Monatsarchiv :

August 2017

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Heckenschnitt an der schönen Donau 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Heckenschnitt an der schönen Donau

Dort wo andere Urlaub machen, sind auch unsere Profis vom Land am Werk. Der Maschinenring Urfahr erhielt im August den Auftrag, Hecken an Deck eines Schiffes zu schneiden und zögerte nicht lange, bevor er diesen gerne annahm. So waren die Gärtner Christian und Walter am Donau-Kreuzfahrtschiff S.S. Maria Theresa von Uniworld, das für einige Stunden in Linz anlegte, im Einsatz, um die auf dem Liegedeck befindlichen Topf-Buchse wieder in Form zu bringen. Dies war kein leichtes Unterfangen, da sich bei starkem Wind nicht nur das sorgfältige Schneiden als schwierig gestaltete, auch das Aufsaugen neben den Urlaubsgästen sollte schnell erfolgen. Die Stimmung unserer Mitarbeiter an Deck war, nicht zuletzt wegen der schönen Kulisse der Donau mit dem Pöstlingberg im Hintergrund, gut und bleibt mit Sicherheit in positiver Erinnerung.

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Entwicklung der ländlichen Regionen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Entwicklung der ländlichen Regionen

Ländliche Regionen sind attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume. Damit dies so bleibt, trägt der Maschinenring aktiv seinen Teil dazu bei. Neben der Landschafts- und Kulturpflege unterstützen wir mit zielgerechten Dienstleistungspaketen Land & Wirtschaft und sichern somit Arbeitsplätze. Ein Beispiel ist die professionelle Grünlandbewirtschaftung mit Silierketten und Grünlandtechnik. Auf einer Grünlandfachtagung der oberösterreichischen Maschinenringe am 24. August 2017 in Gramastetten wurden viele Informationen in Theorie und Praxis an interessierte Besucherinnen und Besucher weitergegeben.

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Green Power im Einsatz 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Green Power im Einsatz

Der speziell für den Maschinenring angefertigte Schreitbagger sorgt mit seinen 160 PS für die optimale Pflege von Dammanlagen, Sickergräben und Rückhaltebecken sowie für Energieholzgewinnung im Forstbereich. Dabei gibt es keine Steigung die er nicht überwinden kann. Auch eine Wassertiefe von bis zu 1,80 Metern ist für den Bagger kein Problem. Anbaugeräte wie Tief- und Planierlöffel, Mähkorb, Schleppsense, Forstmulcher, Schalengreifer und ein Schnittgriffel mit Sammelfunktion machen ihn zu einem Bagger, wie es ihn in Österreich kein zweites Mal gibt.

Bekämpfung Asiatischer Bockkäfer

Der Maschinenring Braunau und Umgebung konnte den Bagger bereits erfolgreich für die Bekämpfung des asiatischen Bockkäfers einsetzen. Der Asiatische Bockkäfer hat seit einigen Jahren in Braunau zu massiven Schädigungen am Laubbaumbestand geführt. Dieser Käfer ist erstmals in Mitteleuropa in Braunau gefunden worden. Die Behörde hat sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, um diesen Käfer zu bekämpfen. Dazu war es auch notwendig rund um das Kerngebiet sämtlichen Baumbestand zu roden. Davon betroffen war auch der Bewuchs an der Braunauer Umfahrung und am Bahngeleise hinter dem Industriegebiet Braunau. Der Schreitbagger kam hier mit angebautem Fällersammler zum Einsatz. Das gerodete Strauch- und Schnittgut wurde gesammelt abgelegt, vor Ort geschreddert und in einem Heizwerk entsorgt. Die verbleibenden Wurzelstöcke wurden mit dem angebauten Forstmulcher auf Hackschnitzelgröße zerkleinert. Nur durch den Einsatz des Schreitbaggers war es möglich, direkt von der Böschung aus die Arbeiten durchzuführen. Es war keine Sperre der B 148 (15.000 Fahrzeuge pro Tag) beziehungsweise der Bahntrasse zur AMAG notwendig. Speziell ausgebildete Suchhunde kontrollierten noch einmal alle Flächen nach. Es konnten keine verbleibenden Käfer gefunden werden. Die Arbeiten wurden somit erfolgreich abgeschlossen und der Asiatische Bockkäfer ist seither in Braunau nicht mehr aufgetreten.

