• 27. April 2019

Ein Moorbeet im Garten

Ein Moorbeet im Garten

Ein Moorbeet im Garten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ein Moor- oder auch Sumpfbeet genannt, ist die Nachbildung eines Hochmoores. Dieser einzigartige Lebensraum ist in unserer heutigen Kulturlandschaft nur mehr selten anzutreffen.

Aufgrund des geringen Platzbedarfes – es reichen bereits wenige Quadratmeter Fläche – eignet sich ein solches „Minimoor“ nahezu für jeden Gartenbesitzer, der das Besondere für seinen Garten sucht. Für ein Moorbeet ist es wichtig, einen konstant hohen Feuchtigkeitspegel zu garantieren. Trotzdem bevorzugt es Licht und Sonne. Außerdem sollte es nicht direkt unter Bäumen platziert werden, um den Laubabfall auf das Beet gering zu halten. Moorbeetpflanzen bevorzugen einen feuchten, nährstoffarmen und leicht sauren Boden. Deshalb sollte das Substrat eine hohe Wasserspeicherfähigkeit und einen niedrigen pH-Wert aufweisen. Aufgrund der besonderen Standortbedingungen beheimatet ein Moor so manche botanische Rarität wie Orchideen oder fleischfressende Pflanzen. Weitere beliebte Pflanzen sind Heidekrautgewächse, Rhododendrongewächse und Moosarten. Was den Pflegeaufwand betrifft, zählt das Moor zu den wenig pflegeintensiven Bereichen eines Gartens. Aufgrund des nährstoffarmen Substrates finden viele unerwünschte Pflanzen (zum Beispiel Löwenzahn, Vogelmiere, usw.) aber auch standortfremde Gräser kein Auslangen. Meist beschränken sich die Pflegeeingriffe auf gezielte Reduktion einzelner Pflanzen. Auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt sollte jedoch geachtet werden, da längere Trockenheit den Pflanzen zusetzt. Aufgrund des oft hohen Kalkanteils von Leitungswasser sollte vorwiegend Regenwasser zum Gießen verwendet werden. Eine Düngung ist nicht notwendig.

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