• 26. Februar 2020

Der Garten im Klimawandel

Der Garten im Klimawandel

Der Garten im Klimawandel 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Veränderte Niederschlagsmengen, Wetterextreme und steigende Temperaturen. Der Klimawandel vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen und die Natur steht vor einer großen Herausforderung. Tier- und Pflanzenwelt müssen sich den veränderten Gegebenheiten anpassen um ihr Dasein zu sichern.

Die Tage mit sommerlichem Wetter werden mehr und die Temperaturen in den Wintermonaten milder. Auch die Extremwetterereignisse treten immer häufiger auf und machen der Natur zu schaffen. In vielen Gebieten muss bereits mit längeren Trockenperioden gerechnet werden. Demnach ist ein sparsamer Umgang mit Wasser notwendig. Auch in unseren Gärten macht sich der Klimawandel bemerkbar und die Folgen, positiv als auch negativ, sind ersichtlich. Die Gartensaison beginnt mittlerweile früher und dauert zunehmend länger an. Der Gemüse- und Obstbau profitiert zwar durch die verlängerte Anbauphase bzw. Vegetationsperiode, jedoch bereitet ein trockener, strahlungsintensiver Sommer sowohl den Gemüsepflanzen, als auch den Obstbäumen Stress. Zudem stellen die vermehrten Unwetterereignisse wie Starkregen, Sturm oder Hagel ein Risiko für die Ernte dar. Nicht nur die Pflanzen leiden unter diesen Extremen, auch unser Gartenboden wird in Mitleidenschaft gezogen. Heiße und niederschlagsarme Sommermonate lassen den Boden zunehmend au trocknen und Erosionen, Verschlämmungen und Stickstoffauswaschungen sind die Folgen. Ferner begünstigen die Warmwetterbedingungen die Ausbreitung und Vermehrung von Schädlingen.

Was genau bedeutet das für den Garten?

Damit man im eigenen grünen Wohnzimmer weiterhin Erfrischung findet und die Zeit genießen kann, muss auch der Garten an das wandelnde Klima angepasst werden. Mit einer vorausschauenden Planung wird der Grundstein für einen gelungenen und nachhaltigen Grünraum gelegt. Terrassen und Sitzplätze erhalten ein natürliches und angenehmes Kleinklima, wenn diese durch Pflanzen beschattet werden. Zusätzlich sorgt zum Beispiel ein Quellstein für eine gut temperierte Luft. Generell erfreuen sich Wasserelemente im Garten an Beliebtheit, denn sie sorgen für Abkühlung an heißen Tagen. Aber gerade die Ressource Wasser bedarf eines verantwortungsvollen Umgangs. Zur Bewässerung von Rasen und Pflanzen sollte ohnehin die Nutzung von Regenwasser Standard sein. „Klimaangepasstes“ oder auch „klimasensibles“ Gärtnern bedeutet vor allem naturnahes Gärtnern. Sorgen Sie auf Ihrer Grünfläche für kleinräumige Strukturen, Abwechslung und Artenreichtum. Übergroße Rasenflächen können durch Pflanzinseln oder Wildblumenbeete unterbrochen werd . Nicht nur der Boden wird es Ihnen danken, sondern auch Insekten und andere Lebewesen finden hier ein Zuhause. Achten Sie bei der Bepflanzung auf den richtigen Standort. Trockenheitsverträgliche und anspruchslose Gehölze und Stauden sind robuster und resistenter gegenüber Wetterextremen. Vor allem heimische und regionale Arten sind zu bevorzugen, denn sie sind am besten an unser Klima und die Bedingungen angepasst und bereichern darüber hinaus das Nahrungsangebot für Insekten und Vögel.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind nach und nach spürbar. Es liegt in unserer Verantwortung den Schritt in Richtung umweltschonender und nachhaltiger Zukunft zu machen. Leisten Sie Ihren Beitrag – fangen Sie in Ihrem Garten an!

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