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Lebensraum Garten 1024 1024 Maschinenring Blog Oberösterreich

Lebensraum Garten

Individuelle Wohlfühlorte unter freiem Himmel? Wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir Garten sagen? Was ist ein Garten eigentlich und was macht ihn aus?

Garten ist ein Alltagsbegriff und wird ganz selbstverständlich verwendet. Er ruft aber unterschiedliche Bilder in uns hervor. Zum Beispiel wird laut Duden der Garten als ein „begrenztes Stück Land (am, um ein Haus), zur Anpflanzung von Gemüse, Obst, Blumen oder Ähnlichem“ definiert. Die Produktion von Lebensmitteln im eigenen Garten hatte vor allem in der Nachkriegszeit eine essentielle Bedeutung. Aber auch heutzutage rückt der Wert des eigenen Nutzgartens wieder mehr in den Vordergrund. Das Anlegen von Hoch- und Kräuterbeeten sowie selbst gärtnerisch tätig sein, liegen wieder im Trend. Eine der Funktionen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist mit Sicherheit die Erholungsfunktion. Je hektischer und stressiger der Alltag, umso mehr sehnen wir uns nach einem Ort, an dem wir uns zurückziehen und neue Energie tanken können. Einem Ort an der frischen Luft, im Grünen, fernab vom Trubel und ganz privat, wo wir unserer Seele baumeln lassen können. Aber gibt es eine Definition der Größe eines Gartens? Und muss dieser immer grün sein? Was ist mit privaten Freiräumen wie Balkon, Terrasse, Loggia oder auch den Flächen vor dem Haus? Besonders in der heutigen Zeit, in der ein Grundsück mit Haus und Garten – besonders in den Städten – oft nicht für jeden erschwinglich ist, haben auch die kleinsten privaten Freiräume an Bedeutung gewonnen. Der Wintergarten zum Beispiel diente ursprünglich zur Kultivierung von Pflanzen und Früchten. Erst später wurde dieser auch als erweiterter Wohnbereich genutzt. Ein Garten kann also nicht durch eine bestimmte Funktion, Größe oder Ausstattung definiert werden. Unsere soziale und kulturelle Entwicklung bestimmt demnach unsere Vorstellung eines Gartens und welches Bild beim Wort Garten in uns wach gerufen wird. Der Begriff selbst ist – so wie die Gestaltung und Bepflanzung des Gartens – nichts Statisches, sondern hat sich im Laufe der Zeit erweitert und angepasst. So vielfältig die Bedeutung von Garten sein kann, so individuell und unterschiedlich ist auch die Gestaltung und Nutzung.

Egal wie groß oder klein die Fläche ist, egal ob Balkon oder Terrasse, mit den richtigen Gestaltungselementen und der passenden Pflanzenauswahl werden alle privaten Freiräume zu einem lebenswerten „grünen Wohnraum“.

 

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Es gibt nur eine Chance für den ersten Eindruck, nutzen Sie sie! 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Es gibt nur eine Chance für den ersten Eindruck, nutzen Sie sie!

Weil der erste Eindruck zählt, ist es wichtig, dass Ihr Objekt bereits von außen von Sauberkeit und Glanz umgeben ist. Dies trägt dazu bei, dass sich Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Bewohner von Beginn an bei Ihnen wohlfühlen. Nach modernstem Know-how und aktuellen Umweltanforderungen sorgen unsere Reinigungsprofis dafür, dass Ihre Umgebung wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Das Gesundheitszentrum der Marktgemeinde Ostermiething setzt bereits auf professionelle Außenreinigung und holt sich die Profis vom Maschinenring zu Hilfe. Zwei Mitarbeiter des Maschinenring Ober dem Weilhart sorgten mit dem Einsatz einer selbstfahrenden Hebebühne in einer Arbeitshöhe von 23 Metern für glänzende Glasflächen.

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Maschinenring im Großeinsatz: Eschensterben in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Maschinenring im Großeinsatz: Eschensterben in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen

Wandern, erleben, genießen: Der knapp fünf Kilometer lange Wanderweg in der Wolfsschlucht in Bad Kreuzen eignet sich für Groß und Klein und gilt vor allem an heißen Sommertagen als beliebtes Familienausflugsziel für eine erfrischende Sommerwanderung. Die Sicherheit des Weges in der Schlucht, der 2010 mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet wurde, ist dann natürlich von großer Bedeutung. Im Zuge eines Lokalaugenscheins wurden im Mai akute Sicherheitsgefährdungen festgestellt. Betroffen waren insgesamt rund 100 vom Pilz befallene Eschen.

