Monatsarchiv :

Juni 2018

Alte Donau wird von Algen und Seegras befreit 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Alte Donau wird von Algen und Seegras befreit

In der Alten Donau in Wien Floridsdorf sind momentan viele Grasmähboote im Einsatz – und jene des Maschinenrings sind mittendrin. Der Grund für den Spezialeinsatz ist die vermehrte Algen- und Seegrasbildung, bedingt durch die dauerhaft hohen Temperaturen im Frühling.

Sicherheit für Schwimmbadbesucher

Den Besuchern des Schwimmbades und auch den Anrainern bereitet das Schwimmen in der Alten Donau in Wien Floridsdorf derzeit keine große Freude: Algen und Seegras erschweren das Vergnügen erheblich – und machen es noch dazu gefährlich: Sich im Seegras zu verfangen kann fatal enden. Deshalb muss die Stadt Wien (MA45 – Wiener Gewässer) jetzt mit vollem Tempo mähen und die Alte Donau auf Vordermann bringen. Dazu braucht sie die Unterstützung vom Maschinenring, da die eigenen Boote für einen Einsatz dieser Größenordnung nicht ausreichen.

Der Mann der Stunde

Das ist einmal mehr Josef Hartl aus Oberösterreich, der die Mähboote gemeinsam mit dem Maschinenring Braunau und Umgebung zur Verfügung stellt. GPS-gesteuert, wissen die Kapitäne ganz genau, wo bereits gemäht wurde und wo nicht. Höchste Effizienz ist dadurch gewährleistet. Das Seegras wird anschließend in die Lobau abtransportiert und kann dort auf einem speziellen Lagerplatz der MA48 kompostieren.

Spezialmaschine für Pflegearbeiten im Wasser und am Ufer

Die Spezialmaschine kommt aus Holland und wurde speziell für Mäharbeiten von Uferzonen, aber auch Baggerarbeiten im Wasser und am Ufer konstruiert. Im Wasser wird das Gerät mit doppelten hydraulisch angetriebenen Schiffsschrauben, am Ufer mit seinen 375 mm breiten Gummiketten betrieben. Je nach Boden kann sich die Maschine auf einer Steigung von bis zu 30 ° bewegen. Load-Sensing im Bereich der Hydraulik-Pumpe und Ventile sorgt für eine effiziente Nutzung der Motorleistung. Das System wird von einem luftgekühlten 4-Zylinder Deutz Dieselmotor mit 115 PS angetrieben. Besonders wichtig: es wird nur biologisch abbaubares Hydrauliköl verwendet.

Um möglichst vielseitige und flexible Pflegemaßnahmen umzusetzen, besitzt das Amphibienboot die Möglichkeit, die Arbeitsgeräte modular zu wechseln:

  • Mähbalken Unterwasser mit bis zu 2 m Arbeitstiefe
  • Schleppsense mit 3 m Arbeitsbreite, Tiefenvariabel bis 8 Meter
  • Baggerlöffel zum Baggern im Wasser oder im Bereich von Uferzonen
  • Schlammpumpe
  • Seitenmähbalken (Uferzonen, Schilfgürtel)
  • Pfahlramme (für Stegbau etc.)
Praktische und berufsnahe Ausbildung 813 454 Maschinenring Blog Oberösterreich

Praktische und berufsnahe Ausbildung

Das Konzept einer 24-monatigen Traineeausbildung zur Wirtschafts- und Agrar Fachkraft ermöglicht jungen Leuten einen umfangreichen Aufbau von Fähigkeiten für einen breit gefächerten Berufsweg. Neben der Ausbildung in drei Maschinenring-Fachgebieten wird auch umfassendes handwerkliches Know-how vermittelt, inklusive Abschlussdiplom. Voraussetzung ist der Abschluss einer handwerklichen Lehre oder Fachschule.

