• 19. April 2019

Kleiner Garten, viele Gestaltungsmöglichkeiten

Kleiner Garten, viele Gestaltungsmöglichkeiten

Kleiner Garten, viele Gestaltungsmöglichkeiten 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Gerade wenn wenig Platz ist, soll die Gartenfläche optimal gestaltet sein, um einen bestmöglichen Nutzen zu generieren. Das Gartenteam vom Maschinenring Steyr hat in einer Kleingartensiedlung in Münichholz aus wenigen Quadratmetern einen Ort zum Wohlfühlen geschaffen.

Die Planung

In Zukunft möchte die Familie ihren 100 m² großen Schrebergarten öfter nützen. Das Gesamtkonzept soll einen pflegeleichten Garten mit natürlicher Formensprache wiederspiegeln, so die Ansprüche des Kunden. Beim Erstgespräch vor Ort, machte sich die Planerin Lilla Kovacs, ein Bild der vorhandenen Situation und konnte dadurch gleich auf die Wünsche und Vorstellungen des Kunden eingehen. Bei der Besichtigung wurde sofort klar, dass der Schrebergarten eine grundlegend neue Strukturierung benötigt. Auch bauliche Mängel, die zum Beispiel den Abfluss bzw. die Versickerung des Regenwassers betrafen, waren mit einem geschulten Blick erkennbar. Auf Basis der gesammelten Informationen des Gesprächs und der Besichtigung, erstellte die Gartengestalterin einen Erstentwurf inklusive Angebot. Der nächste Weg führte den Kunden in den Schaugarten vom Maschinenring Steyr. „Der Schaugarten ist eine tolle Möglichkeit den Kunden in seiner Entscheidung zu unterstützen. Hier kann er sich von einer großen Auswahl an Materialien und ve verchiedenen Bauweisen selbst ein Bild machen und sich von der Qualität überzeugen“, weiß Gartenplanerin Kovacs. Nach der gemeinsamen Besichtigung wurden noch Detailänderungen im Entwurf vorgenommen und das Angebot entsprechend adaptiert.

Die Gestaltung

Besonders wichtig auf kleinen Gartenflächen ist die Zonierung. Die wenigen Quadratmeter wollen ja optimal genutzt werden. Zum einen gibt es einen Aufenthalts- und Erholungsbereich und zum anderen eine Fläche, die als Nutzgarten dient. Die Terrasse in unmittelbarer Nähe des Pools lädt zum Entspannen und Verweilen ein. Diese wird mit vom Kunden ausgewählten Travertinplatten gepflastert. Der helle Kalkstein wird auch für etwaige Wege, Trittplatten sowie Einfassungen verwendet. Bei der installierten Solardusche wurde als Sichtschutz Lärchenholz gewählt. Aufgrund der Langlebigkeit eignet sich dieses ideal für den Außenbereich. Der Bereich südlich des Gartenhauses dient dem Anbau von Obst und Gemüse für den Eigengebrauch. Beerensträucher finden sich entlang der Grundgrenze und ein großzügiges Hochbeet aus Beton bietet genügend Platz für den Anbau von Kräutern und Co. Für die nötigen Farb- und Blühakzente sorgen ausgewählte Sträucher und Stauden. Dabei wurde auf eine fach- und standortgerechte Auswahl geachtet, denn nur so kann eine erfolgreiche und nachhaltige Pflanzenverwendung garantiert werden.

„Passen die Wuchsbedingungen der Pflanzen mit dem Standort zusammen, verringert sich der Pflegeaufwand“, freut sich der Kunde über die gelungenen Beete.

Die Bauphase

Der schottrige Boden im Gebiet Steyr ist bei unseren Landschaftsgärtnern bereits bekannt. Nach Abbruch des Bestandes brauchte es eine große Menge Humus, um einen nährstoffreichen Boden für die Pflanzen und den Rasen zu gewähren. Zusätzlich bedeutete die andauernde Hitze während der Bauphase zunehmenden Stress für die Pflanzen. Vor allem die Hecke, die zum Teil ausgegraben und zwischengelagert wurde, brauchte besondere Pflege. Auch die eingeschränkte Zugänglichkeit zum Garten erschwerte die Bauarbeiten:

„In einer Kleingartensiedlung ist rund ums Grundstück nicht viel Platz. Die Zufahrt mit den Geräten und Materialien war daher nicht immer einfach. Enge Verhältnisse gab es auch im Garten selbst und Fingerspitzengefühl war beim Baggern gefragt“, berichtet der Vorarbeiter.

Nach etwa zwei Wochen Bauzeit konnte der neu gestaltete Garten zur vollen Zufriedenheit dem Kunden übergeben werden.

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