Verursacher des Eschentriebsterbens ist ein Pilz Namens „Falsches Weißes Stengelbecherchen“. Dieser Pilz wurde vermutlich durch den Pflanzenhandel aus dem asiatischen Raum eingeschleppt. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Befall fast über ganz Europa, mittels Verfrachtung der Sporen durch den Wind, ausgebreitet. Ungewöhnlich für den Pilz ist, dass er sehr viele unterschiedliche Baumorgane befällt und zum Absterben bringt: Blätter, Triebe, Zweige, Rinde und auch die Wurzeln der Bäume sind betroffen.

Eine besondere Herausforderung beim Großeinsatz in der Wolfsschlucht war die unverzügliche Durchführung der Arbeiten, um den Weg möglichst rasch wieder den Wanderern zur Verfügung stellen zu können. Des Weiteren ist das Arbeiten in einem stark geschädigten Bestand aufgrund der Gefahr von herabfallenden Kronenteilen und der Instabilität der Wurzeln und Stämme äußerst anspruchsvoll.  Der Tourismusverband Bad Kreuzen entschied sich für die Abwicklung mit dem Maschinenring. Die Durchführung der Baumschlägerungen übernahmen drei Landwirte des Maschinenring Perg. Maschinenring Kundenbetreuer Markus Grabmann hob die Fachkompetenz der Mitarbeiter hervor: „Auf die fachliche Ausbildung unserer Mitarbeiter und vor allem auf die Sicherheit legen wir großen Wert“.

Auch Leopold Schöller, Obmann des Tourismusverbandes Bad Kreuzen zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis:

„Der Maschinenring ist unser verlässlicher und flexibler Ansprechpartner für solche Anliegen. Die Schneide- und Säuberungsarbeiten wurden mit professionellen Geräten fachgerecht durchgeführt. Vor allem die rasche Abwicklung war ein wichtiger Faktor, sodass der Wanderweg in der Schlucht nach drei Wochen wieder eröffnet werden konnte.“

Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit

  • Durch die Schädigungen des Pilzes haben Folgeschädlinge leichtes Spiel
  • Gefahr herunterfallender Äste und Kronteile
  • Verlust der Stabilität des Baumes im Bereich der Wurzel und des Stammes
  • Empfehlung: jährliche Überprüfung der Bäume durch Experten in verkehrssicherheitsrelevanten Bereichen
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Umweltschonender Streueinsatz im Winter 1024 509 Maschinenring Blog Oberösterreich

Umweltschonender Streueinsatz im Winter

Vom kurzen Gehweg bis zur großen Fläche sorgt der Maschinenring im Winter für schneefreie und sichere Verhältnisse. Dabei kommt neben leistungsstarken Maschinen auch Streugut wie Salz oder Splitt zum Einsatz. Großer Wert wird dabei auf einen naturschonenden Umgang gelegt. Der Maschinenring hat stark in Soletechnik investiert und kann dem Streusalz nun bis zu 50 Prozent Sole beimischen. Sole schont unsere Umwelt. Es entsteht keine Feinstaubbelastung und für Tiere und Pflanzen ist sie besser verträglich als Streusalz. Unsere Winterdienstprofis können die Einsatzmenge und den Einsatzbereich durch moderne Technik viel exakter ausbringen, wodurch Folgeschäden an Gebäuden oder Straßenbelag verringert werden. Im vergangenen Winter wurde diese Technik erstmals am Gelände der voestalpine eingesetzt. Eine 85 Hektar große Fläche wurde dort von den Winterdienstprofis des Maschinenrings von Eis und Schnee befreit.

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Lehre mit 50? Kein Problem beim Maschinenring! 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Lehre mit 50? Kein Problem beim Maschinenring!

Thomas Steinerberger aus dem Bezirk Eferding im Hausruckviertel hat sich für eine Lehrlingsausbildung beim Maschinenring entschieden. Innerhalb von 18 Monaten wird der 50-Jährige seinen Lehrabschluss zum „Garten- und Grünflächengestalter“ beim Maschinenring Wels absolvieren. Wir wollten wissen wie es dazu kam, dass Thomas beim Maschinenring eine Lehre absolviert und haben ihn besucht.