Nähere Infos zur Ausbildung unter www.maschinenring.at/waf

Maschinenring Urfahr mit neuem Standort für die Zukunft gerüstet 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring Urfahr mit neuem Standort für die Zukunft gerüstet

Seit 15. Juni 2018 ist der Maschinenring Urfahr am neuen Standort in Bad Leonfelden zu finden. Im neuen INKOBA Gewerbegebiet in Bad Leonfelden wurde ein Grundstück angekauft, wo innerhalb der nächsten Monaten ein neues und modernes Bürogebäude entsteht. Aufgrund des Auslaufens des Mietvertrages in Kirchschlag mit Ende Juni 2018 und um den neuen Sitz des Maschinenrings zu beleben wurde Ende Mai 2018 ein Bürocontainer aufgestellt, in dem der Bürobetrieb bereits aufgenommen wurde und während der Bauzeit reibungslos fortgeführt werden kann.

Es geht los

Am 19. Juni 2018 fand die Spatenstichfeier mit Landesrat Max Hiegelsberger, den Bürgermeistern der zwölf INKOBA-Gemeinden, dem leitenden Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Maschinenring Urfahr statt. Auch Landesrat Max Hiegelsberger sieht ein wichtiges Zeichen für die Zukunft mit der getroffenen Standortentscheidung für Bad Leonfelden. In den nächsten Monaten wird das Gebäude, ein Haus der Land- und Wirtschaft direkt in erster Reihe beim Kreisverkehr entstehen. Kann der Bauplan eingehalten werden, kann der Maschinenring Urfahr im Mai 2019 ins neue Gebäude einziehen.

 

Fotos: Michael Enzenhofer

Wasser verzaubert jeden Garten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Wasser verzaubert jeden Garten

Wasser ist die Quelle des Lebens. Es spricht viele Sinne gleichzeitig an und kann als Gestaltungselement im Garten auf unterschiedliche Arten angewendet werden. Wasser im Garten schafft ruhige und entspannte Atmosphären, ist ein attraktiver Blickfang, bietet einen Lebensraum für verschiedene Lebewesen und verbessert zugleich das Kleinklima. Durch die richtige Inszenierung kann auch eine belebende und erfrischende Wirkung erzielt werden.

Wasser sollte in keinem Garten fehlen

Dazu wird nicht zwingend eine große Gartenfläche benötigt. Die Möglichkeiten, sich Wasser in den Garten zu holen, sind vielfältig. Auch auf Terrassen, dem Vorgarten oder kleineren Gartenflächen lässt sich dieses Gestaltungselement stilvoll einsetzen. Vom Quellstein, kleinen Wasserspielen und Wasserbecken, über Brunnen und Bachläufe, Biotope und Schwimmteiche, gibt es viele Möglichkeiten Wasser im Garten zu inszenieren.

Digitale Revolution und Evolution im Maschinenring 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Digitale Revolution und Evolution im Maschinenring

Landesversammlung Maschinenring Oberösterreich

Am 13. Juni 2018 fand im Agrarbildungszentrum Hagenberg die Landesversammlung des Maschinenring Oberösterreich statt. Dabei standen die Weiterentwicklung des Maschinenrings sowie die zunehmende Digitalisierung in der Landwirtschaft im Mittelpunkt.

Obmann Gerhard Rieß unterstrich in seiner Ansprache die Rolle des Maschinenrings als verlässlicher Partner:

„Wir müssen den Handschlag leben, das zeichnet den Maschinenring aus.“

Wichtig sei auch eine Struktur mit nachhaltig erfolgreichen Einheiten.

„Die positive Gestaltung der Zukunft braucht ein klares Bild. Wir müssen der Rolle des Maschinenrings als Unterstützer der Landwirte gerecht werden.“

Dazu gibt es auch derzeit den Prozess „Wir gestalten Zukunft“ im Maschinenring Oberösterreich. Der Landesobmann kündigte zusätzlich die Stärkung des Agrarbereichs auf Landesebene in den Bereichen Grünland, Ackerbau und Digitalisierung an. Bei der Digitalisierung LW 4.0 muss es Ziel sein, die Digitalisierung „analog“ nutzbar zu machen und den Landwirt dabei bestmöglich zu unterstützen.
Rieß gratulierte auch der Tochter Maschinenring Personal zum 20-Jahre-Jubiläum und der erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre.

