• 1. Juni 2019

Upcycling-Trend: Altem Holz neues Leben einhauchen

Upcycling-Trend: Altem Holz neues Leben einhauchen

Upcycling-Trend: Altem Holz neues Leben einhauchen 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Warum gebrauchte Gegenstände eigentlich immer gleich wegwerfen? Das denken sich die Fans vom Trend des Upcyclings. Dabei werden alte und gebrauchte Dinge aufgewertet und weiterverwendet. Die Firma Altholz hat die Idee der Wiederverwertung bereits vor mehr als 20 Jahren aufgegriffen. Seither verwandeln sie gebrauchtes Holz in wunderschöne Produkte mit einzigartigem Design – es ist Holz mit Geschichte. Wir haben uns beim Unternehmen in Schlierbach (OÖ) umgesehen und trafen dort auch auf zwei Maschinenring-Mitarbeiter.

Schritt für Schritt zum fertigen Produkt

Die Aufbereitung von Altholz ist sehr individuell und muss zum Großteil manuell mit viel Erfahrung und Liebe zum Material erfolgen. Am Lagerplatz der Firma Altholz treffen wir Gabor Vörös. Der gebürtige Ungar ist schon seit längerem für den Maschinenring im Bereich Personalleasing im Einsatz. Er ist handwerklich geschickt und somit für viele Jobs geeignet. Bei der Firma Altholz bereitet er erst kürzlich angelieferte Balken für die Verarbeitung vor. Im ersten Schritt gehört das Holz von gröberem Schmutz gereinigt – Da muss dann auch schon mal der Hochdruckreiniger her. Anschließend zieht Gabor mit einem Klauenhammer eingeschlagene Nägel aus dem Holz, denn nur ohne metallische Rückstände kann das Naturmaterial weiterverarbeitet werden. Gabor, passionierter Hobbyfotograf, geht in seiner abwechslungsreichen Arbeit voll auf:

„Die Arbeit draußen macht mir viel Spaß. Immer gibt es etwas Anderes für mich zu tun“.

Auch mit der Motorsäge weiß Gabor umzugehen: Ein Balken hatte unsaubere Enden. Deshalb machte Gabor kurzen Prozess und setzte einen sauberen Schnitt. Ist das Holz fertig vorbereitet, geht es nun weiter in die Halle zur Bandsäge. Dort wartet bereits Vito auf uns. Gabor verabschiedet sich inzwischen in seinen Feierabend, wo er die Schulbank drückt um den landwirtschaftlichen Facharbeiter zu absolvieren – damit möchte er sich seinen Traum vom eigenen Hof erfüllen.

Maschinenring-Mitarbeiter verstärkt Stammpersonal

Vito de Netto ist bei der Arbeit an der Säge voll bei der Sache. Konzentriert lässt er die zu Platten geschnittenen Balken durch die Säge und geht seinem Kollegen beim Stapeln zur Hand. Der sympathische Italiener ist ein verlässlicher Allrounder, der von Maschinenring Kunden- und Personalbetreuer Markus Lindinger, seinen Kollegen sowie Chefs geschätzt wird. Trotz Hörbeeinträchtigung erledigt Vito alle zugeteilten Aufgaben einwandfrei – und immer mit großer Freude. Nach einem schweren Unfall in seiner Kindheit ist der dreifache Familienvater gehörlos, meistert jedoch sein Leben, wie jeder anderer. Seit 2008 hilft Vito bei Firmen in der Region für den Maschinenring aus. Die Kommunikation mit Kollegen oder Vorgesetzten war noch nie ein Problem:

„Es dauert ein wenig, bis man sich aufeinander einstellt, aber dann läuft es sehr gut. Wichtiges schreiben wir einfach auf, dann kommt auch alles richtig an“, so Vito.

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