• 31. Oktober 2017

Wohin mit dem Laub im Herbst?

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Wohin mit dem Laub im Herbst?

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Das bunte Blätterkleid des Herbstes erfreut uns jedes Jahr aufs Neue. Doch früher oder später müssen wir uns vom abgefallenen, bunten Laub in unserem Garten verabschieden, damit sich der Rasen im Winter regenerieren und im Frühling wieder in seiner vollen Pracht erwachen kann. Ist das Laub erst einmal gesammelt, stellt sich für Viele die Frage: Wohin mit dem Laub? Wirft man es einfach in den Müll, gehen viele Nährstoffe verloren, obwohl es vielseitig verwendet werden kann. Wir haben für Sie die Alternativen, wie Laub in den natürlichen Kreislauf eingebunden werden kann, zusammengefasst:

  • Schutz für Pflanzen und Tiere

Um frostempfindliche Pflanzen zu schützen, kann das Laub in manchen Gartenbereichen, wie beispielsweise unter Sträuchern ruhig liegen bleiben, oder gezielt, beispielsweise auf Blumenrabatten, verteilt werden. Dabei sollte allerdings immer beachtet werden, um welches Laub es sich handelt. Blätter von Buchen-, Kastanien- und Nussbäumen verrotten im Winter kaum und lassen den Pflanzen wenig Luft zum Atmen. Deshalb sollte Laub von diesen Bäumen besser von Beeten entfernt werden. Gut geeignet für den Pflanzenschutz sind hingegen Blätter von Birken und Hainbuchen.

Das Herbstlaub bietet auch für viele Tierarten einen Kälteschutz. Igel suchen oft ihre Winterruhe in einem Laubhaufen. Aber auch Raupen, zahlreiche Käfer, Spinnen, Regenwürmer und Schmetterlingslarven finden darin einen Rückzugsort, um vor den kalten Temperaturen zu fliehen.

  • Kompostierung

Für den Kompost sind die abgefallenen Blätter von Bäumen und Sträuchern ein wertvoller Bestandteil.  Besonders gut ergänzen sie sich mit anderweitigem Grünabfall. Um Fäulnis oder Schimmel am Komposthaufen vorzubeugen, kann das Laub zwischenzeitlich in Jutesäcken gelagert, und im Frühjahr unter den ersten Rasenschnitt am Kompost gemischt werden. Auch für die Kompostierung eignet sich das abgefallene Laub von Birken und Hainbuchen besonders gut.

  • Verarbeitung zu Mulch

Um das gesammelte Laub zu Mulch zu verarbeiten, sollte es rund zwei Wochen ruhen, bevor es verteilt wird. Verwendet man dazu das Blattwerk von Bäumen wie der Eiche, der Walnuss oder der Kastanie, ist zu beachten, dass dieses vorher gehäckselt werden sollte, da es sehr grob ist und deswegen langsamer verrottet.

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