Ing. Franz Moser, strategischer Geschäftsleiter MROÖ, gab in seinen Ausführungen einen Überblick über die Geschäftszahlen und die Entwicklung im Maschinenring OÖ.  Moser erklärte als Herausforderung für die Zukunft den Rückgang der Agrarvermittlungen, die Absicherung der Betriebshilfe und ein attraktives Leistungsangebot für die Mitgliederbetriebe.

„Wichtig wird sein, was wir den Mitgliedsbetrieben bieten können.“

Robert Resch, MBA,  kaufmännischer Geschäftsleiter MROÖ, bezeichnete das beachtliche Umsatzplus als ein Zeichen für den geleisteten Einsatz in der gesamten Organisation.

„Der Maschinenring bietet mit seinen Fachkräften ein Potenzial für die ländlichen Regionen.“

Ing. Christian Reiter, MBA, operativer Geschäftsleiter MROÖ, berichtete von einer äußerst positiven Entwicklung der Tochter MR Service.

„Erstmals konnte beim Winterdienstumsatz die 20-Mio.-Grenze überschritten werden.“

Erwin Ballis, Geschäftsführer Maschinenring Deutschland, referierte über die „Digitale Revolution und Evolution im Maschinenring“.

„Der Landwirt darf nicht vom technischen Fortschritt abgehängt werden. Er muss selbst bestimmen können, wie und mit wem er digital arbeiten wird.“

Am Nachmittag wurde mit Schauvorführungen im Stationenbetrieb Digitalisierung in der Praxis anhand von bereits im Einsatz befindlicher Technologien sowie einiger Innovationen vorgeführt. Dabei wurde die Spurgenauigkeit des MR RTK-Signals demonstriert und ein kameragesteuertes Hackgerät vorgeführt. Ebenso gab es zum Thema Nährstoffmanagement vom Maschinenring eine Quad-Bodenprobeziehung mit weitreichenden Ausführungen zu diesem wichtigen Thema. Bestaunt konnte auch eine Drohne zur Wildrettung im Einsatz werden. Ein Höhepunkt war die Vorstellung des Feldrobotors FRANC vom Josephinum Research Wieselburg.

Maschinenring OÖ übernimmt Bienenpatenschaft 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring OÖ übernimmt Bienenpatenschaft

Der Maschinenring Oberösterreich hat im Frühjahr gemeinsam mit dem OÖ. Bienenzentrum eine Blühstreifenaktion für bestäubende Insekten gestartet. Dies ist vor allem für die Nahrungsgrundlage der Bienen wichtig. Bisher konnten über 300 km Blühstreifen bei Gemeinden, Firmen und Privaten angelegt werden. Nun übernimmt der Maschinenring als nächsten Schritt unter dem Motto „Geht es den Bienen gut, geht es uns allen gut“ eine Bienenpatenschaft bei Imker Josef Denkmair aus Weikersdorf.

Seit wann bist du beim Maschinenring?

Genau seit dem Jahr 1999, da habe ich eine Ergänzung zum eigenen Betrieb gesucht. Seit 6 Jahren teile ich mir die Geschäftsleitung im Maschinenring Gusental mit Johann Wenigwieser.

Was hast du für Aufgaben beim Maschinenring?

Neben der Geschäftsführung habe ich die Dienstnehmer und Kundenbetreuung bei MR Personal über und bin im operativen Bereich tätig.

Was für Aufgaben sind für dich besonders erfüllend?

Der Maschinenring ist sehr abwechslungsreich, mir gefällt die ländliche Verbundenheit und immer wieder neue Leute kennenzulernen. Mich kennen hier alle, das ist eine sehr persönliche Note. Man ist natürlich auch in der Freizeit, z. B. beim Gespräch am Kirchenplatz, der „Maschinenring“.

