praxis können somit umgangen werden, außerdem entfallen Fahrtkosten und -zeit. Damit auch für jeden das Richtige dabei ist, wird ein breites Spektrum von Heilmassagen über Shiatsu, bis hin zur Physiotherapie geboten.

„Besonders bei der Schreibtisch- bzw. Computerarbeit entstehen durch einseitige Haltung und wenig Bewegung sehr schnell Verspannungen. Um dem vorzubeugen, gibt es bei uns die Möglichkeit, Massagen direkt in den Arbeitsalltag und zweimal im Jahr mit finanzieller Unterstützung des Unternehmens, zu integrieren“, so Geschäftsleiter Franz Moser.

Artenvielfalt vor der Schultür 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Artenvielfalt vor der Schultür

Die Technische Neue Mittelschule (TNMS) Lembach im Mühlkreis ist bereits 2005 dem ÖKOLOG-Netzwerk, dem Basis-Programm des Bildungsministeriums zur Bildung für Nachhaltigkeit und Schulentwicklung, beigetreten. In diesem Netzwerk arbeiten mehr als 500 Schulen aller Schularten gemeinsam an brennenden Themen unserer Zeit, wie beispielsweise Wasser, Abfall, Energie, Schulgelände, Gesundheit uvm.

„Was blüht denn da?“

Im Mai dieses Jahres startete die TNMS Lembach ein Unterrichtsprojekt zusammen mit dem Maschinenring unter dem Motto „Was blüht denn da?“. Aufgrund einer leeren Rasenfläche im Umfeld der Schule, sollte eine Blumenwiese angelegt werden, damit die über 150 Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft das Tier- und Pflanzleben einer Blumenwiese direkt vor der Schultür beobachten und bestaunen können. In Kooperation mit dem Maschinenring Rohrbach wurde dafür der Boden mit effektiven Mikroorganismen gedüngt und maschinell gefräst. Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse (Schwerpunkt: Technik & Natur) ebneten den Boden, entfernten die Steine und streuten den Blumensamen. Anfangs machte eine tagelange Trockenheit zu schaffen, doch nach einiger Zeit kamen die ersten Keimlinge zum Vorschein, die Freude war dementsprechend groß. Die blühenden Pflanzen konnten dann einige Wochen später bestaunt werden.

„Die Blumenwiese ist ein Blickfang für Passanten, auch die Kinder des benachbarten Kindergartens beobachteten das Leben in der Blumenwiese und erfreuten sich an der Artenvielfalt“,

berichtet Josef Habringer, Ökolog Koordinator und Projektleiter.

Vorzeigeprojekt von Schulen

Mit diesem Projekt leisten die Schülerinnen und Schüler sowie teilnehmende Lehrkräfte einen Beitrag zur Verschönerung des Schulumfeldes und zur Artenvielfalt. Die Bezirksrundschau holt genau solche innovativen Schulprojekte mit der Aktion „Lernen fürs Leben“ vor den Vorhang. Das Projekt „Was blüht denn da?“ wurde ebenfalls dafür nominiert und wird vielleicht schon bei der Abschlussveranstaltung am 29. November 2018 in Linz zum Siegerprojekt gekürt.

Mit schwerem Gerät zur Landesgartenschau 2019 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Mit schwerem Gerät zur Landesgartenschau 2019

An diesen bunten Herbsttagen führt der Sonntagsausflug viele Familien sowohl aus der Region, als auch aus den Gemeinden über die Landesgrenzen hinaus, in die Böhmerwald-Gemeinde Aigen-Schlägl. Die Gäste besuchen das Stift des Prämonstratenserordens, sie nehmen in den großen Weinfässern des Stiftskellers Platz, kosten das Stiftseigene Bier und schlendern als Abschluss durch die Ausstellungsräume der Kerzenwelt. Um eine Sehenswürdigkeit reicher ist die Mühlviertler Ortschaft von Mai bis Oktober 2019: Die Landesgartenschau „Bio.Garten.Eden“ gastiert nämlich im nächsten Jahr in Aigen-Schlägl und lässt die beliebte Gemeinde mit Hilfe der Maschinenring-Mitarbeiter bereits jetzt erblühen.

