• 18. März 2018

Ein Herz für Kinder

Ein Herz für Kinder

1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Ein Herz für Kinder hat unsere Petra, Mitarbeiterin beim Maschinenring Grieskirchen. Sie hat vor zirka einem Jahr, sieben Wochen mit freiwilliger Arbeit mit Kindern in Sansibar, Afrika, verbracht.

Wie ist es, als Europäerin in einem kleinen Dorf in Afrika zu leben? Wie hast du dich mit den Einheimischen verständigt? – Diese Frage und mehr, stellten wir unserer Kollegin. Sie erinnert sich nochmal gerne daran zurück:

Wie kamst du auf die Idee, 7 Wochen freiwillige Arbeit in einem Kindergarten/Vorschule in Afrika zu leisten?

Ich arbeite immer schon gerne mit Kindern und bin auch sehr interessiert an fremden Kulturen. Das Interesse selbst hat eine Bekannte in mir geweckt, die einige Monate in einem Waisenhaus half.

Über welche Besonderheiten hast du dich dort am meisten gewundert?

Man lernt gleich nach der Ankunft die Worte „polepole“ und „Hakuna Matata“, diese bedeuten langsam langsam und nur keinen Stress. – Das ist dort das Lebensmotto der Einheimischen. Wenn etwas heute nicht geschieht, passiert es halt ein anderes Mal.

Was gibt es dort zu essen?

Viel Obst und Gemüse, sowie Reis und Fisch. Fleisch gibt es zwar auch, aber für die Einheimischen ist es oft zu teuer und wird nur für Feierlichkeiten gekauft. Wenn man als Europäer sieht, wie die dürren Tiere auf Müllbergen nach Futter suchen, verzichtet man gerne ein paar Wochen darauf.

Hattet ihr Strom und Wasser in der Schule und eurem Quartier?

Strom wurde keiner gebraucht in der Schule und das schmutzige (Trink)Wasser kam aus der Leitung. In unserer Unterkunft konnte es schon mal passieren, dass wir einen Tag keinen Strom oder Wasser hatten.

Wie wurden die Kinder in Sansibar unterrichtet und wie habt ihr euch verständigt?

Geschrieben wird mit der Kreide am Boden – wo auch die Kinder während des Unterrichts sitzen. Leider kommt der Schlagstock noch manchmal zum Einsatz, was beim Zusehen schmerzt. In der Schule haben wir uns mit Gesten verständigt, da niemand wirklich Englisch konnte. Manchmal traf ich aber auch Einheimische, mit denen ich mich gut unterhalten konnte.

Welche Erlebnisse wirst du nie vergessen?

Wir kamen am Flughafen in Sansibar an und bekamen die Koffer per Hand gereicht. Rollband = Fehlanzeige. Spätestens da weiß man, dass es hier eine ganz andere Welt ist.

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