Der Maschinenring hat ja mit der Blühstreifenaktion für Insekten und Bienen ein starkes Zeichen für die Erhaltung einer intakten Natur gesetzt und auch eine Bienenpatenschaft übernommen. In der Landwirtschaft ist nachhaltiges, langfristiges Denken wichtig. Da passt schon der Gedanke der Bienenzucht gut dazu. Wie bist du eigentlich zu Deinem Hobby als Imker gekommen?

Ich habe damit bereits mit 11 Jahren begonnen. Mein Vater hat mir immer wieder erzählt, dass dies eine schöne Beschäftigung ist, und in der Nachbarschaft war ein Imker. Ich war da regelmäßig, meistens Sonntag nachmittags, bei den Bienenstöcken und durfte mithelfen.

Landwirtschaftlicher Betrieb Josef und Martina Denkmair in Weikersdorf, Gemeinde Alberndorf i. M.

  • 17 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (9 ha Wiese / 8 ha Acker)
  • 11 ha Wald
  • Mutterkuhhaltung (Murbodner Zucht)
  • Direktvermarktung
  • Betriebsführung seit 1998, 3 Kinder

 

 

Frauenpower & Powerfrauen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Frauenpower & Powerfrauen

Starke Frauen sind der Motor der Gesellschaft. Sie sind nicht nur Hausfrau, Mutter, Landwirtin oder Angestellte – sie sind alles auf einmal und meistern ihren Alltag mit Bravour.

Für den Maschinenring Rohrbach sind regelmäßig Powerfrauen im Einsatz – so auch bei den Firmen Internorm und Mauracher. „Mit rund 750 Mitarbeitern am Standort sind wir der führende Arbeitgeber im Bezirk“, so Internorm-Betriebsleiter Johann Saxinger. „Darauf sind wir sehr stolz. Doch das Rennen um die besten Mitarbeiter macht auch vor uns nicht Halt.“ Personelle Unterstützung holt sich das Unternehmen deshalb schon seit 13 Jahren vom Maschinenring. Ganzjährig sind im Schnitt 14 Mitarbeiter über Maschinenring Personalleasing im Einsatz und stellen gemeinsam mit dem Stammpersonal rund 530.000 Fenster her.

Viele der Mitarbeiter sind weiblich und arbeiten im Nebenerwerb für den Fensterhersteller. Landwirtin Maria Schütz ist rund drei Tage in der Woche bei Internorm. Einen Job im Handel gab sie auf, da er einfach zu unflexibel war. Über den Job beim Maschinenring kann sie jetzt die Stallarbeit zuhause am Hof noch vor Arbeitsbeginn erledigen und so ihre 55 Maststiere versorgen.

Eine weitere Powerfrau bei Internorm ist die gelernte Friseurin Nicole Hinterleitner. Sie hat ihren Job an den Nagel gehängt und arbeitet seit 2016 beim Maschinenring – im Sommer als Gärtnerin und die restliche Zeit des Jahres bei der Firma Internorm. Nebenbei hilft sie auf der Landwirtschaft ihres Partners mit, kümmert sich um ihr Pferd und engagiert sich bei der Feuerwehr – Langeweile kommt bei ihr definitiv nicht auf.

Tanja Gierlinger liebt ebenfalls die Abwechslung und Flexibilität: Bei der Bio-Hofbäckerei Mauracher in Sarleinsbach hat sie ihren passenden Zweitjob gefunden. „Neben meinem Teilzeit-Job als Zahnarztassistentin verdiene ich noch geringfügig was mit meinem Maschinenring-Job dazu“, erzählte sie uns beim Besuch in der Backstube. Dort ist die zweifache Mutter in der Produktion tätig und bereitet das frisch gebackene und duftende Brot für die Auslieferung vor.

Heißer Unkrautvernichter 1024 696 Maschinenring Blog Oberösterreich

Heißer Unkrautvernichter

Ist man an der einen Ecke fertig, sprießt es schon wieder in der anderen: Das Unkraut. Besonders auf großen Flächen wie Parkplätzen, Gehsteigen, Sport- oder sonstigen Anlagen ist dies besonders mühsam.