In den letzten Wochen hat sich am Veranstaltungsgelände rund um das Stift schon so einiges getan. Jeden Tag lassen sich die Veränderungen und Baufortschritte beobachten – ganz besonders jetzt, wo schon die ersten Pflanzen, Blumen und Sträucher von den Mitarbeitern vom Maschinenring Grieskirchen gepflanzt wurden. Bevor das Gelände jedoch für die Filigranarbeit der Gärtner freigegeben werden konnte, waren zuerst die Männer und Frauen für’s Grobe gefragt.

Frau am Steuer

Auf der Baustelle entlang des Stiftes treffen wir Stefanie Märzinger. Die 26-Jährige ist dort für den Maschinenring Rohrbach bzw. unseren Kunden, dem Bauunternehmen Held und Franke, im Einsatz. Wer jetzt denkt, sie sei ebenfalls Gärtnerin, der irrt! 20 Stunden pro Woche steuert sie einen bis zu 9 Tonnen schweren Dumper und zeigt ihren männlichen Kollegen, wie Frau das macht. Eine Einschulung war für die Stefanie nicht nötig: „Ich habe mich draufgesetzt und losgelegt“, erzählt sie von ihrem ersten Arbeitstag auf der Baustelle. Bei den Kollegen kommt die Frauenpower gut an: „Mit ihr ist es immer lustig. Sie weiß, was sie zu tun hat und man muss ihr nichts erklären“. Schwere Maschinen zu lenken ist die gelernte Kellnerin und Traktorführerscheinbesitzerin von Zuhause gewohnt: Gemeinsam mit ihrem Freund hat sie den Hof seines Opas übernommen, der derzeit noch fleißig umgebaut wird. Ende des Jahres möchten die beiden dann mit der eigenen Milchviehhaltung starten. Bereits während ihrer Ausbildung zur Kellnerin merkte sie, dass das nichts für sie ist. Auch im Job als Masseurin fand sie nicht die Erfüllung. Nach der einjährigen Ausbildung zur landwirtschaftlichen Facharbeiterin für biologische Landwirtschaft wusste sie jedoch genau, was sie will – und zwar Landwirtin sein. Bevor es mit ihrer eigenen Landwirtschaft ab Herbst so richtig losgeht, arbeitet sie Teilzeit für den Maschinenring – dort wo sie eben gerade gebraucht wird und derzeit ist das in Aigen-Schlägl.

Nachhaltiges Großprojekt

Bereits seit Herbst 2017 wird in Aigen-Schlägl fleißig gewerkelt. Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau im Mai 2019 gibt es für die insgesamt 15 Mitarbeiter von Held und Franke auf der Baustelle aber noch so einiges zu tun: Insgesamt gilt es drei Bauabschnitte fertigzustellen, bei denen Pflastersteine, Leisten und Kabel verlegt gehören. Nach der Fertigstellung und Bepflanzung wird das insgesamt 15 Hektar große Areal des „Bio.Garten.Eden“ die Besucher ab dem Frühjahr zum Genießen, Entdecken und Entschleunigen einladen. Das Thema Ökologie wird in den Vordergrund gerückt sowie Lebensräume für Mensch und Tier und Lebensmittel näher beleuchtet. Im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Gelände der Landesgartenschau aber auch nach dem Ende der Ausstellung für die Bevölkerung und Besucher zur Verfügung stehen, zum Beispiel durch Picknickgärten oder Sport- und Spielmöglichkeiten. Auch der revitalisierte Stiftergarten und die Neugestaltung des Stiftsteiches sollen in Zukunft in die Aktivitäten der Gemeinde eingebunden werden.

Mehr Infos zur Landesgartenschau

Betriebshelferin mit Leidenschaft 768 586 Maschinenring Blog Oberösterreich

Betriebshelferin mit Leidenschaft

Katharina ist seit August 2017 als Betriebshelferin beim Maschinenring Steyr im Einsatz. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau wechselte sie letztes Jahr den Beruf und wurde Bäuerin. In der landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule Schlierbach absolvierte sie die Abendschule und legte im Juni die Facharbeiterprüfung erfolgreich ab. In den nächsten Jahren übernimmt Katharina den elterlichen Betrieb der mit 12 Hektar Grünland und 28 Hektar Wald im Nebenerwerb geführt wird. Am Bergbauernhof leben acht Kühe und Nachzucht, Schweine, Hühner, Katzen und zwei Hunde.

