• 14. Mai 2019

Der Klimawandel macht Eis und Schnee im Winterdienst unberechenbar

Der Klimawandel macht Eis und Schnee im Winterdienst unberechenbar

Der Klimawandel macht Eis und Schnee im Winterdienst unberechenbar 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Die Klimaänderung führt auch im Winter zu veränderten Wetterverhältnissen, dadurch kommen Wetterextreme immer häufiger vor. Deshalb ist eine langfristige Einsatzplanung und ständige Wetterbeobachtung wichtiger denn je. Entscheidend ist, dass Sie sich deshalb schon jetzt um eine geordnete Winterdienstbetreuung umsehen und damit Sicherheit im Winter für Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Hausbewohner gewährleisten.

Extreme Wetterlagen im Winterdienst kompensieren

Die Zunahme von Wetterextremen im Winter stellt die Organisation und Durchführung des Winterdienstes vor neue Herausforderungen. Die Einsatzplanung sowie die einzusetzende Technik sind dabei das A und O für einen reibungslos funktionierenden Ablauf. Dabei gilt es natürlich Reaktionszeiten kurz zu halten sowie Personal-, Fuhrpark- und Streumitteleinsatz gezielt zu planen und damit die Effizienz des Einsatzes sicherzustellen. Ein präzises und ständiges Monitoring ist dazu unabdingbar. Deswegen kommen beim Maschinenring Oberösterreich einerseits moderne Technik mit leistungsfähigen Maschinen und andererseits exakte Wetterinformationen mit raschen Warnungen bei Schneefall und Temperatursturz vom Wetterdienst Blue Sky zum Einsatz. Durch intensive Schulungen sind auch alle Winterdienst-Einsatzleiter für den Ernstfall gerüstet.

„Für den Winterdienst sind nicht nur Schneefälle relevant, sondern alle Wetterlagen, die zu Glätte führen können. Beispielsweise Glatteis, wenn Regen auf einen gefrorenen Boden fällt oder auch überfrierende Nässe, wenn es abends regnet, in der Nacht aufklart und sich auf der Straße bei frostigen Asphalttemperaturen Eis bildet. Ein ähnliches Phänomen gibt es auch im Frühling, wenn der Schnee neben der Straße tagsüber schmilzt und über die Fahrbahnfläche rinnt und dann nachts bei Minusgraden gefriert. Der Klimawandel hat auch im Winter zu veränderten Verhältnissen geführt. Frost wechselt mit Plusgraden, was für den Winterdienst sehr relevant ist, und diese „Frostwechseltage“ gibt es unvermindert auch in milden Wintern. Weiters deutet ein Trend darauf hin, dass Wetterlagen länger anhalten und das zu Extremen führt. Beispiele sind die Hitzewelle und Trockenphase 2018 sowie im heurigen Winter Anfang/Mitte Jänner die anhaltende Nordstaulage mit ergiebigem Neuschnee, Schneebruch und Lawinengefahr. Blue Sky liefert rund um die Uhr aktuelle Wetterdaten an den Maschinenring,“ weist Mag. Wolfgang Traunmüller, Geschäftsführung und Meteorologe bei Blue Sky Wetteranalysen, auf die Wichtigkeit eines verlässlichen Wetterdienstes hin.

„Eine gute Einsatzplanung ist das A und O im Winterdienst. Speziell eine ständige Kontrolle der Wettersituation, sowie die Niederschlagsänderungen in Verbindung mit Bodentemperatur sind ausschlaggebend für den richtigen Einsatz von Personal und Geräten. Die Vorgabe der Streumengen und des richtigen Streuzeitpunktes schonen Umwelt und auch die Brieftasche unserer Kunden. Meine 25-jährige Erfahrung in der Winterdienst-Einsatzplanung zeigt, dass auch in Zukunft mit wiederkehrenden Schneedruckereignissen zu rechnen ist,“ betont Ing. Johannes Enzenhofer, Geschäftsführung und Winterdienst-Einsatzleiter Maschinenring Urfahr, die Wichtigkeit von rechtzeitiger Einsatzplanung des Winterdienstes.

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