• 9. Juni 2020

Bäume als natürliche Klimaanlage

Bäume als natürliche Klimaanlage

Bäume als natürliche Klimaanlage 1024 682 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ob in der Stadt oder am Land – Bäume sind in Zeiten des Klimawandels für uns Menschen besonders wertvoll. Die Blätter spenden Schatten und durch die Verdunstung von Wasser verbessern sie das Mikroklima. Im öffentlichen Raum heben sie demnach die Aufenthaltsqualität und im Hausgarten ist eine Beschattung durch Bäume nicht durch die eines Sonnensegels zu ersetzen. Unter einer Baumkrone kann die gefühlte Temperatur sogar 10°C niedriger als die Umgebungstemperatur sein. Kurzum, Bäume wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Nicht zuletzt produzieren sie Sauerstoff, speichern Kohlendioxid und filtern Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft. Eine erwachsene Buche beispielsweise produziert pro Jahr 4,6 Tonnen Sauerstoff und verarbeitet dafür 6,3 Tonnen Kohlendioxid. Wer einen Baum in seinem Garten pflanzt, betreibt somit aktiv Klimaschutz.

Entscheidende Kriterien für den Pflanzerfolg

Bei einer Baumpflanzung müssen mehrere Faktoren beachtet werden und eine gute Planung im Vorfeld ist entscheidend für die Baumgesundheit und den Pflanzerfolg. Die Wahl des Standorts ist mit Bedacht zu treffen, denn jede Baumart hat diesbezüglich unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen. Zudem sollte der Zustand des Bodens immer vor Ort geprüft werden. Denn ist von einer Verdichtung des Bodens auszugehen, kann sich bei Regen Stauwasser bilden und Wurzelfäule verursachen. Wichtig ist außerdem, dass der Baum genug Platz zum Wachsen hat. Die Wurzeln müssen sich ausbreiten können und daher darf der Baum nicht zu nahe an gepflasterten Wegen, Straßen oder Gebäuden stehen. Genauso ist ein angemessener Abstand zum angrenzenden Grundstück empfehlenswert, damit der Baum nicht von den Nachbarn als störend empfunden wird. All diese Faktoren wie Standort, Bodenbeschaffenheit, Platzbedarf, Lichtverhältnisse u.v.m. sind für die Auswahl der Baumart zu berücksichtigen. Weiters ist für den Wuchserfolg die Qualität des Jungb mes aus der Baumschule entscheidend. Je nach Aufzucht und Anbieter können diese sehr unterschiedlich sein – an dieser Stelle zu sparen ist hier sicher der falsche Weg. Wichtig ist zudem, den Baum unbeschadet an seinen Bestimmungsort zu transportieren. Dabei soll der Wurzelballen bis zur Verpflanzung nicht austrocknen, auch wenn der Baum eine kurze Zeit zwischengelagert werden muss. Bei der Pflanzung selbst ist auf ein großes Pflanzloch zu achten, so können sich die Wurzeln besser entwickeln. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch etwa ein Drittel größer sein soll als der Wurzelballen. Eine ausreichende Wasserversorgung ist die Voraussetzung für ein gutes Ergebnis. Wässern Sie den Ballen vor dem Auffüllen des Pflanzlochs und legen Sie nach der Pflanzung einen Gießring an, damit das Wasser beim Bewässern seitlich nicht wegrinnt. Nach der Pflanzung ist unbedingt eine Baumverankerung (dreifach Verpflockung) und ein Stammschutz (Strohmatten oder Weißanstrich) als Sonnen- bzw. Mähschutz anzubringen.

Jungbaumpflege spart langfristig Kosten

Oft ist die Meinung verbreitet, sich nach dem Setzen eines Jungbaumes jahrelang nicht mehr um ihn kümmern zu müssen. Jedoch sind gerade die ersten Jahre für die Entwicklung eines Baumes entscheidend, und ob er später aufwendige und vor allem kostspielige Probleme bereitet. „Jungbaumpflege ist langfristig die beste Investition an seinem noch jungen Baum. Wer von Anfang an langfristig denkt, erspart sich Ärger und schont dazu noch seine Geldbörse“, ist Wohlmuth vom Maschinenring überzeugt. Junge Bäume lassen sich mit gezielten Schnitten „erziehen“. Dabei wird die Form und Gestalt des Baumes für die Zuku nft festgelegt, ohne größere Verletzungen am Baum zu verursachen. Wichtige Maßnahmen des Erziehungsschnittes sind zum Beispiel die Konkurrenztriebe zu entfernen. Denn diese können im Baumalter zu sogenannten Zwieseln führen und durch die Belastung kann es zum Auseinanderbrechen des Astes kommen. Auch die Äste, die aneinander reiben und sich in ihrem Wuchs gegenseitig behindern, werden entfernt. Mit den ersten Schnitten wird auch die Vorbereitung des Lichtraumprofils getroffen, damit die Baumkrone den Verkehr auf Straßen und Gehwegen nicht beeinträchtigt.

Die Stadtgemeinde Grieskirchen beispielsweise, hat in eine Baumalle als klimafreundliche Maßnahme investiert.

Unser Leistungsportfolio Baummanagement:
– Baumpflanzungen
– Baumkontrolle
– Baumkataster
– Baumpflege
– Obstbaumschnitt
– Baumfällung und -abtragung
– Wurzelstockentfernung

Sie haben Fragen zu unserem Leistungsportoflio Baummanagement? Melden Sie sich gerne unter: www.maschinenring.at/oberoesterreich.

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