Ihr Einsatz als Betriebshelferin beim Maschinenring

Ihre Einsätze beim Maschinenring sind meist Melk- und Fütterungsarbeiten auf verschiedenen Betrieben mit unterschiedlichen Melktechniken. Die Betriebsführer oder Betriebsführerinnen sind bei Katharina‘s Einsatz entweder durch Unfall oder Krankheit, Kuraufenthalten oder Urlaub verhindert und können die Arbeiten nicht selber erledigen.

„Die Arbeit im Stall mit den Tieren und in der Natur macht mir sehr viel Spaß, vor allem da ich andere Landwirte entlasten und unterstützen kann. Es ist jedes Mal spannend, wenn ich auf einen neuen Betrieb komme und wieder was dazu lerne. So sammle ich wertvolle Erfahrungen und Ideen für den eigenen Betrieb Zuhause. Außerdem habe ich auch schon Freundschaften geschlossen. Was mir sehr gefällt, ist die Dankbarkeit und Freundlichkeit mit der mir die Bauern und Bäuerinnen immer begegnen. Wenn mein Einsatz auf einem Betrieb zu Ende geht, bekomme ich sehr oft hausgemachte Köstlichkeiten oder etwas Gebasteltes geschenkt“,

erzählt Katharina.

Da einem die Arbeit in der Landwirtschaft tagtäglich in Anspruch nimmt und Katharina oft mit Herausforderungen und Problemen auf anderen und auch am eigenen Hof zu tun hat, helfen ihr ihre Hobbys dabei, den Kopf frei zu bekommen. Neben lesen und Zither spielen ist es vor allem das Fallschirmspringen, bei dem sie so richtig abschalten kann.

Klimagerechte Gärten gestalten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Klimagerechte Gärten gestalten

Bei den immer extremer werdenden Wetterverhältnissen ist es wichtig, Ihren Garten an das wandelnde Klima anzupassen, damit Sie im eigenen „grünen Wohnzimmer“ Erfrischung finden und die Auszeit richtig genießen können.

Mit wenig Aufwand können Sie den Garten in eine private Wohlfühloase umwandeln, und sich dabei die Pflegearbeit sparen:

■ Hecken und Schattenbäume in Kombination setzen, um ein schattiges Eck zu schaffen
■ Montage eines Quellsteines im Terrassenbereich – das plätschernde Wasser temperiert die Luft
■ Hitzeverträgliche Pflanzen setzen, die auch bei wenig Niederschlag gut gedeihen
■ Terrassen und Sitzplätze beschatten – Dachplatanen eignen sich perfekt dazu
■ Übergroße Rasenflächen mit Pflanzinseln unterbrechen

Unter den trockenheitsverträglichen Pflanzen finden Sie attraktive Arten, die im Garten viel Freude bereiten. Der Feuerahorn mit seiner leuchtend roten Herbstfärbung, die reich blühende, rotlaubige Blutpflaume oder die Felsenbirne sorgen für einen angenehmen Schatten und funktionieren gleichzeitig als Blickfang. Sträucher wie z. B. der Kirschlorbeer, der Flieder oder der Wollige Schneeball wachsen auch bei Trockenheit gut. In Ihrem pflegeleichten Blühbeet dürfen natürlich Bartblumen, Prachtkerzen und Sonnenröschen nicht fehlen. Gerne ist der Maschinering für die richtige Gestaltung Ihres klimagerechten Gartens behilflich.

