• 13. März 2018

Blühstreifenaktion – Bienen und Blumen brauchen einander

Blühstreifenaktion – Bienen und Blumen brauchen einander

1024 576 Maschinenring Blog Oberösterreich

Geht es den Bienen gut, dann geht es auch den Landwirten gut!

Da es für die blütenbestäubenden Insekten und im Speziellen für die Bienen im Sommer immer weniger Nahrung gibt, wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Gute und ausreichende Nahrung ist im Hochsommer besonders wichtig, da hier die Jungbrut für den Winter heranwächst und das Überleben des Bienenstockes über den Winter von der Vitalität der Winterbienen abhängt.

Was kann ich tun?

Entlang von Straßen oder Bächen wird ein 3 Meter breiter Blühstreifen mit einer speziellen für Bienen zusammengesetzten Saatgutmischung angebaut. Diese Bestände blühen über den Sommer durchgehend und liefern somit kontinuierlich Nahrung. Meistens werden die Streifen neben Mais angelegt.

Vorteil entlang von Mais und Soja

Der Saatzeitpunkt und somit die Bodenbearbeitung erfolgen zur gleichen Zeit und in einem Gang – kein Zusatzaufwand nötig. Ist der Pflanzenschutz schon abgeschlossen bevor es zu blühenden Pflanzen kommt, gibt es keinen Konflikt mit den Bienen. Wird der  Blühstreifen im Kreuzungsbereich neben der Straße angelegt, dann entsteht keine Sichtbehinderung – Sicherheitsaspekt, wird von manchen Gemeinden gefördert. Entlang von Bächen wird, je nach Breite des Streifens, die Abstandsauflage bei Pflanzenschutz und Düngerausbringung erfüllt – Selbstschutz. Natürlich können Blühstreifen neben allen Kulturen angelegt werden, wenn die oben beschriebenen Punkte eingehalten werden können. Der Blühstreifen kann ab einer Größe von 1 ar auch als ÖVF-Fläche, mit dem Anrechenfaktor 1,5, im MFA beantragt werden.

Der Maschinenring organisiert die Kampagne in Zusammenarbeit mit dem Bienenzentrum Oberösterreich.

Jetzt mitmachen und gleich beim regionalen Maschinenring melden!

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