Unkrautbekämpfung leicht gemacht

Um Plätze und Wege vom Unkraut freizuhalten, setzt der Maschinenring Braunau und Umgebung seit Kurzem ein Spezialgerät ein, bei der eine Heißlufttechnik zum Einsatz kommt. Dabei wird mithilfe von Gas heiße Luft erzeugt. Wenn die heiße Luft dann auf die Pflanze auftrifft, hat sie ungefähr 400°C.  Dadurch wird die Pflanze geschädigt und stirbt nach kurzer Zeit ab.

Effiziente Unkrautvernichtung

Nach der ersten Anwendung sterben allerdings nicht gleich die Wurzeln der Pflanzen ab, darum sind mehrere Behandlungen notwendig, damit das Unkraut endgültig vernichtet werden kann. Das sind im ersten Behandlungsjahr ungefähr vier bis fünf, und in den Folgejahren zwei bis drei Anwendungen. So werden die Wurzeln im Laufe der Zeit immer schwächer und die Pflanze braucht bei jedem Mal mehr Kraft, um wieder auszutreiben.

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Der Bauerngarten: Traditionell und bodenständig 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Bauerngarten: Traditionell und bodenständig

Natürliche Lebensräume gewinnen in der aktuellen Gartengestaltung wieder an Bedeutung. Nicht nur weil sie uns helfen zur Natur zurückzufinden, sondern weil sie uns ein Stück Heimat und einen Hauch von Romantik bringen. Ein Bauerngarten soll das Nützliche mit dem Schönen verbinden und ländliches Gartenglück verkörpern.

Üppige Gemüsebeete zwischen prachtvollen Stauden

In einem Bauerngarten herrscht ein wild-romantisches Durcheinander. Zwischen üppig bepflanzten Gemüse- und Kräuterbeeten finden sich farbenfrohe und blütenreiche Stauden. Dahinter verbirgt sich nicht nur ein optischer Reiz, sondern von dem bunten Miteinander profitieren in der Regel auch die Pflanzen. Blumen sorgen zwischen den Nahrungspflanzen für eine vorteilhafte Durchwurzelung des Bodens, schützen ihn vor Austrocknung und locken mit ihren Blüten nützliche Insekten an. Auch die Nutzpflanzen werden bunt gemischt und nach dem Prinzip der Mischkultur gepflanzt. Eine Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten wird dadurch verringert.

Struktur und Ordnung durch Symmetrie

Damit es dennoch nicht aussieht wie Kraut und Rüben, geben in der Regel symmetrische Formen den Rahmen für die Gestaltung vor. Quadratische oder rechteckige Beete sind mit einem geometrisch angelegten Wegenetz verbunden. Um den natürlichen Charakter des Gartens zu unterstreichen werden die Wege in der Regel nicht versiegelt. Oft wird Kies oder Rindenmulch für die Bodenabdeckung der Wege verwendet. Heimische Materialien wie Naturstein und Holz werden gerne als Einfassung verwendet. Holzzäune oder ein Geflecht aus Weiden verleihen dem Garten einen besonderen Charme. Selbst hochkant gesteckte Bretter oder Rundhölzer eignen sich für eine Beeteinfassung. Die Verwendung von Natursteinen bietet auch vielen Kleinlebewesen einen Platz an dem sie sich wohlfühlen. Als Randpflanzen eignen sich auch zum Beispiel Lavendel oder Polsterpflanzen wie Blaukissen oder Steinkraut.

Typische Pflanzen für den Bauerngarten

Bei der Pflanzenauswahl gibt es unendlich viele Variationen. Größe und Form des Gartens spielt hier eine entscheidende Rolle bei der Auswahl. Obstgehölze und Beerensträucher sind traditionell eigentlich kein Bestandteil des Bauerngartens, gehören aber heute zum modernen Bauerngarten dazu. Beispiele hierzu sind die Ringelblume (Calendula officinalis, einjährige Sommerblume), Tagetes (Tagetes, pflegeleicht und nützlich), Garten- oder Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla), Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) oder der Gemeine Flieder (Syringa vulgaris).

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