Renaturierung im Ibmer Moor 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Renaturierung im Ibmer Moor

An der oberösterreichisch – salzburgischen Grenze findet man den größten zusammenhängenden Moorkomplex Österreichs bestehend aus Bürmoos, Weidmoos und dem Ibmer Moos. Mit einem Alter von rund 12.000 Jahren und einer Ausdehnung von 2.000 ha ist diese Landschaft ein idealer Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen. Besonders beeindruckend ist das Naturschutzgebiet Ibmer Moor. Es ist eines der vielfältigsten und artenreichsten Moore Mitteleuropas. Moore sind von weltweiter Bedeutung für den Klimaschutz, da sie mehr Kohlenstoff als jedes andere Ökosystem speichern.

Natürliche Lebensräume schützen

Seit einiger Zeit ist jedoch das empfindliche Moorökosystem des Ibmer Moors durch das Aufkommen von Kulturheidelbeeren gefährdet. Diese sind standortfremde Pflanzen im Naturschutzgebiet, die die moortypische Vegetation verdrängen und deshalb entfernt werden müssen. Maria Wimmer, zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin sowie eine der Naturwacheorgane im Ibmer Moor, vermutet die Ursache des Aufkommens der Kulturheidelbeeren in der Verbreitung des Samens durch Vogelkot. Mit dem Naturraumservice Angebot unterstützt der Maschinenring bei der operativen Umsetzung von Naturraum-Managementplänen, wie zum Beispiel die Entfernung standortfremder Pflanzen. Zwei Mitarbeiter vom Maschinenring Ober dem Weilhart haben die standortfremden Kulturheidelbeeren im Naturschutzgebiet entfernt und damit den natürlichen Lebensraum im Ibmer Moor wiederhergestellt.

„Auch außerhalb des Naturschutzgebietes ist der Schutz des Moors mit der Neophytenbekämpfung zB. Goldrute und Riesenknöterich notwendig“,

erzählt Wimmer.

Ibmer Moor – das Wanderparadies

Wander- und Naturfreunde werden sich an der Naturbelassenheit und Schönheit der Region erfreuen. Entlang des Moorlehrpfades informieren Schautafeln über die Entstehung des Moores, die verschiedenen geschützten Pflanzen und die Vogelwelt. Ein besonderes Highlight sind aber die Moor- und Erlebnisführungen in Begleitung von Maria Wimmer, die mit ihren fachkundigen Erklärungen und interessanten Geschichten kurzweilig und humorvoll zu den schönsten Plätzen führt.

Mehr Infos dazu unter www.moor-ausflug.at/ibmer-moor

Wanderung durchs Mühlviertel zum Thema Grünland 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wanderung durchs Mühlviertel zum Thema Grünland

Der Maschinenring Rohrbach organisierte für Ende September eine Wanderung zum Thema Grünlandbewirtschaftung. Geschäftsführer Josef Pühringer führte zahlreiche Wanderbegeisterte durch Wiesen und Wälder und die schöne Landschaft von Pfarrkirchen im Mühlkreis. Bei herrlichem Herbstwetter wurde auf den Wiesen entlang der Tour von Dipl.-HLFL-Ing. Josef Galler, Grünlandreferent LK Salzburg, der Grasbestand beurteilt und eine Gräserbestimmung durchgeführt.

Dementsprechend groß waren Hunger und Durst zur Mittagszeit, die dann mit Hanselmanns‘ Burger und Getränken gestillt wurden. Josef Galler gab danach am Betrieb von Familie Sageder sein theoretisches Wissen zur Praxisvorführung am Vormittag, an die Wanderbegeisterten weiter. Dieser Betrieb eignete sich dazu insofern gut, da er mitten im Engerlingsschadgebiet liegt, aber dort keine Schäden von Engerlingen zu sehen sind. Zusammen mit Josef Galler wurden auch dort die Wiesen beurteilt, mit dem Ergebnis eines Top-Graszustandes. Der Landwirt des Bio-Betriebes Sageder arbeitet schon seit mehreren Jahren mit der abgestuften Grünlandbewirtschaftung und führt auch bereits seit mehr als 15 Jahren regelmäßig Grünlandnachsaat durch. Er beteiligt sich auch am Arbeitskreis „Abgestufter Wiesenbau“ und arbeitet eng mit der Bioschule in Aigen-Schlägl zu diesem Thema zusammen.

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