Wir haben uns mit Thomas unterhalten

Wie bist du darauf gekommen, beim Maschinenring eine Lehre zu machen?

Ich war zwölf Jahre lang in einer Einkaufsabteilung und 16 Jahre im Außendienst tätig. Im Jahr 2015 konnte ich aufgrund gesundheitlicher Probleme, für ein gutes Jahr, keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Nachdem ich mich gesundheitlich wieder erholt hatte, stand ich vor einer neuen Herausforderung: Dem Wiedereinstieg ins Berufsleben. Als zahlenaffiner Mensch, war meine erste Idee, mich der Finanzbuchhaltung zu widmen. Meine Familie sowie mein Freundes- und Bekanntenkreis haben mir jedoch davon abgeraten, da sie mich eher in einem Berufsfeld sahen, indem ich auch Menschenkontakte habe. Da der Berufswiedereinstieg in meinem Alter nicht mehr so einfach ist, besuchte ich einen Stammtischabend, der sich genau um dieses Thema handelte. Dort war die Führungsriege aus Politik, Wirtschaft und AMS vertreten. Zu verdanken habe ich es dem Chef des AMS OÖ, welcher mir über die AMS-Bezirksstelle eine Stiftung vermittelt hat. Um meine passende Berufssparte zu finden, nahm die Stiftung eine genaue Analyse meiner Person vor. Hier entstand die Idee, eine Lehre als „Garten- und Grünflächengestalter“ zu absolvieren. Da ich schon zu Beginn meines Werdegangs einmal mit der Idee spielte, war ich sofort begeistert von dieser Möglichkeit. Dankbar bin ich dem Maschinenring Wels, dass er mir im Dezember 2016 die Chance dazu gab. Mein Ansinnen nach positivem Abschluss meiner Lehre wäre dahingehend weiter im Unternehmen tätig sein zu dürfen.

Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?

Ich bin auf zahlreichen Baustellen unterwegs und helfe bei Gestaltungsarbeiten wie beispielsweise beim Schwimmteichbau, der Rollrasenverlegung und der Anlage von Beeten. Auch die Anlage von kompletten Gärten zählt zu meinen Aufgaben.

Was gefällt dir an deinem Arbeitsplatz?

Die Ausbildung zum Garten- und Grünflächengestalter macht mir große Freude. In erster Linie gefallen mir die vielfältigen Einsatzbereiche in der Natur. Natürlich gibt es wettertechnisch gesehen nicht nur Sonnenschein, doch die unterschiedlichen Wetterbedingungen machen mir nichts aus. Nach Regen kommt Sonne, und die genieße ich dann umso mehr. Die körperliche Arbeit draußen, an der frischen Luft, tut mir gut. Am Maschinenring schätze ich vor allem den guten Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Es bereitet mir große Freude, in die Arbeit zu kommen und mich den täglichen, neuen Herausforderungen, stellen zu dürfen. Wenn die Kunden nach Vollendung des Projektes sich dankbar und zufrieden erweisen, bestärkt mich das in meinem Tun.

Welche Herausforderungen sind im Laufe deiner Ausbildung auf dich zugekommen?

Wie die Idee, eine Lehre zu absolvieren im Raum stand, war es zu Beginn natürlich das finanzielle Thema, über das ich mir Gedanken machte. Ohne eine zusätzliche Einnahmequelle, wäre es nicht möglich mit den Unterstützungen des AMS und der Stiftung über die Runden zu kommen.
Eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch ein Vorteil aufgrund des finanziellen Themas, ist die verkürzte Ausbildungszeit, die ich aufgrund einer Umschulung durch das AMS habe. Anstatt der üblichen drei Jahre, werde ich die Ausbildung inklusive der Lehrabschlussprüfung in 18 Monaten bewältigen. Anfangs machte mir auch der Umstieg von meiner früheren Bürotätigkeit auf die körperliche Arbeit im Freien zu schaffen. Ich habe mich aber relativ schnell daran gewöhnt und freue mich nun in der Natur tätig sein zu können. Mittlerweile habe ich schon ein wenig Überblick über die Garten- und Grünraumgestaltung, nachdem ich mein erstes Lehrjahr mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen habe.

Wo siehst du dich nach deiner Lehrlingsausbildung?

Wenn ich meine Ausbildung beendet habe, möchte ich auf jeden Fall in diesem Berufsfeld tätig bleiben. Es würde mir Freude machen, als Garten- und Grünflächengestalter weiterhin vielseitig im Einsatz zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, Projekte in der Gartengestaltung von Beginn bis zur Fertigstellung in beratender und ausführender Funktion zu begleiten. Dies würde beispielsweise das Gespräch mit Kunden über ihre individuellen Vorstellungen und Anliegen, bis hin zur Planung und Umsetzung der Kundenwünsche beinhalten.

Wir wünschen Thomas auf diesem Wege noch viel Freude und Erfolg bei seiner Ausbildung!

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Der Buchsbaumzünsler ist wieder da! 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Buchsbaumzünsler ist wieder da!

Aussehen und Lebensweise

Der Buchsbaumzünsler ist eine Schmetterlingsart, deren dunkelgrüne und schwarz-weiß gestreifte Raupen im März schlüpfen. Der Schmetterling ist weiß mit schwarz umrandeten Flügeln und wird etwa 4 cm groß.  Der nachtaktive Falter fliegt ab Juni und lebt nur wenige Tage. Er legt seine Eier fast ausschließlich auf Buchsbäume. Es gibt mehrere Generationen pro Jahr. Die Raupe der letzten Generation ist fähig zu überwintern und wird im März wieder aktiv und beginnt zu fressen. Diese eingeschleppte Art stammt aus Japan und wurde bereits vor 10 Jahren in Mitteleuropa datiert.

 

Schadbild

Der Fresslust des Buchsbaumzünslers fallen zuerst die Blätter, dann auch die grüne Rinde der Zweige zum Opfer. Er kann einen Strauch kahl fressen und bei starkem Befall die Pflanze sogar zum Absterben bringen.

 

Bekämpfen

Ein richtiges Hausmittel gibt es noch nicht dagegen. Möglichst oft abklauben kann meist einen größeren Befall verhindern, auch das vorsichtige Abspritzen mit einem Hochdruckreiniger entfernt Raupen vom Buchs. Meist hilft dann nur die fachgerechte Bekämpfung mittels Spritzmittel.  Verwenden Sie biologische Präparate um die Umwelt und das Ökosystem nicht zu belasten. Die Maschinenring-Profis helfen Ihnen bei einer möglichst schonenden Durchführung und schützen Ihren Buchs gegen weiteren Befall.

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Agieren mit ökologischem Fingerspitzengefühl 1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Agieren mit ökologischem Fingerspitzengefühl

312 Wasservogel-Arten und bis zu 250.000 einheimische Vögel leben in den geschützten Altwassern und Auwäldern an der Grenze zwischen Niederbayern und Oberösterreich. Auf ihrem Weg nach Süden passieren jedes Jahr abertausende Zugvögel aus ganz Europa das 5500 Hektar große Europareservat Unterer Inn. Sogar Flamingos machen Rast in dem Naturschutzgebiet, das sich auf einer Länge von 55 Kilometer von der Salzachmündung bis kurz vor Passau erstreckt.

Gerade in dieser ökologisch sensiblen Region ist die Erhaltung und Pflege der Rückstaugebiete sowie die Entwässerung des Hinterlandes von enormer Bedeutung für das natürliche Gleichgewicht und den Hochwasserschutz. Dazu braucht man die nötige Erfahrung, aber auch die geeigneten Spezial-Einsatzgeräte.
Genau hier kommt der Maschinenring ins Spiel: „Wir pflegen die Uferzonen und Feuchtgebiete mit unserem speziell dafür entwickelten Amphibienfahrzeug vom Wasser aus, daher vermeiden wir Zerstörungen auf Landgebieten“, so Ing. Günter Hasiweder, Geschäftsführer Maschinenring Braunau.

Auftraggeber sind hauptsächlich die Kraftwerke am Inn, Badeseen im Naturschutzgebiet bis Bayern, aber auch das Land Salzburg mit einem großen Pflegeauftrag am Mattsee. Hier wurden z. B. die Seezuflüsse von Staumaterial befreit, Entwässerungsgräben gereinigt sowie das Schilf an den Uferzonen zurückgeschnitten. Die Beseitigung von Verkrautungen und Zuwuchs mit Wasserpflanzen dient auch der Sauerstoffzufuhr im Wasser. Diese Pflegemaßnahmen wurden über eine Kooperation mit dem Maschinenring Flachgau durchgeführt.

„In meiner zusätzlichen Funktion als Bürgermeister von Mining am Inn bin ich ständig mit den Herausforderungen des Naturschutzes im angrenzenden Inngebiet konfrontiert. Das schärft natürlich den Blick, schonende Pflegemaßnahmen bestmöglich im Einklang mit der Natur und den Anforderungen der Kunden zu erbringen“,  so Hasiweder.

„Wir vertrauen auf Sensibilität und Fachwissen des Maschinenrings“
Pflegeaufträge direkt im Naturschutzgebiet können Aufgrund der Brutzeit der Wasservögel nur im Zeitrahmen von Mitte September bis März durchgeführt werden: „Wir vertrauen da voll und ganz auf die langjährige Erfahrung des Maschinenringes und können uns auf eine sensible Abwicklung der Pflege mit Rücksichtnahme auf das einzigartige Europareservat Unterer Inn verlassen“, so der Leiter des E.on Bauhofes Michael Stephan. Hervorzuheben ist auch, dass durch die Pflege mit dem Amphibienfahrzeug keine Schüttungen von Zufahrten zu den Wasserbereichen nötig sind. Die Erhaltung von Pufferzonen zwischen Gewässern und angrenzenden Nutzflächen kann lärm- und störungsfrei umgesetzt werden.

Das MR-Amphibienmähboot im Einsatz

Das CONVER Amphibienfahrzeug ist für Maschinenring-Service speziell im Großraum Braunau bis Bayern im Einsatz. Die natürlichen Badeseen können mit Rücksichtnahme auf die Badegäste das ganze Jahr hindurch betreut werden und so dauerhaft gute Wasserqualität bieten. Die Spezialmaschine kommt aus Holland und wurde speziell für Mäharbeiten von Uferzonen, aber auch Baggerarbeiten im Wasser und am Ufer konstruiert. Im Wasser wird das Gerät mit doppelten hydraulisch angetriebenen Schiffsschrauben, am Ufer mit seinen 375 mm breiten Gummiketten betrieben. Je nach Boden kann sich die Maschine auf einer Steigung von bis zu 30 ° bewegen. Load-Sensing im Bereich der Hydraulik-Pumpe und Ventile sorgt für eine effiziente Nutzung der Motorleistung. Das System wird von einem luftgekühlten 4-Zylinder Deutz Dieselmotor mit 115 PS angetrieben. Besonders wichtig: es wird nur biologisch abbaubares Hydrauliköl verwendet.

„Früher haben wir wochenlang Gräben und Entwässerungsrinnen händisch gesäubert, eine unglaublich aufwendige und körperlich anstrengende Arbeit“, erzählt Josef Hartl, selbst Landwirt mit einem Bio-Mastbetrieb und Ankäufer des Amphibienbootes für den Maschinenring. „Die Arbeitsschnelligkeit und die Erreichbarkeit der Einsatzstellen hat sich enorm gesteigert, kein Vergleich zur manuellen Pflegeerledigung“, ist „Pepi“ Hartl stolz auf sein neues Spezialboot. Und Werner Gmailbauer, Geschäftsführer MR Ober dem Weilhart ergänzt: „Aus meiner Sicht das perfekte Geräte für Pflegearbeiten im Wasser und entlang schwer zugänglicher Uferbereiche mit einer Vielzahl an Geräteanbaumöglichkeiten.“

Optimale Kombination der Arbeitsbereiche

Um möglichst vielseitige und flexible Pflegemaßnahmen umzusetzen, besitzt das Amphibienboot die Möglichkeit, die Arbeitsgeräte modular zu wechseln:

  • Mähbalken Unterwasser mit bis zu 2 m Arbeitstiefe
  • Schleppsense mit 3 m Arbeitsbreite, Tiefenvariabel
  • Baggerlöffel zum Baggern im Wasser oder im Bereich von Uferzonen
  • Schlammpumpe
  • Seitenmähbalken (Uferzonen, Schilfgürtel)
  • Pfahlramme (für Stegbau etc.)

„In Kombination mit unserem Schreitbagger erreichen wir so ohne Flurschäden selbst die unzugänglichsten Stellen für unsere Pflegearbeiten. Da staunen oft sogar unsere Kunden…“ so Geschäftsführer Hasiweder. Und die Zufriedenheit der Kunden ist genauso sensibel zu pflegen wie der Naturschutz selbst.

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