• 13. Juli 2019

Vitale Rasenfläche – alles was Sie wissen müssen

Vitale Rasenfläche – alles was Sie wissen müssen

Vitale Rasenfläche – alles was Sie wissen müssen 1024 684 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ein Garten ohne Rasen ist für die meisten Gartenbesitzer kaum vorstellbar. In der Gartengestaltung ist die grüne Fläche längst zu einem der wichtigsten Elemente geworden. Wer auf eine dauerhaft schöne und vitale Rasenfläche wert legt, muss für eine fachgerechte Pflege sorgen.

Ein gesunder Rasen ist weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge und kann den Winter oder anderen Belastungen ohne größere Probleme standhalten. Rasenpflege bedeutet in erster Linie Mähen und Wässern. Neben einer bedarfsgerechten Düngung, sind das die wichtigsten Maßnahmen, die regelmäßig durchzuführen sind. Im Laufe der Zeit kann es auch vorkommen, dass sich der Rasenboden verdichtet oder sich ein dicker Rasenfilz bildet. In solchen Fällen können gezielte Maßnahmen wie Vertikutieren oder Durchlüften Abhilfe schaffen.

Pflegemaßnahmen für eine gesunde Rasenfläche

  • Bewässerung

In den Vegetationsperioden April bis Oktober braucht der Rasen, abhängig von der Witterung, Standort und Bodentyp, etwa 15-20 l Wasser pro Quadratmeter pro Woche. Am besten Sie verabreichen die Wassermenge in maximal zwei Gaben. Tägliches Bewässern schadet dem Rasen. Grundsätzlich soll in den Morgen- und Abendstunden mit einem Regner oder einer Brause bewässert werden. Während Hitzeperioden muss die Wassermenge erhöht werden.

  • Schnitt

Ein regelmäßiger Mähzyklus fördert das Wachstum sowie eine dichte Grasnarbe und verdrängt das Unkraut. Mähen Sie den Rasen ein- bis zweimal Mal pro Woche auf eine Höhe von drei bis fünf Zentimeter. Im Hochsommer können Sie die Schnitthöhe etwas höher stellen, damit es nicht zu Vertrocknungserscheinungen kommt. Den Rasen nur im trockenen Zustand und mit scharfen Messern mähen. Generell sollte der Rasen nie mehr als ein Drittel seiner Gesamthöhe gekürzt werden.

  • Düngung

Es sind mindestens drei Düngedurchgänge im Jahr zu empfehlen. Dafür eignet sich ein organischer Rasendünger. Die erste Düngung erfolgt im Frühjahr (März/April) nachdem der Frost aus dem Boden gewichen ist, mit einem stickstoffbetonten Dünger. Danach bei Bedarf eine Gabe im Sommer (Juli/August) mit einem ausgewogenen Langzeitdünger verabreichen. Im Herbst (Oktober/November) folgt eine kalibetonte Rasendüngung, um den Rasen für den Winter zu stärken. Der Dünger sollte gleich nach dem Aufbringen eingegossen werden. Um Verbrennungen des Rasens zu vermeiden, düngen Sie nicht bei Hitze.

  • Vertikutieren

Beim Vertikutieren werden einmal im Jahr die oberirdischen, abgestorbenen Pflanzenteile sowie liegen gebliebenes Schnittgut entfernt. Dadurch können Luft, Sonne, Wasser und Dünger leichter in den Boden eindringen, sodass eine tiefe Wurzelbildung angeregt wird. Am besten erfolgt die Durchführung nach dem zweiten Rasenschnitt und ca. ein bis zwei Wochen nach der Düngung im Frühjahr. Achten Sie auf einen trockenen Boden während des Vertikutierens und entfernen Sie anschließend den herausgearbeiteten Rasenfilz mit einem Rechen.

  • Bodenverbesserung

Bei stark verdichteten Böden kann es von Vorteil sein, wenn Sie ein Sand-Humus-Gemisch oder Sand (je nach Bodenbeschaffenheit) hineinfräsen. Sand macht den Boden wasserdurchlässiger, wodurch Staunässe vermieden wird. Das Fräsen sorgt zudem für eine bessere Durchlüftung und Lockerung des Bodens. Nach dem Fräsen sollten Sie gröbere Steine entfernen und anschließend den Rasensamen frisch aussäen.

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