• 6. Februar 2019

Winterdienst mit Herz und Hirn

Winterdienst mit Herz und Hirn

1024 768 Maschinenring Blog Oberösterreich

Der Maschinenring ist verlässlicher Partner von Gemeinden und Institutionen im Winter. Dazu haben wir einen unserer erfahrenen Dienstleister – Leopold Krammer, 53 – gebeten, uns am Beispiel der ÖBB am Bahnhof Pregarten mehr zu erzählen.

Seit wann bist du beim Maschinenring schon im Winterdienst-Einsatz?

Durch den überbetrieblichen Pflanzenschutz-Einsatz bin ich zum Maschinenring gekommen und hab so für meinen Betrieb ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften können.

„Winterdienst hat mir schon immer getaugt“

Mein Einstieg zum Winterdienst war im Jahr 2014/15, als mich der Maschinenring Freistadt Süd & Ost anrief, ob wir den Maschinenring St. Marien unterstützen könnten, die Merkur-Halle in Enns ab zuschaufeln. Kurzerhand habe ich zugesagt. Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich gerne Winterdienst machen möchte. Da auch gerade mein Vorgänger aufhörte, konnte ich gleich seine Objekte übernehmen.

Welche Herausforderungen und Besonderheiten gibt es im Winterdienst?

Ich mache das nun schon etliche Jahre und hab dabei schon einiges erlebt. Was allerdings immer öfter zu beobachten ist, dass die Menschen offensichtlich keine Winterschuhe mehr besitzen. Mit Stöpseln und Musik in den Ohren sind die Leute oft nicht aufmerksam und hören die Einsatzfahrzeuge nicht. Vielen davon ist nicht bewusst, dass sie sich im Gefahrenbereich bewegen. Ich möchte an dieser Stelle an die Eigenverantwortung appellieren.

Wie sieht ein Tag im Winterdienst bei dir aus?

Mein normaler Tag beginnt um 5:00 Uhr. Wenn es winterliche Verhältnisse gibt, beginne ich um 3:00 Uhr mit der Schneeräumung/-streuung. Da sind nur ganz wenige Leute unterwegs, alles ist so still und unberührt – mich freut das frühe Aufstehen.

Welche Gerätschaften hast du im Einsatz?

Einen Gehsteigtraktor John Deere, 27 PS, gekauft im Vorjahr. Bei meiner Schneefräse habe ich das Schild verbreitert um die Sicherheit und Effizienz zu erhöhen.

Was sind die zu räumenden Flächen?

Bei der ÖBB mit Schneeschaufel und Fräse am Bahnsteig und überall, wo die Kunden einen sicheren Zugang zum Bahnsteig erwarten. Dazu gehört beim Bahnhof in Pregarten auch der Vorplatz.

Blitzeis im Vorjahr – wie war das für dich?

Dadurch, dass auf dem Bahnhof viel Betonpflaster liegt und dieses um einiges betreuungsintensiver als Asphalt ist, war ich im Vorjahr beim Blitzeis permanent im Einsatz. Splitt hat leider auch nichts mehr geholfen, da dieser sofort durch den nachkommenden Regen wieder im Eis eingeschlossen wurde.

Fühlst du dich gut vorbereitet?

Ja! Die jährliche Unterweisung mit anschließender schriftlicher und mündlicher Prüfung bei der ÖBB habe ich mit Bravour bestanden. Bei der jährlichen Unterweisung meines Maschinenrings wird immer auf die aktuellen Probleme eingegangen. Man kann alle Fragen stellen und bekommt die neueste Information.

Was schätzt du am Maschinenring?

Der Maschinenring unterstützt mich in allen rechtlichen Belangen, auch der persönliche Kontakt zur Geschäftsstelle ist mir wichtig. Obwohl erst ab nächstes Jahr Pflicht, habe ich heuer schon die neue Winterdienst-Jacke nach den neuen Normen EN ISO 20471 bekommen! Ich muss mich um keine Verträge mit den Kunden kümmern. Der Maschinenring ist für mich ein verlässlicher Partner.

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