• 15. August 2017

Lehre mit 50? Kein Problem beim Maschinenring!

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Lehre mit 50? Kein Problem beim Maschinenring!

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Thomas Steinerberger aus dem Bezirk Eferding im Hausruckviertel hat sich für eine Lehrlingsausbildung beim Maschinenring entschieden. Innerhalb von 18 Monaten wird der 50-Jährige seinen Lehrabschluss zum „Garten- und Grünflächengestalter“ beim Maschinenring Wels absolvieren. Wir wollten wissen wie es dazu kam, dass Thomas beim Maschinenring eine Lehre absolviert und haben ihn besucht.

Wir haben uns mit Thomas unterhalten

Wie bist du darauf gekommen, beim Maschinenring eine Lehre zu machen?

Ich war zwölf Jahre lang in einer Einkaufsabteilung und 16 Jahre im Außendienst tätig. Im Jahr 2015 konnte ich aufgrund gesundheitlicher Probleme, für ein gutes Jahr, keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Nachdem ich mich gesundheitlich wieder erholt hatte, stand ich vor einer neuen Herausforderung: Dem Wiedereinstieg ins Berufsleben. Als zahlenaffiner Mensch, war meine erste Idee, mich der Finanzbuchhaltung zu widmen. Meine Familie sowie mein Freundes- und Bekanntenkreis haben mir jedoch davon abgeraten, da sie mich eher in einem Berufsfeld sahen, indem ich auch Menschenkontakte habe. Da der Berufswiedereinstieg in meinem Alter nicht mehr so einfach ist, besuchte ich einen Stammtischabend, der sich genau um dieses Thema handelte. Dort war die Führungsriege aus Politik, Wirtschaft und AMS vertreten. Zu verdanken habe ich es dem Chef des AMS OÖ, welcher mir über die AMS-Bezirksstelle eine Stiftung vermittelt hat. Um meine passende Berufssparte zu finden, nahm die Stiftung eine genaue Analyse meiner Person vor. Hier entstand die Idee, eine Lehre als „Garten- und Grünflächengestalter“ zu absolvieren. Da ich schon zu Beginn meines Werdegangs einmal mit der Idee spielte, war ich sofort begeistert von dieser Möglichkeit. Dankbar bin ich dem Maschinenring Wels, dass er mir im Dezember 2016 die Chance dazu gab. Mein Ansinnen nach positivem Abschluss meiner Lehre wäre dahingehend weiter im Unternehmen tätig sein zu dürfen.

Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?

Ich bin auf zahlreichen Baustellen unterwegs und helfe bei Gestaltungsarbeiten wie beispielsweise beim Schwimmteichbau, der Rollrasenverlegung und der Anlage von Beeten. Auch die Anlage von kompletten Gärten zählt zu meinen Aufgaben.

Was gefällt dir an deinem Arbeitsplatz?

Die Ausbildung zum Garten- und Grünflächengestalter macht mir große Freude. In erster Linie gefallen mir die vielfältigen Einsatzbereiche in der Natur. Natürlich gibt es wettertechnisch gesehen nicht nur Sonnenschein, doch die unterschiedlichen Wetterbedingungen machen mir nichts aus. Nach Regen kommt Sonne, und die genieße ich dann umso mehr. Die körperliche Arbeit draußen, an der frischen Luft, tut mir gut. Am Maschinenring schätze ich vor allem den guten Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Es bereitet mir große Freude, in die Arbeit zu kommen und mich den täglichen, neuen Herausforderungen, stellen zu dürfen. Wenn die Kunden nach Vollendung des Projektes sich dankbar und zufrieden erweisen, bestärkt mich das in meinem Tun.

Welche Herausforderungen sind im Laufe deiner Ausbildung auf dich zugekommen?

Wie die Idee, eine Lehre zu absolvieren im Raum stand, war es zu Beginn natürlich das finanzielle Thema, über das ich mir Gedanken machte. Ohne eine zusätzliche Einnahmequelle, wäre es nicht möglich mit den Unterstützungen des AMS und der Stiftung über die Runden zu kommen.
Eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch ein Vorteil aufgrund des finanziellen Themas, ist die verkürzte Ausbildungszeit, die ich aufgrund einer Umschulung durch das AMS habe. Anstatt der üblichen drei Jahre, werde ich die Ausbildung inklusive der Lehrabschlussprüfung in 18 Monaten bewältigen. Anfangs machte mir auch der Umstieg von meiner früheren Bürotätigkeit auf die körperliche Arbeit im Freien zu schaffen. Ich habe mich aber relativ schnell daran gewöhnt und freue mich nun in der Natur tätig sein zu können. Mittlerweile habe ich schon ein wenig Überblick über die Garten- und Grünraumgestaltung, nachdem ich mein erstes Lehrjahr mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen habe.

Wo siehst du dich nach deiner Lehrlingsausbildung?

Wenn ich meine Ausbildung beendet habe, möchte ich auf jeden Fall in diesem Berufsfeld tätig bleiben. Es würde mir Freude machen, als Garten- und Grünflächengestalter weiterhin vielseitig im Einsatz zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, Projekte in der Gartengestaltung von Beginn bis zur Fertigstellung in beratender und ausführender Funktion zu begleiten. Dies würde beispielsweise das Gespräch mit Kunden über ihre individuellen Vorstellungen und Anliegen, bis hin zur Planung und Umsetzung der Kundenwünsche beinhalten.

Wir wünschen Thomas auf diesem Wege noch viel Freude und Erfolg bei seiner Ausbildung!

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