• 20. Oktober 2018

„Im Wald bin ich daheim“

„Im Wald bin ich daheim“

1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

„Im Wald bin ich daheim“

Dies antwortete  Josef Griesmayr auf die Frage, was ihn zur Waldarbeit bewegt. Schon seit der Schulzeit interessiert sich der 28-jährige für die Waldarbeit. Bei Arbeiten im Freien mit frischer Waldluft fühlt er sich richtig wohl. Die Holzarbeit macht ihm Spaß und ist interessant, denn es ist jeder Auftrag anders und es gibt keine Standardlösung. Die Herangehensweise erfordert deshalb viel Erfahrung und Geschick.

Um den Anforderungen gerecht zu werden, hat sich der ambitionierte Gemeindeforstwart aus Taiskirchen mit Traktoren, Seilwinden, Kran und Rückewagen dementsprechend ausgestattet. Er arbeitet mit einem jungen und motivierten Team, bestehend aus Taiskirchner Landwirten, zusammen. Sie bringen sowohl Erfahrung mit der Forsttechnik, als auch mit der Säge mit. Dieses Know-how ist sehr wichtig bei der Nutzung aus der Naturverjüngung heraus, um die jungen Bäume bestmöglich zu schonen.

Josef bietet Waldbesitzern von Beratung über Durchforstung, Schlägerung, Käferholz- bzw. Sturmschadenaufarbeitung bis hin zur Vermarktung alles an. Es gibt viele Waldbesitzer, die keine Erfahrung mit der Waldarbeit haben und diese nicht mehr selbst erledigen können. Weil es sehr wichtig ist im Wald regelmäßig Arbeiten durchzuführen, ist die Betreuung durch Josef von Vorteil. Er besichtigt das Waldgrundstück und berät, welche Maßnahmen zu setzen sind. Die dringendsten Angelegenheiten sind die Entfernung von Käferbäumen sowie die Aufarbeitung von Sturmschäden. Aber auch die regelmäßige Durchforstung ist für einen gesunden und ertragreichen Waldbestand unerlässlich. Ebenso können Waldbesitzer, die ansonsten ihre Waldarbeit selber durchführen, die Hilfe von Josef in Anspruch nehmen, so ist die Arbeit schneller und effektiver erledigt bzw. bei extremen Situationen wie Sturmschäden oder Käferaufarbeitung leichter zu bewältigen. Auch Harvestereinsätze, Hackschnitzelerzeugung und deren Vermarktung organisiert Josef. Um die Stämme gut vermarkten zu können, hat er sich zur Zusammenarbeit mit dem Maschinenring entschlossen.

Gemeinsam mit seiner Mutter betreibt Josef einen Stiermastbetrieb. 2010 wurde der Hauptmast- und 2016 der Vormaststall gebaut. Die Fütterung erfolgt mittels Futtermischwagen. Die Landwirtschaft und die Forstarbeiten lassen sich gut vereinbaren. Josef ist bereits das ganze Jahr über im Wald tätig. Er kann sich die Arbeit selber frei einteilen und hat sich mit der Forstarbeit ein zweites Standbein neben dem Betrieb geschaffen.

Pin It on Pinterest

Share This