• 26. Februar 2019

1.100 km im Jahr für überbetrieblichen Pflanzenschutz unterwegs

1.100 km im Jahr für überbetrieblichen Pflanzenschutz unterwegs

1.100 km im Jahr für überbetrieblichen Pflanzenschutz unterwegs 1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Manfred Grillnberger betreibt in Brawinkl, Gemeinde Bad Zell, eine Rindermast mit einer Betriebsfläche von 19 ha Acker, 3-4 ha Grünland und 11 ha Wald. Der ausgebildete Pflanzenschutzspezialist ist seit 2001 beim Maschinenring und für überbetrieblichen Pflanzenschutz unterwegs. Dazu hat ihn der Maschinenring am Betrieb zuhause getroffen.

Wann hast du die Ausbildung zum Pflanzenschutzspezi absolviert?

Die Ausbildung habe ich bereits 2006/2007 absolviert. Aber ich bin zweimal im Jahr auf der Landwirtschaftskammer bei der vom Maschinenring organisierten Pflanzenschutzspezi-Schulung. Hier geht es um Themen wie neue Düsentechnik, Resistenzen und Nachhaltigkeit im Pflanzenschutz. Dazu hatten wir heuer auch einen Vortrag über die Abläufe im Bienenstock vom Bienenzentrum OÖ.

Welche Einsatzgebiete werden von dir betreut?

Früher war ich in fünf Gemeinden unterwegs. Jetzt habe ich fast alle Betriebe in der Gemeinde und bin durchschnittlich 1.100 km im Jahr unterwegs. Das funktioniert gut, denn jeder muss sich vorher anmelden. Das ist wichtig für die Einteilung, Zeit der Ausbringung und die Bestellung der Pflanzenschutzmittel. Mit einem Gerstenmittel darf man z.B. nicht im Roggen fahren usw. Daher ist der Flächenerhebungsbogen (Feldstückgröße, Aufwandsmenge, welches Mittel usw.) und eine Vollmacht vom Betrieb wichtig.

Wo werden die Mittel sicher eingelagert und welche Technik gibt es für die Ausbringung?

Die Pflanzenschutzmittel werden über den Maschinenring bestellt und bei mir am Betrieb sicherheitskonform eingelagert. Ab und zu gibt es eine Nachbestellung, da ist die schnelle Verfügbarkeit und ein verlässlicher Lieferant wichtig. Ich fahre mit einer 15-Meter-Spritze mit Abschaltautomatik. Das soll die Umwelt schonen, denn ich kann mittels GPS das Feldstück genau eingrenzen. Somit kommt es zu geringeren Überlappungen.

Welche Vorteile bietet der Pflanzenschutz über den Maschinenring?

Wichtig ist für mich und den Kunden die monetäre Einsparung bei den Pflanzenschutzmitteln. Durch den Einkauf über den Maschinenring bleiben keine Restmengen. Selbstanwendende sind auch gewissenhaft, aber oft wird zuviel Spritzbrühe hergerichtet und bleibt übrig, da stellt sich dann die Frage: Wohin damit? Bei unserer Dienstleistung stellt der Landwirt (Auftraggeber) nur Wasser zur Verfügung. Um alles Weitere kümmere ich mich und meine Erfahrung, Knowhow und Technik erleichtern mir meine Arbeit. Ich kenne die gesetzlichen Vorschriften, z. B. darf man nicht zu nahe an Gewässern fahren, was oft nicht ganz genau beachtet wird.

Was findest du noch hilfreich für deinen Einsatz?

Seit 2013 verwende ich den Online-Lieferschein, damit wird für den Auftraggeber eine ausführliche und nachvollziehbare Dokumentation geboten. Auch die gute Zusammenarbeit mit unserer Maschinenring Geschäftsstelle unterstützt mich bei der täglichen